Zu den Feldwebeln in der NVA

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17.06.2013 22:08
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#1
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Meine Lieben,

gerade habe ich den Anfang von Teil 2 "Der Turm" im ARD angeschaut.

NVA, so um 1988. Grundausbildung. Viele Rekruten und ein Feldwebel. Feldwebel arrogant, "hinterfotzig", drillwütig, dümmlich, ohne Kultur.

Entsprechend meinen Erfahrungen aus der Grundausbildung bei der NVA möchte ich hierzu sagen:

Ja, solche gab es auch.

Aber es gab auch ganz andere, die das Gegenteil von diesem "Feindbild" waren.

Liebe Grüße

Ecki


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17.06.2013 23:06
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#2
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Und ich hatte heute Besuch von einem Telekommitarbeiter (wusste nicht ,daß die auch Haus- und Firmenbesuche machen )netter , kompetenter und sorgfältig arbeitender junger Mann (übrigens Kurde , in Deutschland geboren.)
Nachdem wir die Formalitäten erledigt hatten ,sprachen wir noch etwas über unseren Werdegang.
Er erzählte mir auch von seinem Bundeswehrdienst. Oh mann ,dagegen war die EK-Bewegung der reinste Kindergarten !


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17.06.2013 23:08
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#3
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@Ecki Aber es gab auch ganz andere, die das Gegenteil von diesem "Feindbild" waren.

Ja Ecki,die passen aber nicht ins Feindbild,kann ja wohl nicht sein,das es da was gutes gab.


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17.06.2013 23:57
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#4
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Zitat von Fritze im Beitrag #2
Und ich hatte heute Besuch von einem Telekommitarbeiter (wusste nicht ,daß die auch Haus- und Firmenbesuche machen )netter , kompetenter und sorgfältig arbeitender junger Mann (übrigens Kurde , in Deutschland geboren.)
Nachdem wir die Formalitäten erledigt hatten ,sprachen wir noch etwas über unseren Werdegang.
Er erzählte mir auch von seinem Bundeswehrdienst. Oh mann ,dagegen war die EK-Bewegung der reinste Kindergarten !

Oh. Da würde ich gerne mehr erfahren. Weil eigentlich gab es sowas ja bei uns nicht. Nicht in meinem Battalion.


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18.06.2013 08:24
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#5
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Ich gebe Glasi recht.
So was kenne ich aus meiner Zeit und auch vom Hörensagen von anderen Kameraden nicht.


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18.06.2013 08:25
#6
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Zitat von Ecki im Beitrag #1
Meine Lieben,

gerade habe ich den Anfang von Teil 2 "Der Turm" im ARD angeschaut.

NVA, so um 1988. Grundausbildung. Viele Rekruten und ein Feldwebel. Feldwebel arrogant, "hinterfotzig", drillwütig, dümmlich, ohne Kultur.

Entsprechend meinen Erfahrungen aus der Grundausbildung bei der NVA möchte ich hierzu sagen:

Ja, solche gab es auch.

Aber es gab auch ganz andere, die das Gegenteil von diesem "Feindbild" waren.

Liebe Grüße

Ecki


Tja, Ecki,

sehr viel mehr als "es gab solche und solche" könnte man fast nicht sagen. Aber vielleicht doch noch ein Wort zu den "10-Endern" bei den Grenztruppen (benannt nach den 10 Jahren Dienstverpflichtung, die mit dem Berufsunteroffizier einhergingen). Bei den Grenztruppen war die Masse der Feldwebeldienstgrade als Spezialisten unterwegs: Kfz., Nachrichten, Pioniere, Küche, Grenzaufklärer und anderes mehr. Im Truppendienst waren sie vor allem als Stellvertreter Zugführer eingesetzt. Ich habe eine Menge patenter Kerle und auch Mädels da erlebt. Nur sehr wenige, die in irgendeiner Art den Schleifer raushängen ließen. Das lag sicher auch mit am Charakter ihres Dienstes bei den Grenztruppen: Ein Spezialist muss sich nicht durch Brüllen definieren und wenn einer Führungsverantwortung hatte, dann kam das mit dem Brüllen und Schleifen in einer Grenzkompanie auch in der Regel schlecht an.

Die größte Versagensquote gab es beim Alkohol. Da gab es durchaus manchen, der dreimal wieder zum Feldwebel befördert wurde ... Aber prozentual dürfte sich der Alkoholmissbrauch mit dem Offizierskorps die Waage gehalten haben.

ciao Rainman


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18.06.2013 08:30
#7
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Hallo Ecki,
Also ich kann mich erinnern, dass ich in der Ausbildung genau die selben Typen hatte. Unser stv. Zgf. Ofw. O....g war genau so. Nach der
Grundausbildung ließ es ein wenig nach, doch lassen sich viele paraellen zu den Film finden!!!
Uffz.-Schule Nordhausen 1974

Gruß H.


