Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

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16.08.2014 19:23 (zuletzt bearbeitet: 16.08.2014 19:26)
#46
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Unterhaltsame Slideshow über die Kontrollen in Drewitz von Rudolf Holtz, der dort vor dem Mauerbau tätig war

Die ersten zwei Minuten sind allerdings es mühsam...und die Musik nervt auch
Die Dokumentation (334 Seiten) kann hier heruntergeladen werden
http://www.ddr-zollinsider.de/dokumentation.html
Theo


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16.08.2014 20:25
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#47
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Zitat von Batrachos im Beitrag #45
Hallo,

heute Nachmittag kam von Phönix eine Reportage mit dem Namen " Drewitz-Dreilinden.
Unter anderem war in der Reportage unser User @PKE dort mehrmals im Interview zu sehen.
Eine sehr interessante Reportage wie ich fand nur leider mal wieder nur 45 min lang.
Das einzige was mich ein wenig gestört hatte war mal wieder die Legende von der Gammakanone die 2 Jahre lang
in Drewitz getestet wurde und dann nach Marienborn gebracht wurde, aber ansonsten sehr gut gemacht.

MFG Batrachos

Ja die gute alte Gamma Kanone und der OSL PKE wusste nichts davon.Nur der Hptm Karnak, aber der wurde durch diese ja auch regelmäßig in seinem Dienstschlaf gestört und kannte den Einen und Anderen aus der ersten Etage des DP III. Aber der OSL PKE war ja auch Stellvertreter Passkontrolle, für die Bürokratie zuständig, die Stellvertreter operativ sind da schon zurückhaltender, mögen ihn auch nicht sonderlich für seine Öffentlichkeit.

"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."


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16.08.2014 20:47
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#48
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Zitat von KARNAK im Beitrag #47
Zitat von Batrachos im Beitrag #45
Hallo,

heute Nachmittag kam von Phönix eine Reportage mit dem Namen " Drewitz-Dreilinden.
Unter anderem war in der Reportage unser User @PKE dort mehrmals im Interview zu sehen.
Eine sehr interessante Reportage wie ich fand nur leider mal wieder nur 45 min lang.
Das einzige was mich ein wenig gestört hatte war mal wieder die Legende von der Gammakanone die 2 Jahre lang
in Drewitz getestet wurde und dann nach Marienborn gebracht wurde, aber ansonsten sehr gut gemacht.

MFG Batrachos

Ja die gute alte Gamma Kanone und der OSL PKE wusste nichts davon.Nur der Hptm Karnak, aber der wurde durch diese ja auch regelmäßig in seinem Dienstschlaf gestört und kannte den Einen und Anderen aus der ersten Etage des DP III. Aber der OSL PKE war ja auch Stellvertreter Passkontrolle, für die Bürokratie zuständig, die Stellvertreter operativ sind da schon zurückhaltender, mögen ihn auch nicht sonderlich für seine Öffentlichkeit.


Dies Problem mit dem nicht mögen ,wird er wohl nicht als Einziger haben ! Oder ! ?


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16.08.2014 21:02
avatar  KARNAK
#49
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Zitat von FRITZE im Beitrag #48


Dies Problem mit dem nicht mögen ,wird er wohl nicht als Einziger haben ! Oder ! ?





Ich sag mal so, an den alten Geschichten Geld zu verdienen, das mag ich auch nicht so an meinem alten OSL,besonders wenn man früher dicke Backen gemacht hat. Obwohl, ich will fair sein, er war eher ein Ruhiger.

"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."


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16.08.2014 21:32
#50
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Zitat von KARNAK im Beitrag #47
Zitat von Batrachos im Beitrag #45
Hallo,

heute Nachmittag kam von Phönix eine Reportage mit dem Namen " Drewitz-Dreilinden.
Unter anderem war in der Reportage unser User @PKE dort mehrmals im Interview zu sehen.
Eine sehr interessante Reportage wie ich fand nur leider mal wieder nur 45 min lang.
Das einzige was mich ein wenig gestört hatte war mal wieder die Legende von der Gammakanone die 2 Jahre lang
in Drewitz getestet wurde und dann nach Marienborn gebracht wurde, aber ansonsten sehr gut gemacht.

