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#101

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 16.06.2013 12:16
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Fragen und Antworten zum Thema Volkspolizei:

1. Stimmt es, dass die Polizeidichte in der DDR weitaus größer als heute war?

Antwort:

In der DDR gehörten verschiedene Bereiche zur Polizei, die heute zu anderen Behörden gehören. So zum Beispiel die KfZ-Zulassungem, Führerscheinwesen und Meldeämter. Jeder dieser Mitarbeiter trug jedoch, bis auf die Zivilangestellten, Uniform. Aus diesem Grunde entstand der subjektive Eindruck, einer hohen Polizeidichte. Die Mitarbeiter aus den genannten Bereichen kamen jedoch so gut wie nie, operativ zum Einsatz! Nach dem Ende der " Bürodienst", von 07:00 Uhr-16:30 Uhr, standen, um ein Beispiel zu nennen, dem " Operativen Diensthabenden" des VPKA Seelow, maximal zwei Schutzpolizisten, ein Kriminaldienst und ein Verkehrsunfalldienst zur Verfügung. Zusätzlich konnte er noch, als " eiserner Reserve", auf den " Gehilfen des OdH" und den Hausposten zurückgreifen. Alles in allem kann man sagen, dass die echte polizeiliche Präsenz, vor 1990 nicht höher war als heute. Im Gegenteil!

2. In jedem Dorf gab es einen Abschnittsbevollmächigten

Antwort: Die Abschnittsbevollmächtigten der VP waren, wie schon der Name sagt, für einen territorial begrenzten Abschnitt verantwortlich. Dieser konnte, wie im Altkreis Seelow, schon mal zehn Dörfer umfassen. In den Städten gab es mehrere Abschnittsbevollmächtigte, die jeweils für einen Stadtteil zuständig waren. Es gab aber auch hier Ausnahmen. Wie zum Beispiel der Stadt-ABV von Lebus. Da die Stadt nur dreitausend Einwohner hat, brauchte er den Bezirk mit niemanden zu teilen.

Frage: Es wird gesagt, dass Abschnittsbevollmächtigte rund um die Uhr im Dienst waren

Antwort: Ich habe es tatsächlich so erlebt, dass man Mitten in der Nacht zum Einsatz geholt werden konnte. Zu den Pflichten eines ABV gehörte es, sich täglich bis spätestens 09:00 Uhr telefonisch beim " ODH" zu melden. Danach konnte man die Dienstzeit relativ frei gestalten. Zwischen 16:00 Uhr und 17:00 Uhr, erfolgte dann die Abmeldung beim " Operativen Diensthabenden". Dienstfrei im wörtlichen Sinne, hatte man auch dann noch nicht. Jederzeit konnte das Funkgerät zum Einsatz rufen. In den meisten Fällen unterstützte der ABV den Verkehrsunfalldienst oder die Kriminalpolizei, bei eventuellen Maßnahmen im Abschnitt. Weiterhin führten die ABV in ihrem Abschnitt Streifen durch. Bei der vorherigen Streifenplanung, die monatlich dem Gruppenpostenleiter zur Bestätigung vorgelegt werden mussten, gehörten auch einige Nachtstunden. Die genaue Anzahl habe ich vergessen. Wenn man bedenkt, dass der ABV Nachts alleine durch einen fünf bis zehn Dörfer umfassenden Bezirk streifte, konnte auch hier nicht von einer übermäßig hohen Polizeipräsenz die Rede sein. Abhängig von den Gegebenheiten, konzentrierten sich die ABV in aller Regel auf örtliche Schwerpunkte.
An den Wochenenden wurde ein Bereitschaftsdienst in den Gruppenposten eingerichtet. Ein ABV war von Freitag 20:00 Uhr-Sonntag 20:00 Uhr, für jeweils drei Abschnitte verantwortlich.

Frage: Stimmt es, dass jeder ABV ein IM des MfS war?

