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#41

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 21.03.2013 08:17
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von icke46 im Beitrag #40


Was aber meiner Meinung nach ein Gesamt-Berliner Auslaufmodell ist. ist die typische Berliner Eckkneipe, mit dem Kühlfach mit Sichtfenster, wo man einfach so ne Bulette mit Senf oder eine Hackepeter-Schrippe bekam.




Nicht zu vergessen die Soleier auf dem Thresen. Die scheinen aber ein gesamtdeutsches Auslaufmodell zu sein.

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 21.03.2013 08:17 | nach oben springen

#42

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 21.03.2013 10:14
von Feliks D. | 8.889 Beiträge | 36 Punkte
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Nur mal eins an Barbara was die langen Warteschlangen beim Fernsehturm betrifft. Wenn ich ab und an kurzfristig nach Berlin muss dann lege ich auch einen Zwischenstopp am Fernsehturm ein und gehe oben im Restaurant bei schönster Aussicht herrlich essen.

Um die von Dir beschriebenen Wartezeiten zu umgehen buche ich auf dessen Internetseite immer VIP-Tickets. Diese kosten nun mal einen Euro mehr, haben aber den Vorteil an der Schlange, die ja teilweise bis nach draußen geht, vorbei nach ganz vorne zu gehen und sich beim VIP Einlass anzustellen können. Man fährt dann innerhalb weniger Minuten sofort nach oben und kann sich die schöne Stadt ansehen. Anschließend geht man ins Restaurant, wo mit dem Ticket zusammen schon Plätze reserviert sind, und kann gut Speisen.

Gerade wenn man wie ich zeitlich eng eingebunden ist, ist dies eine schöne Sache.

http://tv-turm.de/de/online-tickets.php unten gibt es dann die VIP Tickets. Wenn Du also auch selten in Berlin bist und dann nicht lange warten kannst/willst, ist das eine saubere Geschichte.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
zuletzt bearbeitet 21.03.2013 10:15 | nach oben springen

#43

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 21.03.2013 13:33
von Moskwitschka (gelöscht)
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Liebe Barbara,

oh ha, musste es denn jetzt ausgerechnet Lübke sein der so geredet hat (wer sonst, er war definitiv einer der peinlichsten...), wie steh ich jetzt da.... :-)

Lübke ist der erste Bundespräsident, den ich bewusst erlebt habe. Zumindest im Radio meiner Großeltern. Richtig präsnt ist mir dann die Wahl von Gustav Heinemann.

Und da ist mir Lübke doch glatt zuvor gekommen. (Bestimmt kennst du die Witze über ihn bzgl. seiner Unsicherheiten mit der deutschen Sprache :-)

Und Lübke hatte eine starke Frau an seiner Seite, die Wilhelmine. Ohne sie, gäbe es bestimmt noch mehr Anekdoten, von einem Mann, der auf seine Art authentisch war.

Heute (nein gestern stand) steht auf meinem Kalender:

"Was hinter uns und was vor uns liegt sind winzige Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt."
(Henry S. Haskins - den ich nicht kenne)


"Die Erinnerung ist das einzige Paradies, woraus wir nicht vertrieben werden können."
(Jean Paul, der heute 250 Jahre alt geworden wäre) http://www.stern.de/kultur/buecher/dicht...lt-1987282.html

Der gute Mann hat so Recht. Unser Gehirn speichert mehr, als wir in Schubläden und Kisten aufheben können. Materielle Symbole und Erinnerungen, die aus unserem Blickwindel verschwinden uns aber lange real begleitet haben, bleiben trotzdem.

