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#41

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 09:36
von werner | 1.591 Beiträge | 3 Punkte
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Zitat
Der Grund, warum das in der DDR etwas anders war, ist vermutlich der Fahneneid, der inhaltlich doch sehr auf eine Partei, die Staatspartei, fokussierte.



Da Suchmaschinen scheinbar scheinbar bei manchen hier Anfragen nicht annehmen, habe ich auf die Schnelle mal den Fahneneid aus WIKI gezogen. Also ich kann keinen Hinweis auf eine Partei finden.

Ich schwöre

Der Deutschen Demokratischen Republik,
meinem Vaterland, allzeit treu zu dienen
und sie auf Befehl der Arbeiter-und-Bauern-Regierung
gegen jeden Feind zu schützen.

Ich schwöre

An der Seite der Sowjetarmee und der Armeen
der mit uns verbündeten sozialistischen Länder
als Soldat der Nationalen Volksarmee
jederzeit bereit zu sein,
den Sozialismus gegen alle Feinde zu verteidigen
und mein Leben zur Erringung des Sieges einzusetzen.

Ich schwöre

Ein ehrlicher, tapferer, disziplinierter
und wachsamer Soldat zu sein,
den militärischen Vorgesetzten
unbedingten Gehorsam zu leisten,
die Befehle mit aller Entschlossenheit zu erfüllen
und die militärischen und staatlichen Geheimnisse
immer streng zu wahren.

Ich schwöre

Die militärischen Kenntnisse gewissenhaft zu erwerben,
die militärischen Vorschriften zu erfüllen
und immer und überall die Ehre unserer Republik
und ihrer Nationalen Volksarmee zu wahren.

Sollte ich jemals diesen meinen feierlichen Fahneneid verletzen,
so möge mich die harte Strafe des Gesetzes unserer Republik
und die Verachtung des werktätigen Volkes treffen.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
zuletzt bearbeitet 25.02.2013 09:36 | nach oben springen

#42

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 09:41
von Mike59 | 8.478 Beiträge | 1635 Punkte
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Zitat von werner im Beitrag #41

Zitat
Der Grund, warum das in der DDR etwas anders war, ist vermutlich der Fahneneid, der inhaltlich doch sehr auf eine Partei, die Staatspartei, fokussierte.


Da Suchmaschinen scheinbar scheinbar bei manchen hier Anfragen nicht annehmen, habe ich auf die Schnelle mal den Fahneneid aus WIKI gezogen. Also ich kann keinen Hinweis auf eine Partei finden.

Ich schwöre

Der Deutschen Demokratischen Republik,
meinem Vaterland, allzeit treu zu dienen
und sie auf Befehl der Arbeiter-und-Bauern-Regierung
gegen jeden Feind zu schützen.

Ich schwöre

An der Seite der Sowjetarmee und der Armeen
der mit uns verbündeten sozialistischen Länder
als Soldat der Nationalen Volksarmee
jederzeit bereit zu sein,
den Sozialismus gegen alle Feinde zu verteidigen
und mein Leben zur Erringung des Sieges einzusetzen.

Ich schwöre

Ein ehrlicher, tapferer, disziplinierter
und wachsamer Soldat zu sein,
den militärischen Vorgesetzten
unbedingten Gehorsam zu leisten,
die Befehle mit aller Entschlossenheit zu erfüllen
und die militärischen und staatlichen Geheimnisse
immer streng zu wahren.

Ich schwöre

Die militärischen Kenntnisse gewissenhaft zu erwerben,
die militärischen Vorschriften zu erfüllen
und immer und überall die Ehre unserer Republik
und ihrer Nationalen Volksarmee zu wahren.

Sollte ich jemals diesen meinen feierlichen Fahneneid verletzen,
so möge mich die harte Strafe des Gesetzes unserer Republik
und die Verachtung des werktätigen Volkes treffen.




