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#1

missbrauch von msp in gk

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.03.2013 09:20
von rotrang (gelöscht)
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die 9.gk gandow bekamm überraschenden besuch.alle mannschafstdienstgrade und berufssoldaten musten sich einer peinlichen kontrolle unterziehen.der grund:bei einer kontrolle der mspkiste, die im fp lagerte,wurde mißbrauch festgestellt. die prozedur ging los mit beiden beinen auf den tisch zustehen, es wurde der genitalbereich nach einstichen untersucht, sowie zwischen den zehen und fingern. ergebniss NULL.bis nach einiger zeit das ergebniss heraus kam. was keiner für möglich hielt. wer hatte noch zugang zu FP? die Diensthabenden offz.


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#2

RE: missbrauch von msp in gk

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.03.2013 09:30
von Lutze | 9.154 Beiträge | 5726 Punkte
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Zitat von rotrang im Beitrag #1
die 9.gk gandow bekamm überraschenden besuch.alle mannschafstdienstgrade und berufssoldaten musten sich einer peinlichen kontrolle unterziehen.der grund:bei einer kontrolle der mspkiste, die im fp lagerte,wurde mißbrauch festgestellt. die prozedur ging los mit beiden beinen auf den tisch zustehen, es wurde der genitalbereich nach einstichen untersucht, sowie zwischen den zehen und fingern. ergebniss NULL.bis nach einiger zeit das ergebniss heraus kam. was keiner für möglich hielt. wer hatte noch zugang zu FP? die Diensthabenden offz.

was ist eine mspkiste?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#3

RE: missbrauch von msp in gk

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.03.2013 09:35
von Harsberg | 3.953 Beiträge | 3332 Punkte
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Zitat von rotrang im Beitrag #1
die 9.gk gandow bekamm überraschenden besuch.alle mannschafstdienstgrade und berufssoldaten musten sich einer peinlichen kontrolle unterziehen.der grund:bei einer kontrolle der mspkiste, die im fp lagerte,wurde mißbrauch festgestellt. die prozedur ging los mit beiden beinen auf den tisch zustehen, es wurde der genitalbereich nach einstichen untersucht, sowie zwischen den zehen und fingern. ergebniss NULL.bis nach einiger zeit das ergebniss heraus kam. was keiner für möglich hielt. wer hatte noch zugang zu FP? die Diensthabenden offz.



Meinst du das hier?

Zitat
http://www.atemschutzddr.de/025ea998a80c...6d4b/index.html


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#4

RE: missbrauch von msp in gk

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.03.2013 09:36
von exgakl | 7.565 Beiträge | 1402 Punkte
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Zitat von Lutze im Beitrag #2
Zitat von rotrang im Beitrag #1
die 9.gk gandow bekamm überraschenden besuch.alle mannschafstdienstgrade und berufssoldaten musten sich einer peinlichen kontrolle unterziehen.der grund:bei einer kontrolle der mspkiste, die im fp lagerte,wurde mißbrauch festgestellt. die prozedur ging los mit beiden beinen auf den tisch zustehen, es wurde der genitalbereich nach einstichen untersucht, sowie zwischen den zehen und fingern. ergebniss NULL.bis nach einiger zeit das ergebniss heraus kam. was keiner für möglich hielt. wer hatte noch zugang zu FP? die Diensthabenden offz.

was ist eine mspkiste?
Lutze


medizinisches Schutzpäckchen... http://drk-ddr.de/NVAausr.html


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#5

RE: missbrauch von msp in gk

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.03.2013 09:50
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ich habe zwar von den päckchen gehört aber eingewiesen und gesehen nein


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#6

RE: missbrauch von msp in gk

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.03.2013 09:55
von damals wars | 15.622 Beiträge | 11978 Punkte
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Wir wurden an der Uffz. Schule eingewiesen.

Im Falle eines Falles sollte man sich die Spritze in den Oberschenkel rammeln.


