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#1

versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.01.2017 19:53
von kretschigerd | 15 Beiträge | 30 Punkte
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Hallo an alle ehemaligen Grenzer des o.g. Grenzabschnitts, die 1980 zwischen Brandenburger Tor und dem damaligen VEB deutsche Schallplatte ihren Grenzdienst versahen!

Im Februar 1980 soll es in diesem Bereich einen versuchten Grenzdurchbruch gegeben haben, der sehr viel Staub aufgewirbelt hat, aber trotzdem totgeschwiegen wurde? Wer kann hierzu etwas aus eigener Erinnerung berichten? Vielleicht gibt es irgendwelche Fotos oder Dokumentationen?

Beste Grüße



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#2

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.01.2017 20:43
von marc | 1.074 Beiträge | 1478 Punkte
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Was für Staub wurde denn da aufgewirbelt?



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#3

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.01.2017 22:51
von Ehli | 2.993 Beiträge | 15574 Punkte
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Bin zwar 1968 nach Hause gegangen,kann mir eigentlich nicht vorstellen,das es gerade dort zu einen Grenzdurchbruch kam.
Gerade im Grenzabschnitt Berlin Mitte ,wurde doch alles aufgeboten,das es nicht zu solchen Vorfällen kam.


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
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#4

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.01.2017 23:28
von der Anderdenkende (gelöscht)
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Deswegen ja auch das "soll"! Aber vielleicht ging ja da wirklich was!


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#5

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.01.2017 23:53
von kretschigerd | 15 Beiträge | 30 Punkte
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Ja Freunde, da lief wirklich etwas! Wie gesagt scheiterte der Versuch, weil die Person sich verkalkuliert hatte. Er kam weder vor noch zurück und entschied sich dafür in den Lichtkegel zu treten. Das brachte ihm 16 Monate Zuchthaus Bautzen II, ein.
Ich kenne das Urteil zum gescheiterten Fluchtveesuch.



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#6

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.01.2017 23:55
von der Anderdenkende (gelöscht)
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Dann lass mal mehr gucken und Dir nicht alles aus der Nase ziehen!


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#7

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.01.2017 00:02
von kretschigerd | 15 Beiträge | 30 Punkte
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Vieleicht trauen sich ehemalige Beteiligte, hierzu auch etwas beizutragen. Nur Mut! Schließlich haben sie den Fluchtwilligen ja nicht erschossen.



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#8

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.01.2017 03:06
von Kalubke | 3.079 Beiträge | 2944 Punkte
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Ja nu schieb doch mal nicht die Insider vor und sach doch mal uns Interessierten was da damals am BBT Farce war.

Gruß Kalubke



EK 70 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#9

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.01.2017 17:50
von kretschigerd | 15 Beiträge | 30 Punkte
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Hallo Interessierte!

heute nun einige Details zur versuchten Republikflucht im Februar 1980!

Das Ereignis fand am 28.02.1980 in der Zeit zwischen 20.30 und 22.00 Uhr seinen Verlauf. Ereignisort war die Clara-Zetkin-Str., zwischen den Gebäuden "Intercontrol" und "VEB Deutsche Schallplatte". Nach Überwinden der Vorsicherungsmauer (3,50 cm hoch) bewegte sich der Grenzverletzer (Sprachgebrauch DDR) in Richtung Brandenburger Tor! Mir sind auch die Gründe für das Scheitern des Fluchtversuches bekannt. Es war nicht der besonderen Wachsamkeit der dortigen Grenzposten geschuldet, das der Fluchtversuch erfolglos blieb. Es waren einfach die Gegebenheiten vor Ort, so das die Person selbst eine schwerwiegende Entscheidung treffen mußte. Er trat später aufrecht gehend in den Lichtschein einer Peitschenlampe, da er allein nicht mehr zurück konnte.

Euch ein schönes Wochenende!!!!

Vielleicht hat hier doch noch jemand Erinnerungen und kann etwas dazu beitragen?????



Kalubke und EK 70 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#10

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.01.2017 18:13
von Harzwanderer | 3.984 Beiträge | 3962 Punkte
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Und was hat daran sehr viel Staub aufgewirbelt? Ist der vom Westen beobachtet worden?