Antwort: Nein, aber die ABV gehörten zu dem Personenkreis, der beruflich zur Zusammenarbeit mit dem MfS verpflichtet war! Es kam auch vor, dass der ABV den Mitarbeitern des MfS, sein Dienstzimmer zur Verfügung stellen musste. Vorher bestellte der ABV, im Auftrag des MfS, den Bürger zu einem festgelegten Termin, zu sich ins Dienstzimmer. Dort traf der Bürger aber nicht den ABV, sondern die Staatssicherheit an.
Bei Vorkommnissen mit " politischem Charakter", holten sich die Mitarbeiter des MfS beim ABV regelmäßig Erkundungen ein. Das traf vor allem dann zu, wenn bereits Verdachtsmomente gegen konkrete Personen bestanden.

Frage: Stimmt es, dass in der Volkspolizei die Schusswaffengebrauchsbestimmung absolut locker gehandhabt wurde?

Antwort: Absoluter Quatsch! Die Anwendung der Schusswaffe wurde in der DDR, durch den § 17 des VP-Gesetzes geregelt. Jeder VP-Schüler musste diesen Paragraphen, inklusive aller Absätze und Ziffern, auswendig kennen! Dieses wurde nicht nur verlangt, sondern auch überprüft! Wobei es nur die Noten 1 oder Fünf gab! Wer nur eine Passage des Gesetzes " vergaß", hatte die Prüfung nicht bestanden. Im Ernstfall konnte eine " vergessene Passage", unter Umständen zu einer unrechtmäßigen Anwendung der Schusswaffe führen! Und über Leben und Tod eines Menschen entscheiden.
Im übrigen galt, anders als heute, bereits das Ziehen der Schusswaffe und / oder die Androhung der Schusswaffe, als Anwendung! Worüber in jedem Fall eine Meldung an das Innenministerium gefertigt werden musste. Die Schusswaffe wurde von Volkspolizisten sehr selten angewendet. Möglicherweise, weil es kaum einen wirklichen Grund dafür gab.

Frage: Volkspolizisten "zeichneten" sich generell durch einen rauen Umgangston gegenüber dem Bürger aus

Antwort: Wie auch immer, aber auf die Volkspolizisten die ich kannte, trifft das ganz sicher nicht zu. In den Dienstvorschriften und von den Vorgesetzten, wurde großer Wert auf einen höflichen Umgangston mit dem Bürger gelegt. Selbstverständlich gab es auch Polizisten, die mit der verliehenen " begrenzten Autorität", charakterlich nicht umgehen konnten. Im besonderen trifft das wohl auf jüngere, unreife Polizisten zu. Jeder kennt auch die klassischen Konfliktsituationen, zwischen Polizisten und Bürgern. In der ein Wort das andere ergibt. Bis sich die Situation völlig hochschaukelt. Ältere, lebenserfahrene Polizisten sind eher in der Lage, deeskalierend zu wirken. Während andere möglicherweise " noch Öl ins Feuer gießen". Ein Problem, vor dem alle Polizisten dieser Welt stehen.
Meiner Meinung wurde der vorherrschende Ton einiger DDR-Ordnungshüter als unpassend empfunden, weil die VP, als Repräsentant der ungeliebten Staatsmacht, sich ohnehin keinem großen Ansehen erfreute.
Ganz besonders traf dieses zu, wenn ein Volkspolizist auf einen (West)Deutschen traf. Die meisten Polizisten versteckten hinter einer korrekten, starren Maske, lediglich ihre Unsicherheit gegenüber dem Gegenüber. Galten doch Bundesbürger offiziell als Ausländer. Und nicht nur dass, sondern auch als "verkappte Klassenfeinde". Obwohl kaum jemand die Bundesbürger tatsächlich als Feinde betrachtete.

Frage: Stimmt es, dass der durchschnittliche Verdienst eines Volkspolizisten, erheblich über dem Einkommen eines normalen DDR-Bürgers lag?

