Stammtisch im Norden?

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29.01.2017 18:31
avatar  Zange
#61
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Hallo Leute,

auch ich möchte mich für den schönen und interessanten Abend bedanken.

Wenn nicht Außerirdisches dazwischen kommt, werde ich beim nächsten Treffen gerne wieder mit von der Partie sein.

Ich würde sagen, die Generalprobe ist gelungen.

schöne Grüße,

Karsten


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29.01.2017 19:24
avatar  mibau83
#62
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Zitat von harbec im Beitrag #52






@Schlutup , aufnahme entstand doch sicher nach deiner vorspeise??
der b208 fehlt mir auf dem bild.


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29.01.2017 19:33 (zuletzt bearbeitet: 29.01.2017 19:34)
#63
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B208 ist auf dem 2. Bild in # 52

Hmm, zur Speisefolge bzw. Bilderfolge sage ich mal nichts....

MfG Berlin

Edit: Nr eingefügt


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29.01.2017 20:01
#64
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Zweimal kauen und weg war er


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29.01.2017 22:15
avatar  krelle
#65
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DANK all Jenen, die sich am 27.1.2017 zum "Stammtisch im Norden" in Lübeck einfanden.
DAS hat gut getan.
Und das tut auch Euch gut. Ihr müsst Euch "nur" dort einfinden, wo das nächste Treffen stattfindet.

Den Wirt würde es ganz gewiss freuen - aber vor allem MICH, DICH, DICH, DICH und DICH

Und wenn ich in Pension gehe, dann ziehe ich an jenem - dem letzten - "Arbeitstag" noch einmal die "alte" Dienstkleidung an und versuche damit "allen" zu sagen:
Am glücklichsten war ich an der "Grenze" - an der "innerdeutschen Grenze" als Angehöriger des Grenzzolldienstes.
Alles, was "danach" kam, war nicht "das", warum ich zum Zoll gegangen bin/war


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29.01.2017 22:24 (zuletzt bearbeitet: 29.01.2017 22:52)
avatar  Ehli
#66
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Vielen Dank für die Beiträge und Bilder und schon denke ich an das schöne Treffen in Gadow.
Möchte heute noch mal Danke sagen.
mfG.Ehli


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29.01.2017 22:47
avatar  mibau83
#67
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@krelle , sei versichert im süden ist man da auch aktiv.

es gibt da treffen wo sich ehem. von gt,bgs,gzd und bgp mehrmals im jahr treffen.


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30.01.2017 09:31 (zuletzt bearbeitet: 30.01.2017 09:33)
avatar  GKUS64
#68
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Zitat von krelle im Beitrag #65

Am glücklichsten war ich an der "Grenze" - an der "innerdeutschen Grenze" als Angehöriger des Grenzzolldienstes.
Alles, was "danach" kam, war nicht "das", warum ich zum Zoll gegangen bin/war



Hallo Krelle,

bei diesen Sätzen musste ich doch erst etwas stutzen. Warum? Bei mir war die Grenzerzeit nicht die glücklichste Zeit! Es gab schöne Momente, z.B. ein ruhiger Tag an der Natur oder kameradschaftliches Miteinander, aber sonst?

Nun kann man unsere „Grenzerzeit“ auch nicht vergleichen: Du warst dort freiwillig, ich wehrpflichtig. Du standest nicht ständig unter dem Druck jemanden am Verlassen seines Landes zu hindern und das auch noch mit Schusswaffe. Dein Dienst wurde nicht ständig von dienstgeilen Vorgesetzten kontrolliert und bei Abweichungen mit Strafen belegt, nur ein paar Beispiele!
Ich kann dich aber auch verstehen, ich wollte nur zum Ausdruck bringen wie verschieden das alles war.
Darum finde ich es auch großartig, dass sich heute ehemalige „Gegner“ (diesen Begriff haben ja auch nicht wir, sondern unsere ehemaligen „Führungskräfte“ geprägt!!), friedlich und freundschaftlich bei einem Bier über ihre Erlebnisse austauschen können!

MfG

GKUS64


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30.01.2017 17:48 (zuletzt bearbeitet: 30.01.2017 17:50)
#69
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Ich verstehe ihn aber so, daß er sich ausschließlich auf seine Dienstzeit an der Grenze bezieht und die nicht mit anderen Zeiten vergleicht.

Selbst wir auf der anderen Seite haben es mitbekommen, daß die Zöllner den besten Job hatten, d.h. den leichtesten, oder?
Sie kamen seltener und die Haltung war weniger militärisch. 1974/75 modisch lange Haare .....


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31.01.2017 10:45
avatar  harbec
#70
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Selbst wir auf der anderen Seite haben es mitbekommen, daß die Zöllner den besten Job hatten, d.h. den leichtesten, oder?
Sie kamen seltener und die Haltung war weniger militärisch. 1974/75 modisch lange Haare .....[/quote]

... ich weiß, dass es bei "jeder" Truppe Druckposten gibt und andere wieder fast jeden Tag draußen sind.
Über die Druckposten will ich mich nicht näher auslassen. Jeder der hier Mitlesenden weiß, welche Jobs gemeint sind.