GLG von der grenzgaengerin


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#44

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 21.03.2013 17:01
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Es hat übrigens nach der Wende auch Straßenkämpfe gegeben und die Namen konnten gehalten werden.
In meinen Heimatort ist die Ernst- Thälmann-, Karl- Liebknecht, - Rosa- Luxemburg oder Karl- Marx- Straße - genauso Alltag wie eine Bahnstation vor Magdeburg namens SKET Industriepark.
Zwar hat man alles gut verpackt, der Insider weiß aber, daß diese Abkürzung für das Schwermaschinenkombinat Ernst Thälmann steht, dem Führer der deutschen Arbeiterbewegung.
Leider waren die CDU- Schwarzkittel der Allianz für Deutschland am euphorischen Anfang ihrer kommunalen Karriere sehr schnell dabei, alle möglichen Spuren der DDR- Vergangenheit zu verwischen, indem sie Denkmale wie die legendäre Leninstatue von Eisleben schnellstmöglich beseitigen ließen, über eine Rückführung und Wiederaufstellung ist aber schon ernsthaft diskutiert worden, da es einst das Stadtbild prägte und dem Tourismus nützen würde.
Immerhin ist es im Historischen Museum Berlin am neuen Standort auch ein Besuchermagnet, den man leichtfertig weggeben hat.
Geschichtsverweigerung nenne ich das auch, wenn sich eine Buchautorin aus dem Mansfelder Land mit maßgeblichen Persönlichkeiten befaßt und am Beispiel Halles Genscher, Händel oder Forster (Ethnologe) abhandelt, jedoch R. Heidrich (Nazi- Gauleiter) und M. Honecker (Feist) links liegen läßt.
Das ist schon ziemlich armseelig.


Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#45

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 21.03.2013 18:20
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #44
Es hat übrigens nach der Wende auch Straßenkämpfe gegeben und die Namen konnten gehalten werden.
In meinen Heimatort ist die Ernst- Thälmann-, Karl- Liebknecht, - Rosa- Luxemburg oder Karl- Marx- Straße - genauso Alltag wie eine Bahnstation vor Magdeburg namens SKET Industriepark.
Zwar hat man alles gut verpackt, der Insider weiß aber, daß diese Abkürzung für das Schwermaschinenkombinat Ernst Thälmann steht, dem Führer der deutschen Arbeiterbewegung.
Leider waren die CDU- Schwarzkittel der Allianz für Deutschland am euphorischen Anfang ihrer kommunalen Karriere sehr schnell dabei, alle möglichen Spuren der DDR- Vergangenheit zu verwischen, indem sie Denkmale wie die legendäre Leninstatue von Eisleben schnellstmöglich beseitigen ließen, über eine Rückführung und Wiederaufstellung ist aber schon ernsthaft diskutiert worden, da es einst das Stadtbild prägte und dem Tourismus nützen würde.
Immerhin ist es im Historischen Museum Berlin am neuen Standort auch ein Besuchermagnet, den man leichtfertig weggeben hat.
Geschichtsverweigerung nenne ich das auch, wenn sich eine Buchautorin aus dem Mansfelder Land mit maßgeblichen Persönlichkeiten befaßt und am Beispiel Halles Genscher, Händel oder Forster (Ethnologe) abhandelt, jedoch R. Heidrich (Nazi- Gauleiter) und M. Honecker (Feist) links liegen läßt.
Das ist schon ziemlich armseelig.


In dem kleinen Dörfchen Borgesdorf in Sa.-Anh. gibt es sogar eine Straße mit dem offiziellen namen "Straße des Sozialismus". kam vor jahren sogar mal im Fernsehen. Meine Frau stammt aus dem Nachbarort und ich komme morgen wieder dort vorbei. Die Mehrheit der Einwohner hält es nicht für notwendig, für eine Umbenennung noch Geld auszugeben und ich glaube, manche sind auch recht stolz darauf, den Anfeindungen mancher Politiker und Wendehälse widerstanden zu haben und somit in D wohl der einzige Ort mit einem solchen Straßennahmen zu sein.