Antwort: Ja, dass muss man wohl so sagen! Mein Anfangsgehalt, als Wachtmeister der VP, im Wachkommando Missionsschutz Berlin, betrug 1300 Mark netto. Im Vergleich dazu: als Binnenfischer verdiente ich vorher, als Facharbeiter!, 480 Mark netto.

Frage: Stimmt es, dass jeder Volkspolizist auch Mitglied der SED war?

Antwort: Nein, die Mitgliedschaft in der SED war, zunächst, keine Pflicht. Wer sein Leben lang "Wachtmeister" bleiben wollte, konnte dieses auch ohne "Bonbon". Weiterführende Qualifizierungen, zum Beispiel die Offiziersschule Aschersleben oder die ABV-Schule Wolfen, blieben den " parteilosen Genossen" jedoch versperrt.

Frage: Die Ausbildung an der VP-Schule Neustrelitz kann durchaus mit der an heutigen Polizeischulen mithalten. Stimmt das?

Antwort: Nein, dass stimmt nicht. Die Grundausbildung, der so genannte Dienstanfängerlehrgang, betrug gerade einmal sechs Monate. Wogegen heutige Polizeischüler zwei Jahre ( mittlerer Dienst) oder drei Jahre ( gehobener Dienst), ausgebildet werden. Zumal der heute vermittelte Lehrstoff weitaus vielseitiger, anspruchsvoller und weniger " politlastig" ist.
Wer in der Volkspolizei über eine fundierte Ausbildung verfügen wollte, kam an einem Besuch der Offiziersschulen, an denen spezielles Wissen vermittelt wurde, nicht vorbei.

Frage: Stimmt es, dass in der DDR " jeder Dussel" Volkspolizist werden konnte?

Antwort: Ja, ich bin doch das beste Bespiel.
Aber mal im Ernst: Zu den unbedingten Voraussetzungen für eine Einstellung bei der VP gehörten:
1. ein Abschluss der Zehnklassigen Oberschule.
2. Eine abgeschlossene Berufsausbildung.
3. ein abgeleisteter Wehrdienst
4. ein tadelloser Leumund
5. ein ebenso tadelloses polizeiliches Führungszeugnis
Einem leider schon verstorbenen Kumpel von mir, wurde eine im Alter von dreizehn Jahren!!! begangene Sachbeschädigung, zum Verhängnis. Er wollte sich, nach der Ableistung eines zehnjährigen Wehrdienstes bei der NVA, im Anschluss bei der VP bewerben und wurde ablehnt. Später erfuhr erfuhr er, hinter vorgehaltener Hand, dass ihm die lange zurückliegende Jugendsünde die Einstellung versaute. Lange brauchte er jedoch nicht sauer sein: der Zoll nahm ihm " mit Kusshand".

Mal sehen, vielleicht fallen mir ja noch ein paar Fragen und Antworten ein?

Gruß an alle
Uwe


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seaman, Rainman2, RudiEK89, Küchenbulle 79, Gert, 80er, Damals87 und BautznerSenf haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#102

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 16.06.2013 12:29
von Lutze | 8.497 Beiträge | 2143 Punkte
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@ABV,hatte man mit dir auch Streiche gemacht?,
wir hatten mal das ABV-Schild neben der Hauseingangstür abgeschraubt
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#103

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 16.06.2013 12:39
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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ABV waren auch nur Menschen
Unser langjähriger "Dorfcheriff" war damals aus wohl privaten Gründen durchgedreht (hatte nicht nur seine Schirmmütze auf sondern auch ein Riesen-Geweih) und hat zur besten Spaziergehzeit am Sonntag nackig seinen Vorgarten gemäht.
War natürlich was für den Dorftratsch, ging rum wie ein Lauffeuer.
Wurde dann vom Dienst entbunden.


