Zeitschriften aus dem Westen für das MfS

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02.06.2013 17:50
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#16
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Einige Fachzeitschriften aus der BRD waren in Bibliotheken in der DDR öffentlich zugänglich. So z.B. in der Stadtbibliothek Berlin (in der Breiten Straße, bekannt durch die Tür mit dem Buchstaben "A" in ca. 50 Schriftvarianten) u.a. "Eisenbahningenieur", "Elektrische Bahnen" und "Glasers Analen" (jetzt "ZEV"), diese habe ich dort schon als Lehrling regelmäßig gelesen.


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02.06.2013 17:52
avatar  Lutze
#17
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Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #16
Einige Fachzeitschriften aus der BRD waren in Bibliotheken in der DDR öffentlich zugänglich. So z.B. in der Stadtbibliothek Berlin (in der Breiten Straße, bekannt durch die Tür mit dem Buchstaben "A" in ca. 50 Schriftvarianten) u.a. "Eisenbahningenieur", "Elektrische Bahnen" und "Glasers Analen" (jetzt "ZEV"), diese habe ich dort schon als Lehrling regelmäßig gelesen.

wer hat die Themenüberschrift verändert?
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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02.06.2013 17:52
avatar  KARNAK
#18
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Zitat von Krepp im Beitrag #15
Hallo,

Zitat von KARNAK im Beitrag #11
Habe ich in einem anderen Zusammenhang schon geschrieben,etwas was es nicht gab"operativer Kontrollermittler".Wenn in der DDR und beim Mfs etwas deutsch war,dann war es Abkürzungswahn


Hier mal was für die "immerallesbesserwisser"

Edit: Link

Glück gehabt.Gab es mich also doch.

"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."


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02.06.2013 17:54
avatar  KARNAK
#19
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Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #16
Einige Fachzeitschriften aus der BRD waren in Bibliotheken in der DDR öffentlich zugänglich. So z.B. in der Stadtbibliothek Berlin (in der Breiten Straße, bekannt durch die Tür mit dem Buchstaben "A" in ca. 50 Schriftvarianten) u.a. "Eisenbahningenieur", "Elektrische Bahnen" und "Glasers Analen" (jetzt "ZEV"), diese habe ich dort schon als Lehrling regelmäßig gelesen.

Für diese Zeitschriften haben sich gewisse Stellen in der DDR aber eher weniger interessiert.

"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."


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02.06.2013 17:55
avatar  Kimble
#20
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Zitat von furry im Beitrag #6
Fachzeitschriften aus der BRD konnte ich während meiner Zeit in einer Kombinatszentrale problemlos in der dortigen Bibliothek bekommen.
Ich meine natürlich leihweise.


Kann ich zu 100% bestätigen. Und nur Fachzeitschriften. Kein Schweinkram.

Mit nem Barkas?
Also das hätte auch eine zuverlässiger alter Opi mit nem Hackenporsche via S-Bahn erledigen können.
Einmal Bahnhof Zoo und zurück.

Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"


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02.06.2013 17:58
#21
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Zitat von furry im Beitrag #14
War es nicht sogar so, dass alle, oder wenigstens die meisten, in deutscher Sprache verlegeten Zeitungen in der Deutschen Bücherei in Leipzig archiviert wurden?



Alle, furry alle.
die Deutsche Bücherei war bei ihrem Bau und der damaligen Konzeption so angelegt das in ihr alle in Deutschland gedruckte deutschsprachige Literatur und Periodika gesammelt wurde.
Jeder Verlag schickte automatisch und mehr oder minder unaufgefordert die entsprechenden Belegexemplare. da brauchte keine "Stasi" irgendwie konspirativ etwas "besorgen".

Tante wiki schreibt dazu:
"Der gesetzliche Sammelauftrag der Deutschen Nationalbibliothek umfasst ab 1913 in Deutschland veröffentlichte Medienwerke (auf der Grundlage des Pflichtexemplarrechts) und im Ausland veröffentlichte Medienwerke in deutscher Sprache, Übersetzungen deutschsprachiger Medienwerke in andere Sprachen und fremdsprachige Medienwerke über Deutschland. Die Publikationen werden erschlossen, archiviert und zur Präsenznutzung (Präsenzbibliothek) bereitgestellt. Außerdem erstellt die Bibliothek die Deutsche Nationalbibliografie und unterhält einige Sondersammlungen (Deutsches Exilarchiv 1933–1945, Anne-Frank-Shoah-Bibliothek, Deutsches Buch- und Schriftmuseum)."

Dieser Sammelauftrag bestand auch zu DDR Zeiten und die Verlage in der BRD hielten sich ausnahmslos an diese Regelung.

Nach 1945 wurde in Frankfurt/Main die "deutsche Bibliothek mit gleichem Sammelauftrag gegründet.
Fortan existierten also zwei Bibliotheken mit ab 1945 identischem Bestand an Literatur und 'Nicht'Literatur (Periodika, Zeitungen etc.)

Nach 1990 wurden beide Bibliotheken zur „Die Deutsche Bibliothek“ mit Sitz in Leipzig und Frankfurt vereinigt und 2006 erfolgte die Umbenennung in "Deutsche Nationalbibliothek"

Zusätzlich erhielten Politbüro, ZK, Akademie der Wissenschaften, Universitäten, Fernsehen und Rundfunk, div. Ministerien die wichtigsten überregionalen internationalen Tageszeitungen und Periodika.
Natürlich waren sie nur einem bestimmten Personenkreis zugänglich aber wer 'Erinnerungsliteratur' von Kindern ehemaliger Funktionäre gelesen hat wird dort bei allen bemerken das sie erwähnen das diese Presseerzeugnisse bei ihnen zu Hause rumlagen .....