MFG Batrachos

Ja die gute alte Gamma Kanone und der OSL PKE wusste nichts davon.Nur der Hptm Karnak, aber der wurde durch diese ja auch regelmäßig in seinem Dienstschlaf gestört und kannte den Einen und Anderen aus der ersten Etage des DP III. Aber der OSL PKE war ja auch Stellvertreter Passkontrolle, für die Bürokratie zuständig, die Stellvertreter operativ sind da schon zurückhaltender, mögen ihn auch nicht sonderlich für seine Öffentlichkeit.


In der Reportage war zu entnehmen das er Leiter der PKE Drewitz war.
Was war er denn nun wirklich Leiter oder Stellvertreter?

MFG Batrachos

Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach


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16.08.2014 21:37
#51
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Zitat von Batrachos im Beitrag #50
Zitat von KARNAK im Beitrag #47
Zitat von Batrachos im Beitrag #45
Hallo,

heute Nachmittag kam von Phönix eine Reportage mit dem Namen " Drewitz-Dreilinden.
Unter anderem war in der Reportage unser User @PKE dort mehrmals im Interview zu sehen.
Eine sehr interessante Reportage wie ich fand nur leider mal wieder nur 45 min lang.
Das einzige was mich ein wenig gestört hatte war mal wieder die Legende von der Gammakanone die 2 Jahre lang
in Drewitz getestet wurde und dann nach Marienborn gebracht wurde, aber ansonsten sehr gut gemacht.

MFG Batrachos

Ja die gute alte Gamma Kanone und der OSL PKE wusste nichts davon.Nur der Hptm Karnak, aber der wurde durch diese ja auch regelmäßig in seinem Dienstschlaf gestört und kannte den Einen und Anderen aus der ersten Etage des DP III. Aber der OSL PKE war ja auch Stellvertreter Passkontrolle, für die Bürokratie zuständig, die Stellvertreter operativ sind da schon zurückhaltender, mögen ihn auch nicht sonderlich für seine Öffentlichkeit.


In der Reportage war zu entnehmen das er Leiter der PKE Drewitz war.
Was war er denn nun wirklich Leiter oder Stellvertreter?

MFG Batrachos




@Batrachos

Weder noch

User @PKE war stellvertr. Leiter Passkontrolle der Abt. VI des ehem. Bezirkes Potsdam.


passport


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17.08.2014 07:15
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#52
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Zitat von passport im Beitrag #51


User @PKE war stellvertr. Leiter Passkontrolle der Abt. VI des ehem. Bezirkes Potsdam.




Sprich, also schon ein paar Nummern größer als der Leiter der PKE,zuständig für alle Güsten im Bezirk, aber eben für Fragen der Abfertigung, nicht für den operativen Bereich und in der Funktion der 2.Mann in der Abteilung.Das nur zum allgemeinen Verständnis.

"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."


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03.12.2014 14:11 (zuletzt bearbeitet: 03.12.2014 15:21)
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#53
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( gelöscht )

