Spurensuche: Die Grenze zwischen Hilders und Frankenheim in der Rhön

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06.10.2009 21:59 (zuletzt bearbeitet: 06.10.2009 22:03)
#16
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Zitat von manudave
50er Jahre... - lies mal das Buch "Das war die Grenze" - dort ist die Gegend ausführlich beschrieben.



In den 50-jer Jahren, da gabs an der gesamten Grenze entsprechende Durchbrüche.
Insofern war der Bereich der Grenzspitze bei Frankenheim zwar beliebt (Birxmühle, Hotel Sophienhöhe, insbesondere für die Einheimischen), links und rechts des Frankenheimer Grenzbereichs wars einfacher.

Das Buch kenne ich, auch die darin enthaltenen Fehler.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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07.10.2009 06:54
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#17
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Was wäre so ein Beispiel für die Fehler im Buch, welches übriges ein ehemaliger Direktor eines Gymasiums geschrieben hat (soll keine Wertung sein)?


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11.10.2009 23:22
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#18
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Diese Stelle bei Simmershausen habe ich im Jahr 1984 bei einem Grenzbesuch in der Rhön u. a. auch besichtigt. An den BT kann ich mich noch genau erinnern. Ich hatte mein Auto auf dem Weg abgestellt und ging an der Grenzlinie entlang bis auf Höhe des Turms. Er war damals mit 2 Grenzern besetzt. Als diese mich sahen öffnete einer das Fenster des Turms und hielt mit zwei Händen ein Band heraus, es konnte nur sein Maßband für seine restlichen Tage gewesen sein. Das war ein interessantes Erlebnis an das ich mich heute noch gut erinnern kann.

Viele Grüße

Matze


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18.08.2011 17:56
avatar  Runkel
#19
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Ich will mal die Frage nach dem B Turm aufklären.Es ist der BT9 an der Straße Oberweid-Simmershausen.An der Straße Frankenheim -Hilders hat nie ein Beobachtungsturm gestanden.Könnt ihr mir glauben, habe von 1981-1989 in der GK Frankenheim gedient und wohne heute noch in Frankenheim,kenne meinen ehemaligen Abschnitt noch ganz genau. Runkel


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25.01.2013 08:28
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#20
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Hallo, war 1975-76 dort.
Der BT stand da noch nicht, doch links davon, auf dem Foto, im "Steinbruch", konnten ich öfters die "Amis" beobachten.
Der alte B-Turm stand damals auf der anderen Seite, links von der Straße.
Gruß hardi


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20.04.2019 21:41
#21
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Hallo! Ich war 77/78 öfters auf den alten B-Turm. Der stand ca. neben der späteren Straße - etwa dort wo der Fotograf des oberen Fotos gestanden haben muss. Der Berg hintern dem neuen B-Turm war der Stauffenberg. Diesen Namen habe ich aber noch nicht wieder gefunden. Im September 77 ist unser Funk-Uffz. (9. Kaltenwestheim) über diesen Berg abgehauen, aber ohne dass man dem Resi-Posten eine Mitschuld geben konnte.


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20.04.2019 22:02
avatar  mibau83
#22
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Zitat von 13.08.Sojus im Beitrag #21
Der Berg hintern dem neuen B-Turm war der Stauffenberg. Diesen Namen habe ich aber noch nicht wieder gefunden.


versuche es mal mit stauffelsberg.


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21.04.2019 10:58
#23
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Danke! Die Hauptsache ist, dass mir meine Erinnerung nicht total einen Streich gespielt hat.


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21.04.2019 16:57
avatar  Runkel
#24
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Nenne ihn mal Staufelsberg, so ist es richtig.
Habe den auch damals mehrmals überquert bei der Kontrolle 6m + GZ1


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22.04.2019 07:30
#25
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Danke! Ich habe ihn inzwischen über Wikipedia zu Oberweid gefunden, denn bei Google hat er keinen Namen. Ich habe ihn leider nie selbst überquert. Von meinen Postenführern erfuhr ich nur, dass die Grenze dort relativ offen und unübersichtlich sein sollte. Das hat sich ja dann auch bestätigt als unser Funk-Uffz. mit einem Resi, der erst wenige Wochen bei uns war das GM-Netz kontrolliert hat. Der Resi wartete an der unteren Sprechstelle einige Stunden auf den Anruf bzw. das Zurückkommen seines Postenführers.


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22.04.2019 09:49
#26
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Zitat von 13.08.Sojus im Beitrag #21
Im September 77 ist unser Funk-Uffz. (9. Kaltenwestheim) über diesen Berg abgehauen, aber ohne dass man dem Resi-Posten eine Mitschuld geben konnte.


13.09.77

"Mobility, Vigilance, Justice"

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22.04.2019 11:18
#27
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Danke, denn das Datum konnte ich aus meinen eigenen Briefen nicht mehr ermitteln. Dann weißt Du vielleicht auch etwas zu der Flucht eines Soldaten von der 9. am 28./29. Januar 78 nach dem Ausgang über die Minenfeldschleuse bei Unterweid. Übrigens haben sich beide an unser ungeschriebenes Gesetz gehalten: Wen einer geht, dann darf kein Kamerad irgendwie beeinträchtigt werden. Und es darf ihm auch keine Mitschuld oder Versäumnis nachgewiesen werden können.


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22.04.2019 11:24
avatar  linamax
#28
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Zu 27 So war es bei unserer Flucht . Es kam niemand zu Schaden und keiner konnte belangt wurden .


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22.04.2019 14:05 (zuletzt bearbeitet: 22.04.2019 14:08)
#29
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Zitat von 13.08.Sojus im Beitrag #27
Danke, denn das Datum konnte ich aus meinen eigenen Briefen nicht mehr ermitteln. Dann weißt Du vielleicht auch etwas zu der Flucht eines Soldaten von der 9. am 28./29. Januar 78 nach dem Ausgang über die Minenfeldschleuse bei Unterweid..


In den späten Abendstunden des 28. Januar 1978.
Damals Minensperre 62 im doppelten Stacheldrahtzaun.
Minendichte 2. Da war in 1978 fast keine Sperrwirkung mehr vorhanden.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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24.04.2019 09:20
#30
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Und seitdem wurden wir dann in den Ausgang nach Kaltenwestheim gefahren und auch wieder abgeholt. War gut so, denn im trunkigen Zustand den Berg hochlatschen wäre für so manchen eine Qual gewesen.


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