Eine Frage an die älteren Forenmitglieder

  • Seite 5 von 25
07.06.2013 07:49
avatar  furry
#61
avatar

Wann und wie oft gen Heimat wäre sicher ein eigenes Thema wert, wenn es dieses noch nicht geben sollte.
Aber jetzt weiß ich, warum den BW-Angehörigen dieses WC-Papier Thema fremd ist. Da sie jedes Wochenende per Bundesbahn heimreisen durften, haben sie dort die Papiervorräte auf den WCs geplündert und waren für eine Woche versorgt.

"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)

 Antworten

 Beitrag melden
07.06.2013 07:55
avatar  ( gelöscht )
#62
avatar
( gelöscht )

Engpass: nein

Aber, wie hieß nochmal die Soldatenzeitung, kam wohl einmal im Monat ???


 Antworten

 Beitrag melden
07.06.2013 08:13
avatar  ( gelöscht )
#63
avatar
( gelöscht )

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #55
Ihr seid aber auch sowas von....also ne ne, über unseren Volker Zottmann hier herzuziehen wo der sich nun gar nicht wehren kann? Zumal, wenn Ihm vom Pitti bei eventueller Anmeldung noch ne Halbwertzeit von weniger als Null garantiert wird. Macht man denn sowas?

Aber mal hin zum warmen Wasser. Wo gabs warmes Wasser? Doch nicht etwa in den Waschräumen der Grenzkompanien/siehe deren Etagen. Wohl eher im Keller von diesen Typenbauten. Also bei uns auf dem Stab N. wurde schön kalt abgeseift, Winter wie Sommer. (Außer eben im Keller eine Dusche...oder Zwei).Und das war Ende der 70er Jahre. Glöwen oder Perleberg oder andere Ausbildungsdinger, da gabs Gemeinschaftsduschen im Keller, da geh ich mit, aber sonst?

Lebensläufer

Einen guten Tag allen ins Forum

Hallo Rainer,

in Perleberg gab es ein seperates Duschgebäude, daß befehlsmäßig in Marschordnung aufgesucht wurde. Die Duschen in dem Gebäude waren das reinste Ärgernis, wäre sicherlich einen Extrathread wert. Alternativ blieben nur die Waschtröge auf den Kompanieflur.
Klopapier war aber immer vorhanden und Zeitungspapier wurde zum Fensterputzen genutzt, hätte das Eine oder Andere gefehlt, na der Spieß hätte wohl vom KC einen Einlauf bekommen.

Gruß Hartmut!


 Antworten

 Beitrag melden
07.06.2013 08:27
avatar  furry
#64
avatar

Es ist einfach herrlich, worüber man philosophieren kann.
Nach längerem Überlegen, bin ich nun dahinter gekommen, warum es zu diesem Engpass beim WC-Papier kam. In der angegebenen Zeit stieg der Bedarf an Raufasertapete sprunghaft an. Wie so oft kamen auch hier die bewaffneten Organe der Bevölkerung zu Hilfe und verzichteten auf das kontigentierte WC-Papier. Selbiges wurde in größeren Bahnen geschnitten und fertig war die begehrte Raufasertapete.

"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)

 Antworten

 Beitrag melden
07.06.2013 08:29
#65
avatar

Also in meiner DZ gab es daran keinen Mangel. Was nie alle wurde war neben Toilettenpapier,Bohnerwachs und Marmelade, achso
und die kleinen "Komplektebüchsen" !
( von 74 - 77 bei den GT )

Gruß H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


 Antworten

 Beitrag melden
07.06.2013 08:31
#66
avatar

Zitat von utkieker im Beitrag #63
Zitat von Lebensläufer im Beitrag #55
Ihr seid aber auch sowas von....also ne ne, über unseren Volker Zottmann hier herzuziehen wo der sich nun gar nicht wehren kann? Zumal, wenn Ihm vom Pitti bei eventueller Anmeldung noch ne Halbwertzeit von weniger als Null garantiert wird. Macht man denn sowas?

Aber mal hin zum warmen Wasser. Wo gabs warmes Wasser? Doch nicht etwa in den Waschräumen der Grenzkompanien/siehe deren Etagen. Wohl eher im Keller von diesen Typenbauten. Also bei uns auf dem Stab N. wurde schön kalt abgeseift, Winter wie Sommer. (Außer eben im Keller eine Dusche...oder Zwei).Und das war Ende der 70er Jahre. Glöwen oder Perleberg oder andere Ausbildungsdinger, da gabs Gemeinschaftsduschen im Keller, da geh ich mit, aber sonst?