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
Heinrich Heine: Fatal ist mir das Lumpenpack, das, um die Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit allen seinen Geschwüren.
https://www.youtube.com/watch?v=_fh8j2mULzc
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#7

RE: missbrauch von msp in gk

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.03.2013 13:15
von Rainman2 | 5.850 Beiträge | 797 Punkte
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Die interessanteste der Substanzen innerhalb des "Medizinischen Schutzpäckchens" (MSP) dürfte sich in der weißen Sofortschnellspritze (SSP) befunden haben - Morphium. Die beiden Spritzen waren gegen Schmerzen bei einer Verwundung zu verabreichen. Damit kann ich mir einen Missbrauch vorstellen. Aber die Öffnung der Waffenkammer, wo diese MSP in verplombten Kisten lagerten, musste befohlen werden. Der Waffenunteroffizier oder sein Stellvertreter hatte während der Öffnung in der Waffenkammer zu sein. Und die verplombten Kisten wurden i.d.R. so gestellt, dass die Plomben jederzeit gut eingesehen und kontrolliert werden konnten. Ich kann nicht behaupten, dass ich als Stellvertreter des Kompaniechefs für politische Arbeit einfach mal so die Waffenkammer hätte aufmachen, drin rumwühen und mir etwas hätte herausholen können. Wenn so etwas bekannt geworden wäre, hätte der Hauptfeödwebel dem Waffenunteroffizier, auf gut Deutsch gesagt, die Pf*** nach hinten gebunden.

Damit möchte ich die Geschichte nicht in Abrede stellen. Es heißt nur soviel: Bei Einhaltung der Vorschriften wäre so ein Missbrauch eigentlich nicht möglich gewesen. Dass aber einige Offiziere ihre Machtposition in der Kompanie missbraucht haben, kann und will ich nicht leugnen. In so einem Umfeld konnten auch solche Dinge passieren.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 03.03.2013 13:17 | nach oben springen

#8

RE: missbrauch von msp in gk

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.03.2013 14:49
von Mike59 | 9.276 Beiträge | 5123 Punkte
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Zu dem Thema findet sich hier auch schon so mancher Beitrag.

Die persönliche Schutzausrüstung (3)



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#9

RE: missbrauch von msp in gk

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.03.2013 20:18
von Oltn.Peter | 1 Beitrag
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Hallo, bei abgelaufenen Sortimenten und der dabei entstehende Umtausch ist leider nicht immer korrekt abgelaufenen. Auch in den GT der DDR gab es Drogensüchtige. Es gab ein sogenanntes „Suchtbüro“ in den Kommandostäben die in Verbindung mit dem Zentralen Suchtmittelbüro des Ministeriums für Gesundheitswesen standen.


Suche Kameraden die von 74 bis 78 OHS in Plauen waren.
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#10

RE: missbrauch von msp in gk

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.03.2013 20:32
von Ex-Huf (gelöscht)
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Zitat von Oltn.Peter im Beitrag #9
Hallo, bei abgelaufenen Sortimenten und der dabei entstehende Umtausch ist leider nicht immer korrekt abgelaufenen. Auch in den GT der DDR gab es Drogensüchtige. Es gab ein sogenanntes „Suchtbüro“ in den Kommandostäben die in Verbindung mit dem Zentralen Suchtmittelbüro des Ministeriums für Gesundheitswesen standen.


Zum Umtausch des MSP K-11 zum MSP K-12 im GAR-5 gibt es in den Tiefen dieses Forums einschlägige Berichte.
Übrigens, @Rainman2, in den weißen Schnellspritzen befand sich kein Morphium, sondern DOLCONTRAL (= Pethidin).
Suchtmittelmißbrauch im diesbezüglichen Sinne durch GT-Angehörige ist mir in meiner aktiven Zeit nicht bekannt geworden.

