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#41

RE: Zitate zur Grenze

in DDR Online Museum 22.06.2013 15:02
von stutz | 568 Beiträge | 6 Punkte
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John F. & die Gropiuslerchen
"Berlin, Berlin dein Herz kennt keine Mauern"
In dem Song sind ein paar Zitate im Orginal zu hören.

https://www.youtube.com/watch?feature=pla...e&v=8ypOJ_05KV0


"Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk;
und meine Nation, die ich mit großen Stolz verehre, ist die deutsche Nation.
Eine ritterliche, stolze und harte Nation." ( Ernst Thälmann )
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#42

RE: Zitate zur Grenze

in DDR Online Museum 22.06.2013 17:02
von passport | 3.434 Beiträge | 3500 Punkte
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Zitat von Lutze im Beitrag #38
niemand hat die Absicht,eine Mauer zu bauen
Lügenbaron Ulbricht
Lutze



Extra für Lutze gesucht und gefunden

http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/c...icle475525.html

passport


Bugsy hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#43

RE: Zitate zur Grenze

in DDR Online Museum 07.08.2019 20:01
von Chris77 | 316 Beiträge | 3595 Punkte
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Hab hier auch noch ein Zitat von Honecker :

"Den Sozialismus in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf" !


"Transport rollt !!!"
Abgänger September ´98

<< Wer weiß was war, der weiß zu schätzen was ist >>
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#44

RE: Zitate zur Grenze

in DDR Online Museum 20.08.2019 13:11
von IM Kressin | 1.947 Beiträge | 28554 Punkte
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Zitat von Chris77 im Beitrag #43
Hab hier auch noch ein Zitat von Honecker :

"Den Sozialismus in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf" !
Es deutet darauf hin, dass Honecker mit seinem geflügelten Wort die symbolische Bedeutung der Tiere im Krippenspiel erkannte, die Priorität des Getier indessen verkannte und unterschätzte.

Im Sinne der Bibel sind diese Tiere schlauer als die Menschen. Der Ochse ist das Symbol für das geknechtete Volk (in der Bibel das Volk Israel),
das keine Einsicht zeigt, dessen Prophezeiung nach Jesaja sich erfüllte, wie das Volk der DDR wurde es von seinen Unterdrückern befreit.

Dementsprechend haben Ochs und Esel ebenso sinnbildhaft den Sozialismus gestoppt, ihn aufgehalten, zum Stillstand gebracht und das Volk befreit.


***********************************************************************************************************************************************************************************
"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!

***********************************************************************************************************************************************************************************

Zitat von DoreHolm im Beitrag Das bumsfidele DDR-Verteidigungsministerium
"Wo ein Genosse ist, da ist die Partei und wo ein Genosse und eine Genossin ist, da ist die Hurerei" .
***********************************************************************************************************************************************************************************


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#45

RE: Zitate zur Grenze

in DDR Online Museum 20.08.2019 15:26
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So nicht ganz richtig, EH versuchte in der Spuren der deutschen Sozialdemokratie zu wandeln. Das Zitat vom Ochs und Esel wurde seinerzeit August Bebel zugeschrieben, scheint aber noch älteren Ursprungs zu sein (1). Doch interessant find ich ist der Anlaß zu der Äußerung. Es war die öffentliche Vorstellung des U80701, ein Nachbau des DEC 78032. Und es war Reverse Engineering auf höchstem Level. Die gesamte Elektronikindustrie im Ostblock war zu solcher Vorgehensweise gezwungen, Stichwort CoCom (2). Aber sogar in der Westpresse fand diese Leistung ihre Anerkennung, auch wenn nicht ganz ungeteilt. Beispielhaft aus dem Archiv ein Artikel der Computerwoche 41/1989 (3).


(1) ... für Bebel jedoch nicht nachweisbar, wohl aber als geflügeltes Wort in der Berliner Sozialdemokratie schon seit 1886. Vgl. Günter Platzdasch: Erich Honecker und die Weihnachtsgeschichte. Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf. In:LinksNet.de, 24. Dezember 2006, zuerst in: Kurt Pätzold/Manfred Weißbecker (Hrsg.): Schlagwörter und Schlachtrufe. Aus zwei Jahrhunderten deutscher Geschichte. Leipzig 2002. (Quelle: de.wikiquote.org/wiki/Erich_Honecker)

(2) ... de.wikipedia.org/wiki/CoCom

(3) ... computerwoche.de/heftarchiv/1989/41/1152313


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#46

RE: Zitate zur Grenze

in DDR Online Museum 20.08.2019 15:41
von Moskwitschka | 3.843 Beiträge | 4401 Punkte
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Franz Kafka kannte zwar nicht die Grenze von der hier die Rede ist. Aber Mauern kannte er. Daher erlaube ich mir hier seine Fabel zu zitieren.

Kleine Fabel

»Ach«, sagte die Maus,

»,die Welt wird enger mit jedem Tag.

