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#21

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 22:01
von Lebensläufer (gelöscht)
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Ich muss dich wirklich nochmal nerven Grenzwolf sieh dein:

" Ja, klein war sie wirklich und wer nicht groß nachdachte war auch glücklich, halt Befriedigung der grundlegenden Bedürfnisse auf einfachem Niveau"

Meine Schwester meint heute immer sinngemäß :" Also Rainer, mit was du dich alles beschäftigst, bist du denn blöde. Denk doch einfach nicht soviel nach und schon klappt es mit dem Glücklichsein."

Recht hat Sie mein Schwesterherz, das ist Befriedigung der grundlegenden (ich ergänze um)Alltags-Bedürfnisse auf wirklich einfachem (ich ergänze wieder) um BRD-Niveau...hahahahuhi

Lebensläufer


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#22

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 22:12
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Lebensläufer im Beitrag #21
Ich muss dich wirklich nochmal nerven Grenzwolf sieh dein:

" Ja, klein war sie wirklich und wer nicht groß nachdachte war auch glücklich, halt Befriedigung der grundlegenden Bedürfnisse auf einfachem Niveau"

Meine Schwester meint heute immer sinngemäß :" Also Rainer, mit was du dich alles beschäftigst, bist du denn blöde. Denk doch einfach nicht soviel nach und schon klappt es mit dem Glücklichsein."

Recht hat Sie mein Schwesterherz, das ist Befriedigung der grundlegenden (ich ergänze um)Alltags-Bedürfnisse auf wirklich einfachem (ich ergänze wieder) um BRD-Niveau...hahahahuhi

Lebensläufer


Du nervst mich nicht, ich antworte dir gerne.
Heute sitze ich auf dem, von dir so genantem, BRD-Niveau vorm Kamin und muss dazu nicht einmal illegale Schwarzgeschäfte tätigen.
Ich bezahle auf den regulären Umsatz alle Steuern und der Rest ist meine.
Gut, ob ich den Kamin brauche ist zweierlei, mit Geschick und Einsatz habe ich ihn mir aber halt verdient und er gefällt mir.
Du hast früher schwarz an den Heizungen geschraubt und damit gut verdient, heute trägst du Zeitungen aus, eine durchaus ehrenvolle Tätigkeit ohne Frage, aber unsere Einnahmengenerierung hat sich wohl zeitlich verlagert.
Jeder Lebensweg ist anders und das hat nichts mit Sozialismus oder Kapitalismus zu tun.


zuletzt bearbeitet 10.06.2013 22:26 | nach oben springen

#23

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 22:20
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von glasi im Beitrag #18
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #15
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #2
In der DDR waren die Einkommen relativ gering, da mussten die Frauen auch arbeiten gehen um die Familienkasse aufzufüllen und wegen der geringen Produktivität waren sie auch als Arbeitskräfte in der Wirtschaft unersetzbar.
Ob man da die Schaffung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten als eine Art sozialpolitische Wohltat ansehen kann bezweifle ich, war wohl eher eine Notwendigkeit.
Auf jedem Fall verfiel man damals mit Kindern und beide Eltern voll berufstätig in so eine Art besonderen Alltagstrott, 4.45 klingelte der Wecker (Arbeitsbeginn war damals oft 6 Uhr), Kind aus dem Bett, es quengelnd abfüttern, Anziehen und ab in die Grippe oder Kindergarten.
Dann beide 8 Dreiviertelstunden im Betrieb, Kind wieder abholen, meist war es da schon gegen 17 Uhr, bissel Feierabend und zeitig ins Bett weil alle früh wieder raus mussten.
Auch eine Art realsozialistisches Hamsterrad und die Ehescheidungsraten sprachen ja für sich.
Eventuell haben sich ja die Frauen dabei befreiter gefühlt als im Kapitalismus, müssten uns die Frauen schildern.



Jaja Grenzwolf.....

wer stets im Dienste der Familie steht und am besten noch Dreischichtsysthem arbeitet,dann kommt man wenigstens nicht auf revolutionaere Gedanken...man hat eben immer etwas anderes zu tun.
Samstag nicht vergessen...da machen wir noch einen Arbeitseinsatz...
Hamsterrad,der Vergelich hinkt nicht einmal...

Gruessli BO


Ich denke ihr wahrt glücklich in eurer kleinen DDR Welt.


In meine kleine Welt...
Oh ja Glasi,natuerlich was glaubst Du denn???

