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13
Februar
2017

zum gescheiterten Grenzdurchbruch vom 23.2.1980 im Grenzabschnitt Berlin-Mitte zw. Reichstag u. BBT



[[File:Auszüg zum Fluchtablauf am BBT.jpg|none|auto]]
[[File:Auszüge aus der Urteilsverkündung zum Fluchtversuch BBT.jpg|none|auto]]
Hallo Interessierte,

heute nun möchte ich euch zu weiteren Diskussionen zum Thema einladen. Habe nach Rücksprache nun einige Details, die ich hier veröffentlichen darf. Sie beweisen, das dieser Fluchtversuch genau dort, wo ich beschrieben hatte stattfand.

Vieleicht gibt es doch noch einige interessante Beiträge hierzu?

MfG

3 Kommentare Kategorie: Augenzeugen Autor: kretschigerd 13.02.2017 19:42
11
Februar
2017

Mein Leben in der DDR ; Teil 2

Zweiter Teil von "Mein Leben in der DDR".

Diese Geschichte enthält gewissermaßen in Form von ganz kurzen Anekdoten Gedanken , welche mir gerade spontan durch den Kopf gingen. Später wird zu jedem Ereignis natürlich wesentlich Mehr folgen. Alles auch zeitlich entsprechend eingeordnet sein .

"""Ich wollte schon als kleines Kind nur Gärtner werden .Das kam durch meine Großmutter . Ich war auch in der SED . Machte aber den "Fehler" ganz offen Etwas zu sagen . Zur falschen Zeit , am falschen Ort ,das falsche Etwas .Auf der SED - Kreisleitung vor versammelter Mannschaft. Im Grunde das Gleiche , was nach November 1989 auf ein Mal Alle schon lange wussten. Nur sagte ich es 2 Jahre zu früh. Die Empörung war natürlich riesengroß. Am meisten von denen , welche 20 Minuten vorher auf dem Hof noch in übelster Weise über die DDR gelästert haben. Für diese waren Begriffe wie etwa "Fidschi" oder "Brikett" der gewohnte Standard . Was mich ziemlich befremdete und auch Heute noch tut . Es waren gerade Jene , welche Heute die eingefleischtesten Kommunistenhasser sind . Und stolz von ihrem dauerhaften Widerstand gegen die "Zone" und die "Roten" berichten . Jene , wie Einer , welcher meinen Uropa aus Bayern noch kurz vor Kriegsende anzeigte. Er hatte dem "Deutschen Gruß" mit Grüß Gott entgegnet . Jener Melder war nach `45 ein "aktiver Widerstandskämpfer", natürlich gegen den Faschismus . Doch nun weiter : SED - Kreisleitung : .Ich nahm darauf hin mein Parteibuch , stand auf und habe es ganz langsam , ruhig und bedächtig , mit den entspr. Erläuterungen zerrissen . Es dauerte nicht lange , da kam schon mein "Taxi", ein schöner Lada. , sogar mit 3 Fahrern. Anschl. ging es in den "Kurzurlaub". Es hätte auch ein Längerer in der schönen Stadt Bautzen werden können , wie man mir in blumigen Worten vermittelte. Ich verzichtete aber darauf . Schon damals , wie Heute auch wieder hatte Bautzen keinen guten Ruf .

Ich wollte in meinem Beruf immer nur selbstständig arbeiten. Das schaffte ich auch ziemlich schnell. Wenn man Lehre , Meisterabschluss., Studium und Armeezeit berücksichtigt.
Eigene Gärtnerei ging wegen Scheidung leider schief. Blumengeschäft : Gut ! Aber es gab nicht nur genügend Schnittblumen nicht , sondern eben ; ...na ja Du weißt , wie es war.... ! Also eine Idee : Ich entwarf und produzierte 2 Produkte , welche gefragt waren. Nicht nur in der DDR. Die Kunstblume Sebnitz wollte diese gern in ihr Exportsortiment aufnehmen . Ich schaffte jedoch nicht ein mal die Nachfrage des Großhandels der damaligen GPG Karl -Marx-Stadt .( Markt )-wirtschaftliche Gesetze existieren immer und überall, ob sie geschrieben sind oder nicht. Nur wollte das die DDR ( Führung ) leider nicht war haben . Es gibt aber keine "Insel" , welche unabhängig von der Welt existieren kann.
Hier setze ich einen Punkt . Weil ich bemerke wie ein Gedanke an den Anderen andockt.. Sicher könnte ich jetzt noch viele Seiten Schreiben. Werde später noch Einiges in geordneter Form hier unterbringen ."""

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein Autor: Stefan 14 11.02.2017 17:05
06
Februar
2017

“Bye-bye Bastei”

Bei Arndt Noack gefunden:
http://sandsteinpfade.de/2017/02/05/bye-...bild/#more-5002

Die Bildzeitung vermeldet also, dass die bröselige Spitze der Basteiaussicht für immer gesperrt bleibt, weil sich der Fels nicht sanieren lässt. Soweit die blanke Meldung. Warum es mir dennoch stinkt, das könnt ihr im Folgenden lesen:

1. Wenn eine Region um Touristen wirbt und von Touristen lebt, und beides ist im Elbsandstein seit 200 Jahren erfolgreich der Fall, dann kommt immer auch ein bestimmter Prozentsatz an organisiertem Massentourismus mit. Das ist unvermeidbar, normal und auch absolut in Ordnung. Schließlich haben Japaner auf ihren drei Wochen Europatrip nicht die Zeit, die geheimnisvollen Seitenschlüchte des Großen Zschand zu erkunden.

