Eine Frage an die älteren Forenmitglieder

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06.06.2013 22:15
avatar  SCORN
#16
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Zitat von ABV im Beitrag #14


Wenn solche Sätze fallen wie: NVA-Angehörigen wurde generell kein Toilettenpapier zur Verfügung gestellt, kann man wohl davon ausgehen, dass der Autor einen Dauerzustand beschreibt. Und und diesen auf die gesamte NVA ausweitet.
Glaubwürdig hört sich jedenfalls nicht an.

Gruß Uwe


Es ist nicht nur nicht Glaubwürdig, es ist schlicht falsch! Keine Ahnung was die betreffende Person damit bezweckt!


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06.06.2013 22:18
avatar  Mike59
#17
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Zitat von Boelleronkel im Beitrag #13
[quote=Weichmolch|p260700]...
....
Spaeter im Walde falls vergessen,natuerlich selber schuld...meisst Eiche,aber der geuebte DDR Buerger hatte immer Papier dabei!!

Gruessli BO



Das ist natürlich richtig - das passiert einem nur einmal. Aber meist hattest du einen an deiner Seite dem passierte es gerade das erste mal.
Kameradschaft half/hilft da meist.


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06.06.2013 22:18
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#18
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ABV

Vielleicht mit solchen Gruselgesichten das eigene Ego überhöhen? Leider Gottes gibt es genügend Menschen, die solche Storys lesen und sich daraus ihr Geschichtsbild konstruieren.

Gruß Uwe


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06.06.2013 22:19
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#19
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Die beschriebene Tatsache, hier der kurzfristige Mangel an Toilettenpapier, als solches ist zutreffend. Die Frage stellt sich mir, ist das selbst erlebt? Ich vermeine: Nein. Da muss eine dramatisch klingende Geschichte her.

Grundsätzlich: Gab es an einem Standort der NVA einen Engpass in der Versorgung, dann betraf das auch fast immer das "zivile" Umfeld. Es gab kein zentrales Versorgungslager für die Armee mit solchen Artikeln, die wurden aus den regionalen Betrieben angeliefert.

Wenn also Soldaten gezwungen sind, sich den Hintern mit dem Ärmel zu reinigen, so sind sie dermaßen glatt, das mir die Worte fehlen.

Weichmolch


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06.06.2013 22:21
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#20
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ABV

Dann lies mal die anderen "Schilderungen" auch noch. Die Brüder Grimm würden sich vor Neid im Grab umdrehen.

Gruß Uwe


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06.06.2013 22:23
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#21
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Ich kann es mir nicht vorstellen das irgendein NVA- Angehöriger nach der; nun sagen wir mal Defäkation den Ärmel zum Abputzen verwendet, es sei den er hat irgendwelche Absonderlichen Neigungen auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. Über die Glaubwürdigkeit dieses Baupioniers kann ich mir kein Urteil erlauben, vielleicht können das diejenigen die in einem anderen Forum lesen.

Andreas


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06.06.2013 22:28
avatar  SCORN
#22
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Zitat von Ameisenferdinand im Beitrag #21
Ich kann es mir nicht vorstellen das irgendein NVA- Angehöriger nach der; nun sagen wir mal Defäkation den Ärmel zum Abputzen verwendet, es sei den er hat irgendwelche Absonderlichen Neigungen auf die ich hier nicht näher eingehen möchte.

Andreas


Ich bezweifele schlichtweg dass es in der NVA Hauptfeldwebel gab welche ihre Soldaten mit Sch.... am Ärmel herum laufen liesen! Sollten noch mehr solche Absonderlichkeiten von diesem Baupionier behauptet werden so ist ein ein klares Zeichen was man von seinem "Werk" halten sollte: "Latrinenparolen"


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06.06.2013 22:30
avatar  Mike59
#23
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Die Seite ist ja nicht neu und es gab auch in anderen Foren interessante Treads darüber. Es ist eigentlich nur noch eine Frage der Zeit bis der Herr hier auftaucht.

http://www.nva-forum.de/nva-board/index....ionier+zottmann

Ich weiß nun aber nicht ob ein lesen nur nach Anmeldung möglich ist oder nicht.


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06.06.2013 22:31
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#24
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Zitat von ABV im Beitrag #20
Dann lies mal die anderen "Schilderungen" auch noch. Die Brüder Grimm würden sich vor Neid im Grab umdrehen.

Gruß Uwe


Das erspare ich mir, da ist mir meine Zeit zu wertvoll. Ich antworte hier auf eine gestellte Frage, nicht mehr und nicht weniger. Steht mir das Verlangen nach Geschichten, so greife ich zu Büchern.

Weichmolch


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06.06.2013 22:38
avatar  ABV
#25
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ABV

Zumindest lesen sollte man das aber doch. Für mich sind die Ergüsse ein besonders exemplarisches Beispiel dafür, was einige unter Aufarbeitung und Vermittlung der Geschichte verstehen. Vor allem wenn sich jemand " durch die Hintertür" auch noch als Widerstandskämpfer und Opfer darstellt. Obwohl diese jemand ein völlig normales, angepasstes Leben in der DDR geführt hat. Das sogar mit einigen auffälligen Privilegien gespickt war.

Gruß Uwe


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06.06.2013 22:45
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#26
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Zitat von ABV im Beitrag #10
Zitat von Weichmolch im Beitrag #7
Anfang der 70iger Jahre gab es solche "Engpässe" tatsächlich.
Das kann man so zur Kenntnis nehmen, man kann natürlich auch eine Story daraus machen. Es scheint, als habe der/die Soldaten keinen blickigen Hauptfeldwebel gehabt. Jener hätte damals - und so wurde das auch gehandhabt, Zeitungen zerschneiden lassen.