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#46

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 21.03.2013 18:44
von Hackel39 | 3.510 Beiträge | 2213 Punkte
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #45
Zitat von Hackel39 im Beitrag #44
Es hat übrigens nach der Wende auch Straßenkämpfe gegeben und die Namen konnten gehalten werden.
In meinen Heimatort ist die Ernst- Thälmann-, Karl- Liebknecht, - Rosa- Luxemburg oder Karl- Marx- Straße - genauso Alltag wie eine Bahnstation vor Magdeburg namens SKET Industriepark.
Zwar hat man alles gut verpackt, der Insider weiß aber, daß diese Abkürzung für das Schwermaschinenkombinat Ernst Thälmann steht, dem Führer der deutschen Arbeiterbewegung.
Leider waren die CDU- Schwarzkittel der Allianz für Deutschland am euphorischen Anfang ihrer kommunalen Karriere sehr schnell dabei, alle möglichen Spuren der DDR- Vergangenheit zu verwischen, indem sie Denkmale wie die legendäre Leninstatue von Eisleben schnellstmöglich beseitigen ließen, über eine Rückführung und Wiederaufstellung ist aber schon ernsthaft diskutiert worden, da es einst das Stadtbild prägte und dem Tourismus nützen würde.
Immerhin ist es im Historischen Museum Berlin am neuen Standort auch ein Besuchermagnet, den man leichtfertig weggeben hat.
Geschichtsverweigerung nenne ich das auch, wenn sich eine Buchautorin aus dem Mansfelder Land mit maßgeblichen Persönlichkeiten befaßt und am Beispiel Halles Genscher, Händel oder Forster (Ethnologe) abhandelt, jedoch R. Heidrich (Nazi- Gauleiter) und M. Honecker (Feist) links liegen läßt.
Das ist schon ziemlich armseelig.


In dem kleinen Dörfchen Borgesdorf in Sa.-Anh. gibt es sogar eine Straße mit dem offiziellen namen "Straße des Sozialismus". kam vor jahren sogar mal im Fernsehen. Meine Frau stammt aus dem Nachbarort und ich komme morgen wieder dort vorbei. Die Mehrheit der Einwohner hält es nicht für notwendig, für eine Umbenennung noch Geld auszugeben und ich glaube, manche sind auch recht stolz darauf, den Anfeindungen mancher Politiker und Wendehälse widerstanden zu haben und somit in D wohl der einzige Ort mit einem solchen Straßennahmen zu sein.



Aber richtig putzig wird es beim Namen "Straße der Einheit", wobei ich denke, daß es ursprünglich um die Sozialistische Einheitspartei, die Einheit Deutschlands unter Hammer-Sichel- Ehrenkranz oder die Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik ging.
Weiß das eigentlich jemand genau?
Hier mußte nun bloß noch kostenfrei umgedeutet werden.
Auf jedem Fall ist diese Patt- Situation die Ideallösung im Straßenkampf.


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#47

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 21.03.2013 19:07
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Also Straße der Einheit wurde in Erfurt in Alfred-Hess-Str. umbenannt. Die Begründung war, daß da der Zusammenschluss von KPD und SPD gemeint war und das war ja nach heutiger Lesart ein "Zwangszusammenschluss". Die SPD- und KPD-Mitglieder, die zusammen in den KZs gesessen haben, werden da mehrheitlich wohl anderer Meinung sein. Es gibt aber in dem eingemeindeten Ort Büßleben noch eine Straße diesen Namens. Sogar in Koblenz heißt eine Straße so, aber die meinen dort sicher was Anderes. Die Bilderstürmereien in dieser Richtung waren wohl, abhängig von den persönlichen Intentionen der in den 90ern Macht Ausübenden sehr unterschiedlich. Demokratische Entscheidungen blieben da mehr als einmal auf der Strecke. Unsere Tochter hat bei der Entscheidung, wie ihr Gymnasium künftig heißen soll, ein Musterbeispiel im negativen Sinne erlebt, was unter demokratischen Entscheidungen verstanden werden kann.



