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#41

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 13.03.2013 19:32
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #40

Die Grenzgaengerin schrieb hier diese "Tradition" stamme noch aus der Zarenzeit. Das verstehe ich aber nicht. Wenn eine Armee wie die zaristische aufgelöst wird , die meißten Generäle und Offiziere werden aufgeknüpft und eine neue Armee wird gebildet und existiert über 60 Jahre.
Wie können sich da solche Traditionen fortsetzen?



Hallo schnatterinchen,

ein wenig Militärgeschichte der Zarenzeit, ein Scheffel Geschichte der Roten Armee mit einer Prise Oktoberrevolution

Und Traditionen werden weitergegeben. Auch ein General war mal Soldat. Und die Soldaten des Zaren sind nicht alle aufgeknüpft worden, zumal die Armee des Zaren eine der größten in der damaligen Zeit war. Und auch nicht alle Offiziere. Wenn ich mich recht erinnere bestand die Zarenarmee aus ca. 200.000 Mann.

Und bei jedem Umbruch greift man gern auf vorhandenes zurück. Siehe 1989. Oder bei der Gründung der Bundeswehr ......

LG von der grenzgaengerin


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#42

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 13.03.2013 19:50
von 94 | 12.344 Beiträge | 6638 Punkte
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #40
Aber sicher war das so denke ich .Hat doch ne Menge Arbeit abgenommen.

Naja, nicht nur. Die EK-Bewegung (irgendwie ein Oxymoron, ein E bewegt sich doch nimmer, odär?) war, wenn ein Vorgesetzter damit 'spielte', auch immer ein Tanz auf Messers Schneide. Besonders UaZ können davon ein Lied singen, ich erlebte Einige welche sich die Butter vom Brot klauen ließen und das Brot dann auch noch. Bei der nächsten Ab-/Zuversetzung (zum Schluß aller ¼Jahre) wurden dann 'andre Seiten aufgezogen'. Na und dann schwappte das schnell rum. Als ZF mußte man da irgendwie eine funktionierende Balance finden. Bei mir war das zum Beispiel auch mal ein Gefreiter als Gruppenführer und der Hunde-Uffz. als sein Unterstellter. Und der Gefreite war auch PF, wenn die Beiden mal aufzogen, wobei ich diese Konstellation tunlichst vermied in der Planung. Und die einzige 'Gegenleistung' welche ich dem Gefreiten bieten konnte, waren ein zwei Kurzurlaube zusätzlich.
Wobei, als AGT bei der EK-Bewegung und erst recht bei der Djedowschtschina mitreden zu wollen, ist wie als Eskimo übers Verhalten in der Sahara zu sinnieren.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#43

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 15.03.2013 17:57
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Hallo aus der Nordheide,
ich habe einige Jahre in Perleberg gewohnt und mein Garten grenzte an eine Sanitätseinrichtung der sowjetischen Streitkräfte.
Es war stellenweise nicht mehr auszuhalten , die Soldaten hingen ständig am Zaun und baten um etwas zu essen und wollten Uhren verkaufen.
Auch war ich Augenzeuge , als zwei Soldaten sich über den Zaun entfernt hatten und "eingefangen" wurden.Es war grauenhaft was da geschah.
Zunächst geschlagen und dann zwei Vorgesetzte ( Uffz.) einer an den Füssen und einer an den Händen und dann auf einen LKW geworfen.


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#44

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.03.2013 17:53
von Gert | 14.252 Beiträge | 7927 Punkte
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Zitat von Mike59 im Beitrag #27
Ja unser Gert, im Bezug zu diesem Thema reagiert er so stereotyp wie er es anderen gern vor hält. Eine Mischung aus reaktionärem Antikommunismus und einer Überlieferung von "welch eine Schande, gegen diese ..... haben wir den Krieg nicht nur verloren, nein wir haben den Arsch richtig voll bekommen." Das mit dem Antikommunismus hat sich nun gezeig, waren wohl alles keine Kommunisten. Den Arsch haben wir trotzdem voll bekommen - und wie! Dabei hätten wir doch die Guten sein sollen.
So hat eben jeder seinen "blinden Fleck" und der will gepflegt sein.
Ich komme übrigens auch aus Erfurt, genau wie meine Vorfahren. Da gibt es viele Erzählungen über die Besatzer! Solche und auch andere gehören da zu dem Bild welches die Zeit von damals wieder spiegelt.