Lebensläufer

Einen guten Tag allen ins Forum

Hallo Rainer,

in Perleberg gab es ein seperates Duschgebäude, daß befehlsmäßig in Marschordnung aufgesucht wurde. Die Duschen in dem Gebäude waren das reinste Ärgernis, wäre sicherlich einen Extrathread wert. Alternativ blieben nur die Waschtröge auf den Kompanieflur.
Klopapier war aber immer vorhanden und Zeitungspapier wurde zum Fensterputzen genutzt, hätte das Eine oder Andere gefehlt, na der Spieß hätte wohl vom KC einen Einlauf bekommen.

Gruß Hartmut!


So war es 1974 in der Ausbildung in Glöwen auch,einmal in der Woche war kompaniemäßiges Duschen angesagt.Der Anmarsch erfolgte Zugweise.


 Antworten

 Beitrag melden
07.06.2013 08:52
#67
avatar

Vier Seiten über die Behauptung in der NVA gab es kein Klopapier und die Soldaten wischten sich auf Befehl ? den Hintern mit dem Uniformärmel ab ......

Selber hatte ich das Glück von solchen Dingen verschont zu bleiben, keine Armee, keine Grenze aber dafür im Studium 8 Wochen Seelingstädt Armeelager für Studenten.

Ich habe überlegt wie es dort war.
Damals, August/September 1971 standen auf dem Gelände noch die alten Wismut Holzbaracken. Erdgeschoß und erster Stock. Bereits so wackelig das im Falle eines Alarm nur im gemäßigtem Laufschritt, also ganz langsam, das Gebäude verlassen werden durfte. Kein rennen, kein Gleichschritt innerhalb. Soweit am Rande zur baulichen Situation.

Toiletten gab es aber woran ich mich überhaupt nicht erinnere, gab es Klopapier oder nicht. Muß wohl damals nicht so eminent lebenswichtig gewesen sein das das Wohlfühlgefühl bei der Armee, wie auch immer, an der Tatsache festgemacht wurde, ob dieses "Sandpapier; Körnung 3, genannt Toilettenpapier" immer und in ausreichender Menge vorhanden war .....

Waschräume waren auch in den Gebäuden und diese waren mit dem Luxus Porzellanwaschbecken ausgestattet, ob nun mit Kalt- und Warmwasserhahn, was weiß ich.
Duschen? Ja wo waren denn dort die Duschen? Wenn es welche gab, wer durfte wann und wie lange duschen?
Irgendwo müssen doch Gemeinschaftduschen gewesen sein ......

Ab 1974 lebte ich in einem Wohnheim, ehemals Wehrmachtskaserne, da kam ich auch in den Genuß dieser langen Waschtröge und da nur Kaltwasser etc. Gemeinschaftsdusche war im Keller und "Duschtag" war Dienstags und Donnerstag von 18 bis 19 Uhr.
Erst später, oh Wunder, gab es rund um die Uhr Warmwasser zum duschen .....

Zur Erinnerung, wir sprechen, schreiben hier über Lebensbedingungen von vor über 40 Jahren zurück.
Natürlich kann ich mit den heutigen für Mitteleuropa und besonders für Deutschland geltenden, geforderten und teilweise gebotenen Standards gerade in Fragen Körperpflege und der dazu unverzichtbaren Mittelchen einen Maßstab anlegen, da erscheint der Rest der Welt nahezu komplett dreckig und versifft ........

Ich persönlich finde es äußerst müßig daraus ein Politikum zu machen und um ständig zu schreien DDR=Mangel, DDR=Mangel usw.

In den 50ger und 60ger Jahren war es auch in den Privathaushalten Usus für diesen Zweck Zeitungspapier zu verwenden. Wurde in handliche Stücke geschnitten und auf der Toilette hing an der Stelle wo heute die Klopapierrolle hängt so eine Art Hacken und da wurde das Papier draufgespießt und wartete auf seinen Verwendungszweck .......
Und es wird bestimmt nicht geglaubt, auch im Westen war das so, jedenfalls dort wo ich besuchsweise mit meinen Eltern hinfuhr (vor 61 natürlich)

Der "Auslöser" dieser Diskussion hier hat ja nach eigenem Bekunden unter schwerer Mangelernährung gelitten, bekam er doch in seiner Gegend Jahrelang keine Kekse .......
Das arme Haschl aber auch ......., vielleicht ist das der Grund für Erinnerungstrübung?

Gruß
Nostalgiker

Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler


 Antworten

 Beitrag melden
07.06.2013 09:01
avatar  ( gelöscht )
#68
avatar
( gelöscht )

OK, bleiben wir hier also beim Thema mit der Normrolle.