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18.06.2013 08:53
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#8
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Auf der Knolle haben uns die einfachen Uffze geschliffen, der Feldwebel hat nur entspannt zugeschaut ob die das auch richtig machen
Achso Ecki, du schriebst bei der NVA, ich habe keinen blassen Schimmer wie es bei der richtigen Armee zuging, z.B. 18 Monate bei den Mot.-Schützen, könntest ja mal ein bissel davon berichten.


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18.06.2013 09:49
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#9
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Unser Dienstrang höchster Ausbilder war Ofw. B. ein Schleifer vor dem Herrn. Mit Vorliebe hatte er stets sein "Opfer", daß er der Kompanie vorführen konnte wie ein dressierten Hund. Das Verhältnis zu unseren Ausbildern hat sich erst nach dem Grenzpraktikum (unsere Kompanie war an der CSSR- Grenze hierüber schrieb ich schon) entspannt. In der Grenzkompanie hat wir Fw's als GAK's, GAK's waren allgemein beliebt und manch einer konnte auch Grenzerlatein zum Besten geben.

Gruß Hartmut!


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18.06.2013 09:50
avatar  Pit 59
#10
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Auch Ich keine Ahnung von der NVA . Das halbe Jahr Eisenach vergessen wir ganz schnell,klar gabs da einige Schleifer,die waren bei mir Vorgemerkt .
Dann gabs die Entschädigung,ein Jahr auf Kur Ruhe,gutes Essen,Natur Pur, Mädels, schöne PP mit viel Puplikum,naja und der Rest war mir aber sowas von Egal.


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18.06.2013 10:11
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#11
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Irgendwie tut mir der Ecki ja auch ein bisschen Leid! Wenn man bedenkt, daß er den ganzen Drill seiner gesamten Dienstzeit ausgesetzt war, die wir Gott sei Dank "nur" ein halbes Jahr erdulden mußten. Dann doch lieber Grenzsoldat. Lieber acht Stunden Grenzdienst als eine Stunde Exerzieren!

Gruß Hartmut!


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18.06.2013 11:40
#12
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Kann ich nur bestätigen
Noch dazu bei so einen Wetter wie momentan, da kommt einen die DZ garnicht so lang vor!
In Abschnitten, rund um Burg Hanstein oder weiter unten an der Werra machen jetzt die Leute Urlaub- irgendwie kann man das immer
noch nicht glauben.

Gruß H.


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18.06.2013 12:57
avatar  Gohrbi
#13
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Feldwebel war ich auch mal, aber lieb und nett zu allen


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18.06.2013 13:44
avatar  Mike59
#14
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Komisch, ich hatte auch einmal den Dgrd. Feldwebel. Wußte aber bis jetzt nicht das mit dem Dienstgrad bestimmte menschliche Eigenschaflten verbunden waren. Ich habe eigentlich mit allen mir zur Verfügung stehenden Kräften versucht meine Leute in Ruhe zu lassen. Gut ich war nachdem ich zurecht geschliffen wurde nicht mehr in der Ausbildung. Aber Lehrjahre sind ja bekanntlich keine Herrenjahre.


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18.06.2013 14:51
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#15
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hmmm ,

ne ek bewegung ,wie in der nva kenne ich auch nicht.bei uns gab es "spindsaufen". das geht so: die stube setzt sich gemeinschaftlich auf die spinde ,bewaffnet mit nen kasten ,kaliber 0,5l glasmantelgeschossen. entleert diese, und der erste der runter geht und pinkeln muss,zahlt die neue runde.ist manchmal ausgeartet ,weil manche schweine ,dann vom spind gepinkelt haben,weil sie die runde nicht bezahlen wollten manche sind auch einfach vom spind gefallen ,weil sie zu voll waren.

was ich noch kenne ,ist die "druckbetankung" .man nehme einen 7 meter gartenschlauch, setzt auf das eine ende einen trichter ,auf das andere wird ein kugelhahn montiert . man macht im 2 stock des kasernenblocks ,das fenster auf ,und verlegt den schlauch runter in den 1 stock. dann füllt man den schlauch komplett mit bier auf,nimmt sich einen gefreiten und lässt ihn den schlauch in den mund nehmen.dreht den kugelhahn auf und ergötzt sich an dem was passiert

aber sowas ,wie jukebox oder kanadischer winter gabs bei uns nicht.......


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