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#41

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 22.01.2014 15:50
von elster427 | 790 Beiträge | 4 Punkte
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Gefahren sind wir immer mit einem Kleintransporter, hinten immer ein heilloses Chaos mit all den Maschinen, Mischer, Moertelkuebe usw. Da wurde auf der Baustellen nur reingeworfen was reingeht und erst in der Firma in Berlin aufgeraeumt, man wollte ja schliesslich nach Hause. Wir hatten uns oft ausgemalt wenn wir in Dreilinden ankamen dass es diesmal wieder einer geschafft haette hinten im Werkzeug zu fliehen, es hat ja nichtmal jemand der Grenzer durch die Fensterscheiben geschaut, die Transitkontrollen waren immer vollkommen relaxt.

@Major Tom
an diese Transitfahrer im Transporter kann ich mich noch gut erinnern. Wir haben uns meist gedacht, wer sein Geld verdient über die Transitstrecke, der wird dieses nicht aufs Spiel setzen durch eine Schleusung.
Euer Fahrzeug wurde bei der Ausreise in Drewitz durch den Kollegen vom Zoll unter die Lupe genommen , da gab es für uns nur noch die Identitätskontrolle.

Fuer mich als recht junger Bengel waren diese Fahrten schon recht aufregend, gerade die erste Fahrt da ich ja kurz vorher erst aus der DDR freigekauft wurde und ich nicht wusste wie die bei der Einreise reagieren wuerden. Aber es war so als wenn die mich garnicht kennen wuerden... Nur einmal mussten wir frueh am Morgen in Drewitz eine ganze Weile warten als mein Chef auf die Frage ''hamse Kinder bei?'' antwortete: ''jo Meister, die ganze Rueckbank voll!!'' [/quote]


Also , wenn du freigekauft wurdest, warst du im Transit fahndungsmäßig nicht erfasst, nur in der Einreise oder drittstaaten Transit,dort als Sperrobjekt.
Wegen der Äußerung mit den Kindern habt ihr nicht gestanden-selbst Paßknechte haben Witze verstanden!!
Es kann sich nur um Probleme mit den Papieren gehandelt haben , sonst durften wir keinen Reisenden an er Weiterreise behindern.

mfg Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
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#42

RE: Transit von und nach West-Berlin

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 22.01.2014 16:01
von elster427 | 790 Beiträge | 4 Punkte
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In den Jahren bis 84 fuhr mein anderer Schwager einen BMW , immer wenn er auf Ausreise in die BRD war , musste er die hintere Sitzbank des Autos ausbauen , Beim ersten mal , dauerte es enorm lange , denn wer hat schon eine kompl. Werkstattausrüstung im Auto . Der Kontrollierende sah nur mal vorbei , bis er sie ausgebaut hatte . So war es bei uns Tradition , jedes mal wenn sie wieder hier waren , schraubten wir schon mal im vor aus die hintere Sitzbank des Autos locker und immer wurde er kontrolliert ,
ratata[/quote]
@ratata


an dieser Stelle muß ich dich mal auf die Überschrift stoßen - Transitverkehr -
Für dich und mit der Materie vertraute ist klar, du sprichst über die Ausreise aus der DDR.
Andere könnten jetzt davon ausgehen , im Transit bei der Ausreise wurden die Rücklehnen demontiert. Was ja nicht so war!!
Man sollte seine Erfahrungen immer zum richtigen Thema einstellen.
Hier gehts um den vertragsgebundenen Transitverkehr zwischen der BRD und Westberlin,
wo nur eine äussere Beschau der KfZ durchgeführt wurde und bei Verdachtsmomenten eine Verdachtskontrolle beantragt werden mußte.
Wir sollten dann ein Thema aufmachen , welches über die Erfahrungen bei der Ein - und Ausreise aus der DDR handelt.

mfg Jan


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#43

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.01.2014 00:30
von diefenbaker | 664 Beiträge | 155 Punkte
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Zitat von Gast im Beitrag #13
Hallo an die Experten der Stasi oder Bundespolizei,

habe da mal einige Fragen. Bin mir aber nicht sicher ob die Fragen
in diesen Bereich gehören.
Wenn es mal passierte , dass ein Verkehrsunfall auf den Transitstrecken
von oder nach Berlin mit den Alliierten und einem PKW aus der Bundes-
republik kam .
Wer war da für die Unfallaufnahme zuständig ?
War es die Ostdeutsche Verkehrspolizei ?
Die Militärpolizei der Alliierten ?
Die Polizei der Bundesrepublik in Zivil ?
Oder die Russen ?

Gruß Tiroler




Eine interessante Frage. Schade, dass sie nicht näher behandelt wurde.

Die Antwort in #14 liegt im Bereich unvollständig bis falsch.
Die Antwort in #15 verlässt das Thema, da West-Berlin nicht die Transitstrecke war.

Für den westdeutschen Unfallbeteiligten war die Volkspolizei zuständig, keine Frage.