Meine Kinderzeit,die meiner Kumpels,Freunde Schulkameraden...Du kannst das ruhig glauben,,,wir hatten eine geile Kindheit.
Fussballplatz,Tennisplatz,Handballhalle,Angelverein,Jugendklub,Segelschiff nach Gdansk,Ferien uffn Bauernhof,Ferien inne Foersterei,Ferien anne Ostsee....
Denkste ick hab mein Schulbrot mit Hammer und Sichel gegessen.

Du und andere koennen einem Menschen nicht seine Vergangenheit,Herkunft,Werdegang,einfach nehmen....das waere arrogant,unverfroren und bildungsarm.....
Wie kaeme ich heute dazu einem Menschen in der Karibik zu sagen wie rueckschrittlich er ist,im Sudan,auf dem Land in China,in Sibirien,in Korea,in Rumaenien...dazu haette ich nie das Recht....
Die Menschen lachen dort genauso wir im "Westen"....

Genau das ist ja der Punkt,das ungebildete Menschenvolk will mir immer meine Vergangenheit kaputtmachen und was passiert wenn man einem Menschen etwas wegnehmen will.....
Siehste....wie ueberall,"Druck erzeugt Gegendruck"
Wenn ich es mal so nennen darf...Kinderzeit,Lehre ist immer geil,ein einziges Abenteuer....
Die Eltern meist das gleiche Schicksal wie im Westen,,,Krieg,Nazizeit,Hunger,Vertreibung....und seit wann ist der Westen der Nabel der Welt....piff

Die Welt ist ueberall wunderschoen,ob am Nordkap,die Antarktis,Afrika,Amerika Australien...tja nur gelegenlich sind die Menschen eine einzige Scheisse!

Wir waren uns so aehnlich,das man uns kaum unterscheiden konnte.

Bis Du dann etwas groesser wirst und anfaengst zu denken,dich zu verfestigen,versuchst deine Traeume zu verwirklichen,an Ecken und Kanten geraetst,eigentlich wie im Westen(68) also der Mief der "Alten verkrusteten Zeit"...
Du machst Deine ersten Erfahrungen und vergleichst mit dem "Gelehrten",Du machst den Abgleich zwischen Luege und Wahrheit,der Realitaet und da es perfektes nicht gibt und die Lieste was ich nach 1990 nun wirklich nicht brauche ellenlang waere,darf ich aber selbst entscheiden wo verdammt nochmal ich leben will,ohne einen roten Arsch von der Abteilung Inneres Rechenschaft darueber ablegen zu muessen,wann ich wo hingehe und wie lange ich bleiben will...nix da!
Das nenne ich Freiheit und das ist es was ich meine.
Hier im Forum rennen einige rum,die mit dem Begriff ueberhaupt nichts anzufangen wissen und ewig am meckern sind,mir egal,jeder moege sein Leben so gestalten will,wie er mag,aber dazu bedarf es eben genau dieser Freiheit.


Was ich Dir Glasi damit sagen will,ja ich hab mich als junger Mensch sehr wohl gefuehlt,aber man wird eben aelter und dann musst Du eben Deienen Weg gehn....und der ist ueberall manchmal etwas holprig...sonst waers ja wirklich einfach

Gruessli BO


seaman, furry, DoreHolm, glasi und Rainer-Maria Rohloff haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#24

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 22:35
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Editiert da Doppelpost.


zuletzt bearbeitet 10.06.2013 22:37 | nach oben springen

#25

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 22:40
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Siehe dein:

"Du hast früher schwarz an den Heizungen geschraubt und damit gut verdient, heute trägst du Zeitungen aus, unsere Einnahmengenerierung hat sich wohl zeitlich verlagert.
Jeder Lebesweg ist anders und das hat nichts mit Sozialismus oder Kapitalismus zu tun."

Grenzwolf ich muss immer so schmunzeln wenn Einer des Rainers Lebensweg auf den seinen heutigen Zeitungsausträger sprichwörtlich reduziert. Das klingt immer so....na sagen wir bissel abwertend. Zumal, es ist eine ehrbare Beschäftigung und zugegeben, sie wird sowas von bescheiden, beschissen bezahlt nur ist das Geld nicht mehr mein Maßstab. Und zugegeben, früher war die Kohle, richtig viel Kohle für mich Gesetz, heute sind mir eben andere Dinge wichtiger.

Denn wir sind doch im Familienthema siehe die somit wichtigeren Dinge. Schön, das du heute richtig Kohle verdienst, "vereinnamst", das freut mich für dich. Ich sage immer zu meiner Frau: "Wir haben eigentlich alles, was wir zum Leben brauchen, dazu ganz ordentliche geradene Töchter mit Schwiegersöhnen und Enkeln, ich brauch keinen neuen Hausrat noch sonstigen Kram".