Hast recht. Hab gerade noch einmal in meinem "Sinn des Soldatseins" nachgeschaut.



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#43

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 09:44
von Gelöschtes Mitglied
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Auch im Fahneneid der Angehörigen des MfS findet sich kein Hinweis auf eine Partei.

Fahneneid
der Angehörigen des Ministeriums für Staatssicherheit

Ich schwöre:

Der Deutschen Demokratischen Republik,
meinem Vaterland, allzeit treu zu dienen
und sie auf Befehl der Arbeiter-und-Bauern-Regierung
gegen jeden Feind zu schützen.

Ich schwöre:

An der Seite der Nationalen Volksarmee
und der anderen bewaffneten Organe
der Deutschen Demokratischen Republik, der Armeen,
der Schutz - und Sicherheitsorgane der Sowjetunion
und der mit uns verbündeten sozialistischen Länder
als Angehöriger des Ministeriums für Staatssicherheit
die Feinde des Sozialismus auch unter Einsatz meines Lebens
zu bekämpfen und alle mir gestellten Aufgaben
zur Gewährleistung der staatlichen Sicherheit zu erfüllen.

Ich schwöre:

Ein ehrlicher, tapferer, disziplinierter und wachsamer
Angehöriger des Ministeriums für Staatssicherheit zu sein,
den Vorgesetzten unbedingten Gehorsam zu leisten,
die Befehle mit aller Entschlossenheit zu erfüllen
und die militärischen und staatlichen Geheimnisse
immer streng zu wahren und zu schützen.

Ich schwöre:

Die Kenntnisse und Fähigkeiten zur Erfüllung meiner Aufgaben
gewissenhaft zu erwerben, die dienstlichen Bestimmungen
einzuhalten und immer und überall die Ehre unserer Republik
und des Ministeriums für Staatssicherheit zu wahren.


Sollte ich jemals diesen meinen feierlichen Fahneneid verletzen,
so möge mich die harte Strafe der Gesetze unserer Republik
und die Verachtung des werktätigen Volkes treffen.


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#44

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 09:54
von Rostocker | 8.057 Beiträge | 1205 Punkte
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Ich sehe das so,einige Offiziere sind mit dem was von heute auf morgen geschah .Mit sich selber nicht mehr ins Reine gekommen.Vom Staat und dessen Regierung im Stich und allein gelassen worden.An dem,was sie geglaubt haben, war mit einen mal nicht mehr war.Man kann es auch so ausdrücken,einfach ins kalte Wasser gestoßen.Nun standen sie vor den Scherbenhaufen und fragten sich sicherlich, was nun.Und das geht an die eigene Substanz.Manche hatte 15,20,und mehr Dienstjahre auf den Buckel.In ihren alten Beruf zurückkehren,war aussichtslos.Wer brauchte sie da noch--kaum niemand.Ok einige sind als Pförtner oder in irgend so einer Poststelle als Briefsotierer untergekommen.(Selber einige in der Brance kennengelernt)Sicher gab es einige,die gar keinen Beruf hatten oder denen man den Facharbeiterbrief schenkte,mal so auf gut Deutsch gesagt.
Und all dieses wird viele Depressiv gemacht haben--die Angst vor der Zukunft.
Aber wie gesagt,der Soldat ist ein Mittel zum Zweck der Politik--Damals als wie auch Heute.Hat er seine Schuldigkeit getan,darf er gehen oder ins Gras beissen.(Die letzten beiden Sätze,sind meine persönliche Meinung.)



EK82I hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#45

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 10:00
von ddr-bürger (gelöscht)
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@gert

in Deiner Antwort stört mich die Wortwahl "sich selber richten".... Das suggeriert eine Art Schuld bzw Schuldanerkenntnis. Ansonnsten das mit der Verzweiflung über das "gefallene" System kann ich verstehen.
Verzweiflung ist für mich der Grund für solche Handlungen. Gerade dise Art der Systemtreue macht diese Opfer des Umschwungs (sage das bewußt so) zu ehrlichen anständigen Menschen. Eines haben wir doch gemeinsam, die Abscheu vor den sogennanten "Wendehälsen".