Ich fuhr nicht so gerne über die Transitwege mit meinen Frz aber wenn man eben Urlaub haben wollte musste man ja,aber ich hatte auch ein Erlebniss das ich hier gerne mal schreiben möchte.Das Warten und der allgemeine Ton war schon recht eigenartig- vom Kasernenton Teils fast beleidigend" Sie Transitbremse",wenn mal wieder Westpolitiker in Ostberlin waren mit den "Geldkoffer" dann war es freundlich Charmant ,schnelle Abfertigung an der Grenzkontrolle.Ich muss auch mal erwähnen das die Bundesrepublik für jedes Fahrzeug über 100 DM jeden LKW über 200 DM an die Staatskasse der DDR überwiesen hat,wenn man das zusammenzählt eine beachtliche Summe ,
Ich hatte damals ein Motorrad ,und hatte den Grenzkontrollpunkt Dreilinden gerade hinter mir,da hatte ich auf meinen Tankrucksack ein Tasche mit Reisverschluss und dort meine Papiere hineingesteckt,und nach etwa einer halben Stunde merkte ich das mein Behelfsmässiger Peronalausweis weg war,ich hatte den Reisverschluss nicht richtig zugemacht,und der Fahrtwind hatte das Dokument wegeweht .Da dachte ich im Augenblick das gibt Stress .und jetzt einfach weiterfahren nicht sinnvoll.Also bin ich auf die nächste Raststätte gefahren,habe mein Motorrad abgestellt ,bin hineingegangen und habe zum Kellner gesagt,Ich bin West Berliner und habe keine Papiere mehr.Ich kam dann in einen Aufenthaltsraum für die Angestellten,und man sagte ich muss warten auf Die Volkspolizei,die kam und machte sich erste Notizen,ob ich weiss noch wo das war ,und die fuhren dann im Schritttempo entlang der Autobahn,um noch was zu finden,ich musste warten und ich denke da sind 1,5 Std vergangen.Zum Glück hatte ich noch ein Transit Visa und einen Führerschein.Ich musste mein Motorrad dort stehenlassen,und mit den Streifenwagen ging es Richtung Niemegk um die Mittagszeit,auf eine Art Meldestelle, bewacht und ein graues Rolltor öffnete sich,von dort ging es in den Aufenthaltsraum der Polizei,dort sollte ich warten bis meine Identität festgestellt wurde Wir sprachen ein wenig das sie des Öfteren mit Westberliner zu tun haben,aber manchmal auch unangenehme Dinge machen müssten Unfälle,Verletzte,die waren wohl froh auf mich aufzupassen.Dann musste ich ins Zimmer 13 gebracht ,und mir wurden viele Fragen gestellt, Name meiner Mutter Geburtsname,Arbeitsstelle.Wohnanschrift.,der Ton war schon recht heftig wie eine Art Vernehmung ,mir war klar,das der Herr im grauen Anzug vom MFs war.Da wurde wortwörtlich mitgeschrieben,und dann durfte ich wieder warten im Aufenthaltsraum,wir hörten dann RIAS,und dann sagte einer ob ich Hunger hätte und ich sagte ja,und man brachte mir ein Schnitzel mit Kartoffeln,war mir etwas unangenehm ,ich konnte ja nicht einfach in DM West mein Essen bezahlen,also ging das auf ihre Rechnung .
So gegen 17:30 Uhr kam dann einer mit 4 Sternen auf der Schulter,und sagte Ihre Ausreise ist von ganz" oben "erlaubt worden,und übergab mir einen Identitätsausweis mit meinen Namen eingetragen ,und nur in Verbindung mit meinen Führerschein gültig,ich war froh das es nach Hause ging.Man brachte mich zurück nach Dreilinden.Ich gab meinen Identitätsausweiss im Kontrollpunkt ab,und der Grenzer lachte mich an:gute Weiterfahrt ,Ich habe dann in Westberlin einen Polizisten angesprochen,und der sagte mir meine Daten wurden telefonisch abgeglichen,über die Meldestelle von Ost nach West,dort ist immer jemand erreichbar .Ich war froh noch meinen Führerschein zu haben,und nicht als Staatenloser galt.Am nächsten Tag erst mal neue Dokumente geholt, Ausweis,Frz Schein,und zu guter letzt alles meiner Arbeitstelle mitteilen,die wollte auch nochmal alles wissen,


