Wildwest in Eastern Germany

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23.04.2013 07:52
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#1
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ABV

Hallo Freunde!
Über meine Erlebnisse während der Wendezeit hatte ich ja in einem anderen Thread bereits berichtet. Wie aber ging es im Oderbruch nach 1990 weiter? Ich habe meine Erlebnisse zwischen 1990 und 1996 niedergeschrieben. Wegen der besseren Lesbarkeit, habe ich eine PDF-Datei daraus erstellt. Ihr findet diese Datei unten als Anhang.

Viel Spaß beim Lesen
und viele Grüße aus dem Oderbruch
Uwe

23.04.2013 09:19 (zuletzt bearbeitet: 23.04.2013 09:21)
#2
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Halo, @ABVer,

Zitat von ABV im Beitrag #1
Hallo Freunde!
Über meine Erlebnisse während der Wendezeit hatte ich ja in einem anderen Thread bereits berichtet. Wie aber ging es im Oderbruch nach 1990 weiter? Ich habe meine Erlebnisse zwischen 1990 und 1996 niedergeschrieben. Wegen der besseren Lesbarkeit, habe ich eine PDF-Datei daraus erstellt. Ihr findet diese Datei unten als Anhang.

Viel Spaß beim Lesen
und viele Grüße aus dem Oderbruch
Uwe

Wildwest in Eastern Germany

Bin zwar noch nicht ganz durch mit Deiner Erzählung (werde mir das Ganze mal ausdrucken, weil ich es dann angenehmer lesen kann...), aber ich muß (darf) feststellen:
Du hast Deine Abwesenheitszeit vom Forum gut genutzt...- sehr schöne Geschichte(n).

Gruß Axel


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23.04.2013 09:57 (zuletzt bearbeitet: 23.04.2013 10:01)
#3
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Zitat von ABV im Beitrag #1
Hallo Freunde!
Über meine Erlebnisse während der Wendezeit hatte ich ja in einem anderen Thread bereits berichtet. Wie aber ging es im Oderbruch nach 1990 weiter? Ich habe meine Erlebnisse zwischen 1990 und 1996 niedergeschrieben. Wegen der besseren Lesbarkeit, habe ich eine PDF-Datei daraus erstellt. Ihr findet diese Datei unten als Anhang.

Viel Spaß beim Lesen
und viele Grüße aus dem Oderbruch
Uwe


Hallo Uwe,
das liest sich sehr gut an, einfach Klasse.
Ich werde versuchen, alles durchzulesen in meiner Abfeierwoche, was ich nicht schaffe, drucke ich aus und nehme es mit dem Zug kreuz und quer durch Einheitsdeutschland mit.

Gruß Hackel.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein und kein Sofa.

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23.04.2013 10:00
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#4
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Zitat von ABV im Beitrag #1
Hallo Freunde!
Über meine Erlebnisse während der Wendezeit hatte ich ja in einem anderen Thread bereits berichtet. Wie aber ging es im Oderbruch nach 1990 weiter? Ich habe meine Erlebnisse zwischen 1990 und 1996 niedergeschrieben. Wegen der besseren Lesbarkeit, habe ich eine PDF-Datei daraus erstellt. Ihr findet diese Datei unten als Anhang.

Viel Spaß beim Lesen
und viele Grüße aus dem Oderbruch
Uwe


Deine Erlebnisschilderungen hinsichtlich des Polizeidienstes kommen mir so bekannt vor. Analogien zu den Zuständen in fast allen Polizeidienststellen im Jahr 1990 / 91 unverkennbar - nicht nur im Land Brandenburg.
Nach den Umbenennungen der Dienststellen und der Wiedereinführung der alten Polizeidienstgrade (Mai/Juni 1990) - Hauptmann wurde wieder Hauptkommissar / bei der Kripo kam dann noch der Zusatz Kriminal - dazu - so wurde man dann Kriminalhauptkommissar, quittierte ich am 31.10.1990 auch meinen Dienst bei der Landespolizei Brandenburg.

Es wurden wieder Erinnerungen, wie auch Emotionen aus dieser Zeit durch diesen Beitrag geweckt. Ich hatte sie teilweise schon verdrängt.

