Freiwillige Helfer der Volkspolizei im Sperrgebiet?

28.02.2013 19:34von Schlutup
Frage
Freiwillige Helfer der Volkspolizei im Sperrgebiet?

moin moin!

gab es im Sperrgebiet auf Freiwillige Helfer der Volkspolizei oder nur Freiwillige Helfer der GT?

gruß schlutup

28.02.2013 19:42von S51
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Sowohl als auch.
Das waren voneinander getrennte Bereiche. Einmal VP und MdI in den Orten und GT / NVA außerhalb. Bei manchen Einsätzen wurde auch zusammen gearbeitet. Vor allem bei der Nacharbeit nach Dienstschluß zwischen ABV und VP-Helfer einerseits und GAK und GT-Helfer andererseits beim gemeinsamen Grillen und so weiter... Zum Beispiel an den Garagen hinter der Brockenstraße 4...

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S51
28.02.2013 20:17von ( gelöscht )
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Wir hatten an unserer Schule einen Mitschüler aus Bickhusen bei Horst, der wurde regelmäßig vor dem Fahnenappell wegen seiner vorbildlichen Leistungen als Grenzhelfer belobigt.
Freiwillige Helfer der VP und Freiwillige Helfer der GT kann man nicht in einen Topf werfen. Es war so, wie es bereits S51 geschildert hat. Hinzu kam noch ein anderes Element, die Ordnungsgruppen der FDJ, die durch die VP angeleitet wurden. Sie wurden 1973 zum Zentralem Ordnungsgruppenverband der FDJ zusammen geführt und hatten ihre "Feuertaufe" zu den X.Weltfestspielen. Bei der Sicherung von Veranstaltungen, waren sie oftmals wirksamer wie Freiwillige Helfer der VP.

Neben dem bereits erwähnten Mitschüler, waren noch weitere Schulkameraden, besonders aus den Grenzdörfern freiwillig als Helfer für die GT tätig - u.a. aus Gothmann.

Vierkrug

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05.10.2013 19:02von lokgrenzer
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Freiwillige Helfer im Sperrgebiet,

gab es,.

Bei meinem Erlebnis bemerkte ich, das ein Eisenbahner mit " Roter Armbinde und einem Pistolenhalfter" am Bahnhofsende in Reuth bei Plauen den außer planmäßigen Haltenden Interzonenzug D 309 ( Zitteraal ) bewachte.
Der Grund war, die Strecke Gutenfürst - Reuth war eingleisig und ich kreuzte in Reuth mit meinem Kirchentag Sonderzug den D 309.
Der Kirchentag war damals in Westberlin und diese Sonderzüge wurden auch als Zitteraale durch die DDR gefahren.
Es waren lange Sonderzüge mit bis zu 16 Waggons, schwer und mit dementsprechender Fahrzeit.
Für die Diesellok der Baureihe 132 mit 3200 PS ein Gewaltakt.

Ich war erschrocken, so einen aufmunitionierten Eisenbahner zu erkennen.

05.10.2013 19:18von ABV
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VP-Helfer und auch die Helfer der GT, trugen aber keine Waffen. Das war jedenfalls ab Mitte der achtziger Jahre so.

Gruß Uwe

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ABV
05.10.2013 19:47von ( gelöscht )
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Hi, Lokgrenzer und alle anderen auch

Das müßte ja dann ein Freiwilliger Helfer der Transportpolizei gewesen sein. Ich weite Uwes Erklärung mal aus: Während meiner Dienstzeit gab es def. keine Helfer , die eine Waffe trugen. (Also 71 aufwärts ) Bist Du sicher ,das es ein EB war und kein Trapo ?
73 Hans

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05.10.2013 21:33von ( gelöscht )
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Die Trapo hatte keine rote Armbinde und freiwillige Helfer keine Waffen. Jedenfalls ist mir nichts bekannt.
Rote Armbinde hatte der hier:

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( gelöscht )
05.10.2013 21:42von lokgrenzer
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Hallo Hans,

ja es war ein Eisenbahner in Uniform den ich sehr gut kenne. Wie gesagt, er trug eine Waffe, denke Makarow.
Auf der anderen Bahnhofsseite stand Transportpolizei.
Waren diese Helfer ständig bewaffnet?

Wahnsinn

05.10.2013 22:30von passport
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Bin in den 70ziger und 80ziger Jahren oft mit dem Zug nach Marienborn gefahren. Einen bewaffneten Eisenbahner habe ich nie gesehen. Die Transportpolizei ab Bhf. Magdeburg dafür war immer anwesend. Da wir Ziviel reisten wurden wir am Anfang immer kontrolliert. Später kannte man sich und wurde nicht mehr kontrolliert.


passport

05.10.2013 22:44von Mike59
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Zitat von lokgrenzer im Beitrag #8
Hallo Hans,

ja es war ein Eisenbahner in Uniform den ich sehr gut kenne. Wie gesagt, er trug eine Waffe, denke Makarow.
Auf der anderen Bahnhofsseite stand Transportpolizei.
Waren diese Helfer ständig bewaffnet?

Wahnsinn

Du scheinst die anderen Beiträge nicht zu lesen. Du bist der erste der so etwas gesehen hat.

06.10.2013 14:20von thomas 48
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Wir Jugendliche wurden vor Eisenach immer von der TRAPO kontrolliert.
Einen Eisenbahner mit roter Armbinde habe ich nie gesehen.

06.10.2013 17:16von ABV
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Vielleicht war ja der Eisenbahner ein VP-Helfer? Das würde die rote Armbinde erklären. Das er eine Waffe trug, schließe ich jedoch nach wie vor aus!

Gruß Uwe

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ABV
06.10.2013 17:30von Hansteiner
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Zitat von ABV im Beitrag #5
VP-Helfer und auch die Helfer der GT, trugen aber keine Waffen. Das war jedenfalls ab Mitte der achtziger Jahre so.

Gruß Uwe


Und früher war es genauso, Mitte der 70er !

H.

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