Für den (west)alliierten Unfallbeteiligten war die VP bestenfalls im Bereich Erste Hilfe und/oder Verkehrssicherung zuständig.
Die Westalliierten haben für die Nutzung der Transitstrecke - und hier war nur die nach Helmstedt zugelassen - von ihren Behörden, normalerweise im Checkpoint Alpha oder Bravo, ein Merkblatt mit den wichtigsten Verhaltensregeln bekommen. Vielleicht kann das mal jemand hier einstellen.
Für zuständig betrachtete sich vor allem die jeweilige alliierte Militärpolizei, die unabhängig von einer Unfallmeldung einfach auch mal Streife fuhr.
Evtl. wurde auch die jeweilige alliierte Militärmission aus Potsdam hinzugezogen, deren ursprüngliche Aufgabe je nicht die militärische Aufklärung war sondern Hilfeleistung für Landsleute in der sowj. Besatzungszone.
Die Russen müssen auch eine Rolle gespielt haben, weil Westalliierte den direkten Kontakt zu DDR-Behörden abgelehnt und nur mit Russen verhandelt haben. Hintergrund dazu auch, dass die Westalliierten bei der Ein- oder Ausreise nie von deutschen Kräften abgefertigt wurden. Auf der jeweiligen West-Seite hatten sie ihre MP und auf der Ost-Seite eine separate Spur mit russischem Posten.

Vielleicht gibt es hier einen user, der so einen Ablauf mal life miterlebt hat, würde mich sehr interessieren. Beispielsweise muss die VP ja entsprechende Handlungshinweise gehabt haben.

Gruss Wolfgang



zuletzt bearbeitet 23.01.2014 14:10 | nach oben springen

#44

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 24.01.2014 06:08
von Major Tom | 1.028 Beiträge | 753 Punkte
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Zitat von elster427 im Beitrag #41
Euer Fahrzeug wurde bei der Ausreise in Drewitz durch den Kollegen vom Zoll unter die Lupe genommen , da gab es für uns nur noch die Identitätskontrolle.


Zollkontrolle im Transitverkehr? Die haben sich nichtmal die Muehe gemacht mal durch die Fahrzeugfenster zu schauen... wir dachten immer menno jetzt haetten wir ne ganze Fussballmanschaft ausschmuggeln koennen.

Zitat von elster427 im Beitrag #41
Wegen der Äußerung mit den Kindern habt ihr nicht gestanden-selbst Paßknechte haben Witze verstanden!!
Es kann sich nur um Probleme mit den Papieren gehandelt haben , sonst durften wir keinen Reisenden an er Weiterreise behindern.


Also ich kann mich noch gut an den Morgen erinnern, das war so um 4 Uhr frueh und es hat in Stroemen geregnet. Nach der Antwort von meinem Chef auf die Frage ''Hamse Kinder bei'' hiess es direkt ''fahrnse ma da rueber'' und da standen wir dann... bis der nette Herr winkte, nochmal fragte und mein Chef brav Nein antwortete.

Die Tage vor dem 9. November merkte man schon dass auch die Leute in Drewitz lockerer wurden. Bei einer unserer letzten Fahrten fragte uns ein Passkontrolleur sogar ob da eine von den Coladosen welche vorne zwischen Armaturenbrett und Scheibe klemmte noch voll sei... kein Scherz.

Mal eine Frage: Ein Schulfreund von mir war damals junger Passkontrolleur in Drewitz, Vorname Maik, war so Anfang 20 zur Wendezeit. Ist der hier vieleicht angemeldet?


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
http://costa-rica-webcam.com/
http://directorios-costarica.com
http://www.link-team.de/siebtlingsgeburt/
zuletzt bearbeitet 24.01.2014 06:11 | nach oben springen

#45

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 16.08.2014 17:03
von Batrachos | 1.549 Beiträge | 21 Punkte
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Hallo,

heute Nachmittag kam von Phönix eine Reportage mit dem Namen " Drewitz-Dreilinden.
Unter anderem war in der Reportage unser User @PKE dort mehrmals im Interview zu sehen.
Eine sehr interessante Reportage wie ich fand nur leider mal wieder nur 45 min lang.
Das einzige was mich ein wenig gestört hatte war mal wieder die Legende von der Gammakanone die 2 Jahre lang
in Drewitz getestet wurde und dann nach Marienborn gebracht wurde, aber ansonsten sehr gut gemacht.

MFG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach


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#46

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 16.08.2014 19:23
von eisenringtheo | 10.183 Beiträge | 3703 Punkte
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Unterhaltsame Slideshow über die Kontrollen in Drewitz von Rudolf Holtz, der dort vor dem Mauerbau tätig war

Die ersten zwei Minuten sind allerdings es mühsam...und die Musik nervt auch
Die Dokumentation (334 Seiten) kann hier heruntergeladen werden
http://www.ddr-zollinsider.de/dokumentation.html
Theo


zuletzt bearbeitet 16.08.2014 19:26 | nach oben springen

#47

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 16.08.2014 20:25
von KARNAK | 1.807 Beiträge | 258 Punkte
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Zitat von Batrachos im Beitrag #45
Hallo,

heute Nachmittag kam von Phönix eine Reportage mit dem Namen " Drewitz-Dreilinden.
Unter anderem war in der Reportage unser User @PKE dort mehrmals im Interview zu sehen.
Eine sehr interessante Reportage wie ich fand nur leider mal wieder nur 45 min lang.
Das einzige was mich ein wenig gestört hatte war mal wieder die Legende von der Gammakanone die 2 Jahre lang
in Drewitz getestet wurde und dann nach Marienborn gebracht wurde, aber ansonsten sehr gut gemacht.