zuletzt bearbeitet 21.03.2013 19:10 | nach oben springen

#48

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 21.03.2013 19:33
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #47
Also Straße der Einheit wurde in Erfurt in Alfred-Hess-Str. umbenannt. Die Begründung war, daß da der Zusammenschluss von KPD und SPD gemeint war und das war ja nach heutiger Lesart ein "Zwangszusammenschluss". Die SPD- und KPD-Mitglieder, die zusammen in den KZs gesessen haben, werden da mehrheitlich wohl anderer Meinung sein. Es gibt aber in dem eingemeindeten Ort Büßleben noch eine Straße diesen Namens. Sogar in Koblenz heißt eine Straße so, aber die meinen dort sicher was Anderes. Die Bilderstürmereien in dieser Richtung waren wohl, abhängig von den persönlichen Intentionen der in den 90ern Macht Ausübenden sehr unterschiedlich. Demokratische Entscheidungen blieben da mehr als einmal auf der Strecke. Unsere Tochter hat bei der Entscheidung, wie ihr Gymnasium künftig heißen soll, ein Musterbeispiel im negativen Sinne erlebt, was unter demokratischen Entscheidungen verstanden werden kann.


Gut Dore Holm, gehen wir mal runter von der Straße.
Die Namensweihen waren mit Sicherheit keine DDR- Eigenart, Personenkult ohne Not sehe ich alle paar Monate am Erfurter Hauptbahnhof, genauer gesagt, dem Willy- Brand-ans- Fenster- Haus.
Ich meinte immer, daß die Namensträgerbewegung zusammen mit der FDJ abgeschafft wurde, aber irgendwie steckt es doch im Deutschen drin.
Jene Namensträgerbewegung (Jugendkollektive der DDR kämpften um einen revolutionären Ehrennamen) hat uns FDJlern aber auch Einblicke in das gelebte Leben alter, meist regionaler Kämpfer der Arbeiterbewegung oft aus erster Hand ermöglicht.
Die Nachkommen dieser Genossen wurden direkt kontaktiert, es wurde Fotomaterial und biografische Daten beschafft und für die Bewerbung des Kollektivs aufbereitet.
Über den Antrag entschied ein Gremium verdienter Parteigenossen, hier in Eisleben rekrutierte sich das aus dem Direktor der Stadtmuseen u.a. Persönlichkeiten im hohen Alter für die jener Personenkreis oft auch noch Weggefährte war.
Die Namen wurden also nicht verschenkt sondern auf Basis der Präsentation des Kollektivs (hier Lokwartungsbrigade und Jugendlok) vergeben, zusammen mit einer Urkunde, die ich bis heute noch aufbewahrt habe auch wenn das keiner mehr sehen will.
Das war Geschichte pur, und auch recht spannend, insbesondere wenn man es mit weniger wohlgesonnenen Kollegen zu tun bekam, die diese Persönlichkeiten anders sahen.
Mir ist sogar schon Prügel angeboten worden, falls Planlok 131 007 tatsächlich eines Tages als Jugendlok mit diesem Namen vom Hof rollen sollte, was ich jedoch nicht für voll nahm- man wußte ja, wo es her kam.
Die Besuche im Nachbarort bei den Nachkommen durch unsere Abordnung waren für beide Seiten sehr angenehm, eine solche Ehrung des Großvaters wurde doch positiv bewertet.


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#49

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.03.2013 01:11
von Moskwitschka (gelöscht)
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Straßenkämpfe gab es immer nach Umbrüchen. Hier 2 Beispiele aus Berlin Pankow.

Ossietzkyplatz

Bis 1871 hieß er Kirchplatz und von 1871 bis 1948 Friedensplatz..???? Was war daran verfänglich, dass dieser Platz 1948 umbenannt wurde?

Pastor-Niemöller-Platz

Seit 1899 Bismarckplatz, nach Reichskanzler Bismarck benannt, erfolgte 1951 die Umbenennung in Kurt-Fischer-Platz nach dem Chef der Volkspolizei Kurt Fischer (1949–1950). 1992 wurde der Platz nach Pastor Niemöller benannt. Es gab auch Straßen und Plätze die es im 20. Jahrhundert doppelt getroffen hat.

