Eine Frage an die älteren Forenmitglieder

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29.02.2016 14:08
#151
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #149
Was ich jetzt schreibe ist kein Schmuh, heiliges Pionierehrenwort
Wir wurden gar nicht zum Grenzdienst vergattert weil wir immer als Posten einzeln von der GK zum Grenzdienst gingen oder fuhren, war so eine Art permanete Grundvergatterung bei dem speziellem Sicherungssystem.


Kam gelegentlich vor wenn nur ein Postenpaar außerhalb des gewöhnlichen Schichtwechsels raus musste, z.B. zu Kontrollstreife, Zwischenschicht o.ä. Da wurde dann nicht das große Brimborium zelebriert.


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29.02.2016 15:09
#152
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Zitat von 80er im Beitrag #150
Vielen Dank für eure bisherigen Antworten. Auch ich meine mich erinnern zu können, dass die Grusserweisung nur mit dem Wort "Vergatterung" einher ging.
Es ist beruhigend zu wissen, dass auch andere Ehemalige inzwischen Gedächtnislücken bei dieser - zugegeben sehr in's Detail gehenden - Fragestellung haben.

Wenn der "Vortrag" des Vorgesetzten zu Ende geht, grüsst er den Untergebenen und dieser grüsst mit "Verstanden....." zurück. So war es bei mir in der Schweizer Armee.
Theo


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29.02.2016 15:47
avatar  der 39.
#153
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Habe wohl an anderer Stelle dazu schon mal geschrieben. Während der Zeit als Grenzpolizei und den Kommandostärken von 10 und dann 38 Mann gab es weder Vergatterung noch Sandkästen u.ä.
Bei der NVA wurde das dann eingeführt, Stillgestanden, Grußerweisung, Vergatterung. Die Einweisung erfolgte am Sandkasten und auch die namentliche Benennung des Postenführers und die Belehrung über die Schusswaffengebrauchsbestimmungen erfolgten vorab.
Nachdem die ersten Kompaniechefs und Stellv. von den >NVA-Schulen wieder an der Grenze eintrafen, wurde aus der >Vergatterung ein sehr formeller Akt mit vielen Routine-Sprüchen ( ich habe mich entschlossen unter Berücksichtigung ....) Das war richtig mit Auswendiglernen verbunden. Aber Stillgestanden Vergatterung gab es immer. Wie es später bei Kompaniesicherung usw. war, kann ich nicht nicht sagen.
Der 39.


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29.02.2016 15:59
#154
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Zitat von LO-Fahrer im Beitrag #148
Nach "Vergatterung" kam noch von jedem PF der Spruch " Gen. ....., Aufgabe verstanden, melde mich ab zum Grenzdienst im Grenzabschnitt der 4. Grenzkompanie".


Das habe ich zu meiner Zeit nicht kennengelernt.

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.Die geistige Blindheit breitet sich weiter aus: Immer mehr sehen nur noch, was ihnen ins Auge springt.
.E.Ferstl

.

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29.02.2016 16:02 (zuletzt bearbeitet: 29.02.2016 16:02)
avatar  Pit 59
#155
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Gabs auch Ende der 70er nicht,der hätte Dir schon was erzählt wenn Du es nicht verstanden hättest. Eingewiessen wurden wir am PP vom Postenführer.


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29.02.2016 16:13
avatar  der 39.
#156
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #154
Zitat von LO-Fahrer im Beitrag #148
Nach "Vergatterung" kam noch von jedem PF der Spruch " Gen. ....., Aufgabe verstanden, melde mich ab zum Grenzdienst im Grenzabschnitt der 4. Grenzkompanie".


Das habe ich zu meiner Zeit nicht kennengelernt.

Kenn ich auch nicht, muss es nach 1962 gegeben haben, das sog. Sprüche klopfen.
Der 39.


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29.02.2016 16:13
#157
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #155
Gabs auch Ende der 70er nicht,der hätte Dir schon was erzählt wenn Du es nicht verstanden hättest. Eingewiessen wurden wir am PP vom Postenführer.


Das stimmt--der Postenführer wies den Posten beim eintreffen auf den Postenplatz ein. Aber das wurde später zu Routine,wenn der Posten schon öfters im Grenzdienst war. Zum Beispiel, habe ich es selber immer kurz gehalten,und zum Posten gesagt--wir beide führen rundum Beobachtung durch --also jeder in allen Richtungen.