Zitat von furry im Beitrag #61

Aber jetzt weiß ich, warum den BW-Angehörigen dieses WC-Papier Thema fremd ist. Da sie jedes Wochenende per Bundesbahn heimreisen durften, haben sie dort die Papiervorräte auf den WCs geplündert und waren für eine Woche versorgt.


Das hat sicher dazu beigetragen, furry. Und noch ein Aspekt sollte nicht vernachlässigt werden: Die Jungs vom Bund waren nur 4,5 von 7 Tagen anwesend - entspricht einer Quote von rund 2/3 der Zeit. Und damit auch 2/3 des Verbrauchs. Das in Kombination mit geklauen DB-Rollen dürfte sicher manchen Engpass beseitigt haben.....


 Antworten

 Beitrag melden
07.06.2013 09:18
avatar  ( gelöscht )
#69
avatar
( gelöscht )

Ich war seit Mai 1963 bei den GT aber einen Engpass bei Toilettenpapier kenne ich nicht.
Wie schon geschrieben, war es in der feldmäßigen Unterbringung schon etwas anderes, zB. nach einem Alarm.
Da musste man sich anderweitige behelfen, zB. wenn es Gras gab!!!
Im Feldlage in Hintersee (Sommer und Winter) war wieder alles vorhenden.
StabPL


 Antworten

 Beitrag melden
07.06.2013 09:29 (zuletzt bearbeitet: 07.06.2013 10:26)
avatar  ( gelöscht )
#70
avatar
( gelöscht )

jaja, der Baupionier Zottmann... und seine Geschichten. Hab ich gelesen.
Zu den frühen 70er Jahren bei der NVA kann ich nichts sagen.

Sind Baupioniere "Spatensoldaten" ?
Wenn ja: die hatten kein so leichtes Leben.
So eine Kompanie Spatensoldaten war im Flur über unserem, beim Reservistenwehrdienst Herbst 1989 in Doberlug-Kirchhain.
Von dort oben hörte mann nur Gebrüll und auf der Treppe sind sie mir nur im Laufschritt begegnet. Wir Resis hingegen schlenderten mit Händen in den Taschen an ihnen vorbei. Und mir als Uffz damals wäre nicht im Traum eingefallen, irgendeinen von den armen Kerlen wegen "Nichtgrüssen von Vorgesetzten" anzumachen.

Zum Thema Klopapier: Kann schon sein, dass es mal fehlte. Die DDR war eine Planwirtschaft nach dem Grundsatz
"Was der Parteitag nicht beschloss, wird auch nicht sein".
Dann wurde eben improvisiert und das Leben ging weiter.
Das ND und andere Zeitungen waren immer vorhanden. Und eh für den Ar.., wie ABV so schön schrieb.
1978..80, bei den Grenztruppen, hätte ich das Honecker-Bild natürlich vorher respektvoll ausgeschnitten.
1989 hätte ich es bestimmt extra für den obengenannten Zweck verwendet.

Wozu also den Jackenärmel benutzen ? Das halte ich für ein Märchen.

Gruss Hartmut


 Antworten

 Beitrag melden
07.06.2013 09:48 (zuletzt bearbeitet: 07.06.2013 10:07)
avatar  ( gelöscht )
#71
avatar
( gelöscht )

Die Uniform war ja so filzig, kann es sein das dies Absicht war um die Haftfähigkeit zu erhöhen?
Anfang der 80er wurden doch diese Ärmel-Litzen abgemacht, weiß nicht wie die richtig hießen, eventuell wurde damit ja auch auf einen erneut drohenden Papierengpass reagiert.
Zur allergrößten Not konnte man aber auch den 3-Finger-Handschuh nehmen und ihn dann einfach auswaschen, war praktischer als der Ärmel.


 Antworten

 Beitrag melden
07.06.2013 09:57 (zuletzt bearbeitet: 07.06.2013 09:58)
avatar  seaman
#72
avatar

Zitat von Rostocker im Beitrag #66
Zitat von utkieker im Beitrag #63
Zitat von Lebensläufer im Beitrag #55
Ihr seid aber auch sowas von....also ne ne, über unseren Volker Zottmann hier herzuziehen wo der sich nun gar nicht wehren kann? Zumal, wenn Ihm vom Pitti bei eventueller Anmeldung noch ne Halbwertzeit von weniger als Null garantiert wird. Macht man denn sowas?