Aber jetzt wirds verrückt, da erfahr ich doch heute durch mein altes Mütterchen, das meine Schwester wieder mal mit meinem "Lieblingsschwager" ne Schiffsreise abschippert, dazu noch die teuerste Balkonsuite für gut 1450 Euros p.P....ich könnte die Beiden , ne sowas, ne Grenzwolf du gönnst dir doch bestimmt auch solchen Luxus...ha jhahuhi.

Lebensläufer


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#26

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 22:58
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Lebensläufer im Beitrag #25
Siehe dein:

"Du hast früher schwarz an den Heizungen geschraubt und damit gut verdient, heute trägst du Zeitungen aus, unsere Einnahmengenerierung hat sich wohl zeitlich verlagert.
Jeder Lebesweg ist anders und das hat nichts mit Sozialismus oder Kapitalismus zu tun."

Grenzwolf ich muss immer so schmunzeln wenn Einer des Rainers Lebensweg auf den seinen heutigen Zeitungsausträger sprichwörtlich reduziert. Das klingt immer so....na sagen wir bissel abwertend. Zumal, es ist eine ehrbare Beschäftigung und zugegeben, sie wird sowas von bescheiden, beschissen bezahlt nur ist das Geld nicht mehr mein Maßstab. Und zugegeben, früher war die Kohle, richtig viel Kohle für mich Gesetz, heute sind mir eben andere Dinge wichtiger.

Denn wir sind doch im Familienthema siehe die somit wichtigeren Dinge. Schön, das du heute richtig Kohle verdienst, "vereinnamst", das freut mich für dich. Ich sage immer zu meiner Frau: "Wir haben eigentlich alles, was wir zum Leben brauchen, dazu ganz ordentliche geradene Töchter mit Schwiegersöhnen und Enkeln, ich brauch keinen neuen Hausrat noch sonstigen Kram".

Aber jetzt wirds verrückt, da erfahr ich doch heute durch mein altes Mütterchen, das meine Schwester wieder mal mit meinem "Lieblingsschwager" ne Schiffsreise abschippert, dazu noch die teuerste Balkonsuite für gut 1450 Euros p.P....ich könnte die Beiden , ne sowas, ne Grenzwolf du gönnst dir doch bestimmt auch solchen Luxus...ha jhahuhi.

Lebensläufer


Nun ja, wenn Frauchen und ich in den Topf greifen würden wären schon mehr als 3000 Eus für eine Außenbord-Kabine drin
Aber solche Dinge brauchen wir nicht.
Zahlen sind relativ, aber außer den ca. 5-stellig Euro steuerbegünstigt spenden wir auch noch so 4-stellig unsteuervergünstigt für dieses und jenes, liegt uns mehr am Herzen als eine Kreuzfahrt nach Buxtehude.
Wirst du sicherlich nicht ganz verstehen, verstehen wir ja, ist aber so.


zuletzt bearbeitet 10.06.2013 23:06 | nach oben springen

#27

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 11.06.2013 11:42
von Jobnomade | 1.380 Beiträge | 8 Punkte
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danke für dieses interessante Thema @Petra,

bisher ist ja leider wenig an Fakten hierzu geschrieben worden, schade...
Ich schreib mal persönliche Erlebnisse zum Thema:
Meine Mutter, Jahrgang 1923, war nach meiner Geburt (1953) Hausfrau und blieb es auch.
SIe ist nie deswegen "öffentlich angeprangert" worden - auch nicht nach 1958. Da muss ich der Darstellung in dem Artikel widersprechen.
Mein Vater (Jahrgang 1922) war bis zu seiner Rente 1987 Bergmann und verdiente ausreichend, um die kleine Familie (ich habe keine Geschwister) ernähren zu können. Einen Kindergarten habe ich nicht besucht, jedoch einige meiner Altersgefährten in den 50er Jahren.
Meine eigenen Kinder sind 1980 und 1981 geboren, mein Ex-Frau ist Ingenieur (Textiltechnik, Jahrgang 1954). Sie ist, soweit ich mich erinnere, ein Jahr nach der Geburt des 2.Kindes wieder voll in ihren Beruf eingestiegen, Krippen- und Kindergartenplätze zu bekommen war überhaupt kein Problem.
@Grenzwolf62 beschrieb so schön den Spagat zwischen Berufleben und Kinderbetreuung als "Hamsterrad" - das deckt sich mit meinen Erinnerungen, als meine Kinder noch klein waren.