zuletzt bearbeitet 16.06.2013 12:41 | nach oben springen

#104

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 16.06.2013 13:12
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Zitat von Lutze im Beitrag #102
@ABV,hatte man mit dir auch Streiche gemacht?,
wir hatten mal das ABV-Schild neben der Hauseingangstür abgeschraubt
Lutze


Lach, nee. Ich war ja auch nur ein Jahr ABV. Ehe es richtig losgehen konnte, war schon alles vorbei. Mir kam die "Ehre" zuteil, im September 1990, die ABV-Schilder vor zwei Dienstzimmern in meinem damaligen Abschnitt, selbst zu entfernen. Gewissermaßen als letzte Amtshandlung als ABV. Das war vielleicht ein saublödes Gefühl!

Gruß Uwe


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#105

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 16.06.2013 13:44
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@ABV
#101
Hast du sehr schön geschrieben und alles ist richtig. Danke dir.

VG. Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode


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#106

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 16.06.2013 19:30
von RudiEK89 | 2.033 Beiträge | 353 Punkte
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@ABV
Gibt es bei euch auch wieder den freiwilligen Helfer? Bei uns nennt sich das sächsische Sicherheitswacht, die zu zweit durch die Stadt gehen und durch die Polizei ausgebildet bzw. eingewiesen wurden.
War in der DDR doch nicht alles schlecht, hat alles nur andere Namen bekommen.

Gruß Andreas.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode


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#107

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 16.06.2013 21:04
von Gert | 13.651 Beiträge | 4763 Punkte
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Zitat von ABV im Beitrag #101
Fragen und Antworten zum Thema Volkspolizei:

1. Stimmt es, dass die Polizeidichte in der DDR weitaus größer als heute war?

Antwort:

In der DDR gehörten verschiedene Bereiche zur Polizei, die heute zu anderen Behörden gehören. So zum Beispiel die KfZ-Zulassungem, Führerscheinwesen und Meldeämter. Jeder dieser Mitarbeiter trug jedoch, bis auf die Zivilangestellten, Uniform. Aus diesem Grunde entstand der subjektive Eindruck, einer hohen Polizeidichte. Die Mitarbeiter aus den genannten Bereichen kamen jedoch so gut wie nie, operativ zum Einsatz! Nach dem Ende der " Bürodienst", von 07:00 Uhr-16:30 Uhr, standen, um ein Beispiel zu nennen, dem " Operativen Diensthabenden" des VPKA Seelow, maximal zwei Schutzpolizisten, ein Kriminaldienst und ein Verkehrsunfalldienst zur Verfügung. Zusätzlich konnte er noch, als " eiserner Reserve", auf den " Gehilfen des OdH" und den Hausposten zurückgreifen. Alles in allem kann man sagen, dass die echte polizeiliche Präsenz, vor 1990 nicht höher war als heute. Im Gegenteil!

2. In jedem Dorf gab es einen Abschnittsbevollmächigten

Antwort: Die Abschnittsbevollmächtigten der VP waren, wie schon der Name sagt, für einen territorial begrenzten Abschnitt verantwortlich. Dieser konnte, wie im Altkreis Seelow, schon mal zehn Dörfer umfassen. In den Städten gab es mehrere Abschnittsbevollmächtigte, die jeweils für einen Stadtteil zuständig waren. Es gab aber auch hier Ausnahmen. Wie zum Beispiel der Stadt-ABV von Lebus. Da die Stadt nur dreitausend Einwohner hat, brauchte er den Bezirk mit niemanden zu teilen.