Vierkrug


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23.04.2013 10:33
avatar  Pit 59
#5
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quittierte ich am 31.10.1990 auch meinen Dienst bei der Landespolizei Brandenburg.@Vierkrug

Zu der Zeit solltet Ihr wohl auch die Fragebogen Wahrheitsgemäß ausfüllen ?


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23.04.2013 10:47
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#6
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Den Fragebogen brauchte ich nicht mehr ausfüllen, da sowohl der damalige Innenminister der DDR, PMD, wie auch der künftige Innenminister des Landes Brandenburg (ab 01.11.1990), Alwin Ziel wußten, aus welchem Stall ich kam.
Auch dem damaligem Vorsitzenden der GDP, Hermann Lutz (CDU), war dieser Umstand bekannt und er hat sich auch nicht daran gestossen. Die Gründe für mein Ausscheiden waren anderer Natur. U.a. war ich nicht bereit und willens ein Gelöbnis auf diesen "neuen" Staat abzulegen. Und zu dieser Entscheidung stehe ich heute noch.

Vierkrug


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23.04.2013 10:54 (zuletzt bearbeitet: 23.04.2013 10:54)
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#7
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #3
Zitat von ABV im Beitrag #1
Hallo Freunde!
Über meine Erlebnisse während der Wendezeit hatte ich ja in einem anderen Thread bereits berichtet. Wie aber ging es im Oderbruch nach 1990 weiter? Ich habe meine Erlebnisse zwischen 1990 und 1996 niedergeschrieben. Wegen der besseren Lesbarkeit, habe ich eine PDF-Datei daraus erstellt. Ihr findet diese Datei unten als Anhang.

Viel Spaß beim Lesen
und viele Grüße aus dem Oderbruch
Uwe


Hallo Uwe,
das liest sich sehr gut an, einfach Klasse.
Ich werde versuchen, alles durchzulesen in meiner Abfeierwoche, was ich nicht schaffe, drucke ich aus und nehme es mit dem Zug kreuz und quer durch Einheitsdeutschland mit.

Gruß Hackel.




so, während einer Zugfahrt liest du Bücher ???


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23.04.2013 11:03
avatar  Pit 59
#8
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Die Gründe für mein Ausscheiden waren anderer Natur. U.a. war ich nicht bereit und willens ein Gelöbnis auf diesen "neuen" Staat abzulegen. Und zu dieser Entscheidung stehe ich heute noch.@Vierkrug

Alle Achtung Vierkrug,ich kenne den selben Fall aus meiner näheren Umgebung


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23.04.2013 11:36
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#9
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #6
Den Fragebogen brauchte ich nicht mehr ausfüllen, da sowohl der damalige Innenminister der DDR, PMD, wie auch der künftige Innenminister des Landes Brandenburg (ab 01.11.1990), Alwin Ziel wußten, aus welchem Stall ich kam.
Auch dem damaligem Vorsitzenden der GDP, Hermann Lutz (CDU), war dieser Umstand bekannt und er hat sich auch nicht daran gestossen. Die Gründe für mein Ausscheiden waren anderer Natur. U.a. war ich nicht bereit und willens ein Gelöbnis auf diesen "neuen" Staat abzulegen. Und zu dieser Entscheidung stehe ich heute noch.

Vierkrug



@ Vierkrug, und das ist auch gut so, denn ich möchte bei der Bundespolizei als Bürger nur Leute wissen, die hinter unserem Gemeinwesen stehen.
Da haben Heuchler nichts zu suchen. Es ist aber auch gut, dass diese Polizisten diese Demokratie verteidigen, die dir erlaubt, dein Gedankengut hier zu postulieren, ohne dass am nächsten Morgen auffällig unauffällige Herren an deiner Tür stehen, die dich bitten, ihnen zu folgen um mit dir einen Sachverhalt zu klären.