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
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#28

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 11.06.2013 17:33
von glasi | 2.816 Beiträge | 17 Punkte
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Zitat von Boelleronkel im Beitrag #23
Zitat von glasi im Beitrag #18
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #15
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #2
In der DDR waren die Einkommen relativ gering, da mussten die Frauen auch arbeiten gehen um die Familienkasse aufzufüllen und wegen der geringen Produktivität waren sie auch als Arbeitskräfte in der Wirtschaft unersetzbar.
Ob man da die Schaffung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten als eine Art sozialpolitische Wohltat ansehen kann bezweifle ich, war wohl eher eine Notwendigkeit.
Auf jedem Fall verfiel man damals mit Kindern und beide Eltern voll berufstätig in so eine Art besonderen Alltagstrott, 4.45 klingelte der Wecker (Arbeitsbeginn war damals oft 6 Uhr), Kind aus dem Bett, es quengelnd abfüttern, Anziehen und ab in die Grippe oder Kindergarten.
Dann beide 8 Dreiviertelstunden im Betrieb, Kind wieder abholen, meist war es da schon gegen 17 Uhr, bissel Feierabend und zeitig ins Bett weil alle früh wieder raus mussten.
Auch eine Art realsozialistisches Hamsterrad und die Ehescheidungsraten sprachen ja für sich.
Eventuell haben sich ja die Frauen dabei befreiter gefühlt als im Kapitalismus, müssten uns die Frauen schildern.



Jaja Grenzwolf.....

wer stets im Dienste der Familie steht und am besten noch Dreischichtsysthem arbeitet,dann kommt man wenigstens nicht auf revolutionaere Gedanken...man hat eben immer etwas anderes zu tun.
Samstag nicht vergessen...da machen wir noch einen Arbeitseinsatz...
Hamsterrad,der Vergelich hinkt nicht einmal...

Gruessli BO


Ich denke ihr wahrt glücklich in eurer kleinen DDR Welt.


In meine kleine Welt...
Oh ja Glasi,natuerlich was glaubst Du denn???

Meine Kinderzeit,die meiner Kumpels,Freunde Schulkameraden...Du kannst das ruhig glauben,,,wir hatten eine geile Kindheit.
Fussballplatz,Tennisplatz,Handballhalle,Angelverein,Jugendklub,Segelschiff nach Gdansk,Ferien uffn Bauernhof,Ferien inne Foersterei,Ferien anne Ostsee....
Denkste ick hab mein Schulbrot mit Hammer und Sichel gegessen.

Du und andere koennen einem Menschen nicht seine Vergangenheit,Herkunft,Werdegang,einfach nehmen....das waere arrogant,unverfroren und bildungsarm.....
Wie kaeme ich heute dazu einem Menschen in der Karibik zu sagen wie rueckschrittlich er ist,im Sudan,auf dem Land in China,in Sibirien,in Korea,in Rumaenien...dazu haette ich nie das Recht....
Die Menschen lachen dort genauso wir im "Westen"....

Genau das ist ja der Punkt,das ungebildete Menschenvolk will mir immer meine Vergangenheit kaputtmachen und was passiert wenn man einem Menschen etwas wegnehmen will.....
Siehste....wie ueberall,"Druck erzeugt Gegendruck"
Wenn ich es mal so nennen darf...Kinderzeit,Lehre ist immer geil,ein einziges Abenteuer....
Die Eltern meist das gleiche Schicksal wie im Westen,,,Krieg,Nazizeit,Hunger,Vertreibung....und seit wann ist der Westen der Nabel der Welt....piff

Die Welt ist ueberall wunderschoen,ob am Nordkap,die Antarktis,Afrika,Amerika Australien...tja nur gelegenlich sind die Menschen eine einzige Scheisse!

Wir waren uns so aehnlich,das man uns kaum unterscheiden konnte.