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29.02.2016 16:16
avatar  Pit 59
#158
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Genau so wars Jürgen,aber eben wie mit allem,es gab eben Dienstgeile der Dich Eingewiessen hat,und der wollte das dann auch noch mal von Dir Hören


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29.02.2016 16:42
#159
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #155
Gabs auch Ende der 70er nicht,der hätte Dir schon was erzählt wenn Du es nicht verstanden hättest. Eingewiessen wurden wir am PP vom Postenführer.



Das war 88 bis zu bitteren Ende. Wurde vielleicht auch (wie so manches) in jeder GK anders gehandhabt. Der Befehl Postenführer an Posten (Einweisung am PP) war eine andere Baustelle. Wurde aber auch nur mit den ganz Neuen gemacht, bei den ersten Schichten. Später wusste jeder was er zu tun und zu lassen hatte.


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29.02.2016 17:16
avatar  Aki
#160
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Aki

Zitat von Rostocker im Beitrag #157
Zitat von Pit 59 im Beitrag #155
Gabs auch Ende der 70er nicht,der hätte Dir schon was erzählt wenn Du es nicht verstanden hättest. Eingewiessen wurden wir am PP vom Postenführer.


Das stimmt--der Postenführer wies den Posten beim eintreffen auf den Postenplatz ein. Aber das wurde später zu Routine,wenn der Posten schon öfters im Grenzdienst war. Zum Beispiel, habe ich es selber immer kurz gehalten,und zum Posten gesagt--wir beide führen rundum Beobachtung durch --also jeder in allen Richtungen.


So war es bei uns auch, nur mussten man zu Anfang dann als Posten immer noch die einzelnen Postenpunkte auswendig aufsagen ich glaube es waren 119. bei uns

Batallionssicherung von 50 km Grenze von Treffurt bis Lauchröden GK Süd , GR-1, II. GB , 6. GK Großburschla 04.81/04.82
Reservist 10.84/01.85 GK Mitte , GR -33, 3.GK Berlin-Treptow


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29.02.2016 17:41
avatar  94
#161
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94

Vergatterung gabs meinerzeit nimmer, da hieß es Befehl zum Grenzdienst. Es gab zwar ein STILLGESTANDEN!, aber keine Grußerweisung. Übrigens, eine schöne Diskussion zum Thema Grenzdienstbefehl im Wandel der Zeiten findet sich hier ...
http://neues-forum.info/forum/viewtopic.php?f=15&t=1207

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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29.02.2016 18:01 (zuletzt bearbeitet: 29.02.2016 18:01)
#162
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #149
Was ich jetzt schreibe ist kein Schmuh, heiliges Pionierehrenwort
Wir wurden gar nicht zum Grenzdienst vergattert weil wir immer als Posten einzeln von der GK zum Grenzdienst gingen oder fuhren, war so eine Art permanete Grundvergatterung bei dem speziellem Sicherungssystem.


Also ich neige auch eher zu dieser Variante, zumindest für die Zeit der Zugsicherung. Da ging jeder Zug einzeln raus, während die anderen Züge entweder Nachtruhe oder Bereitschaft/Freizeit/Revierpflege u.s.w. hatten. Wimre hat es eine Art Vergatterung aber dennoch gegeben, dann aber nicht durch den KC, sondern durch den diensthabenden Zugführer. Danach ist jedes PP selbständig ausgerückt, da kein Punkt weiter als drei Km weg war.
Anders dann bei der Kompaniesicherung (ganze Kompanie die gleiche Schicht), aber da war es zur Nachtschicht und Frühschicht wimre auch der Stellvertr. d. KC, es sei denn,der war mal mit Nachtdienst dran.


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29.02.2016 18:03
avatar  Pit 59
#163
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Die ganze Kompanie ging bei der Batt.-Sicherung raus Wölfchen


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29.02.2016 18:16
avatar  Pit 59
#164
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Zitat von 94 im Beitrag #161
Vergatterung gabs meinerzeit nimmer, da hieß es Befehl zum Grenzdienst. Es gab zwar ein STILLGESTANDEN!, aber keine Grußerweisung. Übrigens, eine schöne Diskussion zum Thema Grenzdienstbefehl im Wandel der Zeiten findet sich hier ...
http://neues-forum.info/forum/viewtopic.php?f=15&t=1207


OK,dann hat sich ja in Vitze gewaltig was geändert.


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29.02.2016 18:20
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#165
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( gelöscht )

Das musste ich in 3 Jahren nur einmal hören ,das Wort "Vergatterung ".
Das war zur Wache an der U-Schule in PBG.
Daher habe ich auch keine Erinnerung an das Prozedere !
Klingt komisch ,war aber so !


Fritze


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