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#341

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 08:13
von Rostocker | 9.183 Beiträge | 8842 Punkte
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Deshalb regt mich ja auch der Spruch vom Kressin immer auf " wo zwei Genossen sind ist ein Intershop". Das empfinde ich als bösartige Unverschämtheit! Aber das der Herr etwas ahnungslos ist wurde ja schon öfter herausgearbeitet...![/quote]
Eine relative Menge.

Tatsächlich aber war Opportunismus weit verbreitet. Allein schon die Leiter verschiedener Ebenen ab Meister in der Betrieben, die der SED beitreten mußten, um das werden zu können (bei denen durchaus verständlich). Die Hauptamtlichen der Parteihierarchie waren auch nicht ganz selbstlos. Da herrschte viel Formalismus.[/quote]

Das sollte man nicht verallgemeinern. Mein Lehrfacharbeiter damals, machte in der Abendschule seinen Meister,wurde später auch als Meister eingesetzt--ohne das er in irgendeiner Partei war. Ok,er war in der Massenorganisation--FDJ und im FDGB. Am Ausrüstungskai, gab es einen Abteilungsleiter, der war CDU Mitglied. Und in meinen letzten Betrieb bei der Bahn--war mein Meister in der CDU: Auch so was gab es---


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#342

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 08:42
von icke46 | 2.957 Beiträge | 1626 Punkte
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Ich vermute aber mal, dass die Mitgliedschaft in der SED (bzw., wenn man das nicht wollte, in einer der anderen Blockparteien) nicht unbedingt ein Karrierehindernis war. Ob die Mitgliedschaft nun aus Überzeugung zustande kam oder aus Opportunismus, ist für mich eigentlich zweitrangig; nur sollte man auch heute zu seiner Entscheidung stehen und nicht so tun, als wäre man sozusagen mit vorgehaltener Waffe in diese Parteien verschleppt worden.

Ein schönes Beispiel dafür ist der standhafteste Widerstandskämpfer in der DDR, Günter Krause. Er hat sogar die Höchststrafe des SED-Regimes, eine Professur an der Uni Greifswald, ohne größere Schäden überstanden.

Irgendwie kommt mir da immer der schöne Satz in den Sinn:

Die größten Kritiker der Elche
waren früher selber welche


Heckenhaus und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#343

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 08:48
von Gert | 598 Beiträge | 3057 Punkte
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Zitat von icke46 im Beitrag #342
Ich vermute aber mal, dass die Mitgliedschaft in der SED (bzw., wenn man das nicht wollte, in einer der anderen Blockparteien) nicht unbedingt ein Karrierehindernis war. Ob die Mitgliedschaft nun aus Überzeugung zustande kam oder aus Opportunismus, ist für mich eigentlich zweitrangig; nur sollte man auch heute zu seiner Entscheidung stehen und nicht so tun, als wäre man sozusagen mit vorgehaltener Waffe in diese Parteien verschleppt worden.

Ein schönes Beispiel dafür ist der standhafteste Widerstandskämpfer in der DDR, Günter Krause. Er hat sogar die Höchststrafe des SED-Regimes, eine Professur an der Uni Greifswald, ohne größere Schäden überstanden.

Irgendwie kommt mir da immer der schöne Satz in den Sinn:

Die größten Kritiker der Elche
waren früher selber welche

schätzungsweise die Hälfte der eingetragenen Parteimitglieder waren Mitläufe,r die sich irgendeinen Vorteil verschafften mit der Mitgliedschaft.
Hinterher waren es natürlich die anderen, man selbst war schon immer im Widerstand sogar auf Parteiversammlungen Die deutsche Geschichte hat durchaus Wiederholungseffekte und da sogar ohne Pause kurz hintereinander.


Warum muss es uns eigentlich noch besser gehen, wenn es uns gut geht?