Bis Du dann etwas groesser wirst und anfaengst zu denken,dich zu verfestigen,versuchst deine Traeume zu verwirklichen,an Ecken und Kanten geraetst,eigentlich wie im Westen(68) also der Mief der "Alten verkrusteten Zeit"...
Du machst Deine ersten Erfahrungen und vergleichst mit dem "Gelehrten",Du machst den Abgleich zwischen Luege und Wahrheit,der Realitaet und da es perfektes nicht gibt und die Lieste was ich nach 1990 nun wirklich nicht brauche ellenlang waere,darf ich aber selbst entscheiden wo verdammt nochmal ich leben will,ohne einen roten Arsch von der Abteilung Inneres Rechenschaft darueber ablegen zu muessen,wann ich wo hingehe und wie lange ich bleiben will...nix da!
Das nenne ich Freiheit und das ist es was ich meine.
Hier im Forum rennen einige rum,die mit dem Begriff ueberhaupt nichts anzufangen wissen und ewig am meckern sind,mir egal,jeder moege sein Leben so gestalten will,wie er mag,aber dazu bedarf es eben genau dieser Freiheit.


Was ich Dir Glasi damit sagen will,ja ich hab mich als junger Mensch sehr wohl gefuehlt,aber man wird eben aelter und dann musst Du eben Deienen Weg gehn....und der ist ueberall manchmal etwas holprig...sonst waers ja wirklich einfach

Gruessli BO



Lieber Bolleronkel.. ich ´danke dir für denn tollen Bericht. Aber nach 4 jahren Forum fühle ich mich hier total mißverstanden. Weder möchte ich mich hier als besser Wessi auführen noch eure Vergangenheit nehmen. Ich gebe zu mein Beitrag war etwas provokannt. Aber keine böse Absicht. Lg Glasi



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#29

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 12.06.2013 09:57
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Wieder ein Thema zum streiten.....

Ich finde Grenzwolf hat recht mit der Bemerkung die Familienpolitik sollte dem Staat dienen (Arbeitskräfte etc.). Nur was ist schlecht bei einer Interessen übereinstimmung?
Hamsterräder gibt es heute mehr denn je, überall wird anerkannt der Druck im Berufsleben steigt. das führt doch zum "Hamsterrad". Kaputtgespielte Eltern erziehen irgendwann auch "kaputte" Kinder. Dazu die soziale Spaltung der Gesellschaft.
Ich weiß das sind ja nur Schlagwörter eines "ewig Gestrigen" und "DDR verblendeten".....

Eines muß man Dir lassen, Du hättest "Kennzeichen D" bedeutent unterhaltsammer moderiert.


zuletzt bearbeitet 12.06.2013 09:57 | nach oben springen

#30

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 12.06.2013 10:05
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Eh ich es vergesse, ein Fan der Familienpolitik in der DDR bin ich deswegen nicht. Die Subventionen auf diesem Gebiet haben mit beigetragen das die Leistungsbereitschaft verfälscht wurde. Es gab ja schon einmal das Thema hier, welcher Staat wohl die besseren Bedingungen bei der Kindererziehung hatte.
Nur die Kirche im Dorf lassen....


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#31

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 12.06.2013 20:55
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Zitat von glasi im Beitrag #28
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #23
Zitat von glasi im Beitrag #18
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #15
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #2
In der DDR waren die Einkommen relativ gering, da mussten die Frauen auch arbeiten gehen um die Familienkasse aufzufüllen und wegen der geringen Produktivität waren sie auch als Arbeitskräfte in der Wirtschaft unersetzbar.
Ob man da die Schaffung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten als eine Art sozialpolitische Wohltat ansehen kann bezweifle ich, war wohl eher eine Notwendigkeit.
Auf jedem Fall verfiel man damals mit Kindern und beide Eltern voll berufstätig in so eine Art besonderen Alltagstrott, 4.45 klingelte der Wecker (Arbeitsbeginn war damals oft 6 Uhr), Kind aus dem Bett, es quengelnd abfüttern, Anziehen und ab in die Grippe oder Kindergarten.
Dann beide 8 Dreiviertelstunden im Betrieb, Kind wieder abholen, meist war es da schon gegen 17 Uhr, bissel Feierabend und zeitig ins Bett weil alle früh wieder raus mussten.
Auch eine Art realsozialistisches Hamsterrad und die Ehescheidungsraten sprachen ja für sich.
Eventuell haben sich ja die Frauen dabei befreiter gefühlt als im Kapitalismus, müssten uns die Frauen schildern.



Jaja Grenzwolf.....

wer stets im Dienste der Familie steht und am besten noch Dreischichtsysthem arbeitet,dann kommt man wenigstens nicht auf revolutionaere Gedanken...man hat eben immer etwas anderes zu tun.
Samstag nicht vergessen...da machen wir noch einen Arbeitseinsatz...
Hamsterrad,der Vergelich hinkt nicht einmal...

Gruessli BO


Ich denke ihr wahrt glücklich in eurer kleinen DDR Welt.