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#46

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 10:44
von Gert | 13.407 Beiträge | 3454 Punkte
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Zitat von werner im Beitrag #41

Zitat
Der Grund, warum das in der DDR etwas anders war, ist vermutlich der Fahneneid, der inhaltlich doch sehr auf eine Partei, die Staatspartei, fokussierte.


Da Suchmaschinen scheinbar scheinbar bei manchen hier Anfragen nicht annehmen, habe ich auf die Schnelle mal den Fahneneid aus WIKI gezogen. Also ich kann keinen Hinweis auf eine Partei finden.

Ich schwöre

Der Deutschen Demokratischen Republik,
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und sie auf Befehl der Arbeiter-und-Bauern-Regierung
gegen jeden Feind zu schützen.

Ich schwöre

An der Seite der Sowjetarmee und der Armeen
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als Soldat der Nationalen Volksarmee
jederzeit bereit zu sein,
den Sozialismus gegen alle Feinde zu verteidigen
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den militärischen Vorgesetzten
unbedingten Gehorsam zu leisten,
die Befehle mit aller Entschlossenheit zu erfüllen
und die militärischen und staatlichen Geheimnisse
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Die militärischen Kenntnisse gewissenhaft zu erwerben,
die militärischen Vorschriften zu erfüllen
und immer und überall die Ehre unserer Republik
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so möge mich die harte Strafe des Gesetzes unserer Republik
und die Verachtung des werktätigen Volkes treffen.



@werner ja es ist richtig, die SED ist nicht ausdrücklich genannt aber jeder weiss dass sie gemeint ist. Ich kenne die Eidesformel, musste, jawohl ich musste, sie auch einmal nachsprechen. Wo wir gerade mal dabei sind, gibt es eigentlich eine Eidesformel in einem Land der Welt, wo ein Eid auf eine ausländische Macht ( die Sowjetunion und die anderen soz. Länder) abgelegt werden muss ? Ich weiss es nicht aber ich glaube es ist einmalig.


.🇩🇪
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi


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#47

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 10:54
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Zitat von werner im Beitrag #41

Zitat
Der Grund, warum das in der DDR etwas anders war, ist vermutlich der Fahneneid, der inhaltlich doch sehr auf eine Partei, die Staatspartei, fokussierte.


Da Suchmaschinen scheinbar scheinbar bei manchen hier Anfragen nicht annehmen, habe ich auf die Schnelle mal den Fahneneid aus WIKI gezogen. Also ich kann keinen Hinweis auf eine Partei finden.

Ich schwöre

Der Deutschen Demokratischen Republik,
meinem Vaterland, allzeit treu zu dienen
und sie auf Befehl der Arbeiter-und-Bauern-Regierung
gegen jeden Feind zu schützen.

Ich schwöre

An der Seite der Sowjetarmee und der Armeen
der mit uns verbündeten sozialistischen Länder
als Soldat der Nationalen Volksarmee
jederzeit bereit zu sein,
den Sozialismus gegen alle Feinde zu verteidigen
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Ein ehrlicher, tapferer, disziplinierter
und wachsamer Soldat zu sein,
den militärischen Vorgesetzten
unbedingten Gehorsam zu leisten,
die Befehle mit aller Entschlossenheit zu erfüllen
und die militärischen und staatlichen Geheimnisse
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Die militärischen Kenntnisse gewissenhaft zu erwerben,
die militärischen Vorschriften zu erfüllen
und immer und überall die Ehre unserer Republik
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Sollte ich jemals diesen meinen feierlichen Fahneneid verletzen,
so möge mich die harte Strafe des Gesetzes unserer Republik
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Hallo Werner. Im ersten Absatz steht. Die Arbeiter und Bauernregierung gegen denn feind zu schützen. Arbeiter und Bauernregierung?Also die SED. Sie hatte doch 40 Jahre denn aleinigen Machtanspruch. Oder?