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03.12.2014 17:51
#54
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Zitat von Jahresendprämie im Beitrag #53
Ich fuhr nicht so gerne über die Transitwege mit meinen Frz aber wenn man eben Urlaub haben wollte musste man ja,aber ich hatte auch ein Erlebniss das ich hier gerne mal schreiben möchte.Das Warten und der allgemeine Ton war schon recht eigenartig- vom Kasernenton Teils fast beleidigend" Sie Transitbremse",wenn mal wieder Westpolitiker in Ostberlin waren mit den "Geldkoffer" dann war es freundlich Charmant ,schnelle Abfertigung an der Grenzkontrolle.Ich muss auch mal erwähnen das die Bundesrepublik für jedes Fahrzeug über 100 DM jeden LKW über 200 DM an die Staatskasse der DDR überwiesen hat,wenn man das zusammenzählt eine beachtliche Summe ,
Ich hatte damals ein Motorrad ,und hatte den Grenzkontrollpunkt Dreilinden gerade hinter mir,da hatte ich auf meinen Tankrucksack ein Tasche mit Reisverschluss und dort meine Papiere hineingesteckt,und nach etwa einer halben Stunde merkte ich das mein Behelfsmässiger Peronalausweis weg war,ich hatte den Reisverschluss nicht richtig zugemacht,und der Fahrtwind hatte das Dokument wegeweht .Da dachte ich im Augenblick das gibt Stress .und jetzt einfach weiterfahren nicht sinnvoll.Also bin ich auf die nächste Raststätte gefahren,habe mein Motorrad abgestellt ,bin hineingegangen und habe zum Kellner gesagt,Ich bin West Berliner und habe keine Papiere mehr.Ich kam dann in einen Aufenthaltsraum für die Angestellten,und man sagte ich muss warten auf Die Volkspolizei,die kam und machte sich erste Notizen,ob ich weiss noch wo das war ,und die fuhren dann im Schritttempo entlang der Autobahn,um noch was zu finden,ich musste warten und ich denke da sind 1,5 Std vergangen.Zum Glück hatte ich noch ein Transit Visa und einen Führerschein.Ich musste mein Motorrad dort stehenlassen,und mit den Streifenwagen ging es Richtung Niemegk um die Mittagszeit,auf eine Art Meldestelle, bewacht und ein graues Rolltor öffnete sich,von dort ging es in den Aufenthaltsraum der Polizei,dort sollte ich warten bis meine Identität festgestellt wurde Wir sprachen ein wenig das sie des Öfteren mit Westberliner zu tun haben,aber manchmal auch unangenehme Dinge machen müssten Unfälle,Verletzte,die waren wohl froh auf mich aufzupassen.Dann musste ich ins Zimmer 13 gebracht ,und mir wurden viele Fragen gestellt, Name meiner Mutter Geburtsname,Arbeitsstelle.Wohnanschrift.,der Ton war schon recht heftig wie eine Art Vernehmung ,mir war klar,das der Herr im grauen Anzug vom MFs war.Da wurde wortwörtlich mitgeschrieben,und dann durfte ich wieder warten im Aufenthaltsraum,wir hörten dann RIAS,und dann sagte einer ob ich Hunger hätte und ich sagte ja,und man brachte mir ein Schnitzel mit Kartoffeln,war mir etwas unangenehm ,ich konnte ja nicht einfach in DM West mein Essen bezahlen,also ging das auf ihre Rechnung .
So gegen 17:30 Uhr kam dann einer mit 4 Sternen auf der Schulter,und sagte Ihre Ausreise ist von ganz" oben "erlaubt worden,und übergab mir einen Identitätsausweis mit meinen Namen eingetragen ,und nur in Verbindung mit meinen Führerschein gültig,ich war froh das es nach Hause ging.Man brachte mich zurück nach Dreilinden.Ich gab meinen Identitätsausweiss im Kontrollpunkt ab,und der Grenzer lachte mich an:gute Weiterfahrt ,Ich habe dann in Westberlin einen Polizisten angesprochen,und der sagte mir meine Daten wurden telefonisch abgeglichen,über die Meldestelle von Ost nach West,dort ist immer jemand erreichbar .Ich war froh noch meinen Führerschein zu haben,und nicht als Staatenloser galt.Am nächsten Tag erst mal neue Dokumente geholt, Ausweis,Frz Schein,und zu guter letzt alles meiner Arbeitstelle mitteilen,die wollte auch nochmal alles wissen,




@Jahresendprämie

Rot : Wie kommst Du auf diese Summe ?

Die Transitpauschale wurde alle 5 Jahre durch eine Regierungskommission neu festgelegt nach den zu erwartenen Verkehrsaufkommen. Dabei wurden die statistischen Zahlen der letzten 5 Jahre zu Hilfe genommen.

Transitpauschale

Zeitraum Summe

1972 - 1975 234,90 Mio DM
1976 - 1979 400,00 Mio DM
1980 - 1989 525,00 Mio DM

Ab 1990 sollte die Pauschale auf Grund des Transitaufkommens über 800,- Mio DM betragen.

