Eine Frage an die älteren Forenmitglieder

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07.05.2021 15:38 (zuletzt bearbeitet: 07.05.2021 15:40)
#361
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Ein Kumpel aus meiner Kompanie und meiner Zeit hatte über mich( ich hatte damals eine Suchannonce in der "Wochenpost" gesetzt und ca. 80 Zuschriften erhalten) seine spätere Frau gefunden. Mit ihr ist mein Kumpel heute noch verheiratet und wir besuchen uns hin und wieder, mind. aber ein mal im Jahr. Er wohnt in DD und ich in EF, also keine Strecke, um mal auf die Schnelle zum Kaffee zu kommen. Mit ihm zusammen und einem Uffz, der mal hier Mitglied war, aber zu anderer Zeit gedient hatte, besuchten wir mal unseren Abschnitt. Der Uffz. hatte noch Kontakt zu unserem Feldwebel, der schon bei mir da war. Leider war dieser gerade verstorben, als ich ihn kontaktieren wollte. Aus meinem Regiment GR 38) hatten sich hier im Laufe der Zeit schon manchmal welche gemeldet, aber außer eben des gleichen Regimentes keine gemeinsamen Erlebnisse. Alles spätere Jahrgänge.


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09.05.2021 21:33
#362
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da gibt es noch jede Menge Fotos


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10.05.2021 06:17
#363
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Zitat von Zappel-EK-79-2 im Beitrag #345
Ich habe hier mal meinen alten Beitrag über meine Glöwen Wache rauskopiert
"Glöwen, da hatten wir Oktober 78 Wache.
Das waren ja alles kleine Häuser und die wurden gerade saniert, die ABKs waren alle in Lager aus Zelten umgezogen.
Wir bewachten dort im Objekt den Fuhrpark und den Munipunkt und dort habe ich mir mal auf Wache am Fuhrpark in der Früh 0.05 Uhr fast in die Hose Geschissen, naja das fast könnte gestrichen werden ... nach 30 Jahren kann man das ja zu geben.
Hier mal der Grund ... das Objekt war mit Doppelzaun umzäunt, dahinter ein Bauwagen am Heizwerk (?) ... am Wagen brannte eigenartiger Weise eine Funzel, erst Totenstille dann Schritte, Geräusche, ich dachte erst da pennt bestimmt so ein besoffner Maurer und muss mal( mein Beruf war ja auch Maurer und ich wusste wie das manchmal so ist ... ich rufe ist da wer? .. "ER" bleibt stehen, ich glaube aber seinen Atem zu hören ... mein Herz schlug mir langsam bis zum Hals ... ich nehme meine Lampe versuche durch den Zaun zu leuchten ... was aber durch den Doppelzaun nichts bringt.
Ich rufe wieder .. eh was ist ... ist da jemand? ... Antwort: ... Schritt, schritt, Schritt, rascheln und Atmen/Schnaufen plötzlich klappert irgendwas, ich hatte das Gefühl der steht 6 Meter vor mir und ich sehe den nicht.
Alarm schlagen hätte geheißen ... 30 m zurück, hoch auf den Wachturm und den Wachhabenden anrufen, aber was wenn der über Zaun reinkommt ... ich nahm meine Flinte von der Schulter und wollte durchladen ... meine Hände zitterten und urplötzlich brüllt es von vorne wahnsinnig laut ... uohoooooo uohooooo hoo hoo, ich ( heute kann ich drüber lachen) meine "Genossin Kalaschnikow" in der Hand renne ich wie ein Irrer los und kein Befehl hätte mich aufhalten können, 20 ... dreißig Meter und hinter den Giebel einer Halle, mir klapperten die Beine, mir lief der Schweiß, ich zitterte wie Espenlaub. Minuten vergingen ... ich lugte um die Ecke ... nichts aber auch gar nichts war zu sehen und zu hören .. doch mit einem mal weit im Wald wieder uohoooooo uohooooo hoo hoo aber leiser und deutlicher und unverkennbar ........ ein brunftiger Hirsch ... und dieser Kerl hat mich aus ungefähr 6-10 m angebrüllt, ich weiß es gibt welche die lachen mich darüber aus, aber die meisten von den die da lachen hätten sicher mehr als nur meinen kleinen Klecks in der Hose gehabt.
Bis zu Ablösung um 04.00 hatte ich mich jedenfalls schon wieder gefangen
Die Größten Helden, mit dem Größten Mundwerk haben dort ja schon am Munibunker die Segel gestrichen, ein Vormann hatte so ein Großmaul mal auf die Probe gestellt und 20m rechts und links vom Tor mit Licht einen kleinen Kontrollstreifen angelegt ... der war nach 4 Stunden noch spurenfrei ob wohl der Held natürlich seine Runden gedreht hatte ... mit seinem Mundwerk ... wäre da noch die Aktion ( allerdings in Potsdam am Munipunkt) , Posten ruft Diensthabenden an, ob Uhus Menschen angreifen? ... Der erst "ne wüsste nicht" .. der Spannemann knuffte ihn und dann sagte er "naja aber ich habe da mal was gehört" und beendete.
Beide machten sich gleich los zum Munipunkt ( hinten am ehemaligen Sportplatz) und sahen den Posten mit aufgesetztem Seitengewehr in der luftrumfuchteln.
Da hatte sich so ein Federvieh immer wieder auf die Zaunsäule gesetzt und er versuchte das Vieh zu verjagen ..., der flog aber eben nicht nur nach Vorne sondern auch mal wieder stur zurück, ... die beiden duckten sich wieder ab, aber das ging ruckzuck in der Kompanie um und der hatte sein huhu huhu für Wochen sicher"