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#11

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.01.2017 19:36
von kretschigerd | 15 Beiträge | 30 Punkte
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Ich denke mal so!
Für jeden der von euch Grenzdienst geschoben hat und in dessem Bereich sich solch oder ähnlicher Durchbruchversuch (mit oder ohne erfolgreichem Abschluss) sich ereignet hat, mag von der Maschinerie die dadurch ausgelöst wurde, zumindest im Wiederholungsfall, nicht mehr beeindruckt gewesen sein. Die eintretende Hektik ist ja dann schon bekannt, vielleicht noch die Sorge: "hoffentlich können die mir nicht irgend etwas anhängen?" Vor Sanktionen schürte man ja bewusst Ängste.
Ich gehe natürlich davon aus, das von Westseite her die Sache durchaus registriert wurde. Oder auch nicht, wenn man bedenkt, das zu dieser Zeit auch auf der Westseite die Nacht begonnen hatte und zwischen Reichstag und Brandenburger Tor in den anfänglichen 80igern, noch nicht so viel los war, auch auf der Aussichtsplattform vielleicht nicht, dann könnte es sein, das alles untergegangen ist.
Ich kann nur sinngemäß die Informationen die mir bekannt sind, wie folgt wiedergeben!
Plötzlich gleißende Scheinwerferbestrahlung von überallher, Leuchtspurmunition erhellte zusätzlich die Nacht. Sirenen, Gebrüll und Durcheinanderrennen von Posten, Postenführern der vermutlich beiden Türme, von Offizieren usw.! Das Gebrüll der Posten, halt stehenbleiben, sonst machen wir von der Schusswaffe Gebrauch! Wüste Beschimpfungen bis hin zu Fäkalausdrücken und Tritte hagelte es für diese nunmehr, hilflos und verängstigt am Boden liegende Person, die nur noch versuchte das Gesicht zu schützen. Erster Aufenthalt folgte im Postenturm, anschließend wartete einer der Hafträume im Brandenburger Tor selbst.
Wenn das für einen "Normalbürger" nicht etwas von "Staubaufwirbeln" zu tun hatte, dann weiß ich nicht. Was folgte waren erste Verhöre durch Grenzoffiziere, dann Übergabe an die Polizei, diese verbrachten die Person in die Keibelstraße, oberste Etage-zum Stasiverhör.

Sorry, wenn das für euch nichts bedeutet, aber es soll sich so zugetragen haben!



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#12

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.01.2017 19:50
von eisenringtheo | 10.422 Beiträge | 4764 Punkte
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Zitat von kretschigerd im Beitrag #9
(...). Es waren einfach die Gegebenheiten vor Ort, so das die Person selbst eine schwerwiegende Entscheidung treffen mußte. Er trat später aufrecht gehend in den Lichtschein einer Peitschenlampe, da er allein nicht mehr zurück konnte.

Euch ein schönes Wochenende!!!!

Vielleicht hat hier doch noch jemand Erinnerungen und kann etwas dazu beitragen?????



Offenbar war die Person der Meinung, dass er in Richtung Brandenburger Tor leichter über die Grenzmauer kommt. Im Internet gibt es relativ viele Bilder vom Reichstag aus auf die Mauer. Möglicherweise war dort ein fester Beobachtungsposten eingerichtet, der auf jede Bewegung an der Mauer geachtet hat

https://www.flickr.com/photos/18938006@N...32761/lightbox/


kretschigerd, EK 70, Sonne und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#13

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.01.2017 20:12
von kretschigerd | 15 Beiträge | 30 Punkte
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Ich denke mal so!
Für jeden der von euch Grenzdienst geschoben hat und in dessem Bereich sich solch oder ähnlicher Durchbruchversuch (mit oder ohne erfolgreichem Abschluss) sich ereignet hat, mag von der Maschinerie die dadurch ausgelöst wurde, zumindest im Wiederholungsfall, nicht mehr beeindruckt gewesen sein. Die eintretende Hektik ist ja dann schon bekannt, vielleicht noch die Sorge: "hoffentlich können die mir nicht irgend etwas anhängen?" Vor Sanktionen schürte man ja bewusst Ängste.
Ich gehe natürlich davon aus, das von Westseite her die Sache durchaus registriert wurde. Oder auch nicht, wenn man bedenkt, das zu dieser Zeit auch auf der Westseite die Nacht begonnen hatte und zwischen Reichstag und Brandenburger Tor in den anfänglichen 80igern, noch nicht so viel los war, auch auf der Aussichtsplattform vielleicht nicht, dann könnte es sein, das alles untergegangen ist.
Ich kann nur sinngemäß die Informationen die mir bekannt sind, wie folgt wiedergeben!
Plötzlich gleißende Scheinwerferbestrahlung von überallher, Leuchtspurmunition erhellte zusätzlich die Nacht. Sirenen, Gebrüll und Durcheinanderrennen von Posten, Postenführern der vermutlich beiden Türme, von Offizieren usw.! Das Gebrüll der Posten, halt stehenbleiben, sonst machen wir von der Schusswaffe Gebrauch! Wüste Beschimpfungen bis hin zu Fäkalausdrücken und Tritte hagelte es für diese nunmehr, hilflos und verängstigt am Boden liegende Person, die nur noch versuchte das Gesicht zu schützen. Erster Aufenthalt folgte im Postenturm, anschließend wartete einer der Hafträume im Brandenburger Tor selbst.
Wenn das für einen "Normalbürger" nicht etwas von "Staubaufwirbeln" zu tun hatte, dann weiß ich nicht. Was folgte waren erste Verhöre durch Grenzoffiziere, dann Übergabe an die Polizei, diese verbrachten die Person in die Keibelstraße, oberste Etage-zum Stasiverhör.