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23.04.2013 12:08
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#10
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ABV

@all

erstmal vielen Dank für das gezeigte Interesse. Da hat sich ja die Arbeit gelohnt

@Vierkrug: meine Hochachtung für deinen konsequenten Schritt. Der dir ganz sicher nicht leicht gefallen sein dürfte.
Ehrlicherweise kommt man nicht an der Erkenntnis vorbei, dass mit der Übernahme ehemaliger Volkspolizisten etc in den Dienst von Bund und Ländern, das Ablegen des Eides an sich, einen " ,merkwürdigen Touch" bekommen hat. Aus heutiger Sicht kann ich voll und ganz verstehen, dass einigen (Alt)Bundesbürgern dabei einigen Unmut verspürten. Waren doch genau die selben Leute, lediglich kurze Zeit zuvor, auf einen völlig anderen Staat und dessen Herrschaftssystem eingeschworen. Damit ist die Bundesrepublik ein erhebliches Risiko eingegangen. Ich denke aber, dass es sich im Laufe der Jahre gezeigt hat, dass sich dieses Risiko ausgezahlt hat. Menschen sind lernfähig und wandelbar. Was sich nicht unbedingt ein Indiz für " Wendigkeit" sein muss. Nö, wir haben auch im Laufe der Jahre sehr viel dazugelernt.

Gruß an alle
Uwe

23.04.2013 13:05
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#11
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habe schon Deine Erlebnisse in Wild-West -Ost angefangen .Da kommen mir einige Sachen irgend wie bekannt vor.In der Uckermark wars nicht anders.

Schöner Bericht ! Vielen Dank für die Erinnerungen !
MfG Fritze


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23.04.2013 19:21
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#12
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Hallo Uwe,

ich lese auch ganz fasziniert Deinen Bericht.

An anderer Stelle schrieb ich auch schon: Hut ab vor Vierkrug. Er stand und steht dazu, zu dem, was er vor der Wende gemacht hat.

Mfg Berlin


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23.04.2013 22:35
avatar  Zkom IV
#13
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Hi Uwe,

gerade die ersten Seiten gelesen. Wie schon vorher die Wendeberichte sehr interessant. Manchmal musste ich auch lachen über die z.T. merkwürdigen Vorfälle. Lese die nächsten Tage weiter.
Schreibe dir dann auch noch eine PN.

Gruß Frank


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23.04.2013 23:24
avatar  Pitti53
#14
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Zitat von ABV im Beitrag #10
@all

erstmal vielen Dank für das gezeigte Interesse. Da hat sich ja die Arbeit gelohnt

@Vierkrug: meine Hochachtung für deinen konsequenten Schritt. Der dir ganz sicher nicht leicht gefallen sein dürfte.
Ehrlicherweise kommt man nicht an der Erkenntnis vorbei, dass mit der Übernahme ehemaliger Volkspolizisten etc in den Dienst von Bund und Ländern, das Ablegen des Eides an sich, einen " ,merkwürdigen Touch" bekommen hat. Aus heutiger Sicht kann ich voll und ganz verstehen, dass einigen (Alt)Bundesbürgern dabei einigen Unmut verspürten. Waren doch genau die selben Leute, lediglich kurze Zeit zuvor, auf einen völlig anderen Staat und dessen Herrschaftssystem eingeschworen. Damit ist die Bundesrepublik ein erhebliches Risiko eingegangen. Ich denke aber, dass es sich im Laufe der Jahre gezeigt hat, dass sich dieses Risiko ausgezahlt hat. Menschen sind lernfähig und wandelbar. Was sich nicht unbedingt ein Indiz für " Wendigkeit" sein muss. Nö, wir haben auch im Laufe der Jahre sehr viel dazugelernt.

Gruß an alle
Uwe


Dieses "Risiko" hat man in der Geschichte der BRD schon mal durch und sich so manchen falschen Hasen eingefangen

Aber war damals so gewollt


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24.04.2013 06:47
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#15
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Guten Morgen Uwe,

ich habe jetzt alle 107 Seiten gelesen, einfach Klasse, der Bericht.

Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung gibt.

Ist den 2. Job Schriftsteller? Das Zeug dazu hast Du. In einem anderen Forum (auch im Oderbruch zu Hause, selbst der Ort wurde genannt: Zechin) steht dann immer wieder: Weiter so..........

Mfg Berlin


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