Solche Geschichten gibt es auch mit umgekehrten Vorzeichen.
Als ich vor etlichen Jahren mal nachts auf Aalansitz war meinte ich im Hintergrund meinen Kameraden zu hören, wie er in seinem Rucksack nach Sachen suchte, die er für eine neue Montage brauchte.
Auch war ein Grummeln und Stöhnen zu vernehmen, irgendein undefinierbares Geräusch, das mich aber nicht weiter beunruhigte, zu sehr mochte ich die Stille solcher Momente am Tausendsee, einem der Restgewässer vom Salzigen See.
Die Ruhe war vorbei, als ich weit weg von mir gleichzeitig das Platschen eines Blinkers (Kunstköder) und den Ruf meines Kumpels zwecks Anfrage nach dem Beißgeschehen hörte.
Daß es dort Wildschweine gab, war ja schon bekannt, man verdrängt es aber, zu faszinierend sind diese Momente am Fischwasser aber eine solche fette Bache aus 10-15 m Entfernung mit ein paar kleineren Tieren davon ziehen zu sehen war schon beeindruckend.
Gott sei Dank war sie nur auf Durchreise aber Deinen Schreck kann ich gut verstehen.
Für mich war das auch eine Grenzerfahrung und ich brauchte eine Weile bis ich wieder einen Haken binden konnte….

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein und kein Sofa.

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10.05.2021 06:58
#364
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In meiner Angeltasche grummel es auch Mal Nachts.War glücklicherweise keine Sau.Ein Igel tat sich gütlich an meiner Verpflegung und an der Fische.Da Igel immer viele Flöhe haben mußte ich den stachligen Freund leider etwas unsanft fortjagen.


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11.07.2021 17:50
avatar  Fellos
#365
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Unterladen heißt aber nicht das die Waffe geladen ist.


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11.07.2021 18:20
#366
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Zu365#


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11.07.2021 18:23
#367
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Zu365# Unterladen heißt Volles Magazin ist in der Waffe,aber noch keine Patrone ist im Patronenlager.


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23.10.2021 11:40
avatar  GR24
#368
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Am Wirl stand ein BT 11 am Zaun SM 70 von 1974 Herbst bis 1975 Herbst gedient Riebau Gr24 GK 5


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23.10.2021 17:54
avatar  Jumbo2
#369
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Hallo, war von Oktober 1968 bis Juli 1969 als LO-Kutscher in Riebau. 1968 gab es noch keinen Kolonnenweg am K6. Vor einem Jahr 2020 war ich mit meinem Sohn auf Grenztour mit dem Fahrrad. Übernachtet haben wir in Dangenstorf, liegt dicht bei Volzendorf. An zwei Tagen haben wir den ganzen Abschnitt vom Bohldamm (Klein Chüden) bis Flötgraben (Mechau) abgefahren. Haben auch die Kompanie in Riebau besucht, alles zugemüllt, aber einige aus der Alternativen Szene fühlten sich dort wohl. Sagt dir der Name "Gundel" etwas?


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25.10.2021 19:37
#370
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Ich war Mitte der 60 Jahre bei der Fahne . Da wurde grundsätzlich Zeitungspapier auf Maß geschnitten und auf den Toiletten gelegt . Ob es kein Toilettenpapier gab kann ich nicht mehr sagen . Wir haben damit gelebt !


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25.10.2021 19:50
#371
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Das war ja dann im wahrsten Sinne Sch...e.73 Glöwen,kam das auch vor,war aber nicht die Regel.In der GK hatten wir dann die helle ungesandete Dachpappe.konnte aber jeder Ar...h mit umgehen. Grins


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25.10.2021 20:07
#372
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Zitat von Spreewälder im Beitrag #370
Ich war Mitte der 60 Jahre bei der Fahne . Da wurde grundsätzlich Zeitungspapier auf Maß geschnitten und auf den Toiletten gelegt . Ob es kein Toilettenpapier gab kann ich nicht mehr sagen . Wir haben damit gelebt !


... in den 60ern war das nicht nur bei der Fahne so

-------------------------------
Grün ja grün war'n alle meine Streifen
-- Harbker EK-Zappel 79-2 --


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25.10.2021 23:25
avatar  linamax
#373
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Zu 370 Genau so war es .


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26.10.2021 00:32
#374
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Es lag in den 50er und 60er Jahren wohl nicht daran, das es kein T.-Papier gab, sondern weil der Spieß dafür kein Geld mehr hatte.
Unser Spieß hatte damals für seinen Bereich im 1/4 Jahr nur 350,00 Mark zur Verfügung.

Cambrino


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27.10.2021 18:44 (zuletzt bearbeitet: 27.10.2021 18:45)
avatar  Gert
#375
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Zitat von Cambrino im Beitrag #374
Es lag in den 50er und 60er Jahren wohl nicht daran, das es kein T.-Papier gab, sondern weil der Spieß dafür kein Geld mehr hatte.
Unser Spieß hatte damals für seinen Bereich im 1/4 Jahr nur 350,00 Mark zur Verfügung.

Cambrino








ich habe die 50er gut in Erinnerung und meine Eltern schnitten Zeitungspapier zurecht für die hinterlistigen Sachen. Dafür waren die SED Blätter gut. Ich kann mich auch nicht daran erinnern To Papier in Geschäften gesehen zu haben. Meine Eltern hätten sie bestimmt gekauft, das war natürlich keine Geldfrage. Aber in dieser Zeit fehlte soviel im Warenangebot, man hätte die Artikel die ständig verfügbar waren schneller aufgezählt, als die, die es nicht waren.

Stil ist nicht das Ende des Besens.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten!


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