Sorry, wenn das für euch nichts bedeutet, aber es soll sich so zugetragen haben!


Zitat von eisenringtheo im Beitrag #12
Zitat von kretschigerd im Beitrag #9
(...). Es waren einfach die Gegebenheiten vor Ort, so das die Person selbst eine schwerwiegende Entscheidung treffen mußte. Er trat später aufrecht gehend in den Lichtschein einer Peitschenlampe, da er allein nicht mehr zurück konnte.

Euch ein schönes Wochenende!!!!

Vielleicht hat hier doch noch jemand Erinnerungen und kann etwas dazu beitragen?????



Offenbar war die Person der Meinung, dass er in Richtung Brandenburger Tor leichter über die Grenzmauer kommt. Im Internet gibt es relativ viele Bilder vom Reichstag aus auf die Mauer. Möglicherweise war dort ein fester Beobachtungsposten eingerichtet, der auf jede Bewegung an der Mauer geachtet hat

https://www.flickr.com/photos/18938006@N...32761/lightbox/


Hierzu seine damalige Ansicht!

"In der Höhle des Löwen, da ist die Aufmerksamkeit am geringsten" Diesbezüglich bestätigte sich diese Ansicht. Aber im Februar 1980 und auch zuvor, da gab es kein Internet um sich über den Aufbau von Grenzsicherungsanlagen zu informieren. Er spekulierte auf seine jugendliche Sportlichkeit, gepaart mit Kurzentschlossenheit. Als "Tandem" wäre gelungen, was ihm versagt blieb, zwar immer mit Restrisiko für den 2. Mann, aber das schiebt man sicherlich vor lauter Adrenalin und auch Schiss, bestimmt weit weg?

Heute kann man alles aus anderen Blickwinkeln betrachten und auch beleuchten, was damals unmöglich war.



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#14

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.01.2017 20:26
von Lutze | 9.374 Beiträge | 6914 Punkte
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Im Brandenburger Tor gab es Hafträume?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#15

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.01.2017 20:27
von Harzwanderer | 3.984 Beiträge | 3962 Punkte
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Zitat
Möglicherweise war dort ein fester Beobachtungsposten eingerichtet, der auf jede Bewegung an der Mauer geachtet hat



Ein fester Grenz-Beobachtungsposten auf der Westseite ist mir nur am Checkpoint Charlie bekannt. Die Amerikaner waren in der Etage über dem Café Adler. Die Militärpolizei der Alliierten (GB, USA, F im jeweiligen Sektor) und die deutsche Polizei sowie der Zoll liefen und fuhren aber durchaus immer mal Streife an der Mauer und am sowjetischen Ehrenmal.

Normalerweise wäre das damals in den West-Medien gemeldet worden, besonders wenn es so eine Hektik gegeben hätte wäre es wohl aufgefallen.



zuletzt bearbeitet 28.01.2017 20:35 | nach oben springen

#16

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.01.2017 21:06
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Ereignisort war die Clara-Zetkin-Str., zwischen den Gebäuden "Intercontrol" und "VEB Deutsche Schallplatte".
An der kurzen Hinterlandsmauer befanden sich die Hundelaufanlagen.Der Bereich zum Reichstag-Brandenburger Tor war so gut ausgeleuchtet,das man keinen Suchscheinwerfer brauchte.
Am Brandenburger Tor waren keine Grenztruppen,es gab auch keine Hafträume,das wäre mir neu.
Nenne doch bitte mal die Quelle.
Ehli


