Drohnen für die Bundeswehr

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30.04.2013 11:08
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#1
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Nun ist der erste Schritt getan. Die USA wollen Kampfdrohnen an Deutschland liefern.

"Nach monatelanger Prüfung wollen die USA einen Export von Kampfdrohnen nach Deutschland billigen. Schon Anfang Mai solle eine deutsche Voranfrage für einen Kauf von drei Drohnen des Typs Reaper und vier Bodenstationen positiv beantwortet werden, berichtet Spiegel Online. Das habe ein Vertreter des Verteidigungsministeriums in einer vertraulichen Runde des Verteidigungsausschusses gesagt. Der US-Kongress soll den Kauf bereits am 10. April genehmigt haben."

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2...a-drohne-reaper

Was haltet ihr davon? Ich bin gegen diese Waffensysteme. Doch was zählen da meine Bedenken?

LG von grenzgaengerin


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30.04.2013 12:25
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#2
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Ich halte davon gar nichts.Für mich stellt sich die Frage,wozu bauchen wir die Dinger?Von wem werden wir noch bedroht?Warum nicht dieses Geld(Steuern)sinnvoll investieren.So wie katerjohn im anderen Thema richtig bemerkte,zur Sanierung unserer Straßen usw.usw.
Liebe Grenzgängerin,unsere Bedenken sind aber für die Verantwortlichen nur dummes Proletengeschwätz.
Aber trotzdem gut,wenn es noch Menschen gibt, die sich Gedanken machen.


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30.04.2013 12:35
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#3
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Bei den Aufklärungsdrohnen habe ich nicht darüber nachgedacht oder besser gesagt weiter gedacht. Doch das war zu blauäugig. Denn die Entwicklung ist seit dem nicht nur in Richtung Kampfdrohnen weiter gegangen:

"Drohnen für jedermann - das klingt futuristisch. Dabei hat die Zukunft längst begonnen. Die Technologie in den günstigen Heim-Drohnen ist im Prinzip dieselbe, die in den Predators, Reapers und Global Hawks der Militärs steckt. Nur sehr viel günstiger und dank Open Source auch offener. Möglich macht es der Verfall der Preise für Chips, Sensoren und GPS - allesamt Bauteile, die auch in Smartphones Verwendung finden. Die Analogie zum "fliegenden Handy" ist nicht so weit hergeholt. Der Transfer der militärischen Technologie in den zivilen Bereich hat damit bereits voll begonnen. Für sich genommen muss das nicht schlecht sein. Internet und GPS hatten auch im militärischen Bereich ihre Anfänge. Es wäre sogar wünschenswert, wenn Drohnen in nicht allzu ferner Zukunft mit ihren zivilen Segnungen statt todbringenden Waffen identifiziert werden. Bei allem Enthusiasmus für die positiven Einsatz-Möglichkeiten, gilt es aber, bei den Risiken wachsam zu bleiben. Ohne klaren Schutz für die Privatsphäre droht die schöne neue Drohnenwelt zum Albtraum zu werden. Schon bevor die elektronischen Brummer in der Nachbarschaft herumschwirren, müssen Grenzen gezogen werden. Es schadet nicht, schon heute darüber nachzudenken, wie wir morgen unsere Freiheitsrechte schützen wollen. Die Drohnen-Revolution wird sich nicht aufhalten lassen. Wie immer liegt es an den Bürgergesellschaften, das Beste daraus zu machen."

http://www.presseportal.de/pm/62544/2442...-privatgebrauch

LG von der grenzgaengerin


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30.04.2013 12:39
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#4
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #3
Bei den Aufklärungsdrohnen habe ich nicht darüber nachgedacht oder besser gesagt weiter gedacht. Doch das war zu blauäugig. Denn die Entwicklung ist seit dem nicht nur in Richtung Kampfdrohnen weiter gegangen:

