Was für eine Zeit,war das?

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27.03.2013 10:43
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#16
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Zitat von Gert im Beitrag #14
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #9
Zitat von Gert im Beitrag #8
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #2
Ich bekam meine erste Wohnung 1982. 2-Raumwohnung, ca. 50m2 mit Kachelofen. Das Badezimmer war ein Schlauch und nachdem ich meine Schwarzenberg aufstellte, musste man schräg auf der Toillette sitzen. Aber Badewanne mit Badeofen war vorhanden. Es war eine AWG - Wohnung. Leider war im Badezimmer Schimmel, da die Außenwand schlecht isoliert wurden war...wir haben tagelang versucht die Wand mittels Heizsonne trockenzulegen...dann frisch gepinselt...aber der Schimmel kam schon nach wenigen Wochen wieder durch. Die AWG war ja komplett taub auf dem Ohr.


rot mark. was ist das um Himmels Willen?




Ich will garnicht wissen was Du gleich wieder denkst

Die Antwort ist ganz simpel: Waschmaschine http://de.wikipedia.org/wiki/Waschger%C3...k_Schwarzenberg

LG von der grenzgaengerin



rot mark.
was meinst du denn damit? Ich konnte nur mit dem Begriff nichts anfangen, da diese Geräte bei uns nicht Schwarzenberg sondern Siemens, Bosch, Gorenje usw. hiessen.




Na weil Du gleich den Himmel um Hilfe gerufen hast

Mit der guten alten WM66 konnte man nicht nur Wäsche waschen: Z.B wurde sie auf Jahrmärkten auch zum Bockwurst aufwärmen genutzt. Ich habe sie auch zum Einwecken von Obst verwendet. Und als Warmwasserbereiter für das Badewasser für die Kinder im Sommer, wenn man bei der Hitze nicht den Badeofen anschmeißen wollte......

LG von der grenzgaengerin


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27.03.2013 10:44
#17
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Der Brüller war die Tischschleuder, das Ding machte sich selbstständig..wenn man es nicht festhielt....
beim festhalten wurde man selbst ordentlich " durchgeschüttelt ", zusätzlich mußte der Auffangbehälter für
das entfleuchte Wasser immer neu ausgerichtet werden.


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27.03.2013 10:44
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#18
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Zitat von ddr-bürger im Beitrag #13
Eine "Schwarzenberg" ist eine Waschmaschine. Kenne noch so ein uraltteil aus den 60er von meinen Eltern. Gehäuse mit Bottich drin, von oben zu beladen, Heizung mit Thermostat und ein Wellrad um die Wäsche in Wallung zu bringen. Der absolute Luxus war die zugehörige Schleuder, Wellrad wurde gegen Flügel / Propeller vertauscht und in dem Schleudereinsatz war eine Turbine und zu wurde das Teil zur Zentrifuge. Laugenpumpe gab es nicht, da wurde ein Schlauch in einen Eimer gehalten und mit Gefälle lief die Brühe ab.
Das war die Uraltausführung, die späteren Modelle kenne ich nicht, dann gab es die "Foron" Waschmaschinen.

@grenzverletzerin
das war dann schon einen "neuere".


Glaub schon...ich hatte sie von Oma bekommen, da sie sich einen Halbautomat kaufte. Das Ding hat aber nur gewaschen. Geschleudert habe ich mittels Tischschleuder, welche auf einem Brett auf der Badewanne stand. Letztendlich war es besser als garnichts und wir haben ja alle klein angefangen.


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27.03.2013 10:46
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#19
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Zitat von ddr-bürger im Beitrag #15
Ja wir "armen Zonis" hatten ja gaaar nichts. Fliesen waren wirklich eine Mangelware, jedenfalls Keramikfliesen. Als Ersatz dienten Glasfliesen, sahen auch nicht schlecht aus, aber wehe man mußte beim Renovieren die Dinger abhacken....


DDR Bürger ich will nicht wieder den großen Rundumschlag Ost./.West anfangen. Aber in dem Bereich Baustoffe war die DDR wirklich hinterm Mond. Es gab hier in den 60 er 70 er und 80 er Jahren Baustoffe, die kannte man in der DDR überhaupt nicht. Ich weiss wovon ich rede, weil ich mich in dieser Materie gut auskenne ( beruflich vorbelastet )


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27.03.2013 10:50
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#20
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@gert

nichts liegt mir an einem Rundumschlag, ich weiß doch selber was im argen lag. ich hatte von den Großeltern ein altes Bauernhaus übernommen, ohne Bad und WC. da kannst Du Dir ja denken was ich für Klimmzüge damals machen mußte....
Ich will ja nicht schön reden, was nicht schön zu reden ist. Ich denke wir sind beide da etwas "Programmiert" und springen entsprechend unseren Prägungen an.


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27.03.2013 10:56
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#21
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Zitat von silberfuchs60 im Beitrag #17
Der Brüller war die Tischschleuder, das Ding machte sich selbstständig..wenn man es nicht festhielt....
beim festhalten wurde man selbst ordentlich " durchgeschüttelt ", zusätzlich mußte der Auffangbehälter für
das entfleuchte Wasser immer neu ausgerichtet werden.


Füchschen, die Tischschleuder eignete sich hervorragend zum Entwässern von Kartoffeln für Thüringer Klöße...


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27.03.2013 11:02
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#22
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Und aus dem Motor der Schwarzenberg hatte ich mit einer Welle und Riemenscheiben meine erste kleine "Kreissäge" gebaut. Das waren noch "Multifunktionale" Geräte.