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 22.03.2013 01:11 | nach oben springen

#50

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.03.2013 11:05
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Am Schloßteich steht bei uns eine Thälmann-Büste, find ich gut, vielleicht fragen ja beim Vorbeigehen Kinder ihre Eltern wer der Mann war, befürchte aber fast die werden das gar nicht wissen.


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#51

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.03.2013 11:27
von Eisenacher | 2.069 Beiträge | 6 Punkte
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Das nach jedem Systemwechsel als erstes die Straßen umbenannt werden und die Denkmäler verschrottet werden, finde ich doof. Die Geschichte wird dadurch nicht ausgelöscht. Als Teil der Geschichte sollte man den Kram stehen lassen. Da klappt es dann auch mit dem Geschichtsunterricht besser.


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#52

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.03.2013 11:40
von Nostalgiker | 2.880 Beiträge | 1274 Punkte
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Mir fällt doch glatt das Thälmann Denkmal in Berlin ein ......
Ist auch nicht entsorgt worden.
Ob das Wohngebiet noch 'Thälmann Park' heißt? Weiß nicht, interessiert auch nicht sonderlich.
Die S-Bahnstation bekam wieder ihre 'alte' Bezeichnung, aus Thälmann Park wurde wieder Greifswalder Strasse .....

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#53

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.03.2013 11:56
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Wenn ich von meinen Kindern ausgehe, der große ist 31 und interessiert, hinterfragt auch viel von damals, meine Tochter ist 22 und ich drücke es mal so aus, eher heutebezogen, die DDR z.B. ist da gar kein Thema von Interesse.
Man kann aber auch Geschichtsinteresse nicht aufdrängen, entweder es ist da oder halt nicht.


zuletzt bearbeitet 22.03.2013 11:58 | nach oben springen

#54

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.03.2013 13:38
von Jobnomade | 1.380 Beiträge | 9 Punkte
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mir fällt da grade ein:
In Kaltennordheim, einem kleinen Städchen in der Rhön, gibt es eine "Ernst-Thälmann-Strasse".
Immer, wenn ich dort vorbeifahre, merke ich, wie ein Schmunzeln über mein Gesicht zieht.

Ich glaub, wenn jetzt einer daherkäme und wollte diese Strasse umbenennen - mir würde zukünftig etwas fehlen.
Ich denke, wir sollten etwas gelassen mit unserer Vergangenheit umgehen.
Diese Art der "Bilderstürmerei" ist doch typisch für die chinesische Kulturrevolution Mao's. Wollen wir uns wirklich auf diese Stufe stellen ?

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
Schuddelkind und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.03.2013 20:37 | nach oben springen

#55

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.03.2013 18:21
von Rainman2 | 5.850 Beiträge | 802 Punkte
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #52
Mir fällt doch glatt das Thälmann Denkmal in Berlin ein ......
Ist auch nicht entsorgt worden.
Ob das Wohngebiet noch 'Thälmann Park' heißt? Weiß nicht, interessiert auch nicht sonderlich.
Die S-Bahnstation bekam wieder ihre 'alte' Bezeichnung, aus Thälmann Park wurde wieder Greifswalder Strasse .....

Gruß
Nostalgiker

Hallo Nostalgiker,

Ja, der Park heißt noch Thälmann-Park und damit auch das Wohngebiet. Soweit ich mich erinnere, gab es Anfang der 90er eine Bürgerfragung dazu in der Gegend.

Ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#56

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.03.2013 20:23
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #39
Zitat von Barbara im Beitrag #34

Ja und weißt du was Eisenacher?
Ich habe in der Nähe des Alex mit einer "Ost-Berliner" Wirtin gesprochen, die sagte.
"früher" , da wussten wir genau wo wir hingehen konnten am Alex, zum Tanzen, zum Quatschen, was trinken gehen. Heute ist da nüscht mehr."..........