Zuerst war sie so breit,

daß ich Angst hatte,

ich lief weiter und war glücklich,

daß ich endlich rechts und links

in der Ferne Mauern sah,

aber diese langen Mauern eilen

so schnell aufeinander zu,

daß ich schon im letzten Zimmer bin,

und dort im Winkel steht die Falle,

in die ich laufe.« -

»Du mußt nur die Laufrichtung ändern«,

sagte die Katze

und fraß sie.


Was soll ich tun, wenn mich jemand beleidigt oder versucht zu provozieren?

Wenn jemand mit einem Geschenk an Dich herantritt, Du es nicht annimmst, wem gehört dann das Geschenk?

Dem. Überbringer

Genauso ist es bei Neid, Mißgunst und Beschimpfungen. Sie gehören dem, der sie Dir bringt.
vs1400 und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.09.2019 18:22 | nach oben springen

#47

RE: Zitate zur Grenze

in DDR Online Museum 28.09.2019 18:29
von Moskwitschka | 3.843 Beiträge | 4401 Punkte
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Ein Gedicht von Volker Braun , das seinerzeit Wellen geschlagen hat. Ich denke ich muss Volker Braun nicht näher vorstellen.

Ich weiß nicht mehr wer es gesagt hat, Eva Strettmatter oder Sarah Kirsch. Wenn sie schreiben oder es getan haben, dann für sich.

So verstehe ich auch das Gedicht von Volker Braun aus dem Jahr 1966. Sein Schwanken zwischen Anpassung und Kritik im Land in dem man lebt. So wie es vielen gegangen ist und heute noch geht.


DIE MAUER

Zwischen den seltsamen Städten, die den gleichen
Namen haben, zwischen vielem Beton
Eisen Draht Rauch, den Schüssen
Der Motore: in des seltsamen Lands
Wundermal steht aus all dem
Ein Bau, zwischen den Wundern
Auffallend, im erstaunlichen Land
Ausland. Gewöhnt
An hängende Brücken und Stahltürme
Und was noch an die Grenze geht
Von Material und Maschinen, faßt
Der Blick doch nicht
Das hier.
Zwischen all den Rätseln: das ist
Fast ihre Lösung. Schrecklich
Hält sie, steinerne Grenze
Auf was keine Grenze
Kennt: den Krieg. Und sie hält
Im friedlichen Land, denn es muß stark sein
Nicht arm, die abhaun zu den Wölfen
Die Lämmer. Vor den Kopf
Stößt sie, das gehn soll, wohin es will, nicht
In die Mässengräber, das
Volk der Denker.
Aber das mich so hält, das halbe
Land, das sich geändert hat mit mir, jetzt
Ist es sichrer, aber
Ändre ichs noch? Von dem Panzer
Gedeckt, freut sichs
Seiner Ruhe, fast ruhig? Schwer
Aus den Gewehren fallen die Schüsse:
Auf die, die es anders besser
Halten könnte. Die Mauern stehn
Sprachlos und kalt, im Winde
Klirren die Fahnen.

2
Die hinter den Zeitungen
Anbelln den Beton und, besengt
Von den Sendern, sich aus dem Staub machen
Der Baustellen oder am Stacheldraht
Unter Brüdern harfen und
Unter Kirchen scharrn Tunnel: die
Blinden Hühner finden sich
Vor Kimme und Korn. Unerfindlich
Aber ist ihnen, was diese Städte
Trennt. Weil das nicht
Aus Beton vor der Stirn pappt.
Uns trennt keine Mauer.
Das ist Dreck aus Beton, schafft
Das dann weg, mit Schneidbrennern
Reißt das klein, mit Brecheisen
Legts ins Gras: wenn sie nicht mehr
Abhaun mit ihrer Haut zum Markt
Zerhaut den Verhau. Wenn machtlos sind
Die noch Grenzen ändern wollen
Zerbrecht die Grenze. Der letzte Panzer
Zerdrück sie und sie ihn.
Daß sie weg ist.
Jetzt laßt das da.
Aber
Ich sag: es steht durch die Stadt
Unstattlich, der Baukunst langer Unbau
Streicht das schwarz
Die Brandmauer (scheißt drauf).
Denn es ist nicht
Unsre Schande: zeigt sie
Macht nicht in einem August
Einen Garten daraus, wälzt den Dreck nicht
Zu Beeten breit, mit Lilien über den Minen
Pflanzt Nesseln, nicht Nelken
Vermehrt nicht, zwischen den seltsamen
Städten, die Rätsel, krachend
Schmückt das Land nicht
Mit seiner Not. Und
Laßt nicht das Gras wachsen
Über der offenen Schande: es ist
Nicht unsre, zeigt sie.


Was soll ich tun, wenn mich jemand beleidigt oder versucht zu provozieren?

Wenn jemand mit einem Geschenk an Dich herantritt, Du es nicht annimmst, wem gehört dann das Geschenk?

Dem. Überbringer

Genauso ist es bei Neid, Mißgunst und Beschimpfungen. Sie gehören dem, der sie Dir bringt.
der alte Grenzgänger und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.09.2019 20:46 | nach oben springen



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