Vorstellung

17.03.2013 13:12
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#1
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Hallo,
ich bin ganz neu hier - obwohl eigentlich altgedient,
wehe betont das jemand auf der ersten Silbe!!
Hier der erste Teil meiner Vorstellung, militärisch:
Im Spätherbst hatte ich 1975 meinen ersten Tag an
der Grenze: In der Grenzkompanie Dedeleben,
im Großen Bruch, Harzvorland, fast ein ganzes Jahr
sollte folgen.
Zuvor gab es in Halberstadt die, wohl übliche, halb-
jährige Ausbildung im GAR 7.
Namen von Vorgesetzten oder Kameraden sollen
hier wohl nicht ohne deren Zustimmung stehen - ich
erinnere jedoch noch sehr viele.
Später dann ging es (ganz entgegen den Sprüchen,
Hoffnungen und Vermutungen) etliche Male zum
Reserve-Wehrdienst (nie an die Grenze).
Der zweite Teil, zivil, stelle ich mich als Bau-Ing. vor,
bin jetzt (wirklich) schon seit über 40 Jahren im Bau-
wesen, habe zuerst richtig als Facharbeiter gearbeitet,
nach der "Fahne" dann studiert.
Vorstellung i.S. was ich mir hier vorstelle und erwarte:
Erinnerungen, Denkanstöße und ggf. Kontakte

so, genug für heute,
schönen Sonntag !


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17.03.2013 13:15
#2
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Hallo Dedelebenberlin,
herzlich Willkommen bin schon auf Deine Berichte gespannt.


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17.03.2013 13:20
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#3
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So und nun antworte ich mir mal gleich selbst:
Weil es manch´ Anderer auch schreibt,
oder es gefragt wird: Ich wohne im LDS,
nicht Land Der Sonne
sondern Landkreis Dahme-Spreewald.
Letzte = 9. Reservisteneinberufung (immer
f.d. Pioniere nach Storkow, manchmal dann
im Busch oder auf Ausbildung) im April ´89,
dann Oltn. d. Reserve.


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17.03.2013 13:29
#4
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Zitat von Dedelebenberlin im Beitrag #3
So und nun antworte ich mir mal gleich selbst:
Weil es manch´ Anderer auch schreibt,
oder es gefragt wird: Ich wohne im LDS,
nicht Land Der Sonne
sondern Landkreis Dahme-Spreewald.
Letzte = 9. Reservisteneinberufung (immer
f.d. Pioniere nach Storkow, manchmal dann
im Busch oder auf Ausbildung) im April ´89,
dann Oltn. d. Reserve.


LDS war bzw. ist mir bekannt, war ja Früher nicht weit weg von mir.
Warum Land der Sonne ?...eher Land des Schnees...!


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17.03.2013 13:37
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#5
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Willkommen im Forum @Dedelebenberlin.
Na dann lass uns an deinen Erlebnissen teilhaben.

Gruß ek40


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17.03.2013 13:54
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#6
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Hallo und Willkommen im Forum.

Endlich mal wieder jemand aus meinem Regiment.
Aber zu deiner Zeit war die Struktur ja noch anders.


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17.03.2013 15:55
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#7
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Auch von mir ein Willkommen im Forum!

Ich habe da gleich eine Frage:

Wie wird man als GWD ler Olt. der Reserve?
Hat dies was mit der "Verpflichtungserklärung" Reserveoffizier während des Studiums zu tun?
(Ich habe mich erfolgreich geweigert, diese zu unterzeichnen)
Was ist mir da erspart geblieben, bzw. wie muss ich mir so eine Nachschlag Laufbahn vorstellen?

PS: Was bedeutet SBBR?