Nur mal für Dich zum Nachrechnen. Der Beitrag für eine einmalige Transitfahrt betrug immer 5,- DM ! Egal ob man Transit 3. Staaten oder nach WB (Ausländer ohne Aufenthaltsgenehmigung über 3 Monate mussten diese Gebühr bezahlen) gefahren ist.


passport


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03.12.2014 20:19
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#55
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Zitat von passport im Beitrag #54
Zitat von Jahresendprämie im Beitrag #53
Ich fuhr nicht so gerne über die Transitwege mit meinen Frz aber wenn man eben Urlaub haben wollte musste man ja,aber ich hatte auch ein Erlebniss das ich hier gerne mal schreiben möchte.Das Warten und der allgemeine Ton war schon recht eigenartig- vom Kasernenton Teils fast beleidigend" Sie Transitbremse",wenn mal wieder Westpolitiker in Ostberlin waren mit den "Geldkoffer" dann war es freundlich Charmant ,schnelle Abfertigung an der Grenzkontrolle.Ich muss auch mal erwähnen das die Bundesrepublik für jedes Fahrzeug über 100 DM jeden LKW über 200 DM an die Staatskasse der DDR überwiesen hat,wenn man das zusammenzählt eine beachtliche Summe ,
Ich hatte damals ein Motorrad ,und hatte den Grenzkontrollpunkt Dreilinden gerade hinter mir,da hatte ich auf meinen Tankrucksack ein Tasche mit Reisverschluss und dort meine Papiere hineingesteckt,und nach etwa einer halben Stunde merkte ich das mein Behelfsmässiger Peronalausweis weg war,ich hatte den Reisverschluss nicht richtig zugemacht,und der Fahrtwind hatte das Dokument wegeweht .Da dachte ich im Augenblick das gibt Stress .und jetzt einfach weiterfahren nicht sinnvoll.Also bin ich auf die nächste Raststätte gefahren,habe mein Motorrad abgestellt ,bin hineingegangen und habe zum Kellner gesagt,Ich bin West Berliner und habe keine Papiere mehr.Ich kam dann in einen Aufenthaltsraum für die Angestellten,und man sagte ich muss warten auf Die Volkspolizei,die kam und machte sich erste Notizen,ob ich weiss noch wo das war ,und die fuhren dann im Schritttempo entlang der Autobahn,um noch was zu finden,ich musste warten und ich denke da sind 1,5 Std vergangen.Zum Glück hatte ich noch ein Transit Visa und einen Führerschein.Ich musste mein Motorrad dort stehenlassen,und mit den Streifenwagen ging es Richtung Niemegk um die Mittagszeit,auf eine Art Meldestelle, bewacht und ein graues Rolltor öffnete sich,von dort ging es in den Aufenthaltsraum der Polizei,dort sollte ich warten bis meine Identität festgestellt wurde Wir sprachen ein wenig das sie des Öfteren mit Westberliner zu tun haben,aber manchmal auch unangenehme Dinge machen müssten Unfälle,Verletzte,die waren wohl froh auf mich aufzupassen.Dann musste ich ins Zimmer 13 gebracht ,und mir wurden viele Fragen gestellt, Name meiner Mutter Geburtsname,Arbeitsstelle.Wohnanschrift.,der Ton war schon recht heftig wie eine Art Vernehmung ,mir war klar,das der Herr im grauen Anzug vom MFs war.Da wurde wortwörtlich mitgeschrieben,und dann durfte ich wieder warten im Aufenthaltsraum,wir hörten dann RIAS,und dann sagte einer ob ich Hunger hätte und ich sagte ja,und man brachte mir ein Schnitzel mit Kartoffeln,war mir etwas unangenehm ,ich konnte ja nicht einfach in DM West mein Essen bezahlen,also ging das auf ihre Rechnung .
So gegen 17:30 Uhr kam dann einer mit 4 Sternen auf der Schulter,und sagte Ihre Ausreise ist von ganz" oben "erlaubt worden,und übergab mir einen Identitätsausweis mit meinen Namen eingetragen ,und nur in Verbindung mit meinen Führerschein gültig,ich war froh das es nach Hause ging.Man brachte mich zurück nach Dreilinden.Ich gab meinen Identitätsausweiss im Kontrollpunkt ab,und der Grenzer lachte mich an:gute Weiterfahrt ,Ich habe dann in Westberlin einen Polizisten angesprochen,und der sagte mir meine Daten wurden telefonisch abgeglichen,über die Meldestelle von Ost nach West,dort ist immer jemand erreichbar .Ich war froh noch meinen Führerschein zu haben,und nicht als Staatenloser galt.Am nächsten Tag erst mal neue Dokumente geholt, Ausweis,Frz Schein,und zu guter letzt alles meiner Arbeitstelle mitteilen,die wollte auch nochmal alles wissen,




@Jahresendprämie

Rot : Wie kommst Du auf diese Summe ?