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#48

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 11:01
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Zitat von werner im Beitrag #40
Beispiele sind gefragt?

1. Hptm. der NVA Panzertruppen: von der BW übernommen, Dienstgrad behalten, über mehrere Verwendungen nun wieder Major der BW.

2. Hptm. der NVA, ebenfalls von der BW übernommen und dabei geblieben, jetzt in der Beschaffung für die warmen Einsatzgebiete

Beiden war ihr Fahneneid insofern schnuppe, dass sie sich von diesem entbunden fühlten. Sie hatten nix anderes gelernt und wollten es auch nicht. Sie wollen einfach nur Militär sein. Sie fühlten sich im Stich gelassen, geben aber an, dass ihre politische Grundeinstellung sich nicht geändert hat.

3. Hptm der NVA Raketen, hat Angebot der BW abgelehnt und sich in die Privatwirtschaft begeben, vom Abteilungsleiter in einem Großkonzern in
Bayern zum Geschäftsführer in Sachsen avanciert.

4. OSL NVA hat das Übernahmeangebot der BW mit befristetem Vertrag angenommen, um sich auf Vorruhestand und Selbständigkeit vorzubereiten.

Hallo Werner. Das sind sehr gute Beispiele. In denn ersten beiden Beispielen haben die ex NVa Soldaten recht. Sie wurden von ihrem Eid entbunden. Was sie danach machen ist ihre Sache.



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#49

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

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Zitat von Gert im Beitrag #46
Zitat von werner im Beitrag #41

Zitat
Der Grund, warum das in der DDR etwas anders war, ist vermutlich der Fahneneid, der inhaltlich doch sehr auf eine Partei, die Staatspartei, fokussierte.


Da Suchmaschinen scheinbar scheinbar bei manchen hier Anfragen nicht annehmen, habe ich auf die Schnelle mal den Fahneneid aus WIKI gezogen. Also ich kann keinen Hinweis auf eine Partei finden.

Ich schwöre

Der Deutschen Demokratischen Republik,
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gegen jeden Feind zu schützen.

Ich schwöre

An der Seite der Sowjetarmee und der Armeen
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Ich schwöre

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den militärischen Vorgesetzten
unbedingten Gehorsam zu leisten,
die Befehle mit aller Entschlossenheit zu erfüllen
und die militärischen und staatlichen Geheimnisse
immer streng zu wahren.

Ich schwöre

Die militärischen Kenntnisse gewissenhaft zu erwerben,
die militärischen Vorschriften zu erfüllen
und immer und überall die Ehre unserer Republik
und ihrer Nationalen Volksarmee zu wahren.

Sollte ich jemals diesen meinen feierlichen Fahneneid verletzen,
so möge mich die harte Strafe des Gesetzes unserer Republik
und die Verachtung des werktätigen Volkes treffen.



@werner ja es ist richtig, die SED ist nicht ausdrücklich genannt aber jeder weiss dass sie gemeint ist. Ich kenne die Eidesformel, musste, jawohl ich musste, sie auch einmal nachsprechen. Wo wir gerade mal dabei sind, gibt es eigentlich eine Eidesformel in einem Land der Welt, wo ein Eid auf eine ausländische Macht ( die Sowjetunion und die anderen soz. Länder) abgelegt werden muss ? Ich weiss es nicht aber ich glaube es ist einmalig.