"Drohnen für jedermann - das klingt futuristisch. Dabei hat die Zukunft längst begonnen. Die Technologie in den günstigen Heim-Drohnen ist im Prinzip dieselbe, die in den Predators, Reapers und Global Hawks der Militärs steckt. Nur sehr viel günstiger und dank Open Source auch offener. Möglich macht es der Verfall der Preise für Chips, Sensoren und GPS - allesamt Bauteile, die auch in Smartphones Verwendung finden. Die Analogie zum "fliegenden Handy" ist nicht so weit hergeholt. Der Transfer der militärischen Technologie in den zivilen Bereich hat damit bereits voll begonnen. Für sich genommen muss das nicht schlecht sein. Internet und GPS hatten auch im militärischen Bereich ihre Anfänge. Es wäre sogar wünschenswert, wenn Drohnen in nicht allzu ferner Zukunft mit ihren zivilen Segnungen statt todbringenden Waffen identifiziert werden. Bei allem Enthusiasmus für die positiven Einsatz-Möglichkeiten, gilt es aber, bei den Risiken wachsam zu bleiben. Ohne klaren Schutz für die Privatsphäre droht die schöne neue Drohnenwelt zum Albtraum zu werden. Schon bevor die elektronischen Brummer in der Nachbarschaft herumschwirren, müssen Grenzen gezogen werden. Es schadet nicht, schon heute darüber nachzudenken, wie wir morgen unsere Freiheitsrechte schützen wollen. Die Drohnen-Revolution wird sich nicht aufhalten lassen. Wie immer liegt es an den Bürgergesellschaften, das Beste daraus zu machen."

http://www.presseportal.de/pm/62544/2442...-privatgebrauch

LG von der grenzgaengerin


Also ich kann tatsächlich bald eine Drohne starten und meinem unliebsamen Nachbar mal paar Garben auf die Terrasse prasseln lassen?
Cool, darauf habe ich schon lange gehofft.
Gibt es schon Links wo man vorbestellen kann?


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30.04.2013 12:44 (zuletzt bearbeitet: 30.04.2013 12:59)
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#5
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #4


Also ich kann tatsächlich bald eine Drohne starten und meinem unliebsamen Nachbar mal paar Garben auf die Terrasse prasseln lassen?
Cool, darauf habe ich schon lange gehofft.
Gibt es schon Links wo man vorbestellen kann?



Ein Beispiel aus Hessen:

Immer mehr Kamera-Drohnen sind in Hessen unterwegs. Privat genutzte Drohnen mit App-Steuerung darf jedermann fliegen - für den Datenschutz eine Herausforderung.

http://www.hr-online.de/website/rubriken...cument_45521187

"Leichte Drohnen für jedermann gibt es ab 100 Euro in Elektromärkten zu kaufen. Sie werden per App über das Smartphone gesteuert, indem die Drohne die Bewegungen, die der Nutzer mit seinem Smartphone macht, einfach nachfliegt: rauf, runter, rechts oder links. Einzige Spaßbremse an den Geräten: Die Akkuleistung reicht für maximal 15 Minuten Flugdauer."

Beobachten der Nachbarn scheint kein Problem zu sein.

LG von der grenzgaengerin


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30.04.2013 12:55
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#6
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Im vorletzten "Spiegel" gab es mit Bezug auf die Drohnen einen Beitrag über vierbeinige Roboter, die sich mit entsprechenden Sonsoren ausgerüstet selbständig auch durch schwieriges Gelände bewegen können. Geplant ist aktuell wohl, diese Roboter als "Lastentiere" zur Unterstützung der Infanterie in z.B. Waldgebieten einzusetzen, aber die bereits heute sowohl theoretischen wie auch praktischen Einstzmöglichkeiten gehen weiter: Entsprechen armiert, programmiert und ggf. um weitere Sensoren ersetzt könnten diese Roboter auch heute schon Kampfeinsätze absolvieren, auf Menschen schießen: Die bereits 1942 formulierten "Asimovschen Robotergesetze" (die freilich immer nur Fiktion waren und nie in reale Gesetze umgemünzt wurden) wären damit aufgehoben.

Der Krieg ist von Vielen als unmenschlich bezeichnet worden - hier bekäme das Wort eine völlig neue Bedeutung.


