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03
Februar
2011

Katrin Sass - Mein Hass auf die Stasi

im Berliner Kurier (03. Februar 2011) gelesen:

Katrin Sass - Mein Hass auf die Stasi (ihre späte Abrechnung)

20 Jahre nach dem Ende der DDR bricht es aus der berühmten Schauspielerin heraus: Ihr Zorn auf die Spitzel des MfS. Was sie am liebsten mit ihnen machen würde?

Unter der Überschrift Stasi-IMs als Hartz IV Empfänger in die Platte, rechnet die Schauspielerin in einem Interview mit DDR-Geheimdienstmitarbeiter ab.

In "Good by Lenin" spielte sie eine 190-prozentige Kommunistin. In "Weissensee" eine Künstlerin, welche die Stasi hasst. Vor 54 Jahren in der DDR geboren und aufgewachsen, hielt sich Katrin Sass bisher eher zurück mit DDR- und Stasischelte. Sass spricht sich dafür aus, dass "jeder der mit der Stasi zusammen gearbeitet hat, zur Rechenschaft gezogen wird". Zu viele Stasi-Mitarbeiter sind ungestraft davon gekommen. "Ich träume davon, dass sie allesamt bekannt gemacht und bestraft werden, angefangen beim kleinsten IM bis hin zu den Funktionären. In meinem Traum müssen sie endlich alle Privilegien aufgeben und mit den Hartz IV Empfängern tauschen. Alle Stasi-Mitarbeiter als Hartz IV Empfänger im Plattenbau - davon träume ich".



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