Kuba-auswandern dorthin?

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22.02.2013 15:53
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#1
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Kuba schein ja ein sehr interessantes Thema zu sein,mich würde interessieren,
ob es sich lohnt dorthin auszuwandern,na gut ein bischen spanisch sollte man
schon können,hin und wieder schaue ich mir diese Auswanderungssendungen
im TV an,aufgefallen ist mir das Kuba noch nicht dabei war,es soll ja ein sehr
schönes Urlaubsland sein,und Reisefreiheit der Kubaner soll es auch schon geben,
da viele Kubaner in der DDR eine Ausbildung erhielten,dürfte das Willkommen
unter der Bevölkerung vorhanden sein,mein ehemaliger Meister hatte dort für
die DDR-Botschaft als Kraftfahrer gearbeitet,der konnte auch nur gutes von
der Insel berichten
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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22.02.2013 16:05
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#2
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Du solltest auf jedenfall das Klima mitbedenken.Kreislaufbedinkt hätte ich da sicherlich die erste Zeit Probleme,da ich doch eher die niederen bis frostigen Temparaturen vertrage.
Andererseits ist die menschliche Seite auf Kuba nicht zu verachten!
Die Zigarren und den Rum sind ideal bei nem Sonnenuntergang am Strand.


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22.02.2013 16:09
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#3
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Lieber Vogtländer, muss Dich leider korrigieren, kreislaufbedingt heisst es, Deine Berliner Pflanze, trotzdem viel Spass in Kuba..., erinnere mich noch an "Varadero" von Andreas Holm.....


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22.02.2013 16:14
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#4
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Danke!Die Rechtschreibung mal wieder.Typisch für Freitag!


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22.02.2013 16:18
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#5
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@Lutze,

die Leute dort sind super.Ich war vor 3Jahren dort.Ich hatte eine Adresse in Havanna von einer Spanischlehrerin hier von der VH.Die Leute haben uns eine ganze Woche rumgeführt und dann sind wir mit einem Mietwagen von einer Privatunterkunft zur nächsten gefahren.Gastfreundschaft erster Güte.Dazu echtes karibisches Temperament der Leute, das reißt dich einfach mit.

Die Lebensverhältnisse der Kubaner sind schon oft sehr einfach.Wir hatten mal einen Polizisten nach einer Adresse gefragt da hat der gleich einen jungen Mann von der Straße verdonnert mit uns mitzufahren und uns den Weg zu zeigen.Dem haben wir 5 $ gegeben da ist der fast in Ohnmacht gefallen vor Freude.
Und dann die Musik. Ich sag nur Buena Vista Social Club. Da kannst Du weinen vor Glück.

Ist so ähnlich wie damals bei uns in der DDR. Die einen schwören auf ihre Führer und von denen hörst du auch nur gutes über ihr Land und die anderen reden nur hinter vorgehaltener Hand über ihre Unzufriedenheit.
Ich hatte mir dort illegal Zigarren gekauft und diese dann leider wieder zu Hause falsch gelagert sind mir alle vergammelt
Naja zwei hatte ich vorher noch gequalmt.
Also ich könnte es mir vorstellen dort zu leben als rüstiger Rentner. Aber geht das überhaupt mit so einem Daueraufenthalt?


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22.02.2013 16:25
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#6
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@Lutze nach Cuba auswandern ist eine tolle Idee. Nur eben reichlich Dollar mitnehmen. Volkshochschulkurs im Umgang mit der Machete absolvieren, Zigarrenrollkurs kann auch nicht schaden und dann frisch ans Werk. Wegen den Einreisebestimmungen wäre es noch gut , dir schon im Vorfeld eine Kubanische Gattin zu suchen. Damit es dann auch mit dem Aufenthaltsvisa klappt. Als Kellner kann man da auch gut absahnen. Wenn du einen guten Job findest, gibt es bis zu 60USD auf die Kralle. Die Lebensmittel auf Karte sind auch supergünstig. 2,5kg Reis gibt es im Monat pro Person für ein Appel und ein Ei.


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22.02.2013 16:30 (zuletzt bearbeitet: 22.02.2013 16:32)
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#7
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Cuba ist ein sehr schönes Land und ich weile mindestens einmal jährlich für ein paar Wochen bei meinen Freunden in Havanna. Bei aller Euphorie sollte man aber den Realitäten in die Augen schauen. Die Menthalität und Lebensart der Cubaner ist eine Seite, die andere sind die Lebensumstände und -verhältnisse auf der Insel. Wer sie nicht kennt, der wird sich nach Wochen wieder nach Europa zurücksehnen. Das Klima über das Jahr gesehen ist für Mitteleuropäer sehr gewöhnungsbedürftig. Ich habe meine ersten Erfahrungen mit Cuba bei der Vorbereitung und Durchführung der XI. Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1978 in Havanna gemacht. In den Folgejahren immer wieder mal sporadisch auf der Insel gewesen.
Dankbar bin ich meinen cubanischen Freunden für ihre Hilfe und Unterstützung nach 1989/90 - ich hatte bei ihnen alle Zeit mich zu sammeln und neu zu orientieren für das was dann zu bewältigen war. Meine Kinder schwärmen noch heute von diesen Wochen voller Gastfreunschaft, die uns zuteil wurde, besonders von Aleida, der Tochter Ches.
Besonders meinem langjährigem Freund Felipe Pérez Roque, von 1999 bis 2009 Außenminister Cubas, habe ich sehr viel zu verdanken, wie auch meinen anderen Freunden Carlitos, Rodriguez, Hector und Ramirez. Ich freue mich schon auf April, wenn wir uns alle wiedersehen. Felipe, einst ein Zögling von Fidel, arbeitet wieder im seinem Beruf als Elektroingenieur.
Was die Einwanderung nach Cuba anbetrifft, so haben die Cubaner die Meßlatte dafür sehr hoch gelegt und die Bedingungen dafür sind auch knallhart.
Auf Cuba leben noch viele ehemalige DDR-Bürger, die inzwischen die cubanische Staatsbürgerschaft angenommen haben.

