RE:Sozialistische Beziehungen - Definition und Wirklichkeit

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26.04.2013 00:37von ( gelöscht )
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RE:Sozialistische Beziehungen - Definition und Wirklichkeit

Hallo rainman,

ich bin in Publikationen über das Militär in der DDR immer wieder auf den Begriff "sozialistischen Beziehungen" gestossen. Gemeint ist das Verhältnis von Soldaten untereinander, zu Vorgesetzten usw.. Gab es ein feste Definition für diesen Begriff?

Ich frage deswegen, weil ich meistens im Zusammenhang von "Störungen" dieser Beziehungen gelesen habe. Zum Beispiel hat das MfS festgestellt, dass es sich da in nicht wenigen Fällen um Angriffe gegen die menschliche Würde von Militärpersonen gehandelt haben soll.
(in "Armee des Volkes?: Militär und Gesellschaft in der DDR" http://books.google.de/books?id=JdX8aN_a...oldaten&f=false)

Aber auch im Befehl des Ministers für Nationale Verteidigung an das Kommando der Grenztruppen von 1981 heisst es:

"Der Kampf gegen Disziplinarverstöße, gegen Störungen der sozialistischen Beziehungen zwischen den Grenzsoldaten und im Umgang der Vorgesetzten mit den Unterstellten ist entschiedener und erzieherisch wirksamer zu führen."

http://www.grenztruppen-der-ddr.de/index...ow=law&law_id=6

Es muss doch dann ein grundsätzliches oder strukturelles Problem gewesen sein. Oder verstehe ich das falsch?

LG von der grenzgaengerin


Admin Rainman2: Thema in diesen neuen Thread verschoben, da inhaltlich zu weit weg führend vom ursprünglichen Thema des Threads Wer kennt noch die Waschtröge? (2).

04.07.2013 17:35von ( gelöscht )
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Schwache Offziere brauchten die EK Bewegung, um ihre Interessen durchzusetzen.
Nach oben buckeln, nah unten treten.

Meines Wissens kam die EK Bewegung mit der Reaktivierung von Wehrmachtspersonal.

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