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#1

Erst VP und dann zur GT?

in Grenztruppen der DDR 05.06.2013 00:46
von Schlutup | 5.304 Beiträge | 11798 Punkte
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moin moin,
ich habe ein Urkundenset erhalten wo die Person
1960 Oberwachtmeister der VP war und dann wohl zu NVA gegangen ist.
Dann 1967 folgen Urkunden von der Grenztruppe.

Ich dachte immer, dass der Weg eigentlich genau umgekehrt war. Erst Truppe und dann VP etc.

Gruß Schlutup



zuletzt bearbeitet 05.06.2013 00:49 | nach oben springen

#2

RE: Erst VP und dann zur GT?

in Grenztruppen der DDR 05.06.2013 01:12
von ABV | 4.343 Beiträge | 1091 Punkte
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Hallo Schlutup!
1960 gab es ja noch die " Deutsche Grenzpolizei", welche dem Innenministerium unterstand. Die Angehörigen der " DGP" führten Polizei sprich VP-Dienstgrade. Erst nach dem Mauerbau wechselte die Grenzpolizei das Unterstellungsverhältnis vom Innenministerium zum Verteidigungsministerium. Aus Grenzpolizisten wurden Grenzsoldaten. Und aus der " Deutschen Grenzpolizei" die Grenztruppen, bzw das Kommando Grenze der NVA.

Gruß Uwe


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http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#3

RE: Erst VP und dann zur GT?

in Grenztruppen der DDR 05.06.2013 01:18
von Schlutup | 5.304 Beiträge | 11798 Punkte
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Moin ABV,
danke dir!
Du kannst es natürlich nicht sehen und ich habe auch gerade das Paket erst ausgepackt.
Bei einer Urkunde steht:
Vorbildlicher Wachtmeister der Bereitschaftspolizei verliehen.
7.10.1959 Kommandeur d. 2 MB

Damit ist doch die DGP auszuschliessen? Oder begehe ich gerade einen Denkfehler

Gruß aus der Nachtschicht schlutup



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#4

RE: Erst VP und dann zur GT?

in Grenztruppen der DDR 05.06.2013 01:34
von ABV | 4.343 Beiträge | 1091 Punkte
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Hm, ich versuche mal zu ein wenig zu recherchieren. Oder ein echter Zeitzeuge von damals hilft uns das Rätsel zu lösen?

Gruß Uwe


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#5

RE: Erst VP und dann zur GT?

in Grenztruppen der DDR 05.06.2013 10:55
von Zaunkönig | 659 Beiträge | 189 Punkte
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Grüß Dich Tom,
ich bin so ein Zeitzeuge. Ich war von 1959-62 an der Grenze in Berlin. Von 1959 bis zum November 1961; so glaube ich es wenigstens (den Nov. meine ich); hatten wir VP Uniform. Ab dann wurden wir mit dem braunen, kratzigen Zeug der Grenze verkleidet. Die Dienstorte hatten sich nicht viel verändert, allerdings wurden wir nicht mehr zur Kontrolle eingesetzt, sonderm standen am Stacheldraht oder der Mauer. Daher auch mein Nickname Zaunkönig. So nannten wir uns spaßeshalber untereinander. Wenn mir meine Erinnerung keinen Streich spielt, behielten wir aber bis zum Ende unserer Dienstzeit, April bis Mai 1962, unseren VP Dienstausweis. Das gab hin und wieder bei den Verkehrsmitteln hier in Berlin; BVB und S-Bahn; Schwierigkeiten bei der Kontrolle, denn Grenzerbraun der Uniform und VP Ausweis passte nicht so recht ins Bild der Schaffner. Wie das geklärt wurde, weiß ich nicht, aber es gab später keine Probleme mehr.
An den Übergängen habe ich höhere Unterführerdiestgrade gesehen; so Hauptwachtmeister und Meister der VP (1 und 2 Pickel auf den Schultern). Die Uniformen von denen sahen recht neu aus. Jetzt vermute ich mal, dass das damals schon die Kameraden von Horch und Kuck waren, sprich MfS. Da kann ich mich an den Übergang Elsenstraße in Treptow erinnern, der war noch ein paar Tage auf, bis die Zahl der Übergänge reduziert wurde. Wir haben dort außerhalb vom Übergang am Zaun gestanden. Bewaffnung war Langwaffe und Pistole, also je nach Waffenträger MP oder Karabiner, dazu noch die knitterfreie Geländemütze (Stahlhelm).
Auf irgendeinem Stick habe ich noch ein Bild von mir, wie ich Sommer 1961 zum Dienst gehe, wenn ich das gefunden habe, stelle ich es hier noch ein.
Gruß aus dem im Moment sonnigen Berlin von
Peter, dem Zaunkönig

Zusatz zu Deinem Text mit der Urkunde. Die Bereitschaftspolizei war erst nach dem Mauerbau an der Grenze eingesetzt. Die hatten damals im Unterschied zu uns hellgrüne Schulterstücke und Paspelierung der Kragenspiegel und ich glaube auch keinen Schulterriemen. Auf meinem Foto von der rechten Schulter zum Koppel. Dienstgrad bei mir auf dem Foto: Wachtmeister, 2 Raupen auf dem Schulterstück.

Hier das Foto, war auf dem 3. und letzten Stick, wie üblich. Das war im Sommer 1961 vor Mauerbau, da wohnten die Berliner zu Hause und gingen jeden Tag so zum Dienst. Die weitere Ausrüstung; Pistole und Kartentasche mit Fahndungsbuch; bekamen wir in der ehemaligen Kaserne, die jetzt ein Internat war, denn die Leute aus der DDR musste ja irgenwo wohnen.


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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zuletzt bearbeitet 05.06.2013 11:18 | nach oben springen


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