Deutschlands Beziehungen zu Russland

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21.06.2013 11:13
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#1
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In St. Petersburg sollte eine Ausstellung von Beutekunst durch Angela Merkel und Wladimir Putin eröffnet werden. Der Termin wurde heute von deutscher Seite abgesagt.
Für mich ist es wieder nur ein winziges Puzzleteil des sehr schlechten Bildes, welches die deutsch-russischen Beziehungen darstellt.
Seit dem Ende der Ära-Schröder gibt sich das offizielle Deutschland die größte Mühe, die Beziehungen zu Russland kaputtzumachen.
In Presse und Fernsehen wird das Land seit Jahren dämonisiert.
Welches Verbrechens gegenüber Deutschland hat Russland sich schuldig gemacht? Selbst unter Helmut Kohl waren die Beziehungen besser als jetzt.
Russland hat alle Kredite an Deutschland zurückgezahlt, kauft Siemens, VW und Co. massenhaft Produkte ab und beliefert Deutschland mit Rohstoffen.
Was ist der Dank? Frau Merkel ernennt einen Alkoholiker aus Baden-Württemberg zum Russlandbeauftragten, welcher zwar nicht die russische Sprache beherrscht, dafür aber das Pöbeln.
Putin war einmal ein ausgesprochener Deutschlandfreund und hielt im Bundestag eine Rede in deutscher Sprache. Das hat bislang noch kein amerikanischer Präsident geschafft.
Dafür mischt sich Deutschland massiv in die russische Innenpolitik ein, mit viel Geld, mit Worten und mit zwielichtigen NGO's.
Die deutsche Wiedervereinigung wurde sich mit dem Versprechen erschwindelt, daß die Grenzen der NATO so bleiben sollten, wie sie 1990 waren.
Was dieses Versprechen wert war sehen wir heute.
Inzwischen ist die Abneigung gegen alles was aus Russland kommt sogar bei den Kommunen angekommen. Unser (aus Westdeutschland eingewanderter) Bürgermeister versucht alles, um eine Städtepartnerschaft mit einer russischen Stadt zu verhindern, obwohl es schon gegenseitige Besuche von Bürgern und Schülern gegeben hat und viele Bürger die Partnerschaft auch wollen.
Da werden wieder die Menschenrechte in Russland vorgeschoben, statt sich um die Menschenrechte (Arbeit und ein Leben in Würde) in Deutschland zu kümmern.
Wie seht Ihr das derzeitige Verhältnis zu Russland?


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21.06.2013 11:19
#2
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ich bin ein Freund oder auch pro Russland, liegt aber auch viel daran, weil ich russische Verwandschaft hab. Ich fand die Beziehung zu Schröders Zeiten zwischen D und R wesentlich entspannter.
Das Fr. Merkel pro USA ist, ist kaum zu übersehen, so wie ein Hr. Busch sie damals fast besprungen hätte.

Wenn du zu viel säufst, geht die Leber am Alkohol kaputt. Wenn du zu viel rauchst, haut's die Lunge auseinander. Aber das Hirn lässt sich mit allem Blödsinn füllen – es bleibt schmerzfrei! Richard Rogler

Alt werden und dumm bleiben, das ist ein richtiges Kunststück! Hans Kasper

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21.06.2013 11:28
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#3
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Sie versucht gerade auf den Leichenbergen von Leningrad, verlorene Siege, in tatsächliche Umzuwandeln.
Die ihr eigene Bulldozerdiplomatie kommt wieder zum tragen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/me...n-a-907079.html


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21.06.2013 11:37
#4
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Außenpolitisch stapft diese Bundesregierung von einem Fettnäpfchen ins Andere. Ganz vorn auch mit dabei Dirk Niebel, der Entwicklungshilfeminister, der einer Partei angehört, die dieses Ministerium abschaffen wollte...

Weil die Klugen immer nachgeben regieren die Dummen die Welt!!

Affen die hoch hinaus wollen, entblößen Ihren ..... (Hintern)!!