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30.04.2013 12:59 (zuletzt bearbeitet: 30.04.2013 13:15)
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#7
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Ok, Sarkasmus aus und Sachlichkeit an.
Man kann aus nahezu jedem noch so kleinem Vorgang eine große Sache machen.
Die Bundeswehr kauft 3 bewaffnete Drohnen, also ein modernes Waffensystem, ja und, wo ist da ein Problem?
Mittlerweile kann auch schon satelitengestützt, Feuer aus Hubschraubern z.B. aus 5 Kilometer Entfernung in ein Ziel gelenkt werden, da schlägt es praktisch aus heiterem Himmel ein.
Das gibt es schon lange, diese Drohnen sind faktisch nur eine Verfeinerung des ganzen und werden wohl speziell zum Einsatz kommen wo andere Systeme, aus welchen Gründen auch immer, nicht zum Einsatz kommen können.
Die Bundeswehr ist eine Armee und Armeen werden eingesetzt zum Kämpfen, im Resultat dieser Kämpfe gibt es Opfer, dies ist leider nun einmal so.
Mann kann eine Armee mit Knüppeln ausrüsten mit dem dann die Gegner totgehauen werden, oder halt mit moderneren Waffen mit denen sie gekillt werden, der Effekt bleibt der gleiche.
Wenn es gar keine Kriege mehr gäbe das wäre eine gute Sache.


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30.04.2013 13:42 (zuletzt bearbeitet: 30.04.2013 13:42)
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#8
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Jetzt schalte ich mal meinen Sarkasmus ein:

Was sind schon Drohnen im Vergleich zu anderen Waffensystemen? Mücken im Vegleich zu den Elefanten, den atomaren Systemen?

Solange der deutsche Michel seine kleine Drohne aus der Hosentasche holen kann, ist doch die Welt in Ordnung!

LG von der grenzgaengerin


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30.04.2013 14:00
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#9
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Nimmst Du Drogen?


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30.04.2013 14:06
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#10
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Ähnliches Thema hier im Forum:

Bald Drohnenkrieg in Deutschland??


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30.04.2013 14:21
#11
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #8
Jetzt schalte ich mal meinen Sarkasmus ein:

Was sind schon Drohnen im Vergleich zu anderen Waffensystemen?
LG von der grenzgaengerin


Eine Drohne ist nichts anderes als ein unbemanntes Fluggerät, also technisch ein Flugzeug oder ein Hubschrauber, das ferngesteuert werden kann. Theoretisch könnte sie also auch ganz gross sein und/oder Atomwaffen tragen. Da man keine mitfliegenden Piloten braucht, kann man Gewicht sparen und das zahlt sich besonders bei kleineren Fluggeräten aus. Wer also Personen bei sich zu Hause zu Kaffee und Kuchen einlädt, sollte sicher sein, dass das keine Terroristen sind, sonst kann es passieren, dass die Wespe eine Drohne ist.


Theo


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30.04.2013 14:26
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#12
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Spassmodus an:

Ist heute nicht Walpurgisnacht ??? Da sind dann doch ganz andere Drohnen auf dem Besen unterwegs !!!

Spassmodus aus

Bin schon weg
Vierkrug


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30.04.2013 14:29 (zuletzt bearbeitet: 30.04.2013 18:57)
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#13
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Zitat von Polter im Beitrag #10
Ähnliches Thema hier im Forum:

Bald Drohnenkrieg in Deutschland??


Danke Polter. Habe zwar die Suchfunktion benutzt, bin aber nur auf "Brigadegeneral Klein", auf "2.Weltkrieg im Pazifik" u.ä. auf den ersten Seiten gestossen.

Von mir aus können die threads zusammengelegt werden.

LG von der grenzgaengerin


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30.04.2013 14:42
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#14
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #12
Spassmodus an:

Ist heute nicht Walpurgisnacht ??? Da sind dann doch ganz andere Drohnen auf dem Besen unterwegs !!!

Spassmodus aus

Bin schon weg
Vierkrug


Bin ich froh, dass die Hexenverbrennungen der Vergangenheit angehören. Oder?

LG von der grenzgaengerin


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30.04.2013 14:53
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#15
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Bin eindeutig dagegen! Wozu Drohnen, noch mehr "unpersönliches" Töten, noch mehr "Kampf" gegen Terrorismus?

Die Nutznieser ist die Rüstungsindustrie, die Verleierer sind wir. Sowohl materiell als auch idell, sarkastisch - Krieg als Computerspiel, welcher Level ist das?
Das ist nicht nur ein neues Waffensystem, es ist eine neue Qualität. Das Spiel geht weiter, Bundeswehreinsatz in inneren Konfliktfällen, Drohnen, Einsätze in Afghanistan, Mali....., Deutschland als mit größter Waffenexporteur, kampfpanzer "Boxer" am besten geeignet für Straßenkämpfe in "Unruhegebieten".

Aber drehen wir uns wieder um und schlafen weiter, Gute Nacht Deutschland!


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