Dann hätte der Autor schreiben können: Die Soldaten haben sich mit dem ND den Hintern geputzt.

Weichmolch


Danke Weichmolch. Wenn es solche Engpässe bei normalen Toilettenartikeln gab, dann spricht das wohl nicht gerade für die NVA! Auf das ND auszuweichen, wäre sicher auch nicht gerade die angenehmste Variante gewesen. Schon wegen der Druckerschwärze. Immerhin hätte sich die oft gehörte Behauptung, dass das ND glatt für den Arsch sei, damit wohl mehrtausenfach bestätigt.

Gruß Uwe



Hallo Uwe, aus Erzählungen meines Vaters weiß ich dass es tatsächlich temporär und punktuell zu Engpässen gekommen sein soll. Er hat damals in seinem Bataillon tatsächlich auch das hier schon angesprochene Zerschneiden des ND befohlen. Soweit nichts besonderes, erwähnenswert macht es erst die Ergänzung/Präzisierung dieses Befehls durch seinen StKPA. Diese sah so aus, dass vorher die Abbildungen des Generalssekretärs und die von leitenden Genossen des MfNV gesondert ausgeschnitten werden mussten. Scheinbar wollte dieser nicht die Verantwortung dafür übernehmen, dass sich die Unterstellten mit ihnen den Ars** abwischen.

Andere führende Repräsentanten waren wohl nicht so wichtig, aus heutiger Sicht manchmal schon skurril was wir damals teilweise alles als normal hingenommen haben.


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06.06.2013 22:45
avatar  Mike59
#27
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Zitat von ABV im Beitrag #25
Zumindest lesen sollte man das aber doch. Für mich sind die Ergüsse ein besonders exemplarisches Beispiel dafür, was einige unter Aufarbeitung und Vermittlung der Geschichte verstehen. Vor allem wenn sich jemand " durch die Hintertür" auch noch als Widerstandskämpfer und Opfer darstellt. Obwohl diese jemand ein völlig normales, angepasstes Leben in der DDR geführt hat. Das sogar mit einigen auffälligen Privilegien gespickt war.

Gruß Uwe


Hallo Uwe - Jeder ehemalige DDR Bürger ist doch gezwungen Position zu beziehen. Warst du Täter oder Opfer ! Ein Dazwischen wird doch nicht akzeptiert. Also sucht jeder seine Position - und wer möchte schon gern Täter sein. Die Opfer waren alles Widerstandskämpfer - das ist der einzige logische Schluss.


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06.06.2013 23:00
avatar  ABV
#28
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ABV

Zitat von Mike59 im Beitrag #27
Zitat von ABV im Beitrag #25
Zumindest lesen sollte man das aber doch. Für mich sind die Ergüsse ein besonders exemplarisches Beispiel dafür, was einige unter Aufarbeitung und Vermittlung der Geschichte verstehen. Vor allem wenn sich jemand " durch die Hintertür" auch noch als Widerstandskämpfer und Opfer darstellt. Obwohl diese jemand ein völlig normales, angepasstes Leben in der DDR geführt hat. Das sogar mit einigen auffälligen Privilegien gespickt war.

Gruß Uwe


Hallo Uwe - Jeder ehemalige DDR Bürger ist doch gezwungen Position zu beziehen. Warst du Täter oder Opfer ! Ein Dazwischen wird doch nicht akzeptiert. Also sucht jeder seine Position - und wer möchte schon gern Täter sein. Die Opfer waren alles Widerstandskämpfer - das ist der einzige logische Schluss.


Ja, richtig Mike. Aber gerade diese Einordnung in " Täter" und / oder "Opfer", führt ja gerade zu solchen Verzerrungen. Ich würde mich persönlich auch nicht unbedingt als Täter einordnen. Obwohl das andere, auf Grund meiner Biographie, völlig anders sehen.
Meiner Meinung nach, sollte niemand als Täter gelten, der keine persönliche Schuld auf sich geladen hat. Egal ob nun ehemalige VP, GT oder MfS. Damit werden Menschen pauschal in eine Ecke gedrängt, in der sie in der Mehrheit überhaupt nicht hingehören.
Wer sich natürlich, im strafrechtlichen Sinn " die Finger schmutzig gemacht hat", muss diese Bezeichnung wohl schon hinnehmen. Und wer in der DDR schwerwiegende Nachteile erlitten hat oder allein deswegen verurteilt wurde, weil er normale Bürgerrechte wahrnahm verurteilt wurde, darf sich mit Fug und Recht Opfer nennen. Aber eben nur dieser Personenkreis. Und nicht die vielen, vielen Mitläufer. Die weder mutig noch feige waren. Sondern einfach ein normales, angepasstes Leben führten.

Gruß Uwe


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06.06.2013 23:01
avatar  Pitti53
#29
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Zitat von ABV im Beitrag #6
Hier mal zum Nachlesen der gesamte Beitrag http://baupionier.zottmann.org/page/11

Man beachte besonders die Passage, " Das NVA-Soldaten, weil es eben kein Klopapier gab, den Ärmel benutzen mussten."

Gruß Uwe


Ach ja der Zottmann..kein weiterer Kommentar


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06.06.2013 23:21
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#30
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( gelöscht )

Er schreibt wörtlich " Da wir bei der NVA NIEMALS Toilettenpapier erhielten ....."

Keine Rede davon das es mal knapp oder alle war. Sondern halt generell.

Das muß für die Menschen klingen als wenn es den NVA soldaten dreckiger ging wie den Russen: "kieck ma Erwin nich ma zum schießen hatten die in der Zone wat jehabt "

(farbige hervorhebung von mir)


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