Frage: Es wird gesagt, dass Abschnittsbevollmächtigte rund um die Uhr im Dienst waren

Antwort: Ich habe es tatsächlich so erlebt, dass man Mitten in der Nacht zum Einsatz geholt werden konnte. Zu den Pflichten eines ABV gehörte es, sich täglich bis spätestens 09:00 Uhr telefonisch beim " ODH" zu melden. Danach konnte man die Dienstzeit relativ frei gestalten. Zwischen 16:00 Uhr und 17:00 Uhr, erfolgte dann die Abmeldung beim " Operativen Diensthabenden". Dienstfrei im wörtlichen Sinne, hatte man auch dann noch nicht. Jederzeit konnte das Funkgerät zum Einsatz rufen. In den meisten Fällen unterstützte der ABV den Verkehrsunfalldienst oder die Kriminalpolizei, bei eventuellen Maßnahmen im Abschnitt. Weiterhin führten die ABV in ihrem Abschnitt Streifen durch. Bei der vorherigen Streifenplanung, die monatlich dem Gruppenpostenleiter zur Bestätigung vorgelegt werden mussten, gehörten auch einige Nachtstunden. Die genaue Anzahl habe ich vergessen. Wenn man bedenkt, dass der ABV Nachts alleine durch einen fünf bis zehn Dörfer umfassenden Bezirk streifte, konnte auch hier nicht von einer übermäßig hohen Polizeipräsenz die Rede sein. Abhängig von den Gegebenheiten, konzentrierten sich die ABV in aller Regel auf örtliche Schwerpunkte.
An den Wochenenden wurde ein Bereitschaftsdienst in den Gruppenposten eingerichtet. Ein ABV war von Freitag 20:00 Uhr-Sonntag 20:00 Uhr, für jeweils drei Abschnitte verantwortlich.

Frage: Stimmt es, dass jeder ABV ein IM des MfS war?

Antwort: Nein, aber die ABV gehörten zu dem Personenkreis, der beruflich zur Zusammenarbeit mit dem MfS verpflichtet war! Es kam auch vor, dass der ABV den Mitarbeitern des MfS, sein Dienstzimmer zur Verfügung stellen musste. Vorher bestellte der ABV, im Auftrag des MfS, den Bürger zu einem festgelegten Termin, zu sich ins Dienstzimmer. Dort traf der Bürger aber nicht den ABV, sondern die Staatssicherheit an.
Bei Vorkommnissen mit " politischem Charakter", holten sich die Mitarbeiter des MfS beim ABV regelmäßig Erkundungen ein. Das traf vor allem dann zu, wenn bereits Verdachtsmomente gegen konkrete Personen bestanden.

Frage: Stimmt es, dass in der Volkspolizei die Schusswaffengebrauchsbestimmung absolut locker gehandhabt wurde?

Antwort: Absoluter Quatsch! Die Anwendung der Schusswaffe wurde in der DDR, durch den § 17 des VP-Gesetzes geregelt. Jeder VP-Schüler musste diesen Paragraphen, inklusive aller Absätze und Ziffern, auswendig kennen! Dieses wurde nicht nur verlangt, sondern auch überprüft! Wobei es nur die Noten 1 oder Fünf gab! Wer nur eine Passage des Gesetzes " vergaß", hatte die Prüfung nicht bestanden. Im Ernstfall konnte eine " vergessene Passage", unter Umständen zu einer unrechtmäßigen Anwendung der Schusswaffe führen! Und über Leben und Tod eines Menschen entscheiden.
Im übrigen galt, anders als heute, bereits das Ziehen der Schusswaffe und / oder die Androhung der Schusswaffe, als Anwendung! Worüber in jedem Fall eine Meldung an das Innenministerium gefertigt werden musste. Die Schusswaffe wurde von Volkspolizisten sehr selten angewendet. Möglicherweise, weil es kaum einen wirklichen Grund dafür gab.

