RAF und die DDR

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12.05.2013 16:50
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#61
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Mal sehen, wann die Akten auftauchen, aus denen hervorgeht, wieviel DM als "Endlagergebühr" für die sichere Unterbringung der RAF-Aussteiger die BRD an die DDR bezahlt hat. Alle hatten davon Vorteile. Die BRD hatte kein "Stammheim 2.0-Prozeß", die DDR die Devisen und die RAF war ihre "unsicheren Kantonisten" los.


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12.05.2013 16:57
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#62
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.....die Verschwörungstheorien werden immer abstruser


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12.05.2013 17:11
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#63
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Unterhalten sich zwei Schweine im Stall:
Schwein 1: Wusstest du eigentlich schon, dass unser Bauer uns nur deshalb füttert, weil er uns eines Tages schlachten will?
Schwein 2: Unsinn, oder glaubst du etwa auch an diese Verschwörungstheorien?


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13.05.2013 16:57
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#64
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In der neusten FASZ wurde von einem Stasioberst berichtet der im April 1974 im MfS Objekt Teupen von einem Sprengsatz zerfetzt wurde.
Bei diesem Sprengsatz handelte es laut FASZ um eine Sprengsatz mit Fernzünder in einem Diplomatenkoffer der technisch geeignet war an einem Auto angebracht zu werden.
Die Bombe sollte Ferngezündet werden , detonierte jedoch beim hantieren am Zündmechanismus.
Für welche Einsätze benötigten die Kundschafter des Friedens 1974 Kofferbomben?


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13.05.2013 18:14
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#65
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #64

Für welche Einsätze benötigten die Kundschafter des Friedens 1974 Kofferbomben?




Für überhaupt keine Einsätze.


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13.05.2013 19:14
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#66
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Beitrag in FASZ erstunken und erträumt?


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13.05.2013 19:26 (zuletzt bearbeitet: 13.05.2013 19:28)
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#67
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #66
Beitrag in FASZ erstunken und erträumt?


Was die FASZ schreibt ist für mich nicht relevant.

Habe auf Deine Frage geantwortet:
"Für welche Einsätze benötigten die Kundschafter des Friedens 1974 Kofferbomben?"


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13.05.2013 19:36
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#68
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OK
Habe mich falsch ausgedrückt.
Gab es Tests mit solchen Sprengsätzen?
Wenn ja . Wofür oder für wen waren diese Art Sprengsätze bestimmt?


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13.05.2013 19:39
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Kann dazu nichts sagen,habe keine Kenntnisse darüber.
Mit der Auslandsaufklärung der DDR hat es aber sicher nichts zu tun.


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14.05.2013 08:27
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#70
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Der Sprengunfall mit der Kofferbombe ereignete sich am 10.04.1974 auf dem Ausbildungsgelände des Wachregiments Feliks Dzierzynsky in Teupitz.
Der MfS Oberstleutnant der dabei zerfetzt wurde hieß Paul Marustzök.
Der nach dem Unfall erstellte Untersuchungsbericht der MfS Experten wurde nachträglich geändert und verschiedene Gegenstände wie Kofferteile und ein Notizbuch mit Anweisungen über den Umgang mit der Kofferbombe wurden nicht mehr aufgeführt.
Auch fehlten in dem zweiten Untersuchungsbericht Fotos vom Unfallort.
Es handelte sich bei der detonierten Kofferbombe um einen Prototypen. Für wen war diese Bombe bestimmt?
Wer plante in der DDR Aktionen mit diesen Mitteln?


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14.05.2013 14:28
#71
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #70
Der Sprengunfall mit der Kofferbombe ereignete sich am 10.04.1974 auf dem Ausbildungsgelände des Wachregiments Feliks Dzierzynsky in Teupitz.
Der MfS Oberstleutnant der dabei zerfetzt wurde hieß Paul Marustzök.
Der nach dem Unfall erstellte Untersuchungsbericht der MfS Experten wurde nachträglich geändert und verschiedene Gegenstände wie Kofferteile und ein Notizbuch mit Anweisungen über den Umgang mit der Kofferbombe wurden nicht mehr aufgeführt.
Auch fehlten in dem zweiten Untersuchungsbericht Fotos vom Unfallort.
Es handelte sich bei der detonierten Kofferbombe um einen Prototypen. Für wen war diese Bombe bestimmt?
Wer plante in der DDR Aktionen mit diesen Mitteln?


Wenn der ADAC neue Automodelle testet und Crashtest durchführen lässt, dient es doch dazu Fahrzeuge unter realistischen, aber kontrollierten Bedingungen zu überprüfen. Sie dienen in der Regel dazu, Erkenntnisse über das Verhalten bei unterschiedlichen Crashkonfigurationen zu gewinnen. Danach können Schwachstellen erkannt und behoben werden.

Nach meinen dafürhalten ging es hier um die Problematik der Terrorabwehr. Es gibt zB. einen Film der eine kontrollierte Sprengung einer Autobombe per Funk zeigt. Wichtig für die Experten zu Wissen über die Auswirkungen solcher Möglichkeiten und aus deren Erkenntnissen Schutz und Abwehrmaßnahmen ergreifen zu können.

