Uni Leipzig: Guten Tag, Herr Professorin

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10.06.2013 07:53 (zuletzt bearbeitet: 10.06.2013 07:56)
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#1
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Zitat
Sprachreform an der Uni Leipzig: Guten Tag, Herr Professorin

Das ist ein Novum in Deutschland: Nach 600 Jahren Männerdominanz schwenkt die Uni Leipzig radikal um und setzt nur noch auf weibliche Bezeichnungen: Der Titel "Professorin" gilt künftig auch für Männer. "Jetzt läuft das mal andersrum", freut sich eine Befürworterin im Hochschulmagazin "duz".

http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderb...ommentsBoxPager



Fast möchte ich es da in dieser kranken Welt mit Carl Schmitt halten der da schrieb: Wie hasse ich diese Zeit und dieses Land und diese Menschen..


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10.06.2013 07:59 (zuletzt bearbeitet: 10.06.2013 08:00)
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#2
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #1

Zitat
Sprachreform an der Uni Leipzig: Guten Tag, Herr Professorin

Das ist ein Novum in Deutschland: Nach 600 Jahren Männerdominanz schwenkt die Uni Leipzig radikal um und setzt nur noch auf weibliche Bezeichnungen: Der Titel "Professorin" gilt künftig auch für Männer. "Jetzt läuft das mal andersrum", freut sich eine Befürworterin im Hochschulmagazin "duz".

http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderb...ommentsBoxPager


Fast möchte ich es da in dieser kranken Welt mit Carl Schmitt halten der da schrieb: Wie hasse ich diese Zeit und dieses Land und diese Menschen..



Erinnert mich an einen Witz:

2 Emanzen beim gemeinsamen Frühstück:
"Kannst Du mir mal bitte die Salzstreuerin rüberreichen ?"

Gruss Hartmut


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10.06.2013 08:45
#3
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Es soll angeblich um die Gleichstellung der Frau in unserer Gesellschaft gehen ....., Aha!

Solange in unserer Gesellschaft von wertkonservativen Parteimitgliederinnen, Vorkämpferinnen wie Eva Hermann und wie sie alle heißen mögen das Idealbild für Familien, Mann; Ernährer und Beschützer, Frau; findet ihre Erfüllung im Haushalt, Kinderkriegen und Aufzucht selbiger, Kinder; werden selbstverliebte, egoistische Kotzbrocken ...., propagiert wird, können sich nur die feministischen Vorreiterinnen und Suffragetten im Prinzip über solche "Erfolge" erfreuen.

Hauptsache die bisher bestehende, bürgerlich/Klassische Rollenverteilung der Geschlechter, trotz alberner Frauenquoten und ähnlichem Schnickschack,, wird in ihrer Grundkonstellation nicht angetastet.

Gruß
Nostalgiker

Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler


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10.06.2013 08:54
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#4
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #1

Zitat
Sprachreform an der Uni Leipzig: Guten Tag, Herr Professorin

Das ist ein Novum in Deutschland: Nach 600 Jahren Männerdominanz schwenkt die Uni Leipzig radikal um und setzt nur noch auf weibliche Bezeichnungen: Der Titel "Professorin" gilt künftig auch für Männer. "Jetzt läuft das mal andersrum", freut sich eine Befürworterin im Hochschulmagazin "duz".

http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderb...ommentsBoxPager


Fast möchte ich es da in dieser kranken Welt mit Carl Schmitt halten der da schrieb: Wie hasse ich diese Zeit und dieses Land und diese Menschen..



@Feliks D., oh Mann, Feliks, hast du wirklich so ein schlechtes Lebensgefühl wg. eines solchen marginalen spirituellen Diarrhö


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10.06.2013 09:26
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#5
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Fast schrieb ich lieber Gert, nur fast.


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10.06.2013 09:26
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#6
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Die Berufsbezeichnungen sind historisch entstanden und nicht aus Boshaftigkeit dem weiblichen Geschlecht gegenüber. Manches wird dabei in lächerlicher Weise "feminisiert". Nehmen wir die Berufsbezeichnung 'Zimmermann', weiblich gesehen müßte die Berufsbezeichnung 'Zimmerfrau' dem entsprechen aber mit Zimmerfrau assoziere ich eine Hotelangestellte (Zimmermädchen).
Weibliche Berufsbezeichnungen, wie etwa Krankenschwester (Krankenbruder?) oder Hebamme (Hebammer?) lassen sich schwer "vermännlichen". Eigentlich kann ich die Frauen nur gratulieren, wenn sie es beruflich auch in der Männerwelt geschafft haben. Und manche Frau erfüllt es mit Stolz und Würde Zimmermann zu sein.
Viele Nachnamen, erklären sich aus Berufsbezeichnungen, hab noch nie gehört, daß eine Frau Müller sich heute Frau Müllerin nennt.
Übrigens Dienstgrade bleiben auch weiterhin männlich, hört sich auch bizarr an Frau "Oberfeldweblerin"

Gruß Hartmut!


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10.06.2013 10:54
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#7
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Das ist echt gequirlte Scheisse und: Bemerkenswert: fast nie wird die weibliche Form verwendet, wenn Begriffe schlecht besetzt sind oder habt Ihr schön mal von "Mörder/innen", "Totschläger/innen" oder "Vergewaltiger/innen" gelesen, dies ganze Getue ist so scheinheilig, ich könnte nur kotzen...


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10.06.2013 11:01
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#8
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Bald sind wir alle Eloraner !


