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#1

Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 08.03.2013 11:08
von Batrachos | 1.549 Beiträge | 21 Punkte
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Hallo Freunde des Forums

Hätte da mal eine Frage:
War es möglich das man als AGT oder Soldat der NVA seinen Grundwehrdienst im eigenen Heimatort geleistet hat?
Kann mich an einen Fall in Ellrich erinnern das der Sodat W. seinen Grundwehrdienst in Ellrich geleistet hat.
Kann mir das nur so erklären das dort reichlich Vitamin B im Spiel war.
Sein Vater war beim Staatlichen Forstbetrieb angestellt,und er verrichtete regelmäßig seine Arbeit im Ellricher Stadtwald der im Schutzstreifen lag.
Nach der Wende ist dann rausgekommen das er IM war.
Kennt jemand von euch auch solche Fälle,oder war dies der absolute Ausnahmefall,und wenn ja was waren die Vorraussetzungen dafür im eigenen Heimatort seinen GWD abzuleisten.
Auf eure Antworten bin ich ja mal gespannt.

Mfg Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach


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#2

RE: Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 08.03.2013 12:05
von Mike59 | 8.786 Beiträge | 2942 Punkte
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Zitat von Batrachos im Beitrag #1
Hallo Freunde des Forums

Hätte da mal eine Frage:
War es möglich das man als AGT oder Soldat der NVA seinen Grundwehrdienst im eigenen Heimatort geleistet hat?
Kann mich an einen Fall in Ellrich erinnern das der Sodat W. seinen Grundwehrdienst in Ellrich geleistet hat.
Kann mir das nur so erklären das dort reichlich Vitamin B im Spiel war.
Sein Vater war beim Staatlichen Forstbetrieb angestellt,und er verrichtete regelmäßig seine Arbeit im Ellricher Stadtwald der im Schutzstreifen lag.
Nach der Wende ist dann rausgekommen das er IM war.
Kennt jemand von euch auch solche Fälle,oder war dies der absolute Ausnahmefall,und wenn ja was waren die Vorraussetzungen dafür im eigenen Heimatort seinen GWD abzuleisten.
Auf eure Antworten bin ich ja mal gespannt.

Mfg Batrachos




Zitat
,und wenn ja was waren die Vorraussetzungen dafür im eigenen Heimatort seinen GWD abzuleisten.



Ich denke mal, das Vorhandensein einer Dienststelle war eine Grundvoraussetzung.



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#3

RE: Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 08.03.2013 12:29
von 94 | 11.498 Beiträge | 2830 Punkte
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In Vitze leistet ein Springener seinen GWD als Schreiber ab. Wegen dem gabs mal verstärkte Grenzsicherung, da er nicht wie angenommen an der Trapo in Gerstungen oder am 'großen Knüppel' in Oberellen vorbei in der Urlaub fuhr, sondern einfach durch den Wald die 4 Kilometer in den Urlaub lief.
Inwieweit da Vitamin B im Spiel war? Es aber ein ganz patenter Kerl und er hatte den Spieß auch ganz gut im Griff *grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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zuletzt bearbeitet 08.03.2013 12:29 | nach oben springen

#4

RE: Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 08.03.2013 14:25
von HP6666 | 191 Beiträge
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Wir hatten auch Soldaten im GWD bei uns , die aus Berlin waren . Aber in wieweit Vitamin " B " beteiligt war - keine Ahnung .