*Hubert Joost
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zuletzt bearbeitet 11.09.2019 08:48 | nach oben springen

#344

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 09:13
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Zitat von Gert im Beitrag #343
Zitat von icke46 im Beitrag #342
Ich vermute aber mal, dass die Mitgliedschaft in der SED (bzw., wenn man das nicht wollte, in einer der anderen Blockparteien) nicht unbedingt ein Karrierehindernis war. Ob die Mitgliedschaft nun aus Überzeugung zustande kam oder aus Opportunismus, ist für mich eigentlich zweitrangig; nur sollte man auch heute zu seiner Entscheidung stehen und nicht so tun, als wäre man sozusagen mit vorgehaltener Waffe in diese Parteien verschleppt worden.

Ein schönes Beispiel dafür ist der standhafteste Widerstandskämpfer in der DDR, Günter Krause. Er hat sogar die Höchststrafe des SED-Regimes, eine Professur an der Uni Greifswald, ohne größere Schäden überstanden.

Irgendwie kommt mir da immer der schöne Satz in den Sinn:

Die größten Kritiker der Elche
waren früher selber welche

schätzungsweise die Hälfte der eingetragenen Parteimitglieder waren Mitläufe,r die sich irgendeinen Vorteil verschafften mit der Mitgliedschaft.
Hinterher waren es natürlich die anderen, man selbst war schon immer im Widerstand sogar auf Parteiversammlungen Die deutsche Geschichte hat durchaus Wiederholungseffekte und da sogar ohne Pause kurz hintereinander.


Erstaunlich, Deine Kenntnisse der Struktur der SED und der Gründe, Mitglied zu werden. Daß 50% (nur mal als Hausnummer, es können auch 40 oder 60%sein) mehr mitläufer waren, da stimme ich Dir zu. Nicht aber, daß es denen um irgendwelche Vorteile ging. Das waren wenige, die schon die beruflichen Aufstiegschancen im Auge, also geplant hatten. Ein sehr großer Teil, ich würde sagen, die Mehrheit, die auch nach ihrem Beitritt keinen nennensweren Vorteil hatten außer ihre 0,5% - 3% (progressive Steigerung mit dem Einkommen) vom Einkommen in die Parteikasse spenden zu dürfen, sind sozusagen zum Eintritt belatschert worden. Da wurde ihre gute fachliche Arbeit gelobt, ihr gesellschaftliches Engagement, ihre grundsätzlich positive Einstellung zum Staat u.v.a. und daß sie als Parteimitglied doch noch besser für ihre Überzeugungen arbeiten könnten. Ich selbst wäre nie aus freien Stücken in die SED eingetreten. In der Lehre und danach in Leuna und im nächsten Betrieb hat es niemand geschafft. Ich vertrat den Standpunkt, daß ich bei Diskussionen zu Politik und Wirtschaft als Nichtmitglied wohl glaubwürdiger bin als wenn ich SED-Mitglied wäre, weil es dann heißen würde "Na,der muß ja als Genosse so reden". Es hat der Überzeugungsarbeit mehrerer Vorgesetzter in der GAK und dann in der GK bedurft, ehe sie mich so weit hatten. Meine Vater ließ allerdings ab und zu mal anklingen, auch bei meinen Schwestern, daß er in seiner Position (Betriebsdirektor, stellv. Kombinatsdir., Stadtverordneter u.a.) hin und wieder gefragt wurde, wie er denn seine Kinder erzogen hätte, weil sie noch nicht Mitglied waren. Er hat aber keinen Druck ausgeübt und es uns selbst überlassen. Als BPO-Sekretär selbst hatte ich keinen Ehrgeiz, die Vorgaben zur Kanditatengewinnung, gewichtet nach ihrer Stellung (Frauenanteil, Jugendliche, vor allem Arbeiter, Meister, dann erst Angestellte und höher Qualifizierte wie Ing. und Akad.) zu erfüllen und habe Kritiken seitens der Stadtbezirksleitung ignoriert. Es waren eben keine geeigenten Kandidaten vorhanden. Punkt ! Eine Frau aus der Verwaltung, die sich von sich aus beworben hatte, habe ich abgelehnt, weil ich bei ihr vorrangig Karrieregründe als Motiv gesehen habe.
Ich weiß, daß das von Betrieb zu Betrieb, von BPO zu BPO unterschiedlich gehandhabt wurde und kann deshalb meine Erkenntnisse nicht verallgemeinern.