MFG Batrachos

Ja die gute alte Gamma Kanone und der OSL PKE wusste nichts davon.Nur der Hptm Karnak, aber der wurde durch diese ja auch regelmäßig in seinem Dienstschlaf gestört und kannte den Einen und Anderen aus der ersten Etage des DP III. Aber der OSL PKE war ja auch Stellvertreter Passkontrolle, für die Bürokratie zuständig, die Stellvertreter operativ sind da schon zurückhaltender, mögen ihn auch nicht sonderlich für seine Öffentlichkeit.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."


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#48

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 16.08.2014 20:47
von FRITZE (gelöscht)
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Zitat von KARNAK im Beitrag #47
Zitat von Batrachos im Beitrag #45
Hallo,

heute Nachmittag kam von Phönix eine Reportage mit dem Namen " Drewitz-Dreilinden.
Unter anderem war in der Reportage unser User @PKE dort mehrmals im Interview zu sehen.
Eine sehr interessante Reportage wie ich fand nur leider mal wieder nur 45 min lang.
Das einzige was mich ein wenig gestört hatte war mal wieder die Legende von der Gammakanone die 2 Jahre lang
in Drewitz getestet wurde und dann nach Marienborn gebracht wurde, aber ansonsten sehr gut gemacht.

MFG Batrachos

Ja die gute alte Gamma Kanone und der OSL PKE wusste nichts davon.Nur der Hptm Karnak, aber der wurde durch diese ja auch regelmäßig in seinem Dienstschlaf gestört und kannte den Einen und Anderen aus der ersten Etage des DP III. Aber der OSL PKE war ja auch Stellvertreter Passkontrolle, für die Bürokratie zuständig, die Stellvertreter operativ sind da schon zurückhaltender, mögen ihn auch nicht sonderlich für seine Öffentlichkeit.


Dies Problem mit dem nicht mögen ,wird er wohl nicht als Einziger haben ! Oder ! ?


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#49

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 16.08.2014 21:02
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Zitat von FRITZE im Beitrag #48


Dies Problem mit dem nicht mögen ,wird er wohl nicht als Einziger haben ! Oder ! ?





Ich sag mal so, an den alten Geschichten Geld zu verdienen, das mag ich auch nicht so an meinem alten OSL,besonders wenn man früher dicke Backen gemacht hat. Obwohl, ich will fair sein, er war eher ein Ruhiger.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."


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#50

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 16.08.2014 21:32
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Zitat von KARNAK im Beitrag #47
Zitat von Batrachos im Beitrag #45
Hallo,

heute Nachmittag kam von Phönix eine Reportage mit dem Namen " Drewitz-Dreilinden.
Unter anderem war in der Reportage unser User @PKE dort mehrmals im Interview zu sehen.
Eine sehr interessante Reportage wie ich fand nur leider mal wieder nur 45 min lang.
Das einzige was mich ein wenig gestört hatte war mal wieder die Legende von der Gammakanone die 2 Jahre lang
in Drewitz getestet wurde und dann nach Marienborn gebracht wurde, aber ansonsten sehr gut gemacht.

MFG Batrachos

Ja die gute alte Gamma Kanone und der OSL PKE wusste nichts davon.Nur der Hptm Karnak, aber der wurde durch diese ja auch regelmäßig in seinem Dienstschlaf gestört und kannte den Einen und Anderen aus der ersten Etage des DP III. Aber der OSL PKE war ja auch Stellvertreter Passkontrolle, für die Bürokratie zuständig, die Stellvertreter operativ sind da schon zurückhaltender, mögen ihn auch nicht sonderlich für seine Öffentlichkeit.


In der Reportage war zu entnehmen das er Leiter der PKE Drewitz war.
Was war er denn nun wirklich Leiter oder Stellvertreter?

MFG Batrachos


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#51

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 16.08.2014 21:37
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Zitat von Batrachos im Beitrag #50
Zitat von KARNAK im Beitrag #47
Zitat von Batrachos im Beitrag #45
Hallo,

heute Nachmittag kam von Phönix eine Reportage mit dem Namen " Drewitz-Dreilinden.
Unter anderem war in der Reportage unser User @PKE dort mehrmals im Interview zu sehen.
Eine sehr interessante Reportage wie ich fand nur leider mal wieder nur 45 min lang.
Das einzige was mich ein wenig gestört hatte war mal wieder die Legende von der Gammakanone die 2 Jahre lang
in Drewitz getestet wurde und dann nach Marienborn gebracht wurde, aber ansonsten sehr gut gemacht.

