fluchtversuch tom meier und ollie rübner

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28.05.2013 21:17
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#106
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #104
Zitat von Lutze im Beitrag #103
so blöd waren die im Westen mit Sicherheit nicht,was dort an den Zäunen
angebracht wurde,flüchtige DDR-Grenzer werden wohl auch darüber (
berichtet haben,und von den getöteten oder verletzten Personen konnte
man es auch nicht verheimlichen
Lutze


Gleichwohl war offenbar jeder Bericht, jegliche bildliche Darstellung über DDR Grenzbefestigungen verboten. Selbst in der Grenzgebietsszene des Defa Filmes "Die Flucht (1977)" sieht man nichts. Der fluchtwillige Oberarzt Dr. Schmith besucht seine Freundin, die den Job als Krankenschwester schmeissen will und zu ihren Eltern in die LPG ins Grenzdorf gefahren ist. Gemeinsam stehen sie "an der Grenze" und schauen in die BRD (auf die Raststätte Frankenwald bei Rudolphstein) und der Oberarzt will seine Freundin überreden, auch zu flüchten. Von DDR Grenzbefestigungen ist nichts zu sehen...
Theo

in einem DEFA-Film die bildliche Darstellung von Grenzsicherungsanlagen?,
das ging doch alles durch die Zensur
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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28.05.2013 21:24
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#107
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #105
@Lutze, schau mal in den Gartenschläger Fred, da ist so einiges über die 501 drin, warum und wie es zum Abbau der Anlage 501 kam.

Mfg Berlin

Richtig,es ging um den Aufbau der Todes-Automaten,
und den konnte man nicht verheimlichen,
und beim Abbau wußte der Westen schon genau,
wie gefährlich die Dinger sind,sonst wäre der
Milliarden-Kredit wohl nicht zustande gekommen
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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28.05.2013 21:44 (zuletzt bearbeitet: 28.05.2013 23:38)
#108
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Zitat von Lebensläufer im Beitrag #100
Wenn Hansteiner danebenstand (laut seinem Text, seiner Angabe aus alter Zeit) als der Junge mit drei XXX unterschrieben hatte und das dann noch angezweifeld wird frage ich mich, zuwas hier überhaupt noch was getextet wird? Und ja, nichts gegen damaligen korrekt geführten Aktenkram denn dafür waren nicht nur die Nazis bekannt sondern eben auch die Sozialisten in der DDR aber wie im Vortext schon geschrieben:

" Sollte ausgerechnet heute die Wahrheit die Wahrheit sein, und nichts als die reine Wahrheit in der Aktenhergabe über die alten Zeiten?" Ich denke nicht.

Außerdem haben wir alle Zeit der Welt, um selbsterlebte Sachen nicht nur auf Treffen zu erzählen oder sie anschließend hier im Netz zu texten.

Lebensläufer


Lebensläufer oder wie auch immer.
Ich habe von Deinen Beiträgen bisher nicht viel ernst genommen und dies wird auch zukünftig wohl so bleiben.

Träume sanft weiter.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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28.05.2013 21:48 (zuletzt bearbeitet: 28.05.2013 23:40)
#109
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Zitat von Hansteiner im Beitrag #101
Um die Sache zum Abschluß zu bringen, vielleicht wurde die ganze Sache ja wegen den sogenan."Selbstschußanlagen",die es ja offiziell
nicht gab auch nicht an die"große Glocke" gehangen ?

H.


Da sind noch zwei Fragen offen.
Die Bezeichnung G 501 / G 701 gabs nicht, wofür soll das "G" überhaupt stehen?

Wer hat da die Vernehmung vor Abholung der einen Person gemacht?

So nun doch was aus 1976.
An einem Mittwoch im Raum Günterode - Mausberg, zwei Studenten ca. 100 m tief auf DDR Gebiet.
Festnahme feindwärts der Grenzsicherungsanlagen ohne Anlage 501.

Bearbeitung durch MfS.
Ergebnis der Untersuchung, die Personen hatten aus Unkenntnis die Grenze überschritten, eine provokatorische Absicht konnte nicht nachgewiesen werden.
Rücküberstellt am Grenzübergang Worbis.

Und wer suchet der findet, sorry war nicht ganz easy:
Das müßte Dein Fall sein Hansteiner.
War dann doch im Winter.