Ebro hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.09.2019 09:16 | nach oben springen

#345

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 09:26
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Zitat von Gert im Beitrag #343

schätzungsweise die Hälfte der eingetragenen Parteimitglieder waren Mitläufe,r


@Gert, haste mal durchgerechnet, wieviele Leute Du kennen müsstest, um so eine Aussage treffen zu können?

Hat aber sicher nix mit dem Thema zu tun.


zuletzt bearbeitet 11.09.2019 09:27 | nach oben springen

#346

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 09:35
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Schon klar das ihr hier meilenweit am Thema vorbei seid, aber das spielt bei dem Thema sowie so keine Rolle!


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#347

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 09:40
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Zumindest hatten die RAF-Terroristen in der DDR auch keine Vorteile, was das Einkaufen betraf,einige beschwerten sich zum Beispiel über das mangelnde Angebot an Bananen, D-Mark für den Einkauf im Intershop dürften sie sicherlich auch nicht mehr besessen haben
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
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#348

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 09:43
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Zitat von Lutze im Beitrag #347
Zumindest hatten die RAF-Terroristen in der DDR auch keine Vorteile, was das Einkaufen betraf,einige beschwerten sich zum Beispiel über das mangelnde Angebot an Bananen, D-Mark für den Einkauf im Intershop dürften sie sicherlich auch nicht mehr besessen haben
Lutze

Da sind sie wieder, die Bananen, die heimliche Sehnsucht der DDR Bürger
na @Lutze, DM hatten sie doch sicher ne Menge durch Banküberfälle. Allerdings wird die DDR dieses Geld in Forumschecks umgetauscht haben.


Warum muss es uns eigentlich noch besser gehen, wenn es uns gut geht?

*Hubert Joost
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zuletzt bearbeitet 11.09.2019 09:46 | nach oben springen

#349

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 09:45
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Zitat von Ebro im Beitrag #345
haste mal durchgerechnet, wieviele Leute Du kennen müsstest, um so eine Aussage treffen zu können?

nö, wenn man 10 kannte , konnte man durch eine Hochrechnung auf dieses Ergebnis kommen


Warum muss es uns eigentlich noch besser gehen, wenn es uns gut geht?

*Hubert Joost
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#350

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 09:49
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Viel wird das an Forumschecks nicht gewesen sein, die RAF durfte doch nicht auffallen in der DDR
Lutze


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#351

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 09:54
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Zitat von Lutze im Beitrag #350
Viel wird das an Forumschecks nicht gewesen sein, die RAF durfte doch nicht auffallen in der DDR
Lutze



das war Geldwäsche auf sozialistische Art


Warum muss es uns eigentlich noch besser gehen, wenn es uns gut geht?

*Hubert Joost
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#352

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 09:59
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Wenn das die BILD-Zeitung damals gewusst hätte,
RAF verprasst ihre Geldbeute in der DDR😁😁😁
Lutze


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#353

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 12:13
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Zitat von Gert im Beitrag #349
Zitat von Ebro im Beitrag #345
haste mal durchgerechnet, wieviele Leute Du kennen müsstest, um so eine Aussage treffen zu können?

nö, wenn man 10 kannte , konnte man durch eine Hochrechnung auf dieses Ergebnis kommen


...und das beherrscht Du aus dem Efef?
Das meine ich: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/def...hrechnung-35801


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#354

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 12:24
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Zitat von furry im Beitrag #353
nö, wenn man 10 kannte , konnte man durch eine Hochrechnung auf dieses Ergebnis kommen[


War doch wohl vorher klar, dass da nur wieder Blödsinn kommen kann


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#355

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 12:35
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Im Laufe der Zeit sind mir hier ja im Forum einige User bekannt geworden, die die DDR auf verschiedenen Wegen illegal verlassen haben.
Soll ich jetzt eine Hochrechnung über das geistige Potential aller aus der DDR Entwichenen anstellen?


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#356

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 13:47
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #335
Zitat von Freienhagener im Beitrag #331
Allein schon die Leiter verschiedener Ebenen ab Meister in der Betrieben, die der SED beitreten mußten, um das werden zu können (bei denen durchaus verständlich).