Edit: PS angefügt


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17.03.2013 16:25
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#8
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Das begann schon vorher, zur Musterung 1974 war bekannt,
dass ich nach Ausbildung und einem Jahr Praxis studieren will.
Da wurde ich also nach den üblichen Untersuchungen zum
Ende der Musterung bei dem ebenfalls üblichen "Gespräch"
gleich entsprechend empfangen: "Aha, wir freuen uns, dass
sie so gute in der Ausbildung abschneiden ... und studieren
wollen... da gehen wir ja sicherlich zu Recht davon aus, dass
sie sich auf drei Jahre Wehrdienst verpflichten ..."
Huh, das wollte ich garnicht, sicherlich 10 Minuten gab es den
üblichen, freundlichen Druck, nicht erpresserisch aber es war
klar, das dies von mir erwartet wurde. Mit 18 Jahren war ich
kein Held, wackelte schon, bis der einzige Zivilist in der Runde
sagte, dass er dann nur noch ein Möglichkeit sieht. Eben die
Verpflichtung zum Reserveoffizier. ... Hab´s unterschrieben und
war froh da raus zu sein.
Das Thema war in den langen Schichten am Zaun auch dran
und alle (auch Vorgesetzte) meinten, das ich da ja Glück hätte,
als Grenzer würde man nicht zur Reserve gezogen.
Denkste, 1981, hatte ich die berühmte Postkarte im Kasten
und war dann nach 1/4 Jahr "richtiger Offizier" Zugführer bei den
Sturmpionieren. So ein Panzerpionierzug mit T55 und MTLB
und ein SPW 40 P2 für den ZF war eine ganz robuste Zusammen-
stellung. Nach der Schnellbesohlung hatte ich natürlich keine
Ahnung zu Details... wusste allerdings etliches aus der Baupraxis
und vom Wehrdienst zuvor, war demzufolge nicht ganz Greenhorn.

Jedenfalls gab es alle zwei Jahre einen "Lehrgang", zwischendurch
mal ´ne Übung und den Mob-Befehl sowie einen großen Koffer
Klamotten...

Die Socken hatten als arbeitssocken bis vor 5 Jahren gereicht ;)


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17.03.2013 16:37
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#9
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Achso,
in Storkow gab es, bitte berichtigt mich ggf., damals
unter anderem ein Sturmpionierregiment, im Mob-Fall dann Brigade
und ein SBBR Straßen-, Brücken-Bauregiment oder Batallion?

Jedenfalls war ich auch zweimal (berufsbedingt) Behelfsbrückenbauer,
eher Zuschauer.
Einmal gab´s auch eine größere Lehrvorführung, da war ich kurz bei
den Baupionieren. Da war auch "Heinze" Hoffmann da, ich glaube das
war im Sommer ´81. Ich war noch in der O.-Ausbildung, da musste ich
drei Tage im Gelände das Nivelliergerät bedienen und die Planierraupe
einweisen, das Planum für´s Festzelt hatten die "ohne" einfach nicht gerade
hingekriegt.


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17.03.2013 17:37
avatar  80er
#10
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Aha, SBBR = Straßen-, Brücken-Bauregiment


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17.03.2013 17:39
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korrekt!!


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17.03.2013 19:41
#12
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Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum auch von mir.

Als ich 84/85 diente, gabs sogar Reservisten in einer Grenzkompanie, glaub das war in Teistungen, bin mir nicht mehr sicher, aber irgendwie so.
Ich erinnere mich daran, weil die Welt klein ist und ich dort einen alten Sportfreund aus meiner Stadt/Sportsektion traf.
Ob der zuvor auch Grenzer war, kann ich allerdings nicht mehr sagen, ist aber anzunehmen.
Die Geburtenschwachen Jahrgänge machten das wohl nötig, dass auch Grenzer wieder gezogen wurden.

Bei Dir wirds allerdings sicherlich eher an der Verpflichtung gelegen haben, dass war ja sicher ein fest geplantes Kontigent welches nicht nur fürs Papier war.

Ich war nie zur Reserve, dass hatte einen betrieblichen Grund, oder besser gesagt 2, da ich von 85-89 in 2 Betrieben war die beide auf ihre Art eine Nähe zum militärischen hatten.
Im ersten Betrieb, welcher auch mein Lehrbetrieb war und wohin ich nach der Grenze zurück kehrte, dort war der Sicherheitsinspektor der ehemalige Chef vom Wehrkreiskommando, und da ständig ein Mangel an Busfahrern war -ich war nach der Grenze bis zur Wende Busfahrer- so sorgte der Sicherheitsinspektor dafür, dass ich nicht wieder gezogen wurde, sagte er mir mal selber.
Der zweite Betrieb, in dem ich 86/87 auch Busfahrer war, war der Spezialbau Potsdam, also ein Betrieb, der soweit ich mich erinnere dem Verteidigungsministerium unterstand.
Somit blieb mir die Reserve erspart.


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