Ja Gert,da haste Recht.Das gibt es wohl nicht.Aber spielt das so eine große Rolle?Solche Eidesformeln oder wie heute bei der Bunderwehr sehe ich persönlich als überholt an.Letzentlich maschiert man doch wieder hinaus in die Welt,wegen einer angeblichen Bedrohung.Und folgt brav und artig seinen großen Bündnispartner.Im Prinzip alles gehüpft wie gesprungen.



damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#50

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 11:40
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Zitat von Gert im Beitrag #46
@werner ja es ist richtig, die SED ist nicht ausdrücklich genannt aber jeder weiss dass sie gemeint ist. Ich kenne die Eidesformel, musste, jawohl ich musste, sie auch einmal nachsprechen. Wo wir gerade mal dabei sind, gibt es eigentlich eine Eidesformel in einem Land der Welt, wo ein Eid auf eine ausländische Macht ( die Sowjetunion und die anderen soz. Länder) abgelegt werden muss ? Ich weiss es nicht aber ich glaube es ist einmalig.


@Gert, dieser Umstand ist mir nicht bekannt, obwohl ich auch mit Angehörigen der Schutz- und Sicherheitsorgane der anderen sozialistischen Staaten zeitweilig zusammenarbeitete.

Das Problem, dass ich aus heutiger Sicht sehe, ist "der Schutz und die Sicherung der Allmacht einer Partei" nicht nur in der DDR. Es war dem MfS und auch den Schutz- und Sicherheitsorganen in den anderen "Bruderländern" nicht gestattet, innerhalb der Institutionen der Partei, sprich dem Parteiapparat zu ermitteln.
Mit dem Begriff "Schild und Schwert der Partei", wurde das MfS als machterhaltendes Instrument der Partei mißbraucht. Das ist meine Erkenntnis heute. Jede abweichende Position und konstruktive Kritik galt als parteischädigend und zog oftmals weitreichende Konsequenzen für den Betreffenden nach sich. Nicht nur Parteistrafen und Nachteile in der Laufbahn. Als besonders beliebt galt dabei die Bestrafung "Bewährung in der materiellen Produktion", die viele gute und engagierte Genossen ereilte.
Was sich jedoch innerhalb dieser Parteiapparate abspielte, übersteigt auch hier im Forum die Vorstellungskraft mancher User. Da waren interne Machtkämpfe bis auf Messersschneide angesagt. Die besten Futterplätze am Fresstrog der Macht waren sehr begehrt. Der Kampf um sie stand mehr im Mittelpunkt, als die eigentliche Arbeit, eine Politik zum Wohle der Menschen im Land umzusetzen. Die Medicis und Borgias im Mittelalter waren dagegen regelrechte Stümper.
Die Machtbesessenheit und -ansprüche einiger "Parteifürsten" kannte dabei keine Grenzen und sie lebten diese Macht auch bewußt aus. Die Arbeit der Schutz- und Sicherheitsorgane wurde immer stärker auf diesen Machterhalt ausgerichtet, besonders in den letzten Jahren der DDR. Deshalb auch für mich nicht verwunderlich, dass sich die erste Welle der Wut und des Zornes der Menschen gegen die Mitarbeiter des MfS richtete und auch noch heute richtet. Man hatte einen Sündenbock gefunden.
Es ist für mich erstaunlich, das gerade Roland Jahn, als Bundesbeauftragter der BStU heute eine differenziertere Sicht- und Betrachtungsweise der Rolle des MfS in der DDR anmahnt und sich dafür einsetzt. Sicherlich nicht zum Wohlwollen eines "bekannten MfS-Historikers".
Jahn, kein Kommunistenfreund und schon garnicht ein Fürsprecher für die ehemaligen MfS-Mitarbeiter hat aber inzwischen erkannt, dass die Machtinstrumentarien nicht in den Händen des MfS lagen, sondern auf einer anderen Führungsebene angesiedelt waren.