So Mike , da hast du nun einen Knochen in die Arena geworfen, nach dem Motto, irgendwas wird schon hängenbleiben. Das hätte ich gern konkreter, deine Ankündigungen der Erzählungen über die Besatzer. Waren sie ( die Erzählungen) positiv oder negativ ? Es gab in Thüringen 2 Besatzungsmächte über welche möchtest du denn erzählen und wenn ja was für Erzählungen ? Leg mal los.

Ich kann aus dem Munde meiner Mutter, berichten, dass sie mit mir knapp einjährigem Steppke aufs Land ( nach Gräfentonna ) zu einem Bauern flüchtete im Frühjahr 45. Am Karfreitag 1945 standen die ersten Panzerspähwagen der US Army am Dorfrand. Irgendein HJ A...loch gab noch einen Heldenschuss ab und sie stoppten und feuerten in das Dorf, was man ja verstehen kann. Nach einiger Zeit der Ruhe besetzten sie das Dorf. Den Bauern samt meiner Mutter wiesen sie aus dem Haus und wir mussten bei Nachbarn unterkommen. Nach 2 Tagen zogen diese Kampftruppen weiter in Richtung Erfurt. Da sie fast keine frischen Lebensmittel hatten, verlangten sie von dem Bauern Eier, Milch, Fleisch usw. Aber sie requirierten nicht einfach sondern liessen Marketenderware der army wie Corned beef, Zigaretten usw zum Ausgleich da! Mit den Erwachsenen waren sie korrekt, sprachen aber kein Wort, ausser dass sie Befehle erteilten. Und das alles sicher kurz nach der Befreiung des KZ Aussenlagers Ohrdruf, das so grauenvoll war, dass selbst der Oberbefehlshaber der vereinigten Streitkräfte, General Eisenhower, zusammen mit 3 Sternegeneral Patton Ohrdruf besichtigte.
Von den Russen erzählten meine Eltern, als sie WC 's sahen haben sie Kartoffeln darin waschen wollen. Sie waren ganz erstaunt, dass die Kartoffeln beim Abziehen des WC's plötzlich verschwanden.

Nun bist du dran. Erzähle mal aus deinem Wissensschatz über die Besatzer.


linamax hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#45

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.03.2013 19:03
von damals wars (gelöscht)
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Der Witz mit den Kartoffeln im Klo ist so alt.
Versuch doch mal, ne normale Kartoffel im Klo runterzuspülen.

Ansonsten, Glück gehabt. Meine Großeltern durften bei den Amis binnen 9 Minuten das Haus verlassen.
"Jetzt sind es nur noch 8 Minuten, Madame!"

Dann durften die deutschen! Nachbarn plündern.
Was sie auch ausführlich machten.

Die alten Männer aus dem Volkssturm wurden auf die Motorhaube des Jeeps gesetzt und dann wurde durch Korbetha gerast.
Die Angst der Männer hat sich in das Gedächtnis meiner Mutter gebrannt.


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#46

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.03.2013 19:12
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge | 4 Punkte
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es gab bestimmt übergriffe auf und von allen seiten, aber immer wird nur das negative erwähnt, dann hat man wenigstens etwas zum vorhalten. es ist heute nicht anders, viele straftaten geschehen aber ist es ein migrant schreien alle sofaort:aha die ausländer wieder obwohl es auch etliche anständige gibt. mein vater bekam als kind von den russen komissbrot geschenkt. er ging bei denen nicht betteln, sondern die freuten sich das er gut pfeiffen konnte und dafür gaben sie ihm immer brot was er nach hause brachte. dabei hatten die russen damals selber kaum zu essen.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#47

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.03.2013 19:17
von Lebensläufer (gelöscht)
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Das vermischt sich hier irgendwie, die Fredüberschrift mit den Amis und was Die alles so drauf hatten im deutschen eroberten Ländle und deren Einwohnern. Dann kam auch noch diese heutige Sicherheitstruppe Omo...was? ...bei den Russen dazu, ehrlich, das passt nun gleich garnicht zum Thema. Wäre es nicht besser, dazu nen Extrafred, eben zu den amerikanischen Besatzern aufzumachen?