Bei mir war der dienstliche Verlauf etwas anders. Ich saß schon mit 29 Jahren auf der Schreibstube einer Ausbildungseinheit.
Das höchste Endamt war schnell erreicht und keine Aussicht auf weitere Beförderung. Aber eben immer im Warmen und Trockenen
und das bis zum Ende der Dienstzeit. Hinzu kamen 1-2 UvD-Dienste im Monat - gähn!
Dann kam die Grenzöffnung und ich musste die Dienststelle wechseln. Da war ich dann bis kurz vor Erreichen der Altersgrenze
nur noch unterwegs. Eine ganz schlimme und belastende Zeit. Wann waren die Einsätze - am Wochenende! Wann sind
Geburtstagsfeiern - am Wochenende! Mahlzeit!
So, und jetzt kommt ihr!

Gruß Harbec


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31.01.2017 10:57
avatar  ( gelöscht )
#71
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( gelöscht )

hallo @harbec Ich versteh Deinen Frust ! Aber die Wende hat nicht nur auf einer Seite Deutschlands stattgefunden !

Das haben in vielen Fällen ganz unterschiedliche Charaktere und Personen in unterschiedlichsten Stellungen auf beiden Seiten erfahren müssen !

Sei versichert ,nicht nur Du hast mit der Einheit einen "ruhigen " Posten verloren !

Davon können bestimmt nicht wenige User hier im Forum ein Lied singen .

Wie sagt man so schön ? " Das Leben ist kein Ponyhof "

Gruß Fritze


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31.01.2017 18:00 (zuletzt bearbeitet: 31.01.2017 18:45)
avatar  krelle
#72
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Zitat von GKUS64 im Beitrag #68
Zitat von krelle im Beitrag #65

Am glücklichsten war ich an der "Grenze" - an der "innerdeutschen Grenze" als Angehöriger des Grenzzolldienstes.
Alles, was "danach" kam, war nicht "das", warum ich zum Zoll gegangen bin/war



Hallo Krelle,

bei diesen Sätzen musste ich doch erst etwas stutzen. Warum? ...



Weil es "das" war, was ich wollte und wozu ich mich berufen fühlte. Ich habe den Grenzdienst aus voller Überzeugung verrichtet, ja - ich habe meinen "Job" über alles geliebt. Und "er" war sehr spannend (auch wenn im Nachhinein betrachtet die meisten Grenzdienste sehr "ruhig" verliefen). Irgendwie war ich ständig "elektrisiert", insbesondere während der Nachtdienste. DAS alles "tun" zu dürfen - Dienst an der Nahtstelle zwischen West und Ost - und dazu einige Jahre lang auch noch mit Diensthund an der Seite - erfüllte mich zutiefst.
Und darum, lieber @GKUS64, war ich dort bzw. in dieser Zeit auch am glücklichsten.
Ich habe mit Wegfall der Grenze viel verloren, das muss ich sagen. Und dennoch: ich habe auch viel gewonnen. Und ich will "dafür", für diese neuen Erfahrungen, die ich machen durfte, für immer dankbar sein.

Dass die (westdeutschen) Zöllner an der Grenze eine "ruhige Kugel" schoben, wird nur für Einzelfälle gelten (diese "Ausnahmen" gab es sicherlich auch bei BGS, Grenztruppe, BGP etc.). In der Regel verrichteten die Angehörigen des Grenzzolldienstes, insbesondere des Grenzaufsichtsdienstes, an der innerdeutschen Grenze "ehrlichen" und "harten" Dienst. Und das vielleicht umso mehr, je weiter man in die Vergangenheit blickt; "Annehmlichkeiten" wie Gasbrenner in den Schutzhütten gab es anfangs nicht, ja noch nicht einmal die Zollhütten. Stundenlang unter teils widrigsten Umständen (schlechtes Wetter etc.) an der Grenze entlang zu streifen, war nicht unbedingt das, was man unter "Zuckerschlecken" versteht. Und es darf auch nicht vergessen werden, dass der Zollbeamte oftmals ganz allein auf sich gestellt war - manchmal auch in der Nacht.

Ich habe all "das" in Kauf genommen - weil das mein "Beruf" und ich mit Leib und Seele dabei war.


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31.01.2017 18:06
#73
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Einen gewissenhaften Dienst bezweifle ich nicht im geringsten.

Aber über einen "harten" Dienst beim West-Zoll kann ein Ostgrenzer nur lachen. Es ist alles relativ...


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31.01.2017 18:16
avatar  krelle
#74
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Nun, wollen wir das Wort "hart" nicht näher definieren (sonst melden sich hier noch unsere besseren Hälften zu Wort... )
Dennoch will ich (für meinen Teil) behaupten, dass es zuweilen doch sehr "hart" bei der Dienstverrichtung zuging. Nein, eine "ruhige Kugel" schob ich nicht. Ich kann auch heute noch in den Spiegel sehen und sagen: das Geld, was mein Dienstherr mir für meine Dienste zahlte, war wirklich mehr als "nur" verdient.


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03.03.2017 05:52
avatar  ( gelöscht )
#75
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( gelöscht )

Moin @harbek ,
bist Du schon am organisieren ?

Grüsse H.


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