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Ja die gute alte Gamma Kanone und der OSL PKE wusste nichts davon.Nur der Hptm Karnak, aber der wurde durch diese ja auch regelmäßig in seinem Dienstschlaf gestört und kannte den Einen und Anderen aus der ersten Etage des DP III. Aber der OSL PKE war ja auch Stellvertreter Passkontrolle, für die Bürokratie zuständig, die Stellvertreter operativ sind da schon zurückhaltender, mögen ihn auch nicht sonderlich für seine Öffentlichkeit.


In der Reportage war zu entnehmen das er Leiter der PKE Drewitz war.
Was war er denn nun wirklich Leiter oder Stellvertreter?

MFG Batrachos




@Batrachos

Weder noch

User @PKE war stellvertr. Leiter Passkontrolle der Abt. VI des ehem. Bezirkes Potsdam.


passport



Batrachos hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#52

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 17.08.2014 07:15
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Zitat von passport im Beitrag #51


User @PKE war stellvertr. Leiter Passkontrolle der Abt. VI des ehem. Bezirkes Potsdam.




Sprich, also schon ein paar Nummern größer als der Leiter der PKE,zuständig für alle Güsten im Bezirk, aber eben für Fragen der Abfertigung, nicht für den operativen Bereich und in der Funktion der 2.Mann in der Abteilung.Das nur zum allgemeinen Verständnis.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."


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#53

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.12.2014 14:11
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Ich fuhr nicht so gerne über die Transitwege mit meinen Frz aber wenn man eben Urlaub haben wollte musste man ja,aber ich hatte auch ein Erlebniss das ich hier gerne mal schreiben möchte.Das Warten und der allgemeine Ton war schon recht eigenartig- vom Kasernenton Teils fast beleidigend" Sie Transitbremse",wenn mal wieder Westpolitiker in Ostberlin waren mit den "Geldkoffer" dann war es freundlich Charmant ,schnelle Abfertigung an der Grenzkontrolle.Ich muss auch mal erwähnen das die Bundesrepublik für jedes Fahrzeug über 100 DM jeden LKW über 200 DM an die Staatskasse der DDR überwiesen hat,wenn man das zusammenzählt eine beachtliche Summe ,
Ich hatte damals ein Motorrad ,und hatte den Grenzkontrollpunkt Dreilinden gerade hinter mir,da hatte ich auf meinen Tankrucksack ein Tasche mit Reisverschluss und dort meine Papiere hineingesteckt,und nach etwa einer halben Stunde merkte ich das mein Behelfsmässiger Peronalausweis weg war,ich hatte den Reisverschluss nicht richtig zugemacht,und der Fahrtwind hatte das Dokument wegeweht .Da dachte ich im Augenblick das gibt Stress .und jetzt einfach weiterfahren nicht sinnvoll.Also bin ich auf die nächste Raststätte gefahren,habe mein Motorrad abgestellt ,bin hineingegangen und habe zum Kellner gesagt,Ich bin West Berliner und habe keine Papiere mehr.Ich kam dann in einen Aufenthaltsraum für die Angestellten,und man sagte ich muss warten auf Die Volkspolizei,die kam und machte sich erste Notizen,ob ich weiss noch wo das war ,und die fuhren dann im Schritttempo entlang der Autobahn,um noch was zu finden,ich musste warten und ich denke da sind 1,5 Std vergangen.Zum Glück hatte ich noch ein Transit Visa und einen Führerschein.Ich musste mein Motorrad dort stehenlassen,und mit den Streifenwagen ging es Richtung Niemegk um die Mittagszeit,auf eine Art Meldestelle, bewacht und ein graues Rolltor öffnete sich,von dort ging es in den Aufenthaltsraum der Polizei,dort sollte ich warten bis meine Identität festgestellt wurde Wir sprachen ein wenig das sie des Öfteren mit Westberliner zu tun haben,aber manchmal auch unangenehme Dinge machen müssten Unfälle,Verletzte,die waren wohl froh auf mich aufzupassen.Dann musste ich ins Zimmer 13 gebracht ,und mir wurden viele Fragen gestellt, Name meiner Mutter Geburtsname,Arbeitsstelle.Wohnanschrift.,der Ton war schon recht heftig wie eine Art Vernehmung ,mir war klar,das der Herr im grauen Anzug vom MFs war.Da wurde wortwörtlich mitgeschrieben,und dann durfte ich wieder warten im Aufenthaltsraum,wir hörten dann RIAS,und dann sagte einer ob ich Hunger hätte und ich sagte ja,und man brachte mir ein Schnitzel mit Kartoffeln,war mir etwas unangenehm ,ich konnte ja nicht einfach in DM West mein Essen bezahlen,also ging das auf ihre Rechnung .
So gegen 17:30 Uhr kam dann einer mit 4 Sternen auf der Schulter,und sagte Ihre Ausreise ist von ganz" oben "erlaubt worden,und übergab mir einen Identitätsausweis mit meinen Namen eingetragen ,und nur in Verbindung mit meinen Führerschein gültig,ich war froh das es nach Hause ging.Man brachte mich zurück nach Dreilinden.Ich gab meinen Identitätsausweiss im Kontrollpunkt ab,und der Grenzer lachte mich an:gute Weiterfahrt ,Ich habe dann in Westberlin einen Polizisten angesprochen,und der sagte mir meine Daten wurden telefonisch abgeglichen,über die Meldestelle von Ost nach West,dort ist immer jemand erreichbar .Ich war froh noch meinen Führerschein zu haben,und nicht als Staatenloser galt.Am nächsten Tag erst mal neue Dokumente geholt, Ausweis,Frz Schein,und zu guter letzt alles meiner Arbeitstelle mitteilen,die wollte auch nochmal alles wissen,



Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.12.2014 15:21 | nach oben springen

#54

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

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Zitat von Jahresendprämie im Beitrag #53
Ich fuhr nicht so gerne über die Transitwege mit meinen Frz aber wenn man eben Urlaub haben wollte musste man ja,aber ich hatte auch ein Erlebniss das ich hier gerne mal schreiben möchte.Das Warten und der allgemeine Ton war schon recht eigenartig- vom Kasernenton Teils fast beleidigend" Sie Transitbremse",wenn mal wieder Westpolitiker in Ostberlin waren mit den "Geldkoffer" dann war es freundlich Charmant ,schnelle Abfertigung an der Grenzkontrolle.Ich muss auch mal erwähnen das die Bundesrepublik für jedes Fahrzeug über 100 DM jeden LKW über 200 DM an die Staatskasse der DDR überwiesen hat,wenn man das zusammenzählt eine beachtliche Summe ,
Ich hatte damals ein Motorrad ,und hatte den Grenzkontrollpunkt Dreilinden gerade hinter mir,da hatte ich auf meinen Tankrucksack ein Tasche mit Reisverschluss und dort meine Papiere hineingesteckt,und nach etwa einer halben Stunde merkte ich das mein Behelfsmässiger Peronalausweis weg war,ich hatte den Reisverschluss nicht richtig zugemacht,und der Fahrtwind hatte das Dokument wegeweht .Da dachte ich im Augenblick das gibt Stress .und jetzt einfach weiterfahren nicht sinnvoll.Also bin ich auf die nächste Raststätte gefahren,habe mein Motorrad abgestellt ,bin hineingegangen und habe zum Kellner gesagt,Ich bin West Berliner und habe keine Papiere mehr.Ich kam dann in einen Aufenthaltsraum für die Angestellten,und man sagte ich muss warten auf Die Volkspolizei,die kam und machte sich erste Notizen,ob ich weiss noch wo das war ,und die fuhren dann im Schritttempo entlang der Autobahn,um noch was zu finden,ich musste warten und ich denke da sind 1,5 Std vergangen.Zum Glück hatte ich noch ein Transit Visa und einen Führerschein.Ich musste mein Motorrad dort stehenlassen,und mit den Streifenwagen ging es Richtung Niemegk um die Mittagszeit,auf eine Art Meldestelle, bewacht und ein graues Rolltor öffnete sich,von dort ging es in den Aufenthaltsraum der Polizei,dort sollte ich warten bis meine Identität festgestellt wurde Wir sprachen ein wenig das sie des Öfteren mit Westberliner zu tun haben,aber manchmal auch unangenehme Dinge machen müssten Unfälle,Verletzte,die waren wohl froh auf mich aufzupassen.Dann musste ich ins Zimmer 13 gebracht ,und mir wurden viele Fragen gestellt, Name meiner Mutter Geburtsname,Arbeitsstelle.Wohnanschrift.,der Ton war schon recht heftig wie eine Art Vernehmung ,mir war klar,das der Herr im grauen Anzug vom MFs war.Da wurde wortwörtlich mitgeschrieben,und dann durfte ich wieder warten im Aufenthaltsraum,wir hörten dann RIAS,und dann sagte einer ob ich Hunger hätte und ich sagte ja,und man brachte mir ein Schnitzel mit Kartoffeln,war mir etwas unangenehm ,ich konnte ja nicht einfach in DM West mein Essen bezahlen,also ging das auf ihre Rechnung .
So gegen 17:30 Uhr kam dann einer mit 4 Sternen auf der Schulter,und sagte Ihre Ausreise ist von ganz" oben "erlaubt worden,und übergab mir einen Identitätsausweis mit meinen Namen eingetragen ,und nur in Verbindung mit meinen Führerschein gültig,ich war froh das es nach Hause ging.Man brachte mich zurück nach Dreilinden.Ich gab meinen Identitätsausweiss im Kontrollpunkt ab,und der Grenzer lachte mich an:gute Weiterfahrt ,Ich habe dann in Westberlin einen Polizisten angesprochen,und der sagte mir meine Daten wurden telefonisch abgeglichen,über die Meldestelle von Ost nach West,dort ist immer jemand erreichbar .Ich war froh noch meinen Führerschein zu haben,und nicht als Staatenloser galt.Am nächsten Tag erst mal neue Dokumente geholt, Ausweis,Frz Schein,und zu guter letzt alles meiner Arbeitstelle mitteilen,die wollte auch nochmal alles wissen,




@Jahresendprämie

Rot : Wie kommst Du auf diese Summe ?