In meine kleine Welt...
Oh ja Glasi,natuerlich was glaubst Du denn???

Meine Kinderzeit,die meiner Kumpels,Freunde Schulkameraden...Du kannst das ruhig glauben,,,wir hatten eine geile Kindheit.
Fussballplatz,Tennisplatz,Handballhalle,Angelverein,Jugendklub,Segelschiff nach Gdansk,Ferien uffn Bauernhof,Ferien inne Foersterei,Ferien anne Ostsee....
Denkste ick hab mein Schulbrot mit Hammer und Sichel gegessen.

Du und andere koennen einem Menschen nicht seine Vergangenheit,Herkunft,Werdegang,einfach nehmen....das waere arrogant,unverfroren und bildungsarm.....
Wie kaeme ich heute dazu einem Menschen in der Karibik zu sagen wie rueckschrittlich er ist,im Sudan,auf dem Land in China,in Sibirien,in Korea,in Rumaenien...dazu haette ich nie das Recht....
Die Menschen lachen dort genauso wir im "Westen"....

Genau das ist ja der Punkt,das ungebildete Menschenvolk will mir immer meine Vergangenheit kaputtmachen und was passiert wenn man einem Menschen etwas wegnehmen will.....
Siehste....wie ueberall,"Druck erzeugt Gegendruck"
Wenn ich es mal so nennen darf...Kinderzeit,Lehre ist immer geil,ein einziges Abenteuer....
Die Eltern meist das gleiche Schicksal wie im Westen,,,Krieg,Nazizeit,Hunger,Vertreibung....und seit wann ist der Westen der Nabel der Welt....piff

Die Welt ist ueberall wunderschoen,ob am Nordkap,die Antarktis,Afrika,Amerika Australien...tja nur gelegenlich sind die Menschen eine einzige Scheisse!

Wir waren uns so aehnlich,das man uns kaum unterscheiden konnte.

Bis Du dann etwas groesser wirst und anfaengst zu denken,dich zu verfestigen,versuchst deine Traeume zu verwirklichen,an Ecken und Kanten geraetst,eigentlich wie im Westen(68) also der Mief der "Alten verkrusteten Zeit"...
Du machst Deine ersten Erfahrungen und vergleichst mit dem "Gelehrten",Du machst den Abgleich zwischen Luege und Wahrheit,der Realitaet und da es perfektes nicht gibt und die Lieste was ich nach 1990 nun wirklich nicht brauche ellenlang waere,darf ich aber selbst entscheiden wo verdammt nochmal ich leben will,ohne einen roten Arsch von der Abteilung Inneres Rechenschaft darueber ablegen zu muessen,wann ich wo hingehe und wie lange ich bleiben will...nix da!
Das nenne ich Freiheit und das ist es was ich meine.
Hier im Forum rennen einige rum,die mit dem Begriff ueberhaupt nichts anzufangen wissen und ewig am meckern sind,mir egal,jeder moege sein Leben so gestalten will,wie er mag,aber dazu bedarf es eben genau dieser Freiheit.


Was ich Dir Glasi damit sagen will,ja ich hab mich als junger Mensch sehr wohl gefuehlt,aber man wird eben aelter und dann musst Du eben Deienen Weg gehn....und der ist ueberall manchmal etwas holprig...sonst waers ja wirklich einfach

Gruessli BO



Lieber Bolleronkel.. ich ´danke dir für denn tollen Bericht. Aber nach 4 jahren Forum fühle ich mich hier total mißverstanden. Weder möchte ich mich hier als besser Wessi auführen noch eure Vergangenheit nehmen. Ich gebe zu mein Beitrag war etwas provokannt. Aber keine böse Absicht. Lg Glasi



Blos nicht Glasi.....
immer locker bleiben :-)

"Wir"schreiben"doch nur ueber unsere Efahrungen und ich habe auch keine Provokation empfunden....nur eben mal kurz Mitteilung gemacht...wie das si gewesen sein kann.
Andere haben vielleicht einen ganz anderen Weg genommen,ich schildere nur und beurteile nicht...na gut manchmal..son bissle.
Am "Stammtisch"gehts doch mal schnell und heididei,ich nehme Dir nix uebel...im Gegenteil,eher erfreut,das man sich locker austauschen kann....
Das manche Sicht auf die Dinge des Lebens ein bissle anders ist doch voellig normal,wir haben nun doch eine unterschiedliche Historie und jeder seinen Werdegang....
Also beste Gruesse und weitermachen!
BO

P.S.Den wahren Charakter Deines Nachbarn erkennst Du daran...wie er die gemeinsame Gartenhecke schneidet!


glasi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.06.2013 21:35 | nach oben springen

#32

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 20.08.2017 10:29
von Rainer-Maria Rohloff | 2.709 Beiträge | 5202 Punkte
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Das Thema fand ich erweckenswert. Weil, da wurde auch noch nicht über alles ....".zum Beispiel die damalige abendliche Wochen-Freizeit der jungen Familie" geschrieben. Hier war ich ja mal als damals noch Lebensläufer, also ne köstlich, wenn ich die Texte von vor paar Jahren so lese.