VG Ex-Huf


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.03.2013 20:32 | nach oben springen

#11

RE: missbrauch von msp in gk

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.03.2013 20:37
von Rainman2 | 5.850 Beiträge | 797 Punkte
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Zitat von Ex-Huf im Beitrag #10
... Übrigens, @Rainman2, in den weißen Schnellspritzen befand sich kein Morphium, sondern DOLCONTRAL (= Pethidin).
Suchtmittelmißbrauch im diesbezüglichen Sinne durch GT-Angehörige ist mir in meiner aktiven Zeit nicht bekannt geworden. ...

Hallo Ex-Huf,

danke für die Richtigstellung. Ich erinnere mich, dass der Hinweis auf das enthaltene Morphium immer die Rechtfertigung für die Lagerung und die Vorsichtsmaßnahmen war. Dann habe ich heute wieder was gelernt. Ich glaube mich aber erinnern zu können, dass der Hinweis auf das Morphium vom Ausbilder im Sanitätsdienst an der Offiziershochschule kam, ein Oberstleutnant, der den liebevollen Namen "Tripper-K***" erhalten hatte, mit dem er selbst auch kokketierte. Ich unterstelle hier aber auch die Möglicheit des Irrtums. Wo lag dann aber das mögliche Suchtpotential?

ciao Rainman


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#12

RE: missbrauch von msp in gk

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.03.2013 20:03
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #11
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #10
... Übrigens, @Rainman2, in den weißen Schnellspritzen befand sich kein Morphium, sondern DOLCONTRAL (= Pethidin).
Suchtmittelmißbrauch im diesbezüglichen Sinne durch GT-Angehörige ist mir in meiner aktiven Zeit nicht bekannt geworden. ...

Hallo Ex-Huf,

danke für die Richtigstellung. Ich erinnere mich, dass der Hinweis auf das enthaltene Morphium immer die Rechtfertigung für die Lagerung und die Vorsichtsmaßnahmen war. Dann habe ich heute wieder was gelernt. Ich glaube mich aber erinnern zu können, dass der Hinweis auf das Morphium vom Ausbilder im Sanitätsdienst an der Offiziershochschule kam, ein Oberstleutnant, der den liebevollen Namen "Tripper-K***" erhalten hatte, mit dem er selbst auch kokketierte. Ich unterstelle hier aber auch die Möglicheit des Irrtums. Wo lag dann aber das mögliche Suchtpotential?

ciao Rainman


Hallo Rainman2,

da es in der DDR auch Recht und Ordnung gab, und wir Ostdeutschen unseren Geschwistern in der damaligen Nutella-Zone in nichts nachstanden: Pethidin unterlag gemäß dem Arzneimittelrecht der DDR den Suchtmitteln, dessen Lagerung, Verbrauch und sonstigem Verkehr strengen Regeln gemäß zu dokumentieren war.

Zum allgemeinen Verständnis: Bei Patienten mit ausgeprägten Schmerzen (Tumorerkrankung u.ä.) erzeugen Suchtmittel kaum ein Suchtpotential. Wer jedoch solche Medikamente einnimmt, ohne entsprechende Schmerzen, empfindet alle Glückseligkeit dieser Arzneien, und wird demzufolge süchtig.
Dies kommt heute viel öfter vor, als zu beschriebener Zeit.

Im vorbereiteten E-Fall hätte der Sani Deiner Kompanie im Falle einer ernsthaften Verletzung Deiner Person die weiße Schnellspritze in Deinen Oberschenkel gespritzt, damit Du Linderung hast, Du Armer, bis Dich einer birgt, oder Du einen weniger qualvollen Tod stirbst, wie so viele Soldaten dieser Welt in der Vergangenheit...und hoffentlich nie in der Zukunft!
Medizinische Hilfe im Falle des Krieges ist ein grausames Thema, mit dem ich mich oft noch nach meinem Wehrdienst beschäftigen musste... Denn die Einstufung von Verletzungen und der notwendigen und machbaren Hilfe dreht sich um fast 180° im Verhältnis zu Friedenszeiten...