Frage: Volkspolizisten "zeichneten" sich generell durch einen rauen Umgangston gegenüber dem Bürger aus

Antwort: Wie auch immer, aber auf die Volkspolizisten die ich kannte, trifft das ganz sicher nicht zu. In den Dienstvorschriften und von den Vorgesetzten, wurde großer Wert auf einen höflichen Umgangston mit dem Bürger gelegt. Selbstverständlich gab es auch Polizisten, die mit der verliehenen " begrenzten Autorität", charakterlich nicht umgehen konnten. Im besonderen trifft das wohl auf jüngere, unreife Polizisten zu. Jeder kennt auch die klassischen Konfliktsituationen, zwischen Polizisten und Bürgern. In der ein Wort das andere ergibt. Bis sich die Situation völlig hochschaukelt. Ältere, lebenserfahrene Polizisten sind eher in der Lage, deeskalierend zu wirken. Während andere möglicherweise " noch Öl ins Feuer gießen". Ein Problem, vor dem alle Polizisten dieser Welt stehen.
Meiner Meinung wurde der vorherrschende Ton einiger DDR-Ordnungshüter als unpassend empfunden, weil die VP, als Repräsentant der ungeliebten Staatsmacht, sich ohnehin keinem großen Ansehen erfreute.
Ganz besonders traf dieses zu, wenn ein Volkspolizist auf einen (West)Deutschen traf. Die meisten Polizisten versteckten hinter einer korrekten, starren Maske, lediglich ihre Unsicherheit gegenüber dem Gegenüber. Galten doch Bundesbürger offiziell als Ausländer. Und nicht nur dass, sondern auch als "verkappte Klassenfeinde". Obwohl kaum jemand die Bundesbürger tatsächlich als Feinde betrachtete.

Frage: Stimmt es, dass der durchschnittliche Verdienst eines Volkspolizisten, erheblich über dem Einkommen eines normalen DDR-Bürgers lag?

Antwort: Ja, dass muss man wohl so sagen! Mein Anfangsgehalt, als Wachtmeister der VP, im Wachkommando Missionsschutz Berlin, betrug 1300 Mark netto. Im Vergleich dazu: als Binnenfischer verdiente ich vorher, als Facharbeiter!, 480 Mark netto.

Frage: Stimmt es, dass jeder Volkspolizist auch Mitglied der SED war?

Antwort: Nein, die Mitgliedschaft in der SED war, zunächst, keine Pflicht. Wer sein Leben lang "Wachtmeister" bleiben wollte, konnte dieses auch ohne "Bonbon". Weiterführende Qualifizierungen, zum Beispiel die Offiziersschule Aschersleben oder die ABV-Schule Wolfen, blieben den " parteilosen Genossen" jedoch versperrt.

Frage: Die Ausbildung an der VP-Schule Neustrelitz kann durchaus mit der an heutigen Polizeischulen mithalten. Stimmt das?

Antwort: Nein, dass stimmt nicht. Die Grundausbildung, der so genannte Dienstanfängerlehrgang, betrug gerade einmal sechs Monate. Wogegen heutige Polizeischüler zwei Jahre ( mittlerer Dienst) oder drei Jahre ( gehobener Dienst), ausgebildet werden. Zumal der heute vermittelte Lehrstoff weitaus vielseitiger, anspruchsvoller und weniger " politlastig" ist.
Wer in der Volkspolizei über eine fundierte Ausbildung verfügen wollte, kam an einem Besuch der Offiziersschulen, an denen spezielles Wissen vermittelt wurde, nicht vorbei.

Frage: Stimmt es, dass in der DDR " jeder Dussel" Volkspolizist werden konnte?

Antwort: Ja, ich bin doch das beste Bespiel.
Aber mal im Ernst: Zu den unbedingten Voraussetzungen für eine Einstellung bei der VP gehörten:
1. ein Abschluss der Zehnklassigen Oberschule.
2. Eine abgeschlossene Berufsausbildung.
3. ein abgeleisteter Wehrdienst
4. ein tadelloser Leumund
5. ein ebenso tadelloses polizeiliches Führungszeugnis
Einem leider schon verstorbenen Kumpel von mir, wurde eine im Alter von dreizehn Jahren!!! begangene Sachbeschädigung, zum Verhängnis. Er wollte sich, nach der Ableistung eines zehnjährigen Wehrdienstes bei der NVA, im Anschluss bei der VP bewerben und wurde ablehnt. Später erfuhr erfuhr er, hinter vorgehaltener Hand, dass ihm die lange zurückliegende Jugendsünde die Einstellung versaute. Lange brauchte er jedoch nicht sauer sein: der Zoll nahm ihm " mit Kusshand".