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10.06.2013 11:03
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Zitat von Grstungen386 im Beitrag #7
Das ist echt gequirlte Scheisse und: Bemerkenswert: fast nie wird die weibliche Form verwendet, wenn Begriffe schlecht besetzt sind oder habt Ihr schön mal von "Mörder/innen", "Totschläger/innen" oder "Vergewaltiger/innen" gelesen, dies ganze Getue ist so scheinheilig, ich könnte nur kotzen...


Scheinheilig insofern,dass man erstmal die durch das GG verbürgte Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft durchsetzen muss.
Also,gleiche Löhne,Chancengleichheit im Beruf und Präsenz in Führungsetagen z.b.
Lieber balgt man sich um hingeworfene Knochen,wie man und wo man die Endung "-in" gesellschaftsfähig macht.

seaman


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10.06.2013 11:22
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#10
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seaman, da werden wir uns streiten, Löhne und Gehälter kommen in Deutschland durch freie Gehaltsverhandlung oder Tarifverhandlung zustande. Bei welcher Tätigkeit erhalten Frauen weniger Geld als Männer für die exakt GLEICHE !!!! Tätigkeit, also bitte nicht Putzfrau mit Feuerwehrmann vergleichen. Das Gerede über Benachteiligung entbehrt jeder Grundlage. und natürlich verdient die Frau in Teilzeit weniger als der Mann in Vollzeit bei gleicher Tätigkeit!! Es gibt auch bei den Männern für ähnliche Tätigkeiten riesengrosse Unterschiede, Kriterien sind Quali, Angebot und Nachfrage, Alter, Erfahrung, Konzern oder Mittelständler, tarifgebunden oder nicht, immer nur auch M/F hinzuweisen find ich absurd...Steinbrück will ja gleiche Bezahlung für M und F durchsetzen, da würde mich mal echt das entsprechende Gesetz interessieren, muss dann 22-jährige Absolventin soviel verdienen wie 60-jähriger M, der persönlich jeden Schraubengewindegang kennt. diese ganze Disku ist riesengrosse unqualifizierte Verarschung...


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10.06.2013 11:30 (zuletzt bearbeitet: 10.06.2013 11:32)
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#11
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Zitat von Grstungen386 im Beitrag #10
seaman, da werden wir uns streiten, Löhne und Gehälter kommen in Deutschland durch freie Gehaltsverhandlung oder Tarifverhandlung zustande. Bei welcher Tätigkeit erhalten Frauen weniger Geld als Männer für die exakt GLEICHE !!!! Tätigkeit, also bitte nicht Putzfrau mit Feuerwehrmann vergleichen. Das Gerede über Benachteiligung entbehrt jeder Grundlage. und natürlich verdient die Frau in Teilzeit weniger als der Mann in Vollzeit bei gleicher Tätigkeit!! Es gibt auch bei den Männern für ähnliche Tätigkeiten riesengrosse Unterschiede, Kriterien sind Quali, Angebot und Nachfrage, Alter, Erfahrung, Konzern oder Mittelständler, tarifgebunden oder nicht, immer nur auch M/F hinzuweisen find ich absurd...Steinbrück will ja gleiche Bezahlung für M und F durchsetzen, da würde mich mal echt das entsprechende Gesetz interessieren, muss dann 22-jährige Absolventin soviel verdienen wie 60-jähriger M, der persönlich jeden Schraubengewindegang kennt. diese ganze Disku ist riesengrosse unqualifizierte Verarschung...


Schau einfach auf die jährlichen Daten des statistischen Bundesamtes....

Oder hier:

Man wird doch nicht etwas fordern was es in der Praxis nicht gibt.

http://www.t-online.de/nachrichten/id_61...und-frauen.html

http://www.stern.de/wirtschaft/job/loehn...en-1803082.html

seaman


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10.06.2013 11:33
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#12
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@seaman, bisher bekamste immer zustinmmung von mir, was wird denn verglichen, Gesamtlohnsummen ??, es ist keine qualifizierte Vergleichbarkeit gegeben, da zuviel Einflussfaktoren... Liebe grüsse, gerstungen


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10.06.2013 11:35 (zuletzt bearbeitet: 10.06.2013 11:38)
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Zitat von Grstungen386 im Beitrag #12
@seaman, bisher bekamste immer zustinmmung von mir, was wird denn verglichen, Gesamtlohnsummen ??, es ist keine qualifizierte Vergleichbarkeit gegeben, da zuviel Einflussfaktoren... Liebe grüsse, gerstungen



Man muss nicht immer einer Meinung sein.
Kenne diese Thematik von Frauen in Führungsetagen.

Wenn man es etwas pointierter sieht,werden sogar Männer unterschiedlich bezahlt,die am gleichen Schreibtisch die gleiche Arbeit verrichten.
Oder ist das in den neuen Bundesländern nicht mehr so?

seaman


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10.06.2013 12:18
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#14
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@seaman, da hast Du Recht, Lohn/Gehalt sind von sehr vielen Kriterien abhängig, NIE wird es hier gelingen, annähernd Gerechtigkeit herzustellen, es gibt historisch gewachsene Zustände und und und...alles auf M/F zu reduzieren, greift zu kurz. Liebe Grüsse.


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10.06.2013 12:18
avatar  schulzi
#15
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wen ich das über die uni leipzig lese schwillt mir so der kamm das ich mich fragen muss ob die uni -leitung überstudiert ist oder verblödet.die ist bestimmt schlauer als der duden Herr Professor ,Frau Pofessor so habe ich es in der schule gelehrnt.ich sage doch beim arzt auch nicht Frau Doktorin sondern Frau Doktor


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