VG Ex-Huf


Rainman2 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#13

RE: missbrauch von msp in gk

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.03.2013 20:17
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Zitat von Ex-Huf im Beitrag #12
... Medizinische Hilfe im Falle des Krieges ist ein grausames Thema, mit dem ich mich oft noch nach meinem Wehrdienst beschäftigen musste... Denn die Einstufung von Verletzungen und der notwendigen und machbaren Hilfe dreht sich um fast 180° im Verhältnis zu Friedenszeiten...

Hallo Ex-Huf,

danke für die Erklärung. Ergänzend zu dem Thema ein Zitat aus den Erinnerungen meines Stiefvaters aus der Zeit Anfang April 1945:
"Dann wieder Alarm und Verlegung, diesmal zu einem größeren Hauptverbandsplatz, wo in mehreren Op.-Wagen operiert und verbunden wurde, einfachere Fälle; ringsum im Grase lag stöhnend eine Reihe von Bauchschüssen, die nur noch Narkotika bekamen, um möglichst schmerzlos sterben zu können."
Krieg, seine Logik, seine Mathematik ...

ciao Rainman


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#14

RE: missbrauch von msp in gk

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.03.2013 20:34
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #13
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #12
... Medizinische Hilfe im Falle des Krieges ist ein grausames Thema, mit dem ich mich oft noch nach meinem Wehrdienst beschäftigen musste... Denn die Einstufung von Verletzungen und der notwendigen und machbaren Hilfe dreht sich um fast 180° im Verhältnis zu Friedenszeiten...

Hallo Ex-Huf,

danke für die Erklärung. Ergänzend zu dem Thema ein Zitat aus den Erinnerungen meines Stiefvaters aus der Zeit Anfang April 1945:
"Dann wieder Alarm und Verlegung, diesmal zu einem größeren Hauptverbandsplatz, wo in mehreren Op.-Wagen operiert und verbunden wurde, einfachere Fälle; ringsum im Grase lag stöhnend eine Reihe von Bauchschüssen, die nur noch Narkotika bekamen, um möglichst schmerzlos sterben zu können."
Krieg, seine Logik, seine Mathematik ...

ciao Rainman


Durch eigenes Interesse und das Lesen von derartigen Berichten aus Wehrmachtszeiten (bitte nicht ideologisch falsch interpretieren!) hatte ich Zugang zu Informationen über das Wirken der Sanitätskräfte der Wehrmacht des Jahres 1945 beim "Rückzug" auf allerengstem Raum, da stellen sich einem als fachlich halbwegs Eingeweihtem die Nackenhaare auf!

Trotz allem, ohne hier falschen Widerspruch erzeugen zu wollen, waren die GT der DDR (und der NVA) im Sanitätsbereich an sich gut aufgestellt, allerdings unter den besagten Verhältnissen der Einstufung Verletzter im Kriegsfall.

Ich wünsche uns allen und unseren Nachkommen, aber auch den Menschen in Krisengebieten dieser Welt, ein Verschonen vor kriegsbedingter körperlicher Versehrtheit oder Tod!

VG Ex-Huf


Damals87 und Rainman2 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.03.2013 20:35 | nach oben springen

#15

RE: missbrauch von msp in gk

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.03.2013 07:49
von Stuelpner | 193 Beiträge | 123 Punkte
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Zitat von damals wars im Beitrag #6
Wir wurden an der Uffz. Schule eingewiesen.

Im Falle eines Falles sollte man sich die Spritze in den Oberschenkel rammeln.


Bei der Ausbildung in Perleberg (75/76) wurde ich auserkoren, die Anwendung einer solchen (Übungs-) Spritze zu demonstrieren. Dazu musste ich vorn in der Lehrklasse auf einem Tisch sitzen und durch die Uniform (Winterdienst) mir die Spritze, gefüllt wahrscheinlich mit Kochsalzlösung, ins Bein rammen. Weshalb gerade ich das machen musste, kann ich nicht sagen. Habe jedoch seitdem eine gewisse Abneigung gegen die Piekser...

Gruss Stuelpner



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