Hier dazu ein Link :

http://www.mfs-insider.de/sachbuchpdf/terror.pdf

passport


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14.05.2013 15:25
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #70
Der Sprengunfall mit der Kofferbombe ereignete sich am 10.04.1974 auf dem Ausbildungsgelände des Wachregiments Feliks Dzierzynsky in Teupitz.
Der MfS Oberstleutnant der dabei zerfetzt wurde hieß Paul Marustzök.
Der nach dem Unfall erstellte Untersuchungsbericht der MfS Experten wurde nachträglich geändert und verschiedene Gegenstände wie Kofferteile und ein Notizbuch mit Anweisungen über den Umgang mit der Kofferbombe wurden nicht mehr aufgeführt.
Auch fehlten in dem zweiten Untersuchungsbericht Fotos vom Unfallort.
Es handelte sich bei der detonierten Kofferbombe um einen Prototypen. Für wen war diese Bombe bestimmt?
Wer plante in der DDR Aktionen mit diesen Mitteln?





"Prototyp" soll wohl den Eindruck erwecken, dass eine Serienfertigung geplant war, ein Serienterror - Unfug. Sprengsätze - nicht Bomben - werden für einen einzelnen, ganz speziellen Zweck gebaut, sind also immer Unikate - aber keine Prototypen.

Da die DDR zwar recht abgeschottet war, aber dennoch nicht im luftleeren Raum existierte, und zugleich in dieser Zeit international der Terror an Bedeutung gewann, musste man sich auch in der DDR zwangsläufig damit beschäftigen. Die Antiterroreinheiten der DDR wurden in dieser Zeit auch aufgebaut und diese mussten auch ausgebildet werden, wie in der BRD auch. In der BRD wurde und wird das alles nur nicht wahr genommen und auch kaum darüber gesprochen. Über die DDR erfährt man über diese Dinge auch nur, wenn die Akten keiner Geheimhaltung unterliegen und es politisch passt.

Vorkommnisse in der Welt wurden ausgewertet - Fragestellungen waren z.B.:
Wie erkennt man svG (sprengstoffverdächtige Gegenstände), worin können Sprengsätze untergebracht werden mit welchen möglichen Wirkungen, welche Plätze sind gefährdet, gibt es geeignete Maßnahmen und Mittel, sich vor derlei Sprengsätzen zu schützen, welche Maßnahmen zum Schutz sind möglich, welche notwendig, welche sind sinnvoll, in welchem Umkreis müssen Sicherungsmaßnahmen ergriffen werden (z.B. bei Protokollfahrten, bei öffentlichen Veranstaltungen), welche (unauffälligen) Gegenstände können von Terroristen verwendet werden, wann macht ein Entschärfen Sinn, wann nicht, wie müssen sich (Einsatz)-kräfte bei Auffinden von svG verhalten usw.?

Solche Fragestellungen zur Terrorabwehr oder -vorbeugung können z.T. eben nur beantwortet werden, indem man ab und zu mal den Ernstfall probt.

Eine Firma, die Panzerungen für Sonderfahrzeuge entwickelt, muss zwangsläufig erst mal wissen, wo Autos besonders gefährdet sind und auch ausprobieren, ob die Schutzsysteme ausreichend sind. Das heißt, es müssen auch verschiedene Sprengversuche mit verschiedenen Sprengstoffen durchgeführt werden, es muss auf das Fahrzeug geschossen werden. Wer würde da unterstellen, dass die Firma Anschläge plant und vorbereitet?

Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984

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14.05.2013 15:46
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#73
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werner ,
seine Antworten sollte man auch im Zeitrahmen einordnen.
In vielen Ländern begann man sich intensiver mit Terrorismusbekämpfung zu beschäftigen.
Auslöser war das Attentat 1972 in München während der Olympiade.

seaman


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14.05.2013 16:07
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#74
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Der Vergleich einer privaten Firma und einem Geheimdienst hinkt etwas würde ich meinen.
Aber in der Tat wird in dem besagten Atikel in der FASZ schon in diese Richtung gedacht, daß es sich um einen Sprengsatz handelte der an PKW o.ä.angebracht werden kann und mindestens zur Weitergabe an andere gedacht war.
Es werden Ausbildungsgrundsätze des MfS zitiert wie "Ausnutzung der sich in den imperialistischen Staaten zeigenden Szene der Terror- und Gewaltverbrechen"
Zum anderen wurde erklärt besagter MfS Oberstleutnant war quasi ein Mann fürs grobe der keine Probleme hat auch "nicht sehr saubere Massnahmen durchzuführen..."
Er war aktiv dabei als 1952 Walter Linse aus WB entführt wurde. Dieser war Leiter der Wirtschaftsabteilung im Untersuchungssauschuss Freiheitlicher Juristen und wurde nach einem Geheimprozess 1953 in Moskau erschossen.


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14.05.2013 16:21 (zuletzt bearbeitet: 14.05.2013 16:23)
avatar  seaman
#75
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Mag solche Spekulations-und ergebnislosen Diskussionen.
Wer erklärt was,wer interpretiert aus dem Zusammenhang gerissene Sätze....
Zeitungen benötigen Auflagezahlen,dafür wird geschrieben.
Ist mir auch egal,wer es glaubt wird selig.

seaman


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