Rainer-Maria und ist eigentlich dieser Grenzwolf noch da....?



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#33

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 20.08.2017 10:53
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Wenn wir mal zu Freunden wollten, spontan, unter der Woche Abends wurden Oma und Opa gefragt(meine Schwiegereltern), dann Tochter dort abgegeben und dann losgelaufen zu die Freunde im Viertel. Und das Schönste, (undenkbar heute)die Freunde wussten noch garnichts von ihrem Glück der dann späten Nacht.Geklingelt, großes Hallo, Flaschen raus und auf und los ging es.Richtig schön unkompliziert.

Und das schönste, die Abende wurden richtig lang so das du mit mindestens 2,0 Promille weit nach Mitternacht wieder zurück....na gut ordentlich angeschnickert gelaufen bist und selbst zu Hause gab ja der Alkohol nochmal richtig Gas....in erotischer Sicht sozusagen, da fielen schon an der Türe fast alle Klamotten. Eine schöne Zeit war das...weil, man war jung und spontan, so herrlich unbelastet.

Und früh nach drei Stunden Schlaf, da warst du wieder fit, zwar mit mächtig Restalkohol aber in der Strassenbahn zum VEB interessierte das Niemanden. Und auf Arbeit ging das auch, zum Vormittag zwar bissel langsamer aber ...also Abends hätte man doch gleich wieder....zu die nächsten Freunde, oder die zu uns kommen können, völlig ohne Anmeldung, weil, Telefone gabs damals nur wenige.

Stellt Euch das mal heute vor, "in dem Hamsterrad der jungen Familien"

Rainer-Maria also Wahnsinn, diese damalige Energie, das war sinngemäß wie Bäume rausreißen.....



Klauspeter hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#34

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 20.08.2017 11:06
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Die Familienpolitik damals war unterm Strich und mit Rücksicht auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten ganz ok.

Für mich jedenfalls auf weiten Strecken "fruchtbarer" als die der heutigen Regierenden.
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Rainer-Maria Rohloff, Klauspeter und Wahlhausener haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#35

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 20.08.2017 11:32
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Ich sehe die Familienpolitik der DDR sehr zwiespältig. Sie war Bestandteil einer Subventionspolitik die wirtschaftlich sehr viel Schaden angerichtet hat.
Wenn man nur bedenkt das der Wohnraum nach den Prinzipien "Verheiratet und Kinder" vergeben wurde.

Wenn man als junger lediger Mensch eine anständige Wohnung wollte, da stand man ganz hinten an. Und das obwohl gute Leistungen erbracht wurden und der junge Ledige einfach nur auch vernünftig wohnen wollte. Wenn man da noch an die Sprüche vom "Amt für Wohnraumlenkung" denkt....

Kein Wunder das sich manch junge Mensch, der in einem runtergekommenen Altbau wohnen mußte, sich dem Westen Deutschlands zugewandt hat.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


TOMMI, Hapedi und Lutze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 20.08.2017 11:50
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Ich kenne einige damals junge Singles, und nicht nur in Berlin, die mit Fleiß und Initiative relativ schnell eine vernünftige
Wohnung hatten.
Natürlich wurden Familien bevorzugt, und das war richtig. Nicht wie heute, wo Familien mit mehreren Kindern das
Nachsehen haben.
Und es war davon abhängig, was überhaupt im Bestand frei war.
Auch über die AWG war eine Wohnung zu bekommen, nach angemessener Wartezeit.
Außerdem ist es weit besser, Kinder zu subventionieren, als das, was heute abläuft.
Es rennen sich sogar Kinderlose die Hacken ab und suchen vergebens.


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#37

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 20.08.2017 11:50
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Um das mal fortzsetzen, von bürger der ddr. Irgendwo schrieb ich das schonmal"Ich wurde geheiratet, ne besser, verheiratet". Man könnte das noch köstlich fortsetzen mit" Haben alles meine Schwiegereltern gemacht, brauchte mich um nichts zu kümmern, es war mir auch völlig egal". Weil, meine junge Frau war schwanger, und das Kind musste somit einen Namen bekommen.