Ich habe im Herbst 1989 einige dieser sich an den Machterhalt klammernden "Parteifürsten" gesehen - erlebt, wie sie mit dem Angstschweiß auf der Stirn und weichen Knien im Angesicht der Massenprodeste der Menschen eine Machtposition nach der anderen verloren und preisgeben mußten. Einige haben auch nicht begriffen bzw. begreifen wollen, was sich da auf den Strassen vollzog. Der erste Hilferuf ging dabei wieder an das MfS, dass für sie die Kastanien aus dem Feuer holen sollte. Auch für viele Mitarbeiter des MfS war die Zeit des unbedingten Kadavergehorsams vorbei, sie sind wie die anderen Menschen im Land auch mit offenen Augen durch das Leben gegangen und hatten keine Scheuklappen auf. Die Zeit für Veränderungen im Land war überreif, aber sie konnten mit diesen verkrusteten Strukturen nicht in Angriff genommen und schon garnicht bewältigt werden.

Ich will mich hier nicht versuchen, reinzuwaschen und schon garnicht einen Persilschein ausstellen - denn ich wußte was ich und wofür ich es tat. Es hat sich nur noch eine differenziertere persönliche Sicht- und Betrachtungsweise ergeben. Manch ehemaliger Mitstreiter wird mir jetzt vorwerfe, dass ich mich zu weit aus dem Fenster gelehnt habe. Das muß ich dann auch zur Kenntnis nehmen. Es wird aber mein weiteres Leben nicht verändern.
Ich selbst, wurde mit gleichem Dienstgrad in den Polizeidienst übernommen. War Miglied des Landesvorstandes der GdVP und später der GdP. Habe noch die Umstrukturierung zur Landespolizei Brandenburg mitgemacht und bin dann später nach ehrenvollem Ausscheiden in die Privatwirtschaft gegangen. U.a. als Geschäftsführer von Unternehmen in Bayern, denen es Wurscht war, das ich früher für das MfS täig war. Heute Selbstständiger.

Vierkrug

PS. Schiettippfehler korrigiert !!!


Pitti53, Eisenacher, Gert, furry, passport, Rainman2 und exgakl haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.02.2013 12:27 | nach oben springen

#51

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 12:23
von Gert | 13.407 Beiträge | 3454 Punkte
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #50
Zitat von Gert im Beitrag #46
@werner ja es ist richtig, die SED ist nicht ausdrücklich genannt aber jeder weiss dass sie gemeint ist. Ich kenne die Eidesformel, musste, jawohl ich musste, sie auch einmal nachsprechen. Wo wir gerade mal dabei sind, gibt es eigentlich eine Eidesformel in einem Land der Welt, wo ein Eid auf eine ausländische Macht ( die Sowjetunion und die anderen soz. Länder) abgelegt werden muss ? Ich weiss es nicht aber ich glaube es ist einmalig.


@Gert, dieser Umstand ist mir nicht bekannt, obwohl ich auch mit Angehörigen der Schutz- und Sicherheitsorgane der anderen sozialistischen Staaten zeitweilig zusammenarbeitete.