Lebensläufer


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#48

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.03.2013 22:55
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Zitat von damals wars im Beitrag #45
Der Witz mit den Kartoffeln im Klo ist so alt.
Versuch doch mal, ne normale Kartoffel im Klo runterzuspülen.

Ansonsten, Glück gehabt. Meine Großeltern durften bei den Amis binnen 9 Minuten das Haus verlassen.
"Jetzt sind es nur noch 8 Minuten, Madame!"

Dann durften die deutschen! Nachbarn plündern.
Was sie auch ausführlich machten.

Die alten Männer aus dem Volkssturm wurden auf die Motorhaube des Jeeps gesetzt und dann wurde durch Korbetha gerast.
Die Angst der Männer hat sich in das Gedächtnis meiner Mutter gebrannt.


rot mark.
ja alt ist er, etwa 67 Jahre nunmehr, aber da er so oft erzählt wird, muss doch was wahres dran sein oder?


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#49

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.03.2013 23:09
von Mike59 | 9.560 Beiträge | 6379 Punkte
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Zitat
rot mark.
ja alt ist er, etwa 67 Jahre nunmehr, aber da er so oft erzählt wird, muss doch was wahres dran sein oder?




Oder er wird einfach nur wiederholt.



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#50

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.03.2013 19:34
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Da gibt es noch etwas wie diese ....wohl Legende "Kartoffelverschwindesache übers Wasserhauskloo". Die Sache mit "Sie fassten den besoffenen Soldaten an Händen und Füssen und zack gings rauf auf den LKW". Ich möchte bestimmt nicht mosern, aber hat das Einer schonmal mit einem erwachsenen Menschenkind gemacht?Und war da die Ladeklappe des LKW unten oder oben? Ich meine weiterhin, da gehören mindestens vier Leutchen dazu, um genau sowas zu bewerkstelligen.

Und ja, ich streite sowas nicht ab,wenn"es Einer wirlich und ehrlich mit eigenen Augen irgendwo in der damaligen DDR schonmal gesehen hatte", lasse mich also eines Besseren belehren.Aber wie geschrieben, ein ausgewachsenes Menschenkind wiegt im Schnitt gute 70 Kilo und die durch die Luft zu werfen bedarf es schon ganzer Kerle.

Lebensläufer


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#51

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.03.2013 20:13
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diese Videos werde ich nicht einbetten ...
https://www.youtube.com/user/Usertrueline/videos

Nur soviel, die Kartoffelgeschichte mag ja eine nette Anekdote sein oder auch nicht.
Das andere ist (leider) gewiß keine urbane Legende.
Nur ob die 'Werfer' ganze Kerle sind, auch wenn sie sich selber vielleicht so sehen ... ich meine nicht!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Harzwanderer und furry haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.03.2013 20:13 | nach oben springen

#52

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.03.2013 07:36
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94 was sollen solche Videos vom Heute? Heute war nicht damals in den Kasernen der Freunde und schade, das wir keine alten Veteranen der Freunde hier haben, die da auch einmal ordentlich beitragen könnten. Eigentlich habe ich mich schon geärgert, hier in dem Fred überhaupt was getextet zu haben. Ich begründe das auch gleich einmal warum?

Über meine Zeit in deren Kasernen der GSSD in der DDR habe ich hier und in einem anderen Forum irgendwo schon ein, zwei, drei Dutzend Texte geschrieben. Wir waren im Schnitt von 7.00Uhr bis manchmal weit nach 16.00Uhr dort vor Ort arbeiten und das knapp fünfzehn Jährchen lang. In diesen vielen Jahren gab es Zwei, ich betone das,gerade einmal Zwei einschneidente Erlebnisse wo ich dachte, ne, wie passiert sowas (was sind die Gründe für sowas völlig Ungewohntes) und noch ein Drittes Ereignis, was meine Kollegen und mich fast das Leben gekostet hätte.

Aber offene Mißhandlungen von Soldaten durch Unteroffiziere oder Offiziere so auch in der Ausbildung Fehlanzeige und der Rainer besaß schon damals gute Augen und noch bessere Ohren, war auch nicht nur in deren Heizhäusern zugange sondern fast überall, auch auf deren Rollfeldeldern im Hubschrauber drin und nicht nur da drin.