Die Transitpauschale wurde alle 5 Jahre durch eine Regierungskommission neu festgelegt nach den zu erwartenen Verkehrsaufkommen. Dabei wurden die statistischen Zahlen der letzten 5 Jahre zu Hilfe genommen.

Transitpauschale

Zeitraum Summe

1972 - 1975 234,90 Mio DM
1976 - 1979 400,00 Mio DM
1980 - 1989 525,00 Mio DM

Ab 1990 sollte die Pauschale auf Grund des Transitaufkommens über 800,- Mio DM betragen.

Nur mal für Dich zum Nachrechnen. Der Beitrag für eine einmalige Transitfahrt betrug immer 5,- DM ! Egal ob man Transit 3. Staaten oder nach WB (Ausländer ohne Aufenthaltsgenehmigung über 3 Monate mussten diese Gebühr bezahlen) gefahren ist.


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#55

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

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Zitat von passport im Beitrag #54
Zitat von Jahresendprämie im Beitrag #53
Ich fuhr nicht so gerne über die Transitwege mit meinen Frz aber wenn man eben Urlaub haben wollte musste man ja,aber ich hatte auch ein Erlebniss das ich hier gerne mal schreiben möchte.Das Warten und der allgemeine Ton war schon recht eigenartig- vom Kasernenton Teils fast beleidigend" Sie Transitbremse",wenn mal wieder Westpolitiker in Ostberlin waren mit den "Geldkoffer" dann war es freundlich Charmant ,schnelle Abfertigung an der Grenzkontrolle.Ich muss auch mal erwähnen das die Bundesrepublik für jedes Fahrzeug über 100 DM jeden LKW über 200 DM an die Staatskasse der DDR überwiesen hat,wenn man das zusammenzählt eine beachtliche Summe ,
Ich hatte damals ein Motorrad ,und hatte den Grenzkontrollpunkt Dreilinden gerade hinter mir,da hatte ich auf meinen Tankrucksack ein Tasche mit Reisverschluss und dort meine Papiere hineingesteckt,und nach etwa einer halben Stunde merkte ich das mein Behelfsmässiger Peronalausweis weg war,ich hatte den Reisverschluss nicht richtig zugemacht,und der Fahrtwind hatte das Dokument wegeweht .Da dachte ich im Augenblick das gibt Stress .und jetzt einfach weiterfahren nicht sinnvoll.Also bin ich auf die nächste Raststätte gefahren,habe mein Motorrad abgestellt ,bin hineingegangen und habe zum Kellner gesagt,Ich bin West Berliner und habe keine Papiere mehr.Ich kam dann in einen Aufenthaltsraum für die Angestellten,und man sagte ich muss warten auf Die Volkspolizei,die kam und machte sich erste Notizen,ob ich weiss noch wo das war ,und die fuhren dann im Schritttempo entlang der Autobahn,um noch was zu finden,ich musste warten und ich denke da sind 1,5 Std vergangen.Zum Glück hatte ich noch ein Transit Visa und einen Führerschein.Ich musste mein Motorrad dort stehenlassen,und mit den Streifenwagen ging es Richtung Niemegk um die Mittagszeit,auf eine Art Meldestelle, bewacht und ein graues Rolltor öffnete sich,von dort ging es in den Aufenthaltsraum der Polizei,dort sollte ich warten bis meine Identität festgestellt wurde Wir sprachen ein wenig das sie des Öfteren mit Westberliner zu tun haben,aber manchmal auch unangenehme Dinge machen müssten Unfälle,Verletzte,die waren wohl froh auf mich aufzupassen.Dann musste ich ins Zimmer 13 gebracht ,und mir wurden viele Fragen gestellt, Name meiner Mutter Geburtsname,Arbeitsstelle.Wohnanschrift.,der Ton war schon recht heftig wie eine Art Vernehmung ,mir war klar,das der Herr im grauen Anzug vom MFs war.Da wurde wortwörtlich mitgeschrieben,und dann durfte ich wieder warten im Aufenthaltsraum,wir hörten dann RIAS,und dann sagte einer ob ich Hunger hätte und ich sagte ja,und man brachte mir ein Schnitzel mit Kartoffeln,war mir etwas unangenehm ,ich konnte ja nicht einfach in DM West mein Essen bezahlen,also ging das auf ihre Rechnung .
So gegen 17:30 Uhr kam dann einer mit 4 Sternen auf der Schulter,und sagte Ihre Ausreise ist von ganz" oben "erlaubt worden,und übergab mir einen Identitätsausweis mit meinen Namen eingetragen ,und nur in Verbindung mit meinen Führerschein gültig,ich war froh das es nach Hause ging.Man brachte mich zurück nach Dreilinden.Ich gab meinen Identitätsausweiss im Kontrollpunkt ab,und der Grenzer lachte mich an:gute Weiterfahrt ,Ich habe dann in Westberlin einen Polizisten angesprochen,und der sagte mir meine Daten wurden telefonisch abgeglichen,über die Meldestelle von Ost nach West,dort ist immer jemand erreichbar .Ich war froh noch meinen Führerschein zu haben,und nicht als Staatenloser galt.Am nächsten Tag erst mal neue Dokumente geholt, Ausweis,Frz Schein,und zu guter letzt alles meiner Arbeitstelle mitteilen,die wollte auch nochmal alles wissen,