Das Problem, dass ich aus heutiger Sicht sehe, ist "der Schutz und die Sicherung der Allmacht einer Partei" nicht nur in der DDR. Es war dem MfS und auch den Schutz- und Sicherheitsorganen in den anderen "Bruderländern" nicht gestattet, innerhalb der Institutionen der Partei, sprich dem Parteiapparat zu ermitteln.
Mit dem Begriff "Schild und Schwert der Partei", wurde das MfS als machterhaltendes Instrument der Partei mißbraucht. Das ist meine Erkenntnis heute. Jede abweichende Position und konstruktive Kritik galt als parteischädigend und zog oftmals weitreichende Konsequenzen für den Betreffenden nach sich. Nicht nur Parteistrafen und Nachteile in der Laufbahn. Als besonders beliebt galt dabei die Bestrafung "Bewährung in der materiellen Produktion", die viele gute und engagierte Genossen ereilte.
Was sich jedoch innerhalb dieser Parteiapparate abspielte, übersteigt auch hier im Forum die Vorstellungskraft mancher User. Da waren interne Machtkämpfe bis auf Messersschneide angesagt. Die besten Futterplätze am Fresstrog der Macht waren sehr begehrt. Der Kampf um sie stand mehr im Mittelpunkt, als die eigentliche Arbeit, eine Politik zum Wohle der Menschen im Land umzusetzen. Die Medicis und Borgias im Mittelalter waren dagegen regelrechte Stümper.
Die Machtbesessenheit und -ansprüche einiger "Parteifürsten" kannte dabei keine Grenzen und sie lebten diese Macht auch bewußt aus. Die Arbeit der Schutz- und Sicherheitsorgane wurde immer stärker auf diesen Machterhalt ausgerichtet, besonders in den letzten Jahren der DDR. Deshalb auch für mich nicht verwunderlich, dass sich die erste Welle der Wut und des Zornes der Menschen gegen die Mitarbeiter des MfS richtete und auch noch heute richtet. Man hatte einen Sündenbock gefunden.
Es ist für mich erstaunlich, das gerade Roland Jahn, als Bundesbeauftragter der BStU heute eine differenziertere Sicht- und Betrachtungsweise der Rolle des MfS in der DDR anmahnt und sich dafür einsetzt. Sicherlich nicht zum Wohlwollen eines "bekannten MfS-Historikers".
Jahn, kein Kommunistenfreund und schon garnicht ein Fürsprecher für die ehemaligen MfS-Mitarbeiter hat aber inzwischen erkannt, dass die Machtinstrumentarien nicht in den Händen des MfS lagen, sondern auf einer anderen Führungsebene angesiedelt waren.

Ich habe im Herbst 1989 einige dieser sich an den Machterhalt klammernden "Parteifürsten" gesehen - erlebt, wie sie mit dem Angstschweiß auf der Stirn und weichen Knien im Angesicht der Massenprodeste der Menschen eine Machtposition nach der anderen verloren und preisgeben mußten. Einige haben auch nicht begriffen bzw. begreifen wollen, was sich da auf den Strassen vollzog. Der erste Hilferuf ging dabei wieder an das MfS, dass für sie die Kastanien aus dem Feuer holen sollte. Auch für viele Mitarbeiter des MfS war die Zeit des unbedingten Kadavergehorsams vorbei, sie sind wie die anderen Menschen im Land auch mit offenen Augen durch das Leben gegangen und hatten keine Scheuklappen auf. Die Zeit für Veränderungen im Land war überreif, aber sie konnten mit diesen verkrusteten Strukturen nicht in Angriff genommen und schon garnicht bewältigt werden.

Ich will mich hier nicht versuchen, reinzuwaschen und schon garnicht einen Persilschein ausstellen - denn ich wußte was ich und wofür ich es tat. Es hat sich nur noch eine differenziertere persönliche Sicht- und Betrachtungsweise ergeben. Manch ehemaliger Mitstreiter wird mir jetzt vorwerfe, dass ich mich zu weit aus dem Fenster gelehnt habe. Das muß ich dann auch zur Kenntnis nehmen. Es wird aber mein weiteres Leben nicht verändern.
Ich selbst, wurde mit gleichem Dienstgrad in den Polizeidienst übernommen. War Miglied des Landesvorstandes der GdVP und später der GdP. Habe noch die Umstrukturierung zur Landespolizei Brandenburg mitgemacht und bin dann später nach ehrenvollem Ausscheiden in die Privatwirtschaft gegangen. U.a. als Geschäftsfüher von Unternehmen in Bayern, denen es Wurscht war, das ich früher für das MfS täig war. Heute Selbstständiger.

Vierkrug






@Vierkrug, danke sehr für diese sehr gute Darstellung der damaligen Situation. Ich kann das niedergeschriebene voll und ganz unterschreiben, so sehe ich das auch, soweit ich das beurteilen kann. Ich war ja nur in der Anfangszeit der DDR dort präsent ( bis 1965, also Ulbricht Ära, das war die Hardcoreversion DDR ), die Zeit ab 1972 kenne ich nur aus Besuchsreisen und den Gesprächen mit Verwandten und Freunden. Ich finde es besonders bemerkenswert, dass du als Ehemaliger Angehöriger des Sicherheitsapparates das so selbstkritisch hier aufschreibst. Kompliment.