HP6666


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#5

RE: Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 08.03.2013 14:53
von furry | 4.062 Beiträge | 2146 Punkte
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Während meiner Wehrersatzdienstzeit bei der BePo waren alle Grundwehrdienstler und UaZ im Bezirk Erfurt wohnhaft bzw. zur Zeit der Musterung im Bezirk in Ausbildung. Da gab es dann auch schon einige, die direkt aus Erfurt waren.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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zuletzt bearbeitet 08.03.2013 15:45 | nach oben springen

#6

RE: Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 08.03.2013 17:03
von Icke | 105 Beiträge | 34 Punkte
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Vielleicht gab es im laufe der Jahre ein minimales Umdenken ich schreibe über die Mitte der Achtziger. Im meinem unmittelbarem Bekanntenkreis gab es zwei die in Niederlehme zu Grundausbildung waren einer blieb dort der andre diente in Strausberg mit einer Standorterweiterung konnten sie auch im Ausgang nach Hause was auch häufig der Fall war. Ich selber hatte meine Grundausbildung im GAR 39 wenige Kilometer von zu hause entfernt. Und hätte im Ausgang ohne Probleme auch nach hause laufen können ich glaube ich hatte zweimal Ausgang. Im GR 36 ging es dann schon öfter mal nach Hause trotzdem war es wohl die Ausnahme ich war im GWD der einzige Berliner in der Kompanie. Beziehungen hatte ich zum Glück keine und ich habe auch nur einen Beruf. Ich glaube aber das die Nähe zum Heimatort den ganzen GWD auch nicht leichter gemacht hat mit der Einschränkung das ich natürlich ohne Probleme besucht werden konnte und auch nicht lange Bahnfahrten absolvieren musste.


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#7

RE: Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 08.03.2013 17:26
von Lebensläufer (gelöscht)
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Im Stab N. an der Elbgrenze waren ebenfalls ein ganzer Haufen Bauernsöhne aus der unmittelbaren Umgebung so Grabow, Ludwigslust, Neuhaus, Dömitz und noch näher dran. Ich dachte damals immer..."warum bist du nur hier oben gelandet, warum nur?" Da war auch echte Wut dabei, zumal ich kam anfangs einfach nicht in den Urlaub und die Kerlchen brauchten nur Ausgang und schwupps, waren sie Zuhause.

Undank ist eben der Welt Lohn, oder vielleicht "zuckte bzw.putschte" ich auch zuviel herum, wie Sachsen eben so sind. Aber ich weiche vom Thema ab.

Lebensläufer


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#8

RE: Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 08.03.2013 18:04
von jecki09 | 424 Beiträge | 19 Punkte
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In meinem Zug hatte ich einmal einen Reservisten. Der kam aus dem Nachbarort Creuzburg. Creuzburg selbst lag 1986 bereits außerhalb des Grenzgebietes. Das war der Einzige, der einen so kurzen Weg nach Hause hatte.


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#9

RE: Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 08.03.2013 18:50
von PF75 | 3.534 Beiträge | 823 Punkte
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in unserer Gk war einer aus Boitzenburg (20 km entfernt),zur Entlassung mußten wir nach Dömitz und sind bei ihm fast am Haus vorbei gefahren,trotzdem mußte er mit und ist anschließend mit LO wieder gen heimat.



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#10

RE: Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 08.03.2013 20:16
von S51 | 3.784 Beiträge | 249 Punkte
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In Schierke hat ein UaZ-GAK zwischen 1984 und 1987 im eigenen Heimatort seinen Dienst verrichtet. Was waren wir neidisch! Aber auch seiner Freundin wegen...


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#11

RE: Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 12.03.2013 11:32
von prignitzerAktivstes Mitgied des Monats
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Also ich kann mich erinnern, dass zwei EK's ganz aus der Nähe der GK kamen. Einer wohnte in Halberstadt und der andere in Blankenburg. Da waren die Wege nach Hause natürlich kurz. Ich mußte vom Harz in den Bez. Cottbus in Urlaub fahren. Wenn man bedenkt, dass bestimmte Züge nicht benutzt werden durften, dann kann jeder selbst erkennen, dass durch die Bahnfahrten hin und zurück ein großer Teil des Urlaubs auf der Schiene abgesessen wurde. Urlaub gab es sowieso für uns genau nach DV, d.h. genau 6x in den 18 Monaten. Aber wir haben es auch überstanden. Einen Grenzer konnte eben nichts erschüttern.
mfg prignitzer