Gruß
Nostalgiker

Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler


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02.06.2013 17:59
#22
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Zitat von Krepp im Beitrag #15
Hallo,

Zitat von KARNAK im Beitrag #11
Habe ich in einem anderen Zusammenhang schon geschrieben,etwas was es nicht gab"operativer Kontrollermittler".Wenn in der DDR und beim Mfs etwas deutsch war,dann war es Abkürzungswahn


Hier mal was für die "immerallesbesserwisser"

Edit: Link


Habs mal für dich hierher gezogen:
Wer richtig liest ist ab und an im Vorteil.

P.S.: Kann es sein das Deine Abkürzung OKE bei der BStU im Verzeichnis nicht erfasst ist?
Wie wär es mal mit einem Tipp an die Behörde. Prämie wird es möglicherweise keine geben.

Es gibt ein extra Abkürzungsverzeichnis, PDF-Dokument.
http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Publik...publicationFile
Solltest Du dort OKE finden, darf du es gerne behalten.

Hier ist die Abkürzung z.B. erfaßt:
http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Publik...publicationFile

"Mobility, Vigilance, Justice"

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02.06.2013 18:00
#23
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Hallo Leute !

Ob Tageszeitungen oder die bunten Illustrierten (Tittenhefte) ich weiß nur wer sie nicht lesen sollte . Zu meiner Zeit beim Transitkommando (VP)
haben wir an bestimmten Haltepunkten mit Parkplatz auch die Papierkörbe nach sogenannter Schund und Schmutzliteratur inspiziert . Denn
diese Art Literatur sollte einem DDR-Bürger nicht in die Hände geraten , aber wird trotzdem vorgekommen sein . Das ließ sich auch garnicht auf den
Transitstrecken vermeiden .

VG der Küchenbulle


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02.06.2013 18:05
avatar  Lutze
#24
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Zitat von Kimble im Beitrag #20
Zitat von furry im Beitrag #6
Fachzeitschriften aus der BRD konnte ich während meiner Zeit in einer Kombinatszentrale problemlos in der dortigen Bibliothek bekommen.
Ich meine natürlich leihweise.


Kann ich zu 100% bestätigen. Und nur Fachzeitschriften. Kein Schweinkram.

Mit nem Barkas?
Also das hätte auch eine zuverlässiger alter Opi mit nem Hackenporsche via S-Bahn erledigen können.
Einmal Bahnhof Zoo und zurück.

aus dem TV-Bericht ging hervor,das regelmäßig ein Barkas nach Wesrberlin
rüberfuhr
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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02.06.2013 18:07
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#25
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( gelöscht )

Zitat von küchenbulle im Beitrag #23
Hallo Leute !

Ob Tageszeitungen oder die bunten Illustrierten (Tittenhefte) ich weiß nur wer sie nicht lesen sollte . Zu meiner Zeit beim Transitkommando (VP)
haben wir an bestimmten Haltepunkten mit Parkplatz auch die Papierkörbe nach sogenannter Schund und Schmutzliteratur inspiziert . Denn
diese Art Literatur sollte einem DDR-Bürger nicht in die Hände geraten , aber wird trotzdem vorgekommen sein . Das ließ sich auch garnicht auf den
Transitstrecken vermeiden .

VG der Küchenbulle


Wenn man so liest mit welchen blödsinnigen Aktionen sich damals Leute beschäftigen mussten und was man dafür hätte alles vernünftiges machen können.


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02.06.2013 18:12
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#26
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( gelöscht )

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #25

Wenn man so liest mit welchen blödsinnigen Aktionen sich damals Leute beschäftigen mussten und was man dafür hätte alles vernünftiges machen können.



Weil es grade so schön reinpasst. Von wegen "Müllkramen"

West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989 (4)

LG von der grenzgaengerin


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02.06.2013 18:25
#27
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #22
Zitat von Krepp im Beitrag #15
Hallo,

Zitat von KARNAK im Beitrag #11
Habe ich in einem anderen Zusammenhang schon geschrieben,etwas was es nicht gab"operativer Kontrollermittler".Wenn in der DDR und beim Mfs etwas deutsch war,dann war es Abkürzungswahn


Hier mal was für die "immerallesbesserwisser"

Edit: Link


Habs mal für dich hierher gezogen:
Wer richtig liest ist ab und an im Vorteil.

P.S.: Kann es sein das Deine Abkürzung OKE bei der BStU im Verzeichnis nicht erfasst ist?
Wie wär es mal mit einem Tipp an die Behörde. Prämie wird es möglicherweise keine geben.

Es gibt ein extra Abkürzungsverzeichnis, PDF-Dokument.
http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Publik...publicationFile
Solltest Du dort OKE finden, darf du es gerne behalten.

Hier ist die Abkürzung z.B. erfaßt:
http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Publik...publicationFile


Auf der Güst Marienborn/A. hießen diese MA "KE" Kontrollermittler oder "Operativ-Offizier". Pro Dienstzuzg waren strukturmäßig für diesen Posten 2 MA vorgesehen .

passport


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