05. Februar 1976.
Bereich Hohengandern, ein Ehepaar. Die Frau erlitt beim übersteigen des GZI schwere Verletzungen, rechter
Unterschenkel ambutiert, Folge der Auslösung Anlage 501.
Ein Opa war nicht involviert.
Die Personen wurden in der DDR umfänglich betreut und wollten wohl zunächst auch dort bleiben.

Rücküberstellt in die Bundesrepublik im Juni 1976 auf eigenen Wunsch.
Die Bundesregierung war durch die DDR-Organe informiert.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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28.05.2013 21:51 (zuletzt bearbeitet: 28.05.2013 22:39)
#110
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Zitat von Lutze im Beitrag #107
Zitat von berlin3321 im Beitrag #105
@Lutze, schau mal in den Gartenschläger Fred, da ist so einiges über die 501 drin, warum und wie es zum Abbau der Anlage 501 kam.

Mfg Berlin

Richtig,es ging um den Aufbau der Todes-Automaten,
und den konnte man nicht verheimlichen,
und beim Abbau wußte der Westen schon genau,
wie gefährlich die Dinger sind,sonst wäre der
Milliarden-Kredit wohl nicht zustande gekommen
Lutze


Das wußte man schon vor G. seiner ersten Aktion.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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28.05.2013 21:58
#111
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Zitat
Das wußte man schon weit vor G.



Hieß es nicht in div. Artikeln (Spiegel, etc) Gartenschläger hätte die 501 zum Beweis abgebaut, da deren Existenz immer bestritten wurde? Ob nun von Seiten der DDR oder BRD, dass sei mal dahin gestellt.

Angeboten hat er die doch dem BGS bzw. den BRD Behörden und letztendlich dem Spiegel verkauft, weil die mehr bezahlt hatten?

@Lutze: Jepp, Abbau war bekannt, ich meinte Aufbau.

Mfg Berlin

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Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...

Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker....

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28.05.2013 22:02 (zuletzt bearbeitet: 28.05.2013 22:02)
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#112
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Zitat:
Angeboten hat er die doch dem BGS bzw. den BRD Behörden und letztendlich dem Spiegel verkauft, weil die mehr bezahlt hatten?


Ja, Berlin 3321, Gartenschläger war auch von Beruf Opfer.....


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28.05.2013 22:16 (zuletzt bearbeitet: 28.05.2013 22:38)
#113
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #111

Zitat
Das wußte man schon weit vor G.


Hieß es nicht in div. Artikeln (Spiegel, etc) Gartenschläger hätte die 501 zum Beweis abgebaut, da deren Existenz immer bestritten wurde? Ob nun von Seiten der DDR oder BRD, dass sei mal dahin gestellt.

Angeboten hat er die doch dem BGS bzw. den BRD Behörden und letztendlich dem Spiegel verkauft, weil die mehr bezahlt hatten?

@Lutze: Jepp, Abbau war bekannt, ich meinte Aufbau.

Mfg Berlin



Zu G. gibt's in den Weiten des WWW bzw. in diversen Büchern genügend Material zum Nachlesen, auch wem er die SM70 angeboten hat und wem nicht.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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29.05.2013 08:38
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#114
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Zitat von Kurt im Beitrag #112
Zitat:
Angeboten hat er die doch dem BGS bzw. den BRD Behörden und letztendlich dem Spiegel verkauft, weil die mehr bezahlt hatten?


Ja, Berlin 3321, Gartenschläger war auch von Beruf Opfer.....


Gartenschläger war sicher eine streitbare Person.
Er wurde von einem Stasikommando abgeschlachtet weil er eine der perversesten und menschenverachtensten Praktiken der DDR bloßstellte.

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29.05.2013 08:41
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#115
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Und ich werde heute eine von unseren Laufenten schlachten ,die quakt mir einfach zu viel ! Sind ja schliesslich Laufenten und keine Quackenten !

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29.05.2013 10:20
#116
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Hallo Thunderhorse,

Es freut mich das du was gefunden hast! Ich habe schon gedacht ich bin nicht mehr"klar" in der Birne.
Der Vorfall ist also doch nun im Winter gewesen. Entschuldige bitte, es ist auch nun schon 37 Jahre her !!!
G501, war die allg. Bezeichnung der Minenanlage. Es kann sein,daß die Abk. G vielleicht für " Gerät "stand?
Gemeint die Zentralen in den jeweiligen Führ.stellen.?
Die andere Bezeichnung der Anlage kenne ich nicht.
Wer die Verhöre geführt hat, die ganze "Bude" war voll mit Uniform und Zivil !

