Recherche für ein Studienprojekt Helmstedt/Marienborn

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29.05.2013 21:02
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#1
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Hallo ich bin Luisa, 23 Jahre alt und studiere Design in Dessau. Zur Zeit beschäftige ich mich im Zusammenhang mit dem Thema -Grenzen-, mit dem Grenzübergang Helmstedt/Marienborn. Ich suche auf diesem Weg Menschen, die dort früher gearbeitet haben, die Grenze passiert haben, dort gewohnt haben undundund.
Wenn ihr eine Geschichte zu erzählen habt, Eindrücke und Erinnerungen dann wär ich über jeden Kommentar dankbar.

Das ganze wird mit Fotografie dann aufgearbeitet.

Selbstverständlich werden keine Namen genannt und es wird nichts veröffentlicht(bleibt alles Hochschulintern)

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten.
Liebe Grüße
Luisa

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29.05.2013 21:15
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#2
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Zitat von DessauStudentin im Beitrag #1
Hallo ich bin Luisa, 23 Jahre alt und studiere Design in Dessau. Zur Zeit beschäftige ich mich im Zusammenhang mit dem Thema -Grenzen-, mit dem Grenzübergang Helmstedt/Marienborn. Ich suche auf diesem Weg Menschen, die dort früher gearbeitet haben, die Grenze passiert haben, dort gewohnt haben undundund.
Wenn ihr eine Geschichte zu erzählen habt, Eindrücke und Erinnerungen dann wär ich über jeden Kommentar dankbar.

Das ganze wird mit Fotografie dann aufgearbeitet.

Selbstverständlich werden keine Namen genannt und es wird nichts veröffentlicht(bleibt alles Hochschulintern)

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten.
Liebe Grüße
Luisa

Hallo DessauStudentin
und,und,und,zu DDR-Zeiten durfte ich nie dort hin,
hätte dir bestimmt was berichtet
Lutze

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29.05.2013 21:20
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#3
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Bauhaus Dessau?

Weichmolch

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29.05.2013 21:21
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#4
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ja genau.am bauhaus.warum?

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29.05.2013 21:27
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#5
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Zitat von DessauStudentin im Beitrag #1
Hallo ich bin Luisa, 23 Jahre alt und studiere Design in Dessau. Zur Zeit beschäftige ich mich im Zusammenhang mit dem Thema -Grenzen-, mit dem Grenzübergang Helmstedt/Marienborn. Ich suche auf diesem Weg Menschen, die dort früher gearbeitet haben, die Grenze passiert haben, dort gewohnt haben undundund.
Wenn ihr eine Geschichte zu erzählen habt, Eindrücke und Erinnerungen dann wär ich über jeden Kommentar dankbar.

Das ganze wird mit Fotografie dann aufgearbeitet.

Selbstverständlich werden keine Namen genannt und es wird nichts veröffentlicht(bleibt alles Hochschulintern)

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten.
Liebe Grüße
Luisa

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Helmstedt/Marienborn, ja. Ich war sehr oft da. Ich kann dir sagen, dass das Design absolut grusig war. Mit viel Beton und noch mehr Ecken. So ähnlich wie Rock-und-Roll nach einem Bombenangriff, aber ohne die Jeans. Hoffentlich hilft das.

MsG


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29.05.2013 21:31
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#6
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Danke. Aber mir geht es garnicht so sehr um das Design an diesem ort, sondern vielmehr um die geschichten die man dort erlebt hat. vielleicht eine eigenartige begegnung oder ein zwischenfall. ode vielleicht auch einfach nur einen bericht über die alltägliche arbeit.

ich möchte diesen ort fotografisch dokumentieren. so wie er jetzt aussieht. und diese aktuellen fotos mit geschichten aus der vergangenheit kombinieren.

aber bugsy man sieht das du rethorisch was drauf hast.vielleicht hast du lust noch etwas zuschreiben.