Die Transitpauschale wurde alle 5 Jahre durch eine Regierungskommission neu festgelegt nach den zu erwartenen Verkehrsaufkommen. Dabei wurden die statistischen Zahlen der letzten 5 Jahre zu Hilfe genommen.

Transitpauschale

Zeitraum Summe

1972 - 1975 234,90 Mio DM
1976 - 1979 400,00 Mio DM
1980 - 1989 525,00 Mio DM

Ab 1990 sollte die Pauschale auf Grund des Transitaufkommens über 800,- Mio DM betragen.

Nur mal für Dich zum Nachrechnen. Der Beitrag für eine einmalige Transitfahrt betrug immer 5,- DM ! Egal ob man Transit 3. Staaten oder nach WB (Ausländer ohne Aufenthaltsgenehmigung über 3 Monate mussten diese Gebühr bezahlen) gefahren ist.


passport


Bei der Bundeszenrale für Politische Bildung fand ich eine Deutsch-Deutsche Beziehungsgeschichte,die Transitautobahn A 24,also das mit 5 DM ist zu gering,hier ein kleiner Teil etwas weiter unten hat man alle Autobahnkosten,und die verankerte Gebührenordnung über die Jahre zusammengezählt,aus den gesamten Artikel gehen keine absoluten Zahlen hervor.Ich hatte die Zahlen mal irgendwo gelesen.

Bis in die 1970er-Jahre war in der westdeutschen Presse immer wieder über willkürliche Gebührenerhebungen an Grenzübergängen seitens der DDR-Organe berichtet worden. Die DDR verdiente tatsächlich gut daran und versuchte von dem vereinbarten Sondertarif abzuweichen, indem sie die Gebühren nach Nutzlast berechnete. Am 16. Februar 1970 berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" über Vorfälle an der Grenzübergangsstelle Marienborn, an der Spezialfahrzeuge wie Milch- und Tanktransporter auf der Strecke Helmstedt–Berlin sonst mit einem Pauschalpreis von 15 Mark bzw. mit Anhänger 30 Mark zu rechnen hatten. Nun sollten sie 50 bis 85 Mark zahlen.[25] Diese Unregelmäßigkeiten sollten durch eine verbindliche, im Transitabkommen verankerte Gebührenordnung abgestellt werden.


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03.12.2014 21:21
#56
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@Jahresendprämie

Und, wo hat der PKW-Fahrer nun Hundert DM gezahlt ?


passport


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14.01.2017 17:36 (zuletzt bearbeitet: 14.01.2017 17:39)
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#57
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( gelöscht )

Er schrieb der Bund hat die bezahlt, nicht der Einzelne. Das klingt durchaus möglich, da gab es ja viele West-Ost-Überweisungen, vielleicht nicht alle öffentlich genannt damals, für den DDR-Autobahnausbau und so.