@Jahresendprämie

Rot : Wie kommst Du auf diese Summe ?

Die Transitpauschale wurde alle 5 Jahre durch eine Regierungskommission neu festgelegt nach den zu erwartenen Verkehrsaufkommen. Dabei wurden die statistischen Zahlen der letzten 5 Jahre zu Hilfe genommen.

Transitpauschale

Zeitraum Summe

1972 - 1975 234,90 Mio DM
1976 - 1979 400,00 Mio DM
1980 - 1989 525,00 Mio DM

Ab 1990 sollte die Pauschale auf Grund des Transitaufkommens über 800,- Mio DM betragen.

Nur mal für Dich zum Nachrechnen. Der Beitrag für eine einmalige Transitfahrt betrug immer 5,- DM ! Egal ob man Transit 3. Staaten oder nach WB (Ausländer ohne Aufenthaltsgenehmigung über 3 Monate mussten diese Gebühr bezahlen) gefahren ist.


passport


Bei der Bundeszenrale für Politische Bildung fand ich eine Deutsch-Deutsche Beziehungsgeschichte,die Transitautobahn A 24,also das mit 5 DM ist zu gering,hier ein kleiner Teil etwas weiter unten hat man alle Autobahnkosten,und die verankerte Gebührenordnung über die Jahre zusammengezählt,aus den gesamten Artikel gehen keine absoluten Zahlen hervor.Ich hatte die Zahlen mal irgendwo gelesen.

Bis in die 1970er-Jahre war in der westdeutschen Presse immer wieder über willkürliche Gebührenerhebungen an Grenzübergängen seitens der DDR-Organe berichtet worden. Die DDR verdiente tatsächlich gut daran und versuchte von dem vereinbarten Sondertarif abzuweichen, indem sie die Gebühren nach Nutzlast berechnete. Am 16. Februar 1970 berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" über Vorfälle an der Grenzübergangsstelle Marienborn, an der Spezialfahrzeuge wie Milch- und Tanktransporter auf der Strecke Helmstedt–Berlin sonst mit einem Pauschalpreis von 15 Mark bzw. mit Anhänger 30 Mark zu rechnen hatten. Nun sollten sie 50 bis 85 Mark zahlen.[25] Diese Unregelmäßigkeiten sollten durch eine verbindliche, im Transitabkommen verankerte Gebührenordnung abgestellt werden.



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#56

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.12.2014 21:21
von passport | 2.906 Beiträge | 903 Punkte
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@Jahresendprämie

Und, wo hat der PKW-Fahrer nun Hundert DM gezahlt ?


passport



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#57

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 14.01.2017 17:36
von Harzwanderer | 3.277 Beiträge | 1093 Punkte
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Er schrieb der Bund hat die bezahlt, nicht der Einzelne. Das klingt durchaus möglich, da gab es ja viele West-Ost-Überweisungen, vielleicht nicht alle öffentlich genannt damals, für den DDR-Autobahnausbau und so.