Grenzer von 11/69 bis 04/71 im GR 20 / 4. GK (Scharfenstein)


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#12

RE: Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 12.03.2013 11:39
von uffz_nachrichten | 475 Beiträge | 2 Punkte
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Zitat von 94 im Beitrag #3
In Vitze leistet ein Springener seinen GWD als Schreiber ab. Wegen dem gabs mal verstärkte Grenzsicherung, da er nicht wie angenommen an der Trapo in Gerstungen oder am 'großen Knüppel' in Oberellen vorbei in der Urlaub fuhr, sondern einfach durch den Wald die 4 Kilometer in den Urlaub lief.
Inwieweit da Vitamin B im Spiel war? Es aber ein ganz patenter Kerl und er hatte den Spieß auch ganz gut im Griff *grins*


Ist es im Nachhinein nicht etwas verwunderlich, daß ausgerechnet die Schreiber der Kp. gleich um die Ecke wohnten?
Der Schreiber der Na.Kp. im Regiment ( Gefr.O. ) wohnte auch in Mhl. In der Feldstraße.



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#13

RE: Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 12.03.2013 11:42
von uffz_nachrichten | 475 Beiträge | 2 Punkte
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Im Heimatort diente ich nicht ( Jott sei dank ), aber die "letzten" 18 Monate auch nicht weit weg.
Hat allerdings einigen Kampf gekostet und warum´s geklappt hat weiß ich bis heute nicht wirklich.



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#14

RE: Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 12.03.2013 12:32
von Stuelpner | 190 Beiträge | 111 Punkte
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Im NB-26 in Kleinmachnow hatten wir einen UaZ, der Aussenschläfer war (ich glaube, das war 1977). Die Gründe blieben uns verborgen.

Gruß Stuelpner



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#15

RE: Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 12.03.2013 14:49
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bei uns in sommersdorf diente ein soldat aus dem nachbardorf barneberg.
unsere vermutung war ,,gute kontakte zu major rich.....,, der auch in barneberg wohnte

mfg feldwebel88



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#16

RE: Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 12.03.2013 16:36
von josy95 | 5.106 Beiträge | 1608 Punkte
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Ich habe einige, auch ehemalige Kollegen, sind an der Zahl glaub ich 6, wenn ich mich recht erinnere. Die sind aus wohnhaft aus Wernigerode und näherer Umgebung und haben in Ilsenburg ihren GwD abgedient. Stabskompanie Mahrholzberg und PIK Ilsetal. Aus Ilsenburg kannte ich auch zwei, einer ist leider schon verstorben. Beide waren Ilsenburger und haben ihren GwD in der Pik abgeleistet.

Bei drei der Leute würde ich ggfls. sagen "Vitamin B", bei den anderen eher nicht.

Aber trotzdem und anscheinend nicht so ungwöhnlich...


josy95


Auf Wiedersehen. Vielleicht woanders...
zuletzt bearbeitet 12.03.2013 16:38 | nach oben springen

#17

RE: Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 18.03.2013 21:09
von jecki09 | 424 Beiträge | 19 Punkte
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Stichwort Außenschläfer:

Als im im GAR-40 war, hatte ich einen Uffz. aus Berlin. Der fuhr sehr oft mit der S-Bahn von Oranienburg nach hause und war früh wieder da.


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#18

RE: Im eigenen Heimatort gedient?

in Grenztruppen der DDR 19.03.2013 18:44
von EK87II | 114 Beiträge | 47 Punkte
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Bei uns war es auch so das die meisten GWD aus der näheren Umgebung, zum Teil sogar direkt aus Sonneberg kamen. Das weiteste war glaube ich Jena. Wir als Uaz mussten natürlich durch die halbe Republik reisen, was mir bis heute ein Rätsel ist.


Gruß
EK87II


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