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Gruß an alle
Uwe






rot mark @ABV
Danke Uwe, hast du sehr gut beschrieben, genau so habe ich sie bei meinen wenigen "Verkehrsverstößen" die ich während meiner Besuchsreisen in die DDR mir "leistete", erlebt.


.🇩🇪
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#108

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 16.06.2013 21:18
von RudiEK89 | 2.033 Beiträge | 353 Punkte
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@Gert
Hast du aber schön geschrieben. Ich konnte deine DM als Hauptwachtmeister der VP aber nicht annehmen, da musste ich den Meister rufen.
War echt so, nicht jeder Kollege der Schutzpolizei durfte die DM annehmen.


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Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#109

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 16.06.2013 23:11
von Fritze (gelöscht)
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Es gab auch Massnahmen ,die kein Geld kosteten ,aber wesentlich erzieherischer waren. Zum Beispiel ,Teilnahme am Verkehrsunterricht , Mängelzettel welcher dann abgemeldet werden musste . Oder bei vergessenen Papieren , Fahrzeug abstellen und zu Fuss Papiere holen.
Das zog meist mehr als 5,- ,10,- oder 20,- !
Unser ABV zog auch schon mal Mopeds ein , wenn sie zu einer Straftat benutzt wurden.


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#110

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 08:42
von ABV | 4.243 Beiträge | 255 Punkte
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Zitat von RudiEK89 im Beitrag #106
@ABV
Gibt es bei euch auch wieder den freiwilligen Helfer? Bei uns nennt sich das sächsische Sicherheitswacht, die zu zweit durch die Stadt gehen und durch die Polizei ausgebildet bzw. eingewiesen wurden.
War in der DDR doch nicht alles schlecht, hat alles nur andere Namen bekommen.

Gruß Andreas.


Ja Andreas, die gibt es bei uns auch wieder. In Brandenburg werden sie hochoffiziell Sicherheitspartner genannt. Der Bestand der Sicherheitspartner setzt sich zu einem gewissen Teil, aus berenteten Volkspolizisten und ehemaligen "VP-Helfern" zusammen. Schmunzeln musste ich nur, als diese " Neuerung" Ende der Neunziger Jahre eingeführt wurde. Bewährtes kommt eben immer wieder!

Gruß Uwe


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Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.06.2013 08:42 | nach oben springen

#111

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 10:53
von Fritze (gelöscht)
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Auch in Demokratien wird man das Fahrrad nicht neu erfinden. Schade ist immer nur ,daß erst alles kaputtgemacht wird und danach mit riesigem Aufwand wieder hergestellt.
Ich kann mich noch an 1990 erinnern ,wie die Tafeln mit dem "Grünen Pfeil " (diesmal nicht von Werner ) entfernt wurden. Dann wurden sie nur ein gutes Jahr später wieder angebracht . Das wurde dann so teuer,weil bei der Abrissaktion die Halterungen abgebrochen wurden .
MfG Fritze


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#112

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 10:56
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Eine kleine erlebte Geschichte zur "Dienstbeflissenheit" der VP:

Ende der 70er fuhr ich mit dem PKW - von der Dresdner Neustadt kommend - über die Carola Brücke Richtung Altstadt/Pirnaischer Platz, um rechts in die Thälmann Strasse Richtung Postplatz abzubiegen.

Der Pirnaische Platz war ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und entsprechend, nach der Zerstörung der Dresdner Innenstadt, mehrspurig grosszügig ausgebaut worden. Die Rechtsabbieger hatten -von der Neustadt kommend- eine eigene, weiträumig gebogene Fahrspur, die in die Thälmann Strasse mündete, wimre deswegen auch ohne eigene Verkehrsampel.