Wieviele Betriebe hast du denn dahingehend untersucht ? Oder war es vielleicht nur in dem üblich, der dich beschäftigte ?
Es gab durchaus Betriebe, wo in noch höheren Positionen ohne Parteibuch gearbeitet wurde, und Beispiele kenne ich persönlich
aus dem Familienkreis.
Wäre schön, wenn du nicht stets verallgemeinern würdest.



Du verallgemeinerst selbst.

In Industriebetrieben war das generell so mit der SED-mitgliedschaft des Leitungspersonals. Ich persönlich kenne das nicht nur aus meiner Firma.
Wer kennt nicht die BPO (Betriebsparteiorganisation) mit ihrem einflußreichen Chef neben dem Betriebsdirektor (so wie den Polit bei der Truppe)?
Die Direktoren waren auch dabei. Einige vielleicht in Blockparteien. Aber für die war die führende Rolle der SED festgeschrieben.
In den 70ern wurden bekanntlich Klein- und Mittelbetriebe enteignet. Manche bisherige Inhaber fungierten weiter als Direktor und sind wohl kaum in die SED eingetreten. Aber die waren Sonderfälle.

Aber in meinem Beitrag antwortete ich auf den Hinweis auf die Selbstlosigkeit von Genossen.

Dem stand die Praxis, daß berufliche Karrieren mit dem Parteibuch verbunden waren entgegen, egal wie verbreitet das war (gewiß nicht ausnahmsweise, sondern systematisch).
Formalismus war die Folge, wie das Herunterleiern der "Schule der sozialistischen Arbeit" vor den Beschäftigten, das Ablesen von gelieferten Texten (Zeitungsschau z. B.) usw.

Idealisten habe ich als Fanatiker/Scharfmacher kennengelernt. Aber ob die selbstlos waren?
Mit dem Run auf das Begrüßungsgeld haben sich bekanntlich nicht wenige entlarvt, die bis dahin gegen den Westen gewettert haben.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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zuletzt bearbeitet 11.09.2019 14:09 | nach oben springen

#357

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 14:49
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Zitat von Ebro im Beitrag #354
War doch wohl vorher klar, dass da nur wieder Blödsinn kommen kan



was ist denn an einer Hochrechnung blödsinnig ? Bei Wahlen geht man doch auch diesen Weg,oder ?
Blödsinnig finde ich allerdings deine Wertung


Warum muss es uns eigentlich noch besser gehen, wenn es uns gut geht?

*Hubert Joost
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#358

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 14:55
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #344
Als BPO-Sekretär selbst hatte ich keinen Ehrgeiz, die Vorgaben zur Kanditatengewinnung, gewichtet nach ihrer Stellung (Frauenanteil, Jugendliche, vor allem Arbeiter, Meister, dann erst Angestellte und höher Qualifizierte wie Ing. und Akad.) zu erfüllen und habe Kritiken seitens der Stadtbezirksleitung ignoriert.


da hast du aber gefährlich gelebt. Mir wurde berichtet, dass in EF ein SED Sekretär namens Müller als scharfer Hund beschrieben, tätig war.


Warum muss es uns eigentlich noch besser gehen, wenn es uns gut geht?

*Hubert Joost
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#359

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.09.2019 15:47
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Zitat
Du verallgemeinerst selbst.



Irrtum, ich behaupte, daß es so nicht sein mußte.
Kleines Beispiel gefällig ?
Mein Vater, 2 Berufe erlernt, Meister auf Abendschule, weitere Qualifizierungen, war zur Wendezeit im Alter von 59 Jahren in einem
ostberliner Baubetrieb mit ca 2500 Beschäftigten Produktionsabschnittsleiter, ganz ohne jedwede Parteizugehörigkeit.
Manchmal zählte eben doch mehr das Fachliche, nicht der Drang zur Verbeugung.


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zuletzt bearbeitet 11.09.2019 15:48 | nach oben springen

#360

RE: RAF und die DDR

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Zitat von Gert im Beitrag #357


was ist denn an einer Hochrechnung blödsinnig ? Bei Wahlen geht man doch auch diesen Weg,oder ?



Und die Schöpfer dieser Hochrechnungen falles seit Jahren regelmäßig auf die Nase.
Ist deine noch heil ?


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