Aber mal hin zum warmen Wasser. Wo gabs warmes Wasser? Doch nicht etwa in den Waschräumen der Grenzkompanien/siehe deren Etagen. Wohl eher im Keller von diesen Typenbauten. Also bei uns auf dem Stab N. wurde schön kalt abgeseift, Winter wie Sommer. (Außer eben im Keller eine Dusche...oder Zwei).Und das war Ende der 70er Jahre. Glöwen oder Perleberg oder andere Ausbildungsdinger, da gabs Gemeinschaftsduschen im Keller, da geh ich mit, aber sonst?

Lebensläufer

Einen guten Tag allen ins Forum

Hallo Rainer,

in Perleberg gab es ein seperates Duschgebäude, daß befehlsmäßig in Marschordnung aufgesucht wurde. Die Duschen in dem Gebäude waren das reinste Ärgernis, wäre sicherlich einen Extrathread wert. Alternativ blieben nur die Waschtröge auf den Kompanieflur.
Klopapier war aber immer vorhanden und Zeitungspapier wurde zum Fensterputzen genutzt, hätte das Eine oder Andere gefehlt, na der Spieß hätte wohl vom KC einen Einlauf bekommen.

Gruß Hartmut!


So war es 1974 in der Ausbildung in Glöwen auch,einmal in der Woche war kompaniemäßiges Duschen angesagt.Der Anmarsch erfolgte Zugweise.


Bei uns war die Ostsee vor der Tür ,da ging es zu jeder Jahreszeit morgens rein....

seaman


 Antworten

 Beitrag melden
07.06.2013 10:12 (zuletzt bearbeitet: 07.06.2013 22:15)
avatar  ( gelöscht )
#73
avatar
( gelöscht )

Zitat von Dandelion im Beitrag #54
Zitat von glasi im Beitrag #49

Die Ausrüstung konnte mann doch bei der Bw erweitern. Das muste mann auch. Die Grundausstattung war nicht so toll.


Stimmt, die Grundausrüstung war nicht so üppig. Zumal dann nicht, wenn man die Wäsche einmal pro Woche abgeben konnte und eine Woche später zurückbekommen hat - die 5 kurzen Unterhosen mussten also für 14 Tage reichen.

Ich habe das "Problem" anders gelöst und sehr schnell damit begonnen, private Unterwäsche zu tragen. Aufgefallen ist das keinem, ein Striptease vor dem Vorgesetzten war selten - und selbst wenn, hätte ich eine passende Antwort auf Lager gehabt.







@Dandelion

wimre waren es bei uns 2002 noch 3mal kurz und 2 mal lang.das kurze hat eh keine sau getragen,weil modisch nicht mehr zeitgemäss,also trugen alle ihre privaten shorts.so war es nach der aga auch erlaubt privates bettzeug zuhaben.privates sportzeug war auch erlaubt.zum thema klopapier bw : ich hatte auch immer privates klopapier dabei ,4 lagig und schön weich.das "schleifpapier" was dienstlich geliefert wurde ,war nix für meinen zarten hintern

zum baupionier zottmann enthalte ich mich jeder meinung,weil ich sonst wieder ausfallend werde und das belastet mein herz.

ps : den sennelagerspruch aus paderborn kenne ich auch anders.der ging so: "gott erschuf in seinem zorn,den übungsplatz von schwarzenborn".

MkG
HG


 Antworten

 Beitrag melden
07.06.2013 10:41 (zuletzt bearbeitet: 07.06.2013 10:59)
avatar  ( gelöscht )
#74
avatar
( gelöscht )

Er war Baupionier und hatte Waffen, also sicher kein Spatensoldat.
Auch wenn der Eindruck entstehen soll.
Das Toilettenpapier machmal knapp war, lag auch daran, das davon viel in den Haushalten verschwand. Aber,sooft, wie der im Ausgang war, hat er sich sicher selbst versorgt.

"Wir waren am Manöver nur indirekt beteiligt, hatten unter voller Bewaffnung zu bauen und den Standort zu verteidigen. "


 Antworten

 Beitrag melden
07.06.2013 10:57
avatar  ( gelöscht )
#75
avatar
( gelöscht )

Zitat von damals wars im Beitrag #74
Er war Baupionier und hatte Waffen, also sicher kein Spatensoldat.
Auch wenn der Eindruck entstehen soll.
Das Toilettenpapier machmal knapp war, lag auch daran, das davon viel in den Haushalten verschwand. Aber,sooft, wie der im Ausgang war, hat er sich sicher selbst versorgt.



Rot - danke für die Aufklärung.
Stimmt, mit den Waffen - ist ja logisch - schliesst sich aus.
Daran hatte ich nicht gedacht...


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!