zuletzt bearbeitet 14.01.2017 17:39 | nach oben springen

#58

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 19.03.2017 22:15
von tschainik | 9 Beiträge | 19 Punkte
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es war im Dezember 1981, eine Woche vor den Feiertagen am Rasthof Börde. Ich war auf der Rückfahrt von Berlin nach Hannover. Im Rasthof Börde habe ich eine Postkarte an einen Corpsbruder in der DDR geschrieben. Unser Vorsitzender des Corps hatte mich gebeten keine Post aus Hannover in die DDR zu senden, da sein Sohn wegen eines Fluchtversuches in DDR-Haft war. Als ich die Karte dort in den Briefkasten warf, ging ich zu meinem Renault R4 zurück. Neben mir parkte ein Trabantfahrer, der mit mir ein Gespräch begann. Wir sprachen über das Treffen Honecker-Schmidt am Werbellinsee und in Güstrow, und wir gaben unserer Hoffnung Ausdruck, dass dieser Besuch allen Menschen zwischen Bentheim und Görlitz, bzw. zwischen Wismar und dem Bodensee nützen möge. Schließlich kam der Trabbifahrer "zur Sache": Ersah auf dem Rücksitz die "Süddeutsche Zeitung" und das "Hamburger Abendblatt" Er hat mich gebeten, ihm diese Zeitungen zu geben. Mein Bauchgefühl signalisierte mir ein "klares NEIN", zumal dies laut Transitabkommen nicht gestattet war. "Sie können doch die Zeitungen in den Papierkorb dort werfen, und ich hole sie mir dann heraus, wenn sie auf dem Weg nach Helmstedt sind." Auch mein Einwand, ich hätte die Zeitungen noch nicht gelesen, konterte er mit der Bemerkung, ich könnte mir in Helmstedt neue Zeitungen kaufen. Schließlich habe ich mich - mit den Zeitungen natürlich - auf den Weg nach Hannover gemacht.
In den kommenden Semesterferien habe ich in Hannover bei einem Bauträger gearbeitet, und eine der Bürodamen erzählte mir Folgendes: Ein junger Mann aus der Firma, ein Auszubildender zum Bauzeichner fuhr mit dem eigenen Auto auf der Transitstrecke nach Berlin. Auf der Rückfahrt wurde er an der Raststätte Börde auch nach Zeitungen gefragt. Doch er ist auf den perfiden Vorschlag eingegangen, wure einige Stunden festgehalten und musste eine Geldstrafe (Höhe ist mir unbekannt) bezahlen.
Nach der Freigabe durch die GAUCK-Behörde hjeder Quabe ich erfahren, dass esüber diesen Vorgang eine Akte gibt. Diese ist zwar nur einige Seiten dick, aber immerhin. Der MDR hat mal einen Bericht gezeigt, aus dem hervorging, dass jeder Quadratmeter der Transitraststätten von der Stattssicherheit akribisch überwacht wurde
Da stellt sich doch die Frage :"Herr Mielke, Herr Behrends*, hatte die DDR eigentlich keine andere Sorgen ? Meinte man in der DDR etwa, dass dieses Verhalten ein Zeichen von Klugheit der Staatführung war ?"
Ich habe zu Hause auch das Buch*von Heinz-Dieter Behrends (Guten Tag, Passkontrolle der DDR), dem früheren Kommandanten der GÜST Drewitz. Dort schreibt Herr Behrends, dass "Schleusungen" ein großes Problem der DDR war. Bis zu einem gewissen Grade kann man auch verstehen, dass die DDR die Leute für teures Geld ausbildet und natürlich nicht will, dass andere Staaten, oder geschweige denn der "Klassenfeind" den Nutzen daraus zieht. Gewöhnungsbedürftig ist dagegen heute immer noch der Gedanken in seinem Buch, dass wirtschaftliche Interessen für Interessen der Grenzsicherungen zurücktreten müssen. Und wohin die verfehlte Wirtschaftspolitik geführt hat, dass sollten wir Alles seit 1989 wissen................

LG Tschainik


Zange, diefenbaker und Sperrbrecher haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#59

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 19.03.2017 22:37
von eisenringtheo | 10.183 Beiträge | 3703 Punkte
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Zitat von tschainik im Beitrag #58
(...) dass wirtschaftliche Interessen für Interessen der Grenzsicherungen zurücktreten müssen. Und wohin die verfehlte Wirtschaftspolitik geführt hat, dass sollten wir Alles seit 1989 wissen................

LG Tschainik

Das ist schon wahr, allerdings bekam ich den Eindruck, daß die Polizei auf den Transitstrecken ein wichtiges Element für die Devisenbeschaffung darstellte.
Theo


tschainik und CAT haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#60

RE: Transitverkehr - Erlebnisse von Beschäftigten und Nutzern im Transit Berlin(West)-Bundesgebiet

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 20.03.2017 00:00
von passport | 2.906 Beiträge | 903 Punkte
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Hallo @tschainik ,

nur mal zur Information. OSL Behrendt @PKE war Stellvetreter Leiter Passkontrolle der Abt. VI des ehem. Bezirkes Potsdam. Ihm unterstanden 13 Grenzübergangsstellen zwecks Kontrolle und Abfertigung.

Heinz-Dieter Behrends (Guten Tag, Passkontrolle der DDR), dem früheren Kommandanten der GÜST Drewitz

Was die Überwachung der Transitstrecken und Rastplätze betrifft diente dieses Einhaltung und Kontrolle der abgeschlossenen Veträge. Sh. hier Artikel 16 des Transitabkommens. Die erkannten Verstösse gegen die Gesetze der DDR bzw. der Missbrauch des Transitabkommens stiegen von Jahr zu Jahr. Ein paar Zahlen findest Du im o.g. Buch. Das sind aber nur die Zahlen des Bezirkes Potsdam. Ich denke, leider bei Google nichts gefunden, wird es eine fünstellige Zahl pro Jahr von erkannten Verstössen gegeben haben. Die nichterkannten Verstösse werden bestimmt 3- bis 4 höher gewesen sein.



passport



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zuletzt bearbeitet 20.03.2017 00:00 | nach oben springen



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