Mancher wird das noch kennen. Das war, so war die damalige Zeit, und eben nicht nur in der DDR, sondern wohl genauso in der BRD.Nur, da gab es eben im Unterschied zur DDR genug Wohnungen, wenn ich die bezahlen konnte(das nötige Einkommen hatte)

Rainer-Maria



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#38

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 20.08.2017 11:59
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Ich glaube eher, damals gab es mehr Verantwortungsgefühl und Lebensplanung von Anfang an.
Es wurde weniger kreuz und quer gepoppt als heute, ein/e fest/e Freund/in war meist relativ früh vorhanden und somit auch
gemeinsame Ziele.
Jahre der "Findung" wie heute, das kannte kaum jemand.
Natürlich gab es auch wieder Trennungen, aber sehe ich die heutigen Realitäten, hat sich das Verhältnis von Familie zu
Single mit Kind umgekehrt.
Wie oft werden heute Kinder "in die Welt gesetzt", vorsätzlich ohne Vater !!!


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Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#39

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 20.08.2017 12:20
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Zitat
Zitat
Wenn man da noch an die Sprüche vom "Amt für Wohnraumlenkung" denkt....

Da kann ich gerne ein Beispiel nennen: Eine alleinstehende Frau, schwanger, welche noch in der elterlichen Wohnung lebte, bemühte
sich bei diesem Amt mit dem Hinweis auf das zu erwartende Kind um eine eigene Wohnung. Die Antwort der "Beamtin" (gab es ja offiziell
in der DDR nicht, faktisch aber doch) war: "Sie wissen ja gar nicht, ob das Kind lebend zur Welt kommt." Unfassbar. Zwar konnten Eingaben
an die richtigen Stellen in Einzelfällen Abhilfe schaffen, aber solche und ähnliche Sprüche waren nicht selten.

Um Zum Thema Familienpolitik der DDR von 1949 bis 1989 zurückzukehren: Es gab Unterschiede.
Durch mein noch "junges" Alter erlebte ich bewusst die DDR der 70er und 80er Jahre.
Ein großer Schwerpunkt der Sozialpolitik der DDR war die Kinderbetreuung. Aus zwei wichtigen Gründen:
1.Nachwuchsgewinnung zur Einzahlung in die Sozialsysteme;
2.den erwachsenen Mitgliedern der Familie die Arbeit in der Produktion so leicht wie möglich zu machen.
Politisch und ökonomisch durchaus sinnvoll und logisch.
Aber dennoch muss es Unterschiede zu den Anfangsjahren vor allem in den 50ern gegeben haben.
Ich persönlich kann dazu (Jahrgang 1965) nichts sagen. Aber ich weiß es von Erzählungen meiner Eltern, welche
dann später durch das lesen einiger Dokumentationen bestätigt wurden.
Anfang der 50er Jahre muss unser städtischer Großbetrieb (damals "Rheinmetall", später "Robotron") in wirtschaftliche
Schwierigkeiten geraten sein. Es gab (in einem sozialistischem Betrieb !) Massenentlassungen von sogenannten "Doppelverdienern",
dh. wenn beide Ehepartner einer Familie beruflich tätig waren, wurden prinzipiell die Frauen (!) entlassen.
Zufällig geschah dies im Juni 1953. Während anderswo Normenerhöhungen die Anlässe für das waren, was am 17.Juni geschah, tickten
hier bei uns die Uhren anders, hier sorgten vor allem diese Entlassungen dafür, dass sich die Arbeiter des Betriebes am Widerstand
beteiligten.
Die spätere Entwicklung zeigte, dass man stillschweigend diese Maßnahmen korrigierte. Während man später die Normerhöhungen
als "Fehler" zugab, verschwieg man diese Entlassungen verschämt bis zum Ende der DDR.


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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#40

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 20.08.2017 12:41
von Rainer-Maria Rohloff | 2.709 Beiträge | 5202 Punkte
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Vier Jahre nach Gründung der DDR Tommi....na gut könnte man meinen, der dieser Staat DDR entwickelte sich ja noch, steckte somit noch in die Kinderschuhe...."von eben blutjungen vier Jahren".

Rainer-Maria dessen Eltern so ab 1950 die Vollbeschäftigung begannen. Vater Drei -Schichtarbeiter, Mutter Packerin.



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