Rechts auf "der Ecke", aber in einiger Entfernung vom Verkehrsknotenpunkt stand/steht damals wie heute der grosse massive Gründerzeitbau des Polizeipräsidiums "Schiessgasse".

Das Rund des winzig erscheinenden Eingangstores zur Thälmannstrasse hin, war von dieser etwa 100 m entfernt (man möge mich hier bei der Entfernung nicht festlegen) und wurde von einem VP-Posten bewacht.

Während meiner Fahrt auf dieser grosszügigen Rechtsabbiegerspur sah ich schon, wie dieser Posten seinen Türsteherplatz verliess und sich anschickte, mich anzuhalten!

Er kontrollierte die Kfz Papiere und kassierte mich ab, weil ich (in dieser weiträumig verlaufenden Rechtskurve) nicht geblinkt hatte ...

Hatte der junge Mann Langeweile als Wachposten? Oder hatte er gar die Doppelfunktion Verkehrskontrolle + Objektwache, also die Pflicht, Verkehrsverstösse - auch mit "langer Hand"- zu ahnden? Ich weiss es nicht, fand diese Aktion zutiefst lächerlich und "Freund und Helfer" waren mir diese Genossen eigentlich nie!



zuletzt bearbeitet 17.06.2013 10:58 | nach oben springen

#113

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 11:09
von Mike59 | 8.623 Beiträge | 2267 Punkte
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Zitat von RudiEK89 im Beitrag #108
@Gert
Hast du aber schön geschrieben. Ich konnte deine DM als Hauptwachtmeister der VP aber nicht annehmen, da musste ich den Meister rufen.
War echt so, nicht jeder Kollege der Schutzpolizei durfte die DM annehmen.

Na ist doch wie heute - da bist du auch erst ab A9 Unterschriftsberechtigt wenn es um Westgeld geht.



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#114

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 19:36
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@Gert
Da bin ich ja froh, dass ich die A9+Z habe.


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#115

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 19:41
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@80iger
Der Kollege musste doch auch seinen Quittungsblock für Ordnungswidrigkeiten verkaufen. Sonst gab es doch "mecker".
Das war damals wichtiger als Straftäter auf frischer Tat zu stellen.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
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#116

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 19:48
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Zitat von RudiEK89 im Beitrag #114
@Gert
Da bin ich ja froh, dass ich die A9+Z habe.





und was bitte schön ist das ?


.🇩🇪
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#117

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 19:50
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Zitat von Gert im Beitrag #116
Zitat von RudiEK89 im Beitrag #114
@Gert
Da bin ich ja froh, dass ich die A9+Z habe.





und was bitte schön ist das ?



klingt nach viel Kohle,das Z noch mehr
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#118

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 19:58
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@Gert
Das ist das Endamt im mittleren Dienst ((Wachtmeisterdienstgrad).

@Lutze
Es reicht zum Leben du hast bestimmt mehr, wenn du nebenbei noch an ein paar Fahrzeugen schraubst.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode


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#119

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 20:00
von Krepp | 560 Beiträge | 121 Punkte
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Zitat von Lutze im Beitrag #117

klingt nach viel Kohle,das Z noch mehr
Lutze

Hallo,
A9-A13 - Beamte im gehobenem Dienst
Z warscheinlich eine "Zusatzstufe" für was weis ich.

edit: A5-A9 - mittlerer Dienst


http://s7.directupload.net/images/140607/hyg5u97a.gif
Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin
zuletzt bearbeitet 17.06.2013 20:01 | nach oben springen

#120

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 20:00
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Zitat von RudiEK89 im Beitrag #118
@Gert
Das ist das Endamt im mittleren Dienst ((Wachtmeisterdienstgrad).

@Lutze
Es reicht zum Leben du hast bestimmt mehr, wenn du nebenbei noch an ein paar Fahrzeugen schraubst.


mache auch selten pünktlich Feierabend
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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