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24
August
2010

Ausnahmen für DDR-Mopeds

Das Amtsgericht Dachau muss einem 19-Jährigen erlauben, sein Oldtimer-Kraftrad zu fahren - obwohl er keine Motorrad-Lizenz hat. Grund dafür ist eine Ausnahmeregelung im Vertrag zur deutschen Einheit.
Es passiert selten, dass eine Verhandlung unterbrochen wird, weil sich das Gericht noch schnell über eine Sache informieren muss. Doch diesmal eilt Richterin Petra Nolte mit dem Staatsanwalt hinaus, um etwas nachzulesen - und zwar eine Regelung im Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR. Es geht um die Allgemeinen Betriebserlaubnisse für DDR-Kleinkrafträder. Nolte reagiert prompt, als sie wieder zurückkehrt: Sie stellt das Verfahren ein. Angeklagt ist ein 19-jähriger Schüler, der mit dem Kleinkraftrad seines Vaters von der Polizei aufgehalten worden war. Der junge Mann wurde im vergangenen Mai auf der Dachauer Straße mit 61 Stundenkilometern geblitzt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Fahren ohne Fahrerlaubnis vor. Zwar habe der 19-Jährige zum Zeitpunkt der Kontrolle einen Autoführerschein gehabt. Dies jedoch habe ihn nicht berechtigt, ein Kraftrad zu führen, das mehr als 45 Stundenkilometer fährt

Hier geht es weiter
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dach...mopeds-1.991376

Jetzt kommentieren Kategorie: DDR Wissen Autor: Angelo 24.08.2010 16:30
24
August
2010

Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth

Die Amerikaner nannten es »Little Berlin«, dieses 50-Einwohner-Dorf am Ende der Welt, das wie sein großer Bruder in Berlin zum Symbol der deutschen Teilung wurde. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bildete der Tannbach zunächst die Demarkationslinie zwischen Mödlareuth-Ost in der sowjetischen und Mödlareuth-West in der amerikanischen Besatzungszone. Mit Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 gehörte der thüringische Teil des Ortes zum Territorium der DDR, die bayerische Hälfte zur Bundesrepublik.1952 wurde mit dem Bau eines übermannshohen Holzbretterzaunes die Abriegelung der beiden Ortsteile eingeleitet. 1966 errichteten DDR-Grenztruppen eine 700m lange, 3,40m hohe Betonmauer quer durch den Ort, die bis 1989 das Dorf teilte. Über 37 Jahre war es nicht möglich, die Grenze zu überschreiten, um von den einen in den anderen Ortsteil zu gelangen. In West-Mödlareuth herrschte starker Besucherandrang. Ost-Mödlareuth befand sich im 500m-Schutzstreifen, im sensibelsten Bereich der DDR-Grenzsicherung. Selbst grüßen oder winken über die Mauer hinweg von Ost nach West war verboten.Am 9. Dezember 1989 wurde ein Grenzübergang für Fußgänger geschaffen. Der Teilabriss der Mauer am 17. Juni 1990 bildete die Geburtsstunde des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth. Heute erinnern an diesem historischen Ort eine Gedenkstätte und ein Museum an die Geschichte der deutschen Teilung.

Mehr Informationen hier
http://www.moedlareuth.de/

Jetzt kommentieren Kategorie: Augenzeugen Autor: Angelo 24.08.2010 13:08
24
August
2010

Wollte die DDR eine eigene RAF aufbauen?

Parallel zu ihrer Funktion als Quartiergeber von RAF-Aussteigern engagierten sich Stasi-Minister Mielke und die Seinen offenbar auch als Geburtshelfer einer neuen Terrororganisation nach dem Vorbild der Rote Armee Fraktion. Diesen Schluss legen Akten des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR nahe, die jüngst in der Birthler-Behörde auftauchten. Demnach sollte die neue Gruppe aus dem Symphatisantenkreis der RAF gegründet werden.Rückblende: Am 9. Mai 1977, wenige Wochen nach dem Mordanschlag auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback in Karlsruhe, schleichen sich zwei Männer im Berliner Waldgebiet Tegeler Forst zu einem Erddepot. Es sind Harry S. und Heinz H., die zum Umfeld der RAF und der Bewegung 2. Juni gehören. Sie sollen Waffen und Papiere holen, um die Beute nach Wien zu schicken - auf Anweisung der RAF-Terroristin Verena Becker. Doch im Gebüsch wartet bereits die Polizei. Kurz darauf klicken die Handschellen. Im wenige Monate später erfolgenden Prozess werden die Männer zu vier bzw. viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Dazu hielt die Stasi in einem Protokoll über H. fest: »Auch während seiner Haftzeit rückte er nicht vom politisch-terroristischen Grundkonzept der RAF ab.« Die nach ihrer Entlassung im Jahr 1982 unter Beobachtung des BKA stehenden Männer wollten nach Erkenntnissen Ostberlins eine eigene Terrorgruppe gründen, an der die Staatsführung der DDR offensichtlich Interesse hatte. Ohne weiteres ließen DDR-Grenzer H. und drei Komplizen am 27. August 1985 denn auch über den Flughafen Berlin-Schönefeld nach Nikaragua reisen, wo sich gerade eine linksgerichtete Regierung etabliert hatte. Der Grund der Reise: Die Deutschen wollten sich dort am »Aufbau von Objekten mit militärischem Charakter« beteiligen, so das MfS in einer internen Mitteilung. Bereits zu diesem Zeitpunkt hielten sich in der linken Szene Westberlins hatrnäckige Gerüchte, Heinz H. und seine Leute hätten sich in die DDR abgesetzt.

Hier weiter lesen
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende...-aufbauen-.html

Jetzt kommentieren Kategorie: DDR Wissen Autor: Angelo 24.08.2010 11:45
24
August
2010

Grenztruppen der DDR

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autor: Angelo 24.08.2010 11:06
21
August
2010

Tauchen ...diesmal scharf

Heute gegen 15:00 Einsatzalarm Taucher!!!
Schiff manöverierunfähig im Kanal.
Wir fuhren hin und machten den Kahn wieder flott.
Er hatte sich ein Schiffstau von einem Binnenschiff in die Schraube gezogen.
Alles in allen dauerte der Einsatz 3 Stunden.
Glücklich und zufrieden genieße ich jetz mein Feierabendbier.

PROST!!!

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autor: Gelöschtes Mitglied 21.08.2010 20:26

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