Liebe Barbara,

das mit der Wirtin würde ich nicht überbewerten. Die gute Frau ist auch älter geworden. Und da wo ich vor 30 Jahren in die Disko gegangen bin, würde ich als über 50-jährige wahrscheinlich heute auch nicht mehr hingehen - "Alextreff". http://www.artflakes.com/de/products/disko-im-alextreff-2 "Klärchens Ballhaus" , auch in Berlin Mitte, feiert dieses Jahr 100-es, hat alle Wirren der Zeit überlebt. http://de.wikipedia.org/wiki/Cl%C3%A4rchens_Ballhaus

Und rund um den Alex gibt es auch heute genug wo man hingehen kann, mit dem großen Vorteil, dass man nicht mehr platziert wird. Aber auch mit dem großen Nachteil des Nichtrauchens...

Und bei der Fragen des Quatschens, stellt sich nicht wohin, sondern mit wem. Und das ist eine nicht unwichtige Begleiterscheinung der Wende - das "Auseinanderlaufen" der Menschen aus was für Gründen auch immer.

LG von der grenzgaengerin







... da war ich :-)))))))) draußen im Biergarten und habe jedenfalls für mein Empfinden die leckersten Bouletten meines Lebens gegessen. Es war ein total buntes Volk da, alte Berliner/innen, Touristen, ein Hochzeitspaar hatte den Ballsaal gemietet, alt und jung durcheinander, und ich mal gleich wieder mit Leuten am quatschen - Samstag abend in Berlin :-)))))


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#57

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.03.2013 20:24
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #42
Nur mal eins an Barbara was die langen Warteschlangen beim Fernsehturm betrifft. Wenn ich ab und an kurzfristig nach Berlin muss dann lege ich auch einen Zwischenstopp am Fernsehturm ein und gehe oben im Restaurant bei schönster Aussicht herrlich essen.

Um die von Dir beschriebenen Wartezeiten zu umgehen buche ich auf dessen Internetseite immer VIP-Tickets. Diese kosten nun mal einen Euro mehr, haben aber den Vorteil an der Schlange, die ja teilweise bis nach draußen geht, vorbei nach ganz vorne zu gehen und sich beim VIP Einlass anzustellen können. Man fährt dann innerhalb weniger Minuten sofort nach oben und kann sich die schöne Stadt ansehen. Anschließend geht man ins Restaurant, wo mit dem Ticket zusammen schon Plätze reserviert sind, und kann gut Speisen.

Gerade wenn man wie ich zeitlich eng eingebunden ist, ist dies eine schöne Sache.

http://tv-turm.de/de/online-tickets.php unten gibt es dann die VIP Tickets. Wenn Du also auch selten in Berlin bist und dann nicht lange warten kannst/willst, ist das eine saubere Geschichte.



Ich danke dir für den Tipp Felix!


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#58

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.03.2013 20:57
von DoreHolm | 9.040 Beiträge | 6915 Punkte
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Heute habe ich ganz in der Nähe von Borgesdorf, in dem es die "Straße des Sozialismus" gibt, in einem Dorf auch eine "Wilhelm Pieck Straße" gesehen. Völlig o.k., finde ich. War schließlich der erste Präsident eines Teiles von Deutschland nach dem WK II.



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#59

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.03.2013 21:01
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #43

Liebe Barbara,

oh ha, musste es denn jetzt ausgerechnet Lübke sein der so geredet hat (wer sonst, er war definitiv einer der peinlichsten...), wie steh ich jetzt da.... :-)

Lübke ist der erste Bundespräsident, den ich bewusst erlebt habe. Zumindest im Radio meiner Großeltern. Richtig präsnt ist mir dann die Wahl von Gustav Heinemann.

Und da ist mir Lübke doch glatt zuvor gekommen. (Bestimmt kennst du die Witze über ihn bzgl. seiner Unsicherheiten mit der deutschen Sprache :-)

Und Lübke hatte eine starke Frau an seiner Seite, die Wilhelmine. Ohne sie, gäbe es bestimmt noch mehr Anekdoten, von einem Mann, der auf seine Art authentisch war.