Wie gesagt, es ist schon 37 Jahre her !!!

Gruß H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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29.05.2013 11:20
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#117
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ABV
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #114
Zitat von Kurt im Beitrag #112
Zitat:
Angeboten hat er die doch dem BGS bzw. den BRD Behörden und letztendlich dem Spiegel verkauft, weil die mehr bezahlt hatten?


Ja, Berlin 3321, Gartenschläger war auch von Beruf Opfer.....


Gartenschläger war sicher eine streitbare Person.
Er wurde von einem Stasikommando abgeschlachtet weil er eine der perversesten und menschenverachtensten Praktiken der DDR bloßstellte.


Von "Abschlachten" kann wohl keine Rede sein. Ansonsten wären die beteiligten MfS-Mitarbeiter wohl zu empfindlichen Freiheitsstrafen verurteilt worden! Viel mehr stellt sich die Sache doch so dar, dass die geplante Festnahme des Herrn Gartenschläger, " aus dem Ruder gelaufen ist". Erwiesen ist, dass Gartenschläger bei seiner Aktion mit einer Pistole bewaffnet war. Und das er sich seiner Festnahme durch Anwendung der Schusswaffe widersetzen wollte. Erst dann eröffnete das Festnahmekommando ebenfalls das Feuer.
Man sollte auch die Tatsache nicht außer acht lassen, dass die Mitglieder solcher Festnahmekommandos sicher bestens ausgebildet waren, jedoch absolut keine Kampferfahrung besaßen. Die MfS-Mitarbeiter befanden sich in einer absoluten psychischen Ausnahmesitiuation. Wobei nicht zuletzt die Angst um das eigene Leben eine nicht unwesentliche Rolle bei der Handlungsführung spielte. Welcher Mitarbeiter der " bewaffneten Organe" der DDR, konnte schon von sich behaupten, jemals beschossen worden zu sein? Da kann das Training auf dem Übungsplatz noch so perfekt sein. Wenn die " blauen Bohnen" fliegen, kann auch ein Elitesoldat die Nerven verlieren.
Und warum sollte das MfS Gartenschläger überhaupt " abschlachten"? War ein lebender Gartenschläger, den man festnehmen und vor Gericht stellen konnte, für die Propaganda nicht viel nützlicher? Tote an der Grenze schadeten immer dem Ansehen der DDR! Das wusste auch die für die geplante Festnahme Verantwortlichen. Wahrscheinlich hatten die Schreibtischstrategen jedoch nicht damit gerechnet, dass die " Zielperson" bewaffnet sein könnte.

Gruß Uwe
29.05.2013 12:06
#118
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Hmm, da wäre ich mir nun nicht so sicher, ob das nicht bekannt war. Denn das MfS wusste ´ne ganze Menge, warum nicht auch das?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man die Täter, wenn sie denn Täter waren, vor Gericht gestellt hätte. Eher nicht, würde ich sagen.

Aber das ist Spekulatius.

MFG Berlin
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Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...

Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker....

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29.05.2013 12:11
avatar  Mike59
#119
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #118
Hmm, da wäre ich mir nun nicht so sicher, ob das nicht bekannt war. Denn das MfS wusste ´ne ganze Menge, warum nicht auch das?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man die Täter, wenn sie denn Täter waren, vor Gericht gestellt hätte. Eher nicht, würde ich sagen.

Aber das ist Spekulatius.

MFG Berlin




Bezieht sich diese - deine Feststellung auf die Aktion Gartenschläger?

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29.05.2013 12:29 (zuletzt bearbeitet: 29.05.2013 12:29)
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#120
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( gelöscht )

Überdies sollte man nicht vergessen, daß Gartenschläger's Kumpan auch noch von westlicher Seite schoß.
Gartenschläger war ein Mensch, der das, was er seine "Ideale" nannte, meistbietend verkaufte.

Aber wir kommen vom Thema ab, denn es geht hier um Tom Meier und Olli Rübner. Diese waren nur mit Fahrtenmesser bewaffnet und flüchteten zurück in's Hinterland.


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