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29.05.2013 21:39
avatar  Lutze
#7
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Zitat von DessauStudentin im Beitrag #6
Danke. Aber mir geht es garnicht so sehr um das Design an diesem ort, sondern vielmehr um die geschichten die man dort erlebt hat. vielleicht eine eigenartige begegnung oder ein zwischenfall. ode vielleicht auch einfach nur einen bericht über die alltägliche arbeit.

ich möchte diesen ort fotografisch dokumentieren. so wie er jetzt aussieht. und diese aktuellen fotos mit geschichten aus der vergangenheit kombinieren.

aber bugsy man sieht das du rethorisch was drauf hast.vielleicht hast du lust noch etwas zuschreiben.

einer wollte sogar mt einen Tanklastzug türmen,klappte leider nicht,
auch ein Thema hier im Forum,schau mal unter Themasuche
Lutze

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29.05.2013 21:39
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#8
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Zitat von Bugsy im Beitrag #5
Zitat von DessauStudentin im Beitrag #1
Hallo ich bin Luisa, 23 Jahre alt und studiere Design in Dessau. Zur Zeit beschäftige ich mich im Zusammenhang mit dem Thema -Grenzen-, mit dem Grenzübergang Helmstedt/Marienborn. Ich suche auf diesem Weg Menschen, die dort früher gearbeitet haben, die Grenze passiert haben, dort gewohnt haben undundund.
Wenn ihr eine Geschichte zu erzählen habt, Eindrücke und Erinnerungen dann wär ich über jeden Kommentar dankbar.

Das ganze wird mit Fotografie dann aufgearbeitet.

Selbstverständlich werden keine Namen genannt und es wird nichts veröffentlicht(bleibt alles Hochschulintern)

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten.
Liebe Grüße
Luisa

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Helmstedt/Marienborn, ja. Ich war sehr oft da. Ich kann dir sagen, dass das Design absolut grusig war. Mit viel Beton und noch mehr Ecken. So ähnlich wie Rock-und-Roll nach einem Bombenangriff, aber ohne die Jeans. Hoffentlich hilft das.

MsG


Für mich persönlich war es immer abends oder nachts grusslig wenn ich denn Güst Marienborn übquert habe. Die Lichtanlagen waren sehr eindrugsvoll. Hier wurde die Nacht zum Tag gemacht.Ich habe später gelesen das das Absicht war.

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29.05.2013 21:47
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#9
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Mit Lichtterassen so ,so ! Ich kannte an der Grenze meist dunkle Stellen. Nur eine Lichttrasse und dort waren die Lampen meist defekt.

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29.05.2013 21:52
#10
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Zitat von glasi im Beitrag #8
Zitat von Bugsy im Beitrag #5
Zitat von DessauStudentin im Beitrag #1
Hallo ich bin Luisa, 23 Jahre alt und studiere Design in Dessau. Zur Zeit beschäftige ich mich im Zusammenhang mit dem Thema -Grenzen-, mit dem Grenzübergang Helmstedt/Marienborn. Ich suche auf diesem Weg Menschen, die dort früher gearbeitet haben, die Grenze passiert haben, dort gewohnt haben undundund.
Wenn ihr eine Geschichte zu erzählen habt, Eindrücke und Erinnerungen dann wär ich über jeden Kommentar dankbar.

Das ganze wird mit Fotografie dann aufgearbeitet.

Selbstverständlich werden keine Namen genannt und es wird nichts veröffentlicht(bleibt alles Hochschulintern)

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten.
Liebe Grüße
Luisa

(Rot hervorgehoben)
Helmstedt/Marienborn, ja. Ich war sehr oft da. Ich kann dir sagen, dass das Design absolut grusig war. Mit viel Beton und noch mehr Ecken. So ähnlich wie Rock-und-Roll nach einem Bombenangriff, aber ohne die Jeans. Hoffentlich hilft das.

MsG


Für mich persönlich war es immer abends oder nachts grusslig wenn ich denn Güst Marienborn übquert habe. Die Lichtanlagen waren sehr eindrugsvoll. Hier wurde die Nacht zum Tag gemacht.Ich habe später gelesen das das Absicht war.