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27.03.2013 11:08
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#23
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Zitat von ddr-bürger im Beitrag #22
Und aus dem Motor der Schwarzenberg hatte ich mit einer Welle und Riemenscheiben meine erste kleine "Kreissäge" gebaut. Das waren noch "Multifunktionale" Geräte.


Womit wir wieder beim erfinderischen "Ossi" sind...hihi.

Was echt schlimm war, das Problem mit dem Kohlehandel...meist kamen die nicht zur verabredeten Zeit. Warst du zu Hause war es unproblematisch und als Frau sowieso...nett betteln und sie kippten mir die Kohlen mittels einer Rutsche übers Kellerfenster gleich rein. Leider hielten sie sich oft nicht an die Termine und wenn ich dann abends nach Hause kam und die zig Zentner Kohlen vor der Tür hatte...da kam Freude auf.


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27.03.2013 11:14
#24
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Hatte mal einer "zeitweisen Freundin" 70 Zentner Brikett vor dem Haus in die Schubkarre geschaufelt, zum haus gefahren und dann in´s Kellerloch.
Der "Lohn", als sie von Arbeit kam, war mir gewiss.


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27.03.2013 11:16
#25
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Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #21
Zitat von silberfuchs60 im Beitrag #17
Der Brüller war die Tischschleuder, das Ding machte sich selbstständig..wenn man es nicht festhielt....
beim festhalten wurde man selbst ordentlich " durchgeschüttelt ", zusätzlich mußte der Auffangbehälter für
das entfleuchte Wasser immer neu ausgerichtet werden.


Füchschen, die Tischschleuder eignete sich hervorragend zum Entwässern von Kartoffeln für Thüringer Klöße...



Gv das ist mir neu
Aber zur damaligen Zeit war man noch erfinderich und machte aus der Not eine Tugend.
Aber mit WM Schwarzenberg und Tischschleuder waren wir doch schon gut dran.
Wenn ich mich an die Anfänge so Ende der 60-er Anfang der 70-er Jahre denke.
Waschhaus anmelden und eintragen, dann wenn man dran war ...Ofen mit Kessel anheizen anheizen und die Zinkbade-
wannen mit Wasser auffüllen.
Wäsche dann in den Kessel, öfters stauchen /umrühren und ich muß sagen,man hat durch den "Nebel" nicht mal mehr
die Tür gesehen.
Dann der Kraftakt mit der Wäsche von Kessel in die Wannen...bis die Wäsche halbwegs sauber wurde...wenn das Wasser halbwegs klar blieb
Dann ausringen.....und ab auf die Leinen...denn Platz mußte man sich schon vorher "sichergestellt" haben.
Na und die Bettwäsche und Tischdecken nach Trocknung zur Mangel, natürlich nach vorheriger Anmeldung.
Vor der Mangel hatte ich sag mal Respekt.


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27.03.2013 11:17 (zuletzt bearbeitet: 27.03.2013 11:18)
avatar  Mike59
#26
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Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #21
Zitat von silberfuchs60 im Beitrag #17
Der Brüller war die Tischschleuder, das Ding machte sich selbstständig..wenn man es nicht festhielt....
beim festhalten wurde man selbst ordentlich " durchgeschüttelt ", zusätzlich mußte der Auffangbehälter für
das entfleuchte Wasser immer neu ausgerichtet werden.


Füchschen, die Tischschleuder eignete sich hervorragend zum Entwässern von Kartoffeln für Thüringer Klöße...


Und ich dachte immer das ist eine Kartoffelklossmasseschleuder mit der man auch Wäsche schleudern konnte. Für 230 Märkerchen, da durfte es schon ein Multifunktionsgerät sein. *gr*

Bildanhänge

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27.03.2013 11:19
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#27
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In der alten Bauernbude waren Kellerlöcher so etwas über DIN A4 Größe. da alles rein schaufeln und dann runter und mit einem Haken vom Loch weg ziehen, weil mit Schwung ging da nichts...

Es kommen bei solchen Filmen immer wieder Erinnerungen und da spielt auch das Lebensgefühl eine Rolle. damals noch mit Illusionen und Erwartungen...

Aus ähnlichen Gründen sehe ich mir auch die alten "Polizeiruf 110" an.


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27.03.2013 11:20
avatar  GKUS64
#28
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Über die Tischschleuder wurde von Insidern berichtet, dass sie sogar zum Abbruch der Schwangerschaft benutzt wurde, Babypillen gab´s noch nicht!


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27.03.2013 11:25
avatar  Lutze
#29
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diese Tischschleuder hatten wir beim Umzug nach Hamburg mitgenommen,
als meine Frau die angeschmissen hatte,kam die Nachbarin unter uns hoch,
und geklingelt,ob der Lärm aus unserer Wohnung kommt,wir haben ihr das
Teil gezeigt und auch vorgeführt,diesen Anblick hab ich immer noch vor Augen
Lutze


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27.03.2013 11:26 (zuletzt bearbeitet: 27.03.2013 11:36)
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#30
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Zitat von GKUS64 im Beitrag #28
Über die Tischschleuder wurde von Insidern berichtet, dass sie sogar zum Abbruch der Schwangerschaft benutzt wurde, Babypillen gab´s noch nicht!


Das kann ich für die Zeit ab 1973 nicht so bestätigen. Die Anti - Baby - Pille war sogar kostenlos auf Rezept erhältlich. Und mit dem §218 hatte glaube spätestens ab1972 keine Frau mehr die Schleuder als Engelsmacherin nötig.

Was natürlich nicht ausschliesst, das die Benutzung der Schleuder während der Schwangerschaft zu Fehlgeburten geführt haben kann. Die Vibration war gewaltig.

LG von der grenzgaengerin


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