2. Wenn man diesen Massentourismus an einer Stelle bündeln kann, ist schon viel gewonnen für den Rest der Natur. Genau diese Funktion erfüllt die Bastei, und zwar auf hervorragende Weise. Man kann sie per Bus anfahren, der Erlebnisfaktor ist hoch, die Mühen der Besichtigung klein, und die Zeit für dieselbe kann der Reiseführer gut planen. Bier und Würste gibt es auch, und fürs gegenteilige Bedürfnis Toiletten. Der kürzlich verstorbene Dietrich Graf, seines Zeichens Nestor des Naturschutzes im Elbsandstein, sagte mal sinngemäß in einem Fernsehinterview: „Wenn es die Bastei nicht schon gäbe, wir hätten sie erfinden müssen.“

3. Und jetzt kommt die „Bild“ ins Spiel, und ich ärgere mich. „Bye-bye Bastei – Aussichtspunkt wird für immer dicht gemacht“ lautet die Schlagzeile. Was glauben diese Lückenpresseheinis eigentlich, wie das bei weniger Ortskundigen ankommt? Genau: da ist nichts mehr, wird sich der unkundige Tourist denken. Und auch der eine oder andere Reiseveranstalter, der seine Touren von einem weit entfernten Schreibtisch aus plant, wird die Bastei überdenken.

4. Die Busse werden andere Ziele ansteuern, Ziele, die bisher vom Massenansturm verschont blieben. In Hinterhermsdorf sollte man schon mal ein paar Boote zusätzlich kaufen.

5. Das ist alles andere als wünschenswert, funktionierte doch diese Bündelung des Massentourismus an einer Stelle (im Jahresdurchschnitt 4000 Besucher pro Tag) bisher wunderbar. Turn- und Stöckelschuhe sowie Handtaschen auf die Bastei, Wandertreter und Rucksäcke in den Rest des Gebietes.

Deshalb an dieser Stelle – und ich hoffe von Seiten des Tourismusverbandes und der NPV folgen ähnliche Texte – eine Klarstellung: es sind gerade zehn Meter einer vorspringenden Felsnase, die gesperrt werden.

Und was diese Minisperrung selbst betrifft, so habe ich ausnahmsweise mal volles Verständnis: Sandstein ist von bröseliger Natur, und man kann nie so genau sagen, wie lange er hält. Der Fels kann gut und gerne noch 200 Jahre da stehen, er kann aber auch schon in zwei Monaten runter kommen. Und wenn man um die Probleme weiß, dann wäre es unverantwortlich, nichts zu tun. Gott sei Dank weiß man aber in den meisten Fällen nicht um die Probleme, sonst wäre die Hälfte der Region schon gesperrt.

Fazit: die Bastei muss ihre Funktion als zentraler Kulminationspunkt des Massentourismus behalten. Deshalb sollte wirklich auf allen Kanälen zügig ausposaunt werden, dass die „Bild“ hier sinnlos die Pferde scheu macht und von der Sperrung weder die Aussichten noch der Erlebnisfaktor eines Basteibesuches betroffen sind.

Update, 6.2.2017: Mittlerweile berichten auch andere Medien zu dem Thema. Leider alle, auch die “seriösen” unter der Überschrift “Basteiaussicht bleibt für immer gesperrt”. So ein Unsinn. Nochmal: 10 Meter werden gesperrt, an Ausblicken geht gar nichts verloren. Es graus die Sau.

...

t-onlinie zum Thema
http://www.t-online.de/reisen/deutschlan...r-immer-zu.html

Bernd

2 Kommentare Kategorie: Hobbys Autor: buschgespenst 06.02.2017 16:27
29
Januar
2017

Brandenburger Tor

1989 Ballonfahrern den Start verboten !!!

3 Kommentare Kategorie: Allgemein Autor: IHB 29.01.2017 18:56
27
Januar
2017

Asisi holt die "Titanic" nach Leipzig

Neue 360-Grad-Schau im Panometer



Am Sonnabend öffnet im Leipziger Panometer eine neue Ausstellung von Panoramakünstler Yadegar Asisi. Diesmal nimmt er die Besucher mit auf eine Reise in 3.800 Meter Meerestiefe. Unter dem Titel "Titanic - Die Versprechen der Moderne" ist ein riesiges 360-Grad-Bild des berühmtesten Schiffswracks der Welt auf dem Grund des Nordatlantik zu sehen. Gepäckstücke, Ausrüstung und Alltagsgegenstände sollen das Ausmaß der Tragödie aus dem Jahr 1912 verdeutlichen.

Wie schon der Titel der Ausstellung andeutet, will Asisi nicht nur das Schiffsunglück zeigen. Er sagte, das Schicksal der Titanic sei für ihn auch "ein Sinnbild für die Hybris des Menschen". Die Schau soll also zeigen, welche Folgen es haben kann, wenn der Mensch im Streben nach Fortschritt seine Möglichkeiten überschätzt. Das Rundbild ist 32 Meter hoch und 110 Meter lang, damit hat es eine Fläche von etwa 3.500 Quadratmetern. Es wurde auf 37 Stoffbahnen aus Polyester gedruckt.

http://www.mdr.de/kultur/themen/leipzig-...oderne-100.html

http://www.asisi.de/de/panoramen/titanic...gallery-de.html

http://www.asisi.de/de/ausstellungsorte/...13/service.html

...

Jetzt kommentieren Kategorie: Veranstaltungen Autor: buschgespenst 27.01.2017 19:27

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