Soll heißen ich lasse mich ja gerne eines Besseren belehren, Jederzeit, auch über Erzählungen damaliger Veteranen der Freunde und fünfzehn Jahre Arbeitsleben in deren Kasernen , ich betone das auch nochmal waren kein Pappenstiel, die verschläft man nicht mit "AUF EINEM AUGE wohl bissel BLIND" Und Ja, auf deren riesigen Übungsgeländen war der Rainer nun nicht mit ...vielleicht noch Panzerfahren, das tut mir ja furchtbar leid,

Lebensläufer

Einen schönen Tag allen ins Forum


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#53

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.03.2013 08:28
von Moskwitschka (gelöscht)
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Guten Morgen Lebensläufer,

so ist ds mit Tabu - Themen. Zeitzeugen zu finden. die offen über die Erniedrigung erzählen, die sie erfahren haben, ist auch heute noch sehr schwierig. Die Gründe sind vielfälltig und liegen nicht zuletzt im Selbstbild des russischen Mannes. Ich habe meinen Onkel mehrmals nach seinen Erfahrungen gefragt, der in den 60-ern seinen Wehrdienst in der Sowjetunion abgeleistet hat. Seine Antwort war immer: "Mädchen, darüber spricht man nicht." Und solange ich das Gefühl habe, hier im Forum wird an dem System der Mißhandlungen gezweifelt, werde ich hier über meine persönlichen Wahrnehmungen und Erlebnisse nicht schreiben. Zumal ich keine Augenzeugin im Sinne von Zeugin von Mißhandlungen bin, sondern nur üer den Umgang mit diesem Tabu- Thema in der Sowjetunion berichten kann. Und ich habe keinen Bock darauf, hier als "Nestbeschmutzerin" in die Nörgel-Ecke gestellt zu werden.

Hier nur ein Link mit umfassenden Material zur Дедовщина http://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%94%D0%B....83.D1.80.D0.B5

Ist zwar in russisch. Aber das dürfte je kein Problem sein.

LG von der grenzgaengerin


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#54

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.03.2013 08:49
von schulzi | 2.197 Beiträge | 2424 Punkte
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kurz zu den thema schwarze das sind rußland und der ukraine die turkvölker diese stehen dort auf der untertsten stufe der hirachie sie werden für alles verantwortlich gemacht (z.b. 3.reich die juden) sind zwar vor dem gesetz gleichgestellt aber als ich kiew gesehen hatte wie diese erniedrigt werden war ich entsetzt .


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#55

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.03.2013 09:20
von Grenzverletzerin | 1.201 Beiträge | 158 Punkte
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Hallo Grenzgaengerin,

ein Thema mit dem ich mich nie konfrontiert sah und das nie im Fokus meines Interesses lag.
Über Infos in deutsch würde ich mich dennoch freuen, du kennst dich in der Thematik aus und hast diesbzgl. bei der Quellenrecherche sicher ein besseres Händchen...ein paar deutsche Links wären sehr nett.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dedowschtschina: Gibt nicht soviel her.
Über den Soldaten Andrej Sytschow hatte ich schon mal was gehört und bei dem Wiki-Link diese Quelle gefunden:http://www.welt.de/print-welt/article193...ohne-Beine.html gefunden.
Mein Russisch ist einfach zu lange her...ich bin ja froh, dass ich es noch lesen kann.

Ich habe ein kleines Erlebnis aus meiner DDR-Zeit. Ich wartete in Dresden auf meinen Zug und auf einmal rückten die Menschen ganz dicht an die Bahnsteigkante...eine Kompanie russischer Soldaten in Reih und Glied kam. Die Soldaten waren kahlgeschoren, hatten ausgemergelte Körper und der Blick war strikt auf den Boden gerichtet. Ich bekam ein so beklemmendes Gefühl und ich sag mal was ich ehrlich dachte: Wie die Bilder der Todesmärsche aus dem KZ, nur in Uniform. Als der Trupp vorüber war kamen die Leute am Bahnsteig, ob des Gesehenen, ins Gespräch. Viele meinten, dass waren bestimmt Strafgefangene...