Na, stell Dir vor, die gesamte Anlage hätte im Dunkeln gelegen. Das wäre erstmal gruselig gewesen

passport

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29.05.2013 21:57
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#11
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Zitat von Fritze im Beitrag #9
Mit Lichtterassen so ,so ! Ich kannte an der Grenze meist dunkle Stellen. Nur eine Lichttrasse und dort waren die Lampen meist defekt.


Gab auch an der grünen schön ausgeleuchtete Ecken, meist wo aus irgendwelchen Gegebenheiten in den Schutzstreifen nur K2, Kolonnenweg und K6 passten, hatten so eine Stelle.
Die gelblich leuchtenden DDR-Lampen, war besonders bei Regen immer irgendwie unheimlich da durchzuschleichen


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29.05.2013 22:00
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#12
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hmmmmmmmmm,

vllt bin ich nur zu blöde ,nicht tolerant genug etc pp ,aber was hat das studienfach geschichte ,mit der des design zutun?das ist alles nur reiner "privat-natur"?

du willst also alte grenzer fotografieren und sie dann (ohne namen) veröffentlichen?oder wie?

gruß
HG


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29.05.2013 22:00
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#13
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Zitat von DessauStudentin im Beitrag #6
aber bugsy man sieht das du rethorisch was drauf hast.vielleicht hast du lust noch etwas zuschreiben.

Das kann frau nach den paar Zeilen feststellen? Wahnsinn! Ich kann das nicht.

OK, eine Geschichte. Ich wohnte von März 1977 bis Mai 1978 in der Hauptstadt der DDR, wobei ich meinen Beruf als Bilder-Restorator ausübte. Danach wohnte ich immer noch bis Dezember 1980 in West Berlin.

Im Sommer 1979 fuhr ich auf West Deutschland Freunde besuchen und verbrachte 4 Wochen dort. Bei der Rückreise, habe ich dem Grenzer meinen Pass ausgehändigt und er ist damit ins (hässliche) Gebäude verschwunden. Sogleich kam er retour und informierte mich, dass der Pass abgelaufen war. War er auch, hatte ich nur nicht registriert. Nun muss ich hier einflechten, dass ich irischer Staatsbürger bin (deshalb das etwas dürftige Deutsch), besitze aber auch einen britischen Pass. Es war der britischer Pass, der abgelaufen war. Ich nahm den Pass retour, zog meinen zum Glück noch gültigen irischen Pass aus der Tasche und sagte: “Hier, nimm den“, und wir machten einen Passaustausch. Der Grenzer nahm den neuen Pass zögernd und verschwand abermals ins Gebäude, das immer noch hässlich war. Dann kam er wieder raus, sagte: “Kann ich bitte den anderen Pass auch haben?“ Ich gab ihm daraufhin wieder den britischen Pass. Er schaute irgendwie völlig hilflos auf die beiden Pässe in seinen Händen und verschwand zum dritten Mal ins Gebäude. Nun muss ich auch sagen, dass beide Pässe noch Aufenthaltsgenehmigungen der DDR enthielten und zudem Dutzende Grenzstempeln. Der Kollege kam nach einer ganzen Weile retour, grinste ganz breit und sagte: "Alles klar, gute Fahrt, Genosse!" Allerdings habe ich keine Ahnung was in dem hässlichen Gebäude vor sich gegangen ist.

MsG

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29.05.2013 22:06
avatar  glasi
#14
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Zitat von Bugsy im Beitrag #13
Zitat von DessauStudentin im Beitrag #6
aber bugsy man sieht das du rethorisch was drauf hast.vielleicht hast du lust noch etwas zuschreiben.

Das kann frau nach den paar Zeilen feststellen? Wahnsinn! Ich kann das nicht.

OK, eine Geschichte. Ich wohnte von März 1977 bis Mai 1978 in der Hauptstadt der DDR, wobei ich meinen Beruf als Bilder-Restorator ausübte. Danach wohnte ich immer noch bis Dezember 1980 in West Berlin.