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
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#17

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.01.2017 21:42
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Zitat von Ehli im Beitrag #16
Ereignisort war die Clara-Zetkin-Str., zwischen den Gebäuden "Intercontrol" und "VEB Deutsche Schallplatte".
An der kurzen Hinterlandsmauer befanden sich die Hundelaufanlagen.Der Bereich zum Reichstag-Brandenburger Tor war so gut ausgeleuchtet,das man keinen Suchscheinwerfer brauchte.
Am Brandenburger Tor waren keine Grenztruppen,es gab auch keine Hafträume,das wäre mir neu.
Nenne doch bitte mal die Quelle.
Ehli

Am Brandenburger Tor war das "Informationszentrum Brandenburger Tor", eine Dienststelle der Grenztruppen unter der Leitung von OSL Günter Ganßauge. Und bewacht wurde das Brandenburger Tor auch von Angehörigen der Grenztruppen, von wem denn sonst? Ich war dort an der Sperre und habe sie persönlich gesehen herumlaufen. Ich würde meine Mannschaftsgrade, aber in Offiziersuniformen, aber sicher bin ich mir nicht mehr. Keine FDA! Wahrscheinlich aus optischen Gründen wegen der Touristen.
In den Seitenflügeln waren die Aufenthaltsräume der Grenztruppen, das Informationszentrum (und ich denke die Zugänge nach oben zur Quadriga). Bestimmt gab es eine Möglichkeit, vorläufig festgenommene Personen kurzfristig unterzubringen
https://www.bing.com/maps?v=2&cp=srkf65j...tte&form=LMLTCC
Theo


Harzwanderer, Sonne und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#18

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.01.2017 21:51
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #17
Zitat von Ehli im Beitrag #16
Ereignisort war die Clara-Zetkin-Str., zwischen den Gebäuden "Intercontrol" und "VEB Deutsche Schallplatte".
An der kurzen Hinterlandsmauer befanden sich die Hundelaufanlagen.Der Bereich zum Reichstag-Brandenburger Tor war so gut ausgeleuchtet,das man keinen Suchscheinwerfer brauchte.
Am Brandenburger Tor waren keine Grenztruppen,es gab auch keine Hafträume,das wäre mir neu.
Nenne doch bitte mal die Quelle.
Ehli

Am Brandenburger Tor war das "Informationszentrum Brandenburger Tor", eine Dienststelle der Grenztruppen unter der Leitung von OSL Günter Ganßauge. Und bewacht wurde das Brandenburger Tor auch von Angehörigen der Grenztruppen, von wem denn sonst? Ich war dort an der Sperre und habe sie persönlich gesehen herumlaufen. Ich würde meine Mannschaftsgrade, aber in Offiziersuniformen, aber sicher bin ich mir nicht mehr. Keine FDA! Wahrscheinlich aus optischen Gründen wegen der Touristen.
In den Seitenflügeln waren die Aufenthaltsräume der Grenztruppen, das Informationszentrum (und ich denke die Zugänge nach oben zur Quadriga). Bestimmt gab es eine Möglichkeit, vorläufig festgenommene Personen kurzfristig unterzubringen
https://www.bing.com/maps?v=2&cp=srkf65j...tte&form=LMLTCC
Theo

Dort standen die Kräfte der GÜST,nicht die einfachen Fußlatscher der GR.
Uns war es verboten den Platz vor dem Tor zu überqueren bzw. durch das Tor zu laufen.
mal so viel dazu,von einen der es erlebt hat.


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Marcus Tullius Cicero
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#19

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.01.2017 22:51
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Wer auch immer an diesem Standort seinen Dienst verrichtet hat, ob Infozentrum (was ich als glaubwürdig einstufe, wegen der vielen Staatsgäste) oder nicht. Laut meiner Quelle gab es dort mindestens zwei Hafträume, die mit Gittertüren versehen waren. Sie waren im Februar 1980 angeblich frisch gestrichen. Meine Quelle ritzte seinen Namen in die Wand und sollte dafür finanziell belastet werden...! War natürlich ne Drohung gegen einen jungen Mann von 24 Jahren.



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#20

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

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Wenn Du hier von einer Flucht berichten willst, wäre das sehr interessant.
So ein kryptischer Flickenteppich aus halben Fakten und Details ist mir aber zu anstrengend zum Verfolgen. Was möchtest Du hier eigentlich?



Rainer-Maria Rohloff, IM Kressin und arherikn haben sich für diesen Beitrag bedankt
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