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Zeitzeugen Blog -50
Der Augenzeugen Blog der DDR Grenze. Zeitzeugen erzählen ihre Geschichten an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer.Flucht und Leben in der DDR und an der Grenze
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    Freie Meinungsaeusserung, darf ich noch was loswerden?
    Erstellt 12.07.2011 18:02 von Gelöschtes Mitglied
    Kategorie: Allgemein

    So wollte ich etwas zu einem eben offenen Thema schreiben, so kamm der Vater, schlug zu und nahm uns das Thema fort. Einfach so, buh hu. Vielleicht koennen wir hier uns ueber alltaegliche Dinge unterhalten, ueber das was uns aufregt oder nur mal einen Kotzer Wert ist. Sich befreien wirkt manchmal wunder, nicht nur aufm Klo! Gibt es eine freie Meinungsaeusserung in Deutschland, ohne dass man, gleichgueltig wie man denkt, nicht sofort eben angekotzt oder beschimpft wird? Diese Frage stelle ich allen ernstes.

    Da mir der Teppich unter den Fuessen fortgezogen wurde und ich bereits meinen Bericht fertig hatte, schmeisse ich meine ungehobelten Worte hier hinein. Es ist klar festzustellen, auch wenn ich mich wiederhole, dass weder die Todesstrafe, noch anderweitig angedrohte Strafe sinnvoll ist. US Gefaengnisse sind voll belegt, ueberbelegt, so sehr, dass gewaelttaetige Straftaeter frei gelassen werden muessen, da helfen weder Programme noch andere Institutionen; Ganz klar und ich glaube es hat keiner missverstanden: In einem, auch sogenannten Rechtsstaat, muss der genannte Paragraph anwendbar sein fuer Opfer und Taeter, das ist nun einmal so, sonst haetten wir Mayhem (Chaos) im Lande.
    Und zu der angeblichen Rohheit der Indianer in deminzwischen geschlossenen Thema muss ich mich aeussern. Ameisen? Ganz klar, dass die Geschichte verfaelscht wurde wissen wir inzwischen, nicht die Ureinwohner Amerikas, sondern die, die das Land den Ureinwohnern wegnahmen, taten sich als besonders brutal hervor. Wobei wir wieder Aug und Auge sind. Auf den Reservationen bestehen nach wie vor eigene Gesetze und Bestrafungen, Gefaengnisse etc. Alle Staemme der Ureinwohner Anerikas sind strikt gegen die Todesstrafe und weigern sich, 'capital punishment' wie die Todesstrafe so schoen heisst, anzunehmen. Bundesbeamte beteiligen sich zwar AUF den Reservationen bei Kapitalverbrechen; koennen jedoch nicht die Todesstrafe verhaengen, ohne das Einverstaendnis der Stammesaeltesten, die bislang seit bestehen der Reservate noch nie Zustimmung gegeben haben.Und das sind nicht mehr Indianer, die in Zelten oder Huetten sitzen. In der Kultur und Religion der Ureinwohner Amerikas sind die Lehren grundsaetzlich darauf gerichtet 'das Leben aller als wertvoll zu betrachten und niemals den Tod eines Menschen als Rache zu fordern'.

    Ich gehe allerdings mit Dir konform Josy95 mit der Emanzipationswelle. Es gab in den letzten Jahrhunderten Frauen, die in unglaublich frauenfeindlichen Zeiten gekaempft haben. Ich will hier nicht auf Einzelheiten eingehen. Aber ob es in der Politik war oder im Ehebett, die Zeiten haben sich und mussten sich aendern. Ich war nie gegen eine Emanzipation aber, sich die Haare kurz zu schneiden und rot zu faerben, das konnte mir nur ein muedes Laecheln abringen, nicht mal. Das hat die Maenner angewidert, und nicht nur Maenner. Wir koennten uns ueber jeden Industriestaat und auch ueber Staaten in der dritten Welt unterhalten. Waehrend diese Feministinnen sich wahnsinnig wichtig vorkamen, wurden und werden bis heute noch Maedchen in Laendern beschnitten, und zwar in Laender, mit denen die groessten Geschaefte von unseren sogenannten zivilisierten Staaten gemacht wurden. Frauen in Indien toeten noch ihre neugeborenen Maedchen, weil sie wissen, dass sie in ihrer Armut niemals fuer die Hochzeit einer Tochter aufkommen koennen. Wir redeten von den Moslems ich habe einiges an Berichten dazu geschrieben. Es ist nicht alles wie es aussieht. Aber eine Atommacht, die Frauen wie Dreck behandeln laesst von ihren Ehemaenner, Maedchen, die mit vier Jahren bereits versprochen werden, und nicht nur das, das alles passiert in unserer guten so freien Welt, business as usual, und nichts, aber auch nichts veraendert sich! Diese Frauen in vielen Laendern dieser Erde, fuehren ein bedauerliches Leben, und sind weit davon entfernt, das minimalste an Emanzipation zu erfahren, diese Frauen haben keine Ahnung haben was Emanzipation bedeutet. Und wenn Maenner in unserer Gesellschaft an die Seite geschoben und getreten werden, nur weil sie Maenner sind, dann brauchen wir uns nicht ueber die Untaten in unserer zivilisierten Gesellschat nicht zu wundern. Wenn nun bei Emanzen die Welt einstuerzt wenn ich das sage, dann ist es so. Wir Menschen bringen leicht einiges ausser Proportion ohne nachzudenken. Nun habe ich mich erleichtert.
    Gruss, Larissa