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John F.Kennedy 1963 in Berlin
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#52

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

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von Eisenacher | 2.069 Beiträge | 4 Punkte
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Eine Währung beruht einzig auf Vertrauen. Macht erreicht man nur durch Angst. Verschwindet das Vertrauen, ist die Währung im Eimer. Verschwindet die Angst, werden die Mächtigen machtlos.


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#53

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 12:54
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge | 1 Punkte
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Bitte, bitte nicht so bitterernst nehmen, meine Frage...na ja, ne Frage ist es nicht, eher ne Feststellung:"Am Alkohol kann es aber nicht gelegen haben, denn den gabs doch auch noch nach der Wende zu kaufen?"

Lebensläufer au Backe, ich geh schonmal in Deckung


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#54

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 13:02
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versteh ich nicht, bin ich zu doof?



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#55

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 14:26
von schulzi | 1.946 Beiträge | 778 Punkte
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ganz kurz zum thema fahneneid die einzigen die auf die SED eingeschworen waren die kampfgruppen der arbeiterklasse



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#56

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 14:52
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von schulzi im Beitrag #55
ganz kurz zum thema fahneneid die einzigen die auf die SED eingeschworen waren die kampfgruppen der arbeiterklasse

@schulzi,

In den Kampfgruppen wurde kein Fahneneid sondern ein Gelöbnis gesprochen.

Gelöbnis der Kampfgruppen der Arbeiterklasse: "Ich bin bereit, als Kämpfer der Arbeiterklasse die Weisungen der Partei zu erfüllen, die DDR, ihre sozialistischen Errungenschaften jederzeit mit der Waffe in der Hand zu schützen und mein Leben für sie einzusetzen. Das gelobe ich!"

Vierkrug


zuletzt bearbeitet 25.02.2013 14:52 | nach oben springen

#57

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 14:56
von Gert | 13.407 Beiträge | 3454 Punkte
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Zitat von Eisenacher im Beitrag #52
Eine Währung beruht einzig auf Vertrauen. Macht erreicht man nur durch Angst. Verschwindet das Vertrauen, ist die Währung im Eimer. Verschwindet die Angst, werden die Mächtigen machtlos.

Ein netter Spruch, Eisenacher
Gruß Gert


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All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi


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#58

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 15:03
von Eisenacher | 2.069 Beiträge | 4 Punkte
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@Gert
Deinen Sardellenspruch finde ich auch cool. Der bringt mich jedes mal zum Schmunzeln, obwohl ich ihn schon hundert mal gelesen hab.


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#59

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 15:31
von schulzi | 1.946 Beiträge | 778 Punkte
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #56
Zitat von schulzi im Beitrag #55
ganz kurz zum thema fahneneid die einzigen die auf die SED eingeschworen waren die kampfgruppen der arbeiterklasse

@schulzi,

In den Kampfgruppen wurde kein Fahneneid sondern ein Gelöbnis gesprochen.

Gelöbnis der Kampfgruppen der Arbeiterklasse: "Ich bin bereit, als Kämpfer der Arbeiterklasse die Weisungen der Partei zu erfüllen, die DDR, ihre sozialistischen Errungenschaften jederzeit mit der Waffe in der Hand zu schützen und mein Leben für sie einzusetzen. Das gelobe ich!"

Vierkrug

das stimmt zwar aber ich finde keinen unterschied zwieschen eid und gelöbnis für mich war auch das gelöbnis ein eid



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#60

RE: Langjährig gedienter NVA-Offizier am 02.10.1990 - und dann ?

in Das Ende der DDR 25.02.2013 16:05
von Gelöschtes Mitglied
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@schulzi - sollte auch nicht als belehrend rüberkommen.

Vierkrug


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