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.
[url]http://www.smiliesuche.de/smileys/chemiker/chemiker-smilies-0001.gif[/url]


KasparHauser hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#56

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.03.2013 09:30
von rotrang (gelöscht)
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Zitat von Lebensläufer im Beitrag #50
Da gibt es noch etwas wie diese ....wohl Legende "Kartoffelverschwindesache übers Wasserhauskloo". Die Sache mit "Sie fassten den besoffenen Soldaten an Händen und Füssen und zack gings rauf auf den LKW". Ich möchte bestimmt nicht mosern, aber hat das Einer schonmal mit einem erwachsenen Menschenkind gemacht?Und war da die Ladeklappe des LKW unten oder oben? Ich meine weiterhin, da gehören mindestens vier Leutchen dazu, um genau sowas zu bewerkstelligen.

Und ja, ich streite sowas nicht ab,wenn"es Einer wirlich und ehrlich mit eigenen Augen irgendwo in der damaligen DDR schonmal gesehen hatte", lasse mich also eines Besseren belehren.Aber wie geschrieben, ein ausgewachsenes Menschenkind wiegt im Schnitt gute 70 Kilo und die durch die Luft zu werfen bedarf es schon ganzer Kerle.

Lebensläufer

Morgen Lebensläufer. das habe ich mit eigenen Augen gesehen auf dem Bahnhof Ludwigslust. grausamer ging es nicht


zuletzt bearbeitet 10.03.2015 21:23 | nach oben springen

#57

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.03.2013 12:40
von Fritze (gelöscht)
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Auch ich habe dies nicht nur einmal gesehen.In unserer Kreisstadt gab es auch einen sehr grossen Stützpunkt der CA. Dort kam es auch in den 1980er Jahren wiederholt zu solchen Wurfaktionen.Und die anschliessende Tracht bekamen sie auch gleich auf der Ladefläche.
Wieweit die Diskrimminierung der einfachen Soldaten ging ,konnte man auch im Stadtbild sehen.Wenn Offiziersfamilien einkaufen gingen ,folgten ihnen in gebührenden Abstand die tragenden Muschkoten.


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#58

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.03.2013 18:56
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Um das nochmal ganz klar zu betonen, ich pflege hier nicht die alleinige Wahrheit, nur weil ich gute fünfzehn Jahre Arbeitsleben in den Kasernen der GSSD im Bezirk Leipzig und nicht nur da verbracht habe. Aber ich bin gegen Pauschalverurteilungen.

Mal als nur ein Beispiel aus den den 70er/bis Mitte der 80er Jahre. Mir ist in diesen ganzen Jahren nicht ein Soldat über den Weg gelaufen, der irgendwie Hunger geschoben hätte wegen"unzureichender Ernährung, tagtäglicher En" soll ganz klar heißen deren Speiseplan war beileibe nicht umwerfend(wir aßen öfters als Handwerker Mittags mit in der Soldatenküche) aber es musste kein Soldat Hunger schieben, gar seine 20,-Mark Wehrsold nur zum Sattwerden ausgeben. Im Gegenteil, sie kauften eher Bonbons im Soldatenclub oder wie das Ding hieß?

Die Hirarchien siehe in einem Vortext hier, da gehe ich voll mit. In deren Heizhäusern hatten Russen das Sagen(fast überall), die notwendigen Arbeiten (Drecksarbeiten) wurden von allen anderen Nationalitäten erledigt. Ich habe dabei auch ganz krasse Unterschiede kennengelernt siehe wieder" in manchem Heizhaus konntest du sprichwörtlich vor Sauberkeit vom Fussboden essen und im Anderen einfach nicht barfuß unter die Dusche gehen".

Lebensläufer

Ih bin mometan dran, eine Russlanddeutsche aus meinem Ort zu aktivieren, damit sie mir Internetseiten von damaligen Veteranen der Freunde übersetzt. Wenn das einen kleinen Erfolg bringt, werde ich über diese Aktivitäten (deren Erlebnisse ihres Wehrdienstes) mich wieder einbringen. Aber na klar, natürlich auch schon eher.

Lebensläufer und Danke für Vortexte


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#59

RE: übergriffe-Mißhandlung.. sowietischer soldaten :

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.03.2013 19:16
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Die Werfer müssen Hühnen gewesen sein.
Ich sollte mal in einem Zug ne Frau hochheben, die abgeklappt war. Es war mir unmöglich, Die Frau hatte einfach keine Körperspannung, ich konnte sie nicht bewegen.


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