Heute (nein gestern stand) steht auf meinem Kalender:

"Was hinter uns und was vor uns liegt sind winzige Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt."
(Henry S. Haskins - den ich nicht kenne)


"Die Erinnerung ist das einzige Paradies, woraus wir nicht vertrieben werden können."
(Jean Paul, der heute 250 Jahre alt geworden wäre) http://www.stern.de/kultur/buecher/dicht...lt-1987282.html

Der gute Mann hat so Recht. Unser Gehirn speichert mehr, als wir in Schubläden und Kisten aufheben können. Materielle Symbole und Erinnerungen, die aus unserem Blickwindel verschwinden uns aber lange real begleitet haben, bleiben trotzdem.

GLG von der grenzgaengerin






Liebe Grenzgängerin,

Jean Paul mag ich auch so gerne.....

Gustav Heinemann ist für mich auch einer der großen Deutschen, anständig und aufrichtig. Einer der Gegenspieler Adenauers und tritt als Bundesinnenminister zurück, weil er gegen die Remilitarisierung der BRD war. Vertrat Kriegsdienstverweigerer. Hier ein ein Auszug aus der Bundespräsidenten - Seite:

1969 wurde Gustav Heinemann zum Bundespräsidenten gewählt. Als eines seiner wichtigsten Anliegen bezeichnete er die Überwindung der Untertänigkeit und die Erziehung der Deutschen zu mündigen Menschen mit bürgerlichem Handeln und Verhalten, die sich aktiv für die freiheitliche Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit und soziale Gerechtigkeit einsetzen sollten.


Johannes Rau mochte ich auch und v. Weizäcker, also Leute die eine erkennbare Kontur haben, deren Werte erkennbar sind und die im Zweifel auch konsequent sind....


Wegen der "Frauen von..." : Kennst du eigentlich Böll's "Frauen vor Flusslandschaften"? Welche Rolle sie spielten, diese klugen Frauen, die auf eigene Karrieren verzichteten, die vielleicht einen ganz eigenen Anteil an der Geschichte hätten haben können? Die die nacher sitzen gelassen wurden, wenn sie ihre Pflicht getan hatten? - Vielleicht auch ein Aspekt zu unserem Thema......

Liebe Grüße!
Barbara


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#60

RE: "Recht an Geschichte"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.03.2013 23:09
von Moskwitschka (gelöscht)
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Liebe Barbara,

ich kann erstaunlicher Weise alle Bundespräsidenten von Theodor Heuss bis Gauck runter rattern und sie auch politisch, zumindest in den Grundzügen, auf jeden Fall aber wie sie in der Öffentlichkeit wirkten, einordenen. "Hoch auf dem gelben Wagen "...

Wie sieht es bei Dir aber mit unseren DDR Staatsoberhäuptern aus?

Ich will es Dir nicht zu einfach machen. Daher nur eine kleine Anekdote am Rande. Als kleiner Jungpionier mit blauem Halstuch hatte ich die große Ehre, irgendwann in den 60-ern, Walter Ulbricht bei seiner Ankunft zu einem Besuch in Moskau mit einem großem Strauß roter Nelken auf dem Flughafen zu begrüßen. Ich bin volkommen entsetzt nach hause gekommen, und habe mich über die Schrumpelfinger des Staatsratsvorsitzenden aufgeregt. Mein Vater behauptet seit dem, dass nicht zuletzt dieses Erlebnis mich derart geprägt haben soll, dass ich die Autoritäten der DDR grundsätzlich angezweifelt habe.

So und nun Du Wen kennst Du noch so aus der DDR-Geschichte, die die Geschicke der DDR wesentlich bestimmt haben?

Bölls Flußlandschaften habe ich noch nicht gelesen. Ich werde es mir aber aufheben, bis der Frühling ausbricht. Damit ich beim Lesen nicht noch eine nachträgliche Winterdepression bekomme

GLG von der grenzgaengerin


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