Vierkrug


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22.02.2013 16:32
avatar  Lutze
#8
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wenn man das so liest,könnte man glatt die Koffer packen,
aber was macht man,weiterhin in Mecker-Deutschland ausharren
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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22.02.2013 16:48
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#9
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Zitat Vierkrug:
Auf Cuba leben noch viele ehemalige DDR-Bürger, die inzwischen die cubanische Staatsbürgerschaft angenommen haben.
Vierkrug


Dürfen die ehemaligen denn auch ohne die Erfüllung besonderer Anforderungen die Insel verlassen?
Wäre für mich als in meiner Bewegungsfreiheit lange Zeit stark eingeschränkter Mensch ganz ohne Polemik interessant zu wissen.


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22.02.2013 16:51
avatar  Pit 59
#10
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Ja Lutze für den Urlauber der sich nur ein paar Wochen dort aufhält ist es schon schön. Vierkrug kann ja mal was darüber erzählen wie Arm die Bevölkerung eigentlich ist.Dort fehlt es nähmlich an allen ob Nahrungsmittel,Medizin,oder Kleidung.
Vieleicht kann er ja auch mal schreiben was man im Durchschnitt dort an Lohn bekommt.


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22.02.2013 17:00
avatar  SCORN
#11
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #10
Vierkrug kann ja mal was darüber erzählen wie Arm die Bevölkerung eigentlich ist.Dort fehlt es nähmlich an allen ob Nahrungsmittel,Medizin,oder Kleidung.



im Vergleich zu Europa mögen die Kubaner "ärmer" sein! Man sollte aber da auch gleich mal nach den Ursachen fragen! Komme mir jetzt bitte nicht mit den Nachteilen der Planwirtschaft! Im übrigen, wer die elendigen Slums in Süd-und Mittelamerika je "Life und in Farbe" erleben durfte wird bestätigen dass es solches in Kuba nicht gibt!


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22.02.2013 17:15
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#12
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Zitat von SCORN im Beitrag #11
Zitat von Pit 59 im Beitrag #10
Vierkrug kann ja mal was darüber erzählen wie Arm die Bevölkerung eigentlich ist.Dort fehlt es nähmlich an allen ob Nahrungsmittel,Medizin,oder Kleidung.



im Vergleich zu Europa mögen die Kubaner "ärmer" sein! Man sollte aber da auch gleich mal nach den Ursachen fragen! Komme mir jetzt bitte nicht mit den Nachteilen der Planwirtschaft! Im übrigen, wer die elendigen Slums in Süd-und Mittelamerika je "Life und in Farbe" erleben durfte wird bestätigen dass es solches in Kuba nicht gibt!



Ne das Embargo der Amis ist schuld.Weiß doch jeder.


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22.02.2013 17:16 (zuletzt bearbeitet: 22.02.2013 17:30)
avatar  Alfred
#13
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #10
Ja Lutze für den Urlauber der sich nur ein paar Wochen dort aufhält ist es schon schön. Vierkrug kann ja mal was darüber erzählen wie Arm die Bevölkerung eigentlich ist.Dort fehlt es nähmlich an allen ob Nahrungsmittel,Medizin,oder Kleidung.
Vieleicht kann er ja auch mal schreiben was man im Durchschnitt dort an Lohn bekommt.


Pitti,

mit welchen Land möchtest Du Kuba vergleichen ?

Mit Haiti, was ja nicht so weit weg von Kuba liegt ?

In Haiti liegt die Lebenserwartung bei rund 62 Jahren. In Kuba bei 76 bzw. 80 Jahren, da kommt es drauf an ob Mann oder Frau. In Haiti gibt es eine Säuglingssterblichkeit von rund 5,8 % und wie liegt diese in Kuba ? Bei rund 1 / 10 dieser Zahl. In Kuba gibt es gibt es fast keine Analphabeten, in Haiti rund 50 % .

Sicher hat Kuba einige Probleme, einige sind sicher auch selbst gemacht. Aber einiges dürfen sich auch andere auf die Fahne schreiben.


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22.02.2013 17:26 (zuletzt bearbeitet: 22.02.2013 17:30)
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#14
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@ Pit 59:
Braucht man wirklich einen 5-er BMW,nen Flatescreen und eine aufgetunte Frau (welche eventuel nicht mal ne eigene Meinung hat),um zufrieden zu sein?Wohlstandsgehabe sage ich da nur.Aber All-INVLUSIVE Urlaube cool finden!
Die Kubaner in meinem Bekanntenkreis lachen herzlich gern!