Im Sommer 1979 fuhr ich auf West Deutschland Freunde besuchen und verbrachte 4 Wochen dort. Bei der Rückreise, habe ich dem Grenzer meinen Pass ausgehändigt und er ist damit ins (hässliche) Gebäude verschwunden. Sogleich kam er retour und informierte mich, dass der Pass abgelaufen war. War er auch, hatte ich nur nicht registriert. Nun muss ich hier einflechten, dass ich irischer Staatsbürger bin (deshalb das etwas dürftige Deutsch), besitze aber auch einen britischen Pass. Es war der britischer Pass, der abgelaufen war. Ich nahm den Pass retour, zog meinen zum Glück noch gültigen irischen Pass aus der Tasche und sagte: “Hier, nimm den“, und wir machten einen Passaustausch. Der Grenzer nahm den neuen Pass zögernd und verschwand abermals ins Gebäude, das immer noch hässlich war. Dann kam er wieder raus, sagte: “Kann ich bitte den anderen Pass auch haben?“ Ich gab ihm daraufhin wieder den britischen Pass. Er schaute irgendwie völlig hilflos auf die beiden Pässe in seinen Händen und verschwand zum dritten Mal ins Gebäude. Nun muss ich auch sagen, dass beide Pässe noch Aufenthaltsgenehmigungen der DDR enthielten und zudem Dutzende Grenzstempeln. Der Kollege kam nach einer ganzen Weile retour, grinste ganz breit und sagte: "Alles klar, gute Fahrt, Genosse!" Allerdings habe ich keine Ahnung was in dem hässlichen Gebäude vor sich gegangen ist.

MsG

Wiso sagt sagt der Mann von der PKE Genosse zu dir?

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29.05.2013 22:17
avatar  Pitti53
#15
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Zitat von glasi im Beitrag #14
Zitat von Bugsy im Beitrag #13
Zitat von DessauStudentin im Beitrag #6
aber bugsy man sieht das du rethorisch was drauf hast.vielleicht hast du lust noch etwas zuschreiben.

Das kann frau nach den paar Zeilen feststellen? Wahnsinn! Ich kann das nicht.

OK, eine Geschichte. Ich wohnte von März 1977 bis Mai 1978 in der Hauptstadt der DDR, wobei ich meinen Beruf als Bilder-Restorator ausübte. Danach wohnte ich immer noch bis Dezember 1980 in West Berlin.

Im Sommer 1979 fuhr ich auf West Deutschland Freunde besuchen und verbrachte 4 Wochen dort. Bei der Rückreise, habe ich dem Grenzer meinen Pass ausgehändigt und er ist damit ins (hässliche) Gebäude verschwunden. Sogleich kam er retour und informierte mich, dass der Pass abgelaufen war. War er auch, hatte ich nur nicht registriert. Nun muss ich hier einflechten, dass ich irischer Staatsbürger bin (deshalb das etwas dürftige Deutsch), besitze aber auch einen britischen Pass. Es war der britischer Pass, der abgelaufen war. Ich nahm den Pass retour, zog meinen zum Glück noch gültigen irischen Pass aus der Tasche und sagte: “Hier, nimm den“, und wir machten einen Passaustausch. Der Grenzer nahm den neuen Pass zögernd und verschwand abermals ins Gebäude, das immer noch hässlich war. Dann kam er wieder raus, sagte: “Kann ich bitte den anderen Pass auch haben?“ Ich gab ihm daraufhin wieder den britischen Pass. Er schaute irgendwie völlig hilflos auf die beiden Pässe in seinen Händen und verschwand zum dritten Mal ins Gebäude. Nun muss ich auch sagen, dass beide Pässe noch Aufenthaltsgenehmigungen der DDR enthielten und zudem Dutzende Grenzstempeln. Der Kollege kam nach einer ganzen Weile retour, grinste ganz breit und sagte: "Alles klar, gute Fahrt, Genosse!" Allerdings habe ich keine Ahnung was in dem hässlichen Gebäude vor sich gegangen ist.

MsG

Wiso sagt sagt der Mann von der PKE Genosse zu dir?


Na ja, mit 2 Pässen und Aufenthaltsgenehmigung in der DDR?

Da können einem so manche Gedanken kommen

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