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21.06.2013 11:55
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#5
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Ich denke das Thema Beutekunst ist immer noch ein sehr sensibles Thema, gerade Russland und Polen sind in der Richtung ziemlich unbeweglich. Ich finde die Haltung von Merkel garnicht so schlecht. Warum soll Sie eine Rede vor einer Ausstellung halten, wo geklaute Kunstgüter u.a. aus Deutschland gezeigt werden, die nach der Ausstellung wieder weiter in den Kellern von Erimitage und Puschkin-Museum vor sich hinrotten.
Ich war mal ein ziemlicher Putinfan aber ich muss sagen auch er hat sich in den Jahren ziemlich geändert, es war noch nie gut wenn jemand zu lange an der Macht ist, von daher kann ich schon verstehen das Merkel "Zar Putin" nicht unbedingt Ihre Aufwartung machen möchte und erst recht nicht zu solchen Anlaß.


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21.06.2013 13:29
#6
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Lt. DPA-Meldung erfolgte die Absage so:
"Berlin/St. Petersburg (dpa) - Vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in St. Petersburg ist es zu einem Eklat gekommen. Die in der Eremitage geplante gemeinsame Eröffnung der Beutekunst-Ausstellung mit Merkel und Russlands Präsidenten Wladimir Putin wurde überraschend abgesagt. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte vor dem Abflug in Berlin, die russische Seite habe entgegen ursprünglichen Planungen die Grußworte von Merkel und Putin abgesagt."

weiter lesen: http://home.1und1.de/themen/nachrichten/...erkel#.A1000147

Gruß Stulpner


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21.06.2013 13:40
#7
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Es ist Wahlkampfzeit, da macht die Merkel auf Show und muss bestimmte Interessengruppen bedienen.
Soooo blöd ist sie nun wieder auch nicht, es mit dem wichtigsten deutschen Außenhandelspartner zu verderben,
denn dann würde sie vom BDI-Chef höchstpersönlich einen auf die Mütze bekommen.

Außerdem will sie es ja auch im Winter schön warm in ihren Amtssitz haben und ich schätze, das geht nur mit russischem Erdgas.


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21.06.2013 13:52
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Zitat von kassberg im Beitrag #7
Es ist Wahlkampfzeit, da macht die Merkel auf Show und muss bestimmte Interessengruppen bedienen.
Soooo blöd ist sie nun wieder auch nicht, es mit dem wichtigsten deutschen Außenhandelspartner zu verderben,
denn dann würde sie vom BDI-Chef höchstpersönlich einen auf die Mütze bekommen.

Außerdem will sie es ja auch im Winter schön warm in ihren Amtssitz haben und ich schätze, das geht nur mit russischem Erdgas.


Bei den großen Mengen von Biomasse, welche in Berlin, insbesondere auch von unseren Politikern, erzeugt werden ist das Kanzleramt mit einem Biomassekraftwerk als autark von russischen Gaslieferungen anzusehen.


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21.06.2013 14:07
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Zitat von Kurt im Beitrag #1
In St. Petersburg sollte eine Ausstellung von Beutekunst durch Angela Merkel und Wladimir Putin eröffnet werden. Der Termin wurde heute von deutscher Seite abgesagt.
Für mich ist es wieder nur ein winziges Puzzleteil des sehr schlechten Bildes, welches die deutsch-russischen Beziehungen darstellt.
Seit dem Ende der Ära-Schröder gibt sich das offizielle Deutschland die größte Mühe, die Beziehungen zu Russland kaputtzumachen.
In Presse und Fernsehen wird das Land seit Jahren dämonisiert.
Welches Verbrechens gegenüber Deutschland hat Russland sich schuldig gemacht? Selbst unter Helmut Kohl waren die Beziehungen besser als jetzt.
Russland hat alle Kredite an Deutschland zurückgezahlt, kauft Siemens, VW und Co. massenhaft Produkte ab und beliefert Deutschland mit Rohstoffen.
Was ist der Dank? Frau Merkel ernennt einen Alkoholiker aus Baden-Württemberg zum Russlandbeauftragten, welcher zwar nicht die russische Sprache beherrscht, dafür aber das Pöbeln.
Putin war einmal ein ausgesprochener Deutschlandfreund und hielt im Bundestag eine Rede in deutscher Sprache. Das hat bislang noch kein amerikanischer Präsident geschafft.
Dafür mischt sich Deutschland massiv in die russische Innenpolitik ein, mit viel Geld, mit Worten und mit zwielichtigen NGO's.
Die deutsche Wiedervereinigung wurde sich mit dem Versprechen erschwindelt, daß die Grenzen der NATO so bleiben sollten, wie sie 1990 waren.
Was dieses Versprechen wert war sehen wir heute.
Inzwischen ist die Abneigung gegen alles was aus Russland kommt sogar bei den Kommunen angekommen. Unser (aus Westdeutschland eingewanderter) Bürgermeister versucht alles, um eine Städtepartnerschaft mit einer russischen Stadt zu verhindern, obwohl es schon gegenseitige Besuche von Bürgern und Schülern gegeben hat und viele Bürger die Partnerschaft auch wollen.
Da werden wieder die Menschenrechte in Russland vorgeschoben, statt sich um die Menschenrechte (Arbeit und ein Leben in Würde) in Deutschland zu kümmern.
Wie seht Ihr das derzeitige Verhältnis zu Russland?