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    Kameradensuche Bonese
    Erstellt 06.04.2011 20:35 von Gelöschtes Mitglied
    Kategorie: Allgemein

    Hallo Grenzer!!!
    Ich suche Kameraden die in Bonese in der Zeit von Frühjahr 1980 bis Frühjahr 1981 gedient haben, oder im Ausbildungslager Glöwen von Herbst 1979 bis Frühjahr 1980 waren.
    Vielleicht ist einer in der Zeit dort gewesen mit dem ich mich austauschen kann.
    LG Hugo

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    In Berlin gibt es genügend Straßen von Kommunisten
    Erstellt 14.02.2011 06:11 von Gelöschtes Mitglied
    Kategorie: Allgemein

    Historiker Hunertus Knabe will eine der Straßen im Osten nach Reagan umbenennen:

    Die Diskussion um eine Straßenumbenennung nach dem früheren US_Präsidenten Ronald Reagan geht in eine neue Runde. Jetzt schaltet sich der Leiter der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen , Hubertus Knabe ein. Und wie!!!
    Er macht im "Focus" den Vorschlag, eine der nach einem Kommunisten benannten Straßen in "Ronald -Reagan- Straße" umzutaufen. Knabe: "Es gibt in Berlin genug Straßen, die nach Kommunisten benannt wurden". Das vom Berliner Senat vorgebrachte Argument, für die Namensgebung von Straßen und Plätzen seien die Bezirke zuständig, ließ Knabe nicht gelten. Über sollche Fragen dürfen keine Provinzpolitiker, sondern müsse die Zentrale entscheiden, sagte er.
    Übrigens: Laut einer Emnid-Umfrage sprechen sich im Osten Deutschlands 56 Prozent gegen die Umbenennung aus, im Westen 51 Prozent.

    Quelle: Berliner Kurier 14.Februar 2011 Seite 13

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    Katrin Sass - Mein Hass auf die Stasi
    Erstellt 03.02.2011 06:35 von Gelöschtes Mitglied
    Kategorie: Allgemein

    im Berliner Kurier (03. Februar 2011) gelesen:

    Katrin Sass - Mein Hass auf die Stasi (ihre späte Abrechnung)

    20 Jahre nach dem Ende der DDR bricht es aus der berühmten Schauspielerin heraus: Ihr Zorn auf die Spitzel des MfS. Was sie am liebsten mit ihnen machen würde?

    Unter der Überschrift Stasi-IMs als Hartz IV Empfänger in die Platte, rechnet die Schauspielerin in einem Interview mit DDR-Geheimdienstmitarbeiter ab.

    In "Good by Lenin" spielte sie eine 190-prozentige Kommunistin. In "Weissensee" eine Künstlerin, welche die Stasi hasst. Vor 54 Jahren in der DDR geboren und aufgewachsen, hielt sich Katrin Sass bisher eher zurück mit DDR- und Stasischelte. Sass spricht sich dafür aus, dass "jeder der mit der Stasi zusammen gearbeitet hat, zur Rechenschaft gezogen wird". Zu viele Stasi-Mitarbeiter sind ungestraft davon gekommen. "Ich träume davon, dass sie allesamt bekannt gemacht und bestraft werden, angefangen beim kleinsten IM bis hin zu den Funktionären. In meinem Traum müssen sie endlich alle Privilegien aufgeben und mit den Hartz IV Empfängern tauschen. Alle Stasi-Mitarbeiter als Hartz IV Empfänger im Plattenbau - davon träume ich".

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    Segelschulschiff Gorch Fock und die Medien
    Erstellt 31.01.2011 16:58 von Gelöschtes Mitglied
    Kategorie: Allgemein

    Moin zusammen,

    als Journalist muss man sich in der Regel mit der eigenen Meinung zurückhalten, es sei denn, man kommentiert etwas. Im Zusammenhang mit der Gorch Fock haben wir es meiner Ansicht nach zum größten Teil mit fortgesetzter Kommentierung zu tun.
    Selber kenne ich das Marinetreiben aus eigener Zeit, die hier sich herumtreibenden Mariner mögen mir aber verzeihen, wenn ich mich mit Anekdötchen zurückhalte: Ich bin geschuldet meiner doppelten Staatsangehörigkeit Angehöriger der französischen Streitkräfte. Wieso, das hat eine eigene Geschichte, die vielleicht in anderer Form hier hinein passt.
    Nun aber zur Gorch Fock: Ich habe vor kurzem ein Interview/Geschichte mit zwei mittelhessischen Kommunalpolitikern gemacht, die trotz politisch unterschiedlichem Standpunkts in Sachen Gorch Fock eine Ansicht haben, die sie sich leisten können, da sie selber auf der Gorch Fock gefahren sind.
    Diesen Artikel habe ich mit einem Kommentar ergänzt. Beides hier auf dem Mittelhessenblog nachzulesen:

    http://mittelhessenblog.de/2011/01/29/mi...utschland-sind/

    und

    http://mittelhessenblog.de/2011/01/29/go...-fdp-gegen-csu/

    Besten Gruß

    Mittelhessenblog

    Christoph v. Gallera aka mittelhesse bei twitter

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