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19.03.2017 22:15
#58
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es war im Dezember 1981, eine Woche vor den Feiertagen am Rasthof Börde. Ich war auf der Rückfahrt von Berlin nach Hannover. Im Rasthof Börde habe ich eine Postkarte an einen Corpsbruder in der DDR geschrieben. Unser Vorsitzender des Corps hatte mich gebeten keine Post aus Hannover in die DDR zu senden, da sein Sohn wegen eines Fluchtversuches in DDR-Haft war. Als ich die Karte dort in den Briefkasten warf, ging ich zu meinem Renault R4 zurück. Neben mir parkte ein Trabantfahrer, der mit mir ein Gespräch begann. Wir sprachen über das Treffen Honecker-Schmidt am Werbellinsee und in Güstrow, und wir gaben unserer Hoffnung Ausdruck, dass dieser Besuch allen Menschen zwischen Bentheim und Görlitz, bzw. zwischen Wismar und dem Bodensee nützen möge. Schließlich kam der Trabbifahrer "zur Sache": Ersah auf dem Rücksitz die "Süddeutsche Zeitung" und das "Hamburger Abendblatt" Er hat mich gebeten, ihm diese Zeitungen zu geben. Mein Bauchgefühl signalisierte mir ein "klares NEIN", zumal dies laut Transitabkommen nicht gestattet war. "Sie können doch die Zeitungen in den Papierkorb dort werfen, und ich hole sie mir dann heraus, wenn sie auf dem Weg nach Helmstedt sind." Auch mein Einwand, ich hätte die Zeitungen noch nicht gelesen, konterte er mit der Bemerkung, ich könnte mir in Helmstedt neue Zeitungen kaufen. Schließlich habe ich mich - mit den Zeitungen natürlich - auf den Weg nach Hannover gemacht.
In den kommenden Semesterferien habe ich in Hannover bei einem Bauträger gearbeitet, und eine der Bürodamen erzählte mir Folgendes: Ein junger Mann aus der Firma, ein Auszubildender zum Bauzeichner fuhr mit dem eigenen Auto auf der Transitstrecke nach Berlin. Auf der Rückfahrt wurde er an der Raststätte Börde auch nach Zeitungen gefragt. Doch er ist auf den perfiden Vorschlag eingegangen, wure einige Stunden festgehalten und musste eine Geldstrafe (Höhe ist mir unbekannt) bezahlen.
Nach der Freigabe durch die GAUCK-Behörde hjeder Quabe ich erfahren, dass esüber diesen Vorgang eine Akte gibt. Diese ist zwar nur einige Seiten dick, aber immerhin. Der MDR hat mal einen Bericht gezeigt, aus dem hervorging, dass jeder Quadratmeter der Transitraststätten von der Stattssicherheit akribisch überwacht wurde
Da stellt sich doch die Frage :"Herr Mielke, Herr Behrends*, hatte die DDR eigentlich keine andere Sorgen ? Meinte man in der DDR etwa, dass dieses Verhalten ein Zeichen von Klugheit der Staatführung war ?"
Ich habe zu Hause auch das Buch*von Heinz-Dieter Behrends (Guten Tag, Passkontrolle der DDR), dem früheren Kommandanten der GÜST Drewitz. Dort schreibt Herr Behrends, dass "Schleusungen" ein großes Problem der DDR war. Bis zu einem gewissen Grade kann man auch verstehen, dass die DDR die Leute für teures Geld ausbildet und natürlich nicht will, dass andere Staaten, oder geschweige denn der "Klassenfeind" den Nutzen daraus zieht. Gewöhnungsbedürftig ist dagegen heute immer noch der Gedanken in seinem Buch, dass wirtschaftliche Interessen für Interessen der Grenzsicherungen zurücktreten müssen. Und wohin die verfehlte Wirtschaftspolitik geführt hat, dass sollten wir Alles seit 1989 wissen................

LG Tschainik


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19.03.2017 22:37
#59
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Zitat von tschainik im Beitrag #58
(...) dass wirtschaftliche Interessen für Interessen der Grenzsicherungen zurücktreten müssen. Und wohin die verfehlte Wirtschaftspolitik geführt hat, dass sollten wir Alles seit 1989 wissen................

LG Tschainik

Das ist schon wahr, allerdings bekam ich den Eindruck, daß die Polizei auf den Transitstrecken ein wichtiges Element für die Devisenbeschaffung darstellte.
Theo


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20.03.2017 00:00 (zuletzt bearbeitet: 20.03.2017 00:00)
#60
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Hallo @tschainik ,

nur mal zur Information. OSL Behrendt @PKE war Stellvetreter Leiter Passkontrolle der Abt. VI des ehem. Bezirkes Potsdam. Ihm unterstanden 13 Grenzübergangsstellen zwecks Kontrolle und Abfertigung.

Heinz-Dieter Behrends (Guten Tag, Passkontrolle der DDR), dem früheren Kommandanten der GÜST Drewitz

Was die Überwachung der Transitstrecken und Rastplätze betrifft diente dieses Einhaltung und Kontrolle der abgeschlossenen Veträge. Sh. hier Artikel 16 des Transitabkommens. Die erkannten Verstösse gegen die Gesetze der DDR bzw. der Missbrauch des Transitabkommens stiegen von Jahr zu Jahr. Ein paar Zahlen findest Du im o.g. Buch. Das sind aber nur die Zahlen des Bezirkes Potsdam. Ich denke, leider bei Google nichts gefunden, wird es eine fünstellige Zahl pro Jahr von erkannten Verstössen gegeben haben. Die nichterkannten Verstösse werden bestimmt 3- bis 4 höher gewesen sein.



passport


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