Welches Interesse sollte D haben die Beziehungen zu Russland "kaputt" zu machen"?
Welche "zwielichtigen" NGOs agieren in Russland und mit welchem Ziel?
Wo steht das mit den Grenzen der Nato von 1990?
Der böse Wessibürgermeister im Osten.Wer hat den denn gewählt? Mein Tipp abwählen oder private Initiative (Verein) o.ä. gründen. Darf man heutzutage.


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21.06.2013 14:11
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#10
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Der Hintergrund der Absage war der, daß Merkel in ihrem "Grußwort" die Rückgabe der Kunststücke fordern wollte.
In dieser Woche traf sie Präsident Obama vor dem Brandenburger Tor. Dort hätte sie ebenfalls die Möglichkeit gehabt, in einem "Grußwort" die Rückgabe der Beutekunst-Stücke von den Amerikanern zu fordern. Deutschland wurde nach dem Krieg von allen Alliierten geplündert.
Das ist auch nicht der Punkt. Deutschland hat diesen verbrecherischen Krieg begonnen und dafür gebüßt.

Es geht eher darum, daß Deutschland an dem Ast sägt, auf dem es derzeitig sitzt. Ohne Russland und China hätten wir in Deutschland noch größere Probleme mit unserer Wirtschaft, als dies jetzt schon der Fall ist. Wir brauchen Rohstoffe, Absatzmärkte und friedliche Nachbarn, wenn es uns auf Dauer gelingen soll, ein gutes Leben zu führen.
Insofern halte ich die jetzige Außenpolitik für grob fahrlässig. Denn ein uns wohlgesonnenes Russland ist für uns sehr wichtig - und umgekehrt.
Gerade mit einem (germanophilen) Putin im Kreml, haben wir Deutsche beste Voraussetzungen, gute Beziehungen zu Russland aufzubauen und zu festigen.


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21.06.2013 14:34 (zuletzt bearbeitet: 21.06.2013 14:38)
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Zitat von Kurt im Beitrag #10
Der Hintergrund der Absage war der, daß Merkel in ihrem "Grußwort" die Rückgabe der Kunststücke fordern wollte.
In dieser Woche traf sie Präsident Obama vor dem Brandenburger Tor. Dort hätte sie ebenfalls die Möglichkeit gehabt, in einem "Grußwort" die Rückgabe der Beutekunst-Stücke von den Amerikanern zu fordern. Deutschland wurde nach dem Krieg von allen Alliierten geplündert.
Das ist auch nicht der Punkt. Deutschland hat diesen verbrecherischen Krieg begonnen und dafür gebüßt.

Es geht eher darum, daß Deutschland an dem Ast sägt, auf dem es derzeitig sitzt. Ohne Russland und China hätten wir in Deutschland noch größere Probleme mit unserer Wirtschaft, als dies jetzt schon der Fall ist. Wir brauchen Rohstoffe, Absatzmärkte und friedliche Nachbarn, wenn es uns auf Dauer gelingen soll, ein gutes Leben zu führen.
Insofern halte ich die jetzige Außenpolitik für grob fahrlässig. Denn ein uns wohlgesonnenes Russland ist für uns sehr wichtig - und umgekehrt.
Gerade mit einem (germanophilen) Putin im Kreml, haben wir Deutsche beste Voraussetzungen, gute Beziehungen zu Russland aufzubauen und zu festigen.




Wieviel Beutekunst aus D. befindet sich denn noch in USA?
Glaubst Du, die deutsche Aussenpolitik legt es darauf an die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland zu ruinieren?
Warum sollte sie das tun?Deutschland ist der wichtigste europäische Handelspartner Russlands.
Das wird sich auch nicht ändern wegen einem solch Uraltproblem wie der Beutekunst.
Die deutsche Aussenpolitik sehe ich als eher moderat an , was die Beziehungen zu Russland angeht.
Die Herrschaften im Kreml sind es die ob ihrer rohstoffgestützten Potenz kaum noch laufen können.


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21.06.2013 14:49 (zuletzt bearbeitet: 21.06.2013 15:41)
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Wieviel Beutekunst aus D. befindet sich denn noch in USA?

Sehr viel! Hier ein Beitrag aus der Springer-Presse: http://www.welt.de/kultur/article3524366...Beutekunst.html


Glaubst Du, die deutsche Aussenpolitik legt es darauf an die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland zu ruinieren?

Die deutsche Außenpolitik vertritt nicht immer die Interessen Deutschlands. Führende Wirtschaftsbosse haben sich deshalb auch schon bei der derzeitigen Bundesregierung beschwert. Darüber hinaus sollte Außenpolitik auch ein menschliches Antlitz haben.

Warum sollte sie das tun?Deutschland ist der wichtigste europäische Handelspartner Russlands.

Weil Deutschland ein Pudel der verlogenen Amerikaner ist.

Das wird sich auch nicht ändern wegen einem solch Uraltproblem wie der Beutekunst.

Ändern nicht, aber erschweren.

Die Herrschaften im Kreml sind es die ob ihrer rohstoffgestützten Potenz kaum noch laufen können. [/quote]

Kommt hier etwa Neid zum Vorschein? Russland hat die Rohstofflieferungen an Deutschland nie zur politischen Waffe gemacht.


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21.06.2013 15:06
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#13
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Danke für das eine Beispiel für zurückgegebene Beutekunst aus USA.
Welche Interessen vertritt denn die Bundesregierung wenn nicht die Interessen Deutschlands?
Wo ist das Antlitz der deutschen Aussenpolitik gegenüber Russland nicht menschlich?
Der Pudel der verlogenen Amerikaner , mann oh mann, was besseres ist dir wohl nicht eingefallen?
Du behauptest was und wenn nachgefragt wird kommen keine Antworten, oder solche.
Was denn für Neid? Rohstoffe als Waffe?Was soll das denn jetzt?Wie kommst du denn jetzt dadrauf?


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21.06.2013 15:31
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #13
Danke für das eine Beispiel für zurückgegebene Beutekunst aus USA.
Welche Interessen vertritt denn die Bundesregierung wenn nicht die Interessen Deutschlands?
Wo ist das Antlitz der deutschen Aussenpolitik gegenüber Russland nicht menschlich?
Der Pudel der verlogenen Amerikaner , mann oh mann, was besseres ist dir wohl nicht eingefallen?
Du behauptest was und wenn nachgefragt wird kommen keine Antworten, oder solche.
Was denn für Neid? Rohstoffe als Waffe?Was soll das denn jetzt?Wie kommst du denn jetzt dadrauf?




Es ist schade, daß Du so viele Dinge nicht verstehst.


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21.06.2013 16:23 (zuletzt bearbeitet: 21.06.2013 16:25)
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Zitat von Mike59 im Beitrag #8
Zitat von kassberg im Beitrag #7
Es ist Wahlkampfzeit, da macht die Merkel auf Show und muss bestimmte Interessengruppen bedienen.
Soooo blöd ist sie nun wieder auch nicht, es mit dem wichtigsten deutschen Außenhandelspartner zu verderben,
denn dann würde sie vom BDI-Chef höchstpersönlich einen auf die Mütze bekommen.

Außerdem will sie es ja auch im Winter schön warm in ihren Amtssitz haben und ich schätze, das geht nur mit russischem Erdgas.


Bei den großen Mengen von Biomasse, welche in Berlin, insbesondere auch von unseren Politikern, erzeugt werden ist das Kanzleramt mit einem Biomassekraftwerk als autark von russischen Gaslieferungen anzusehen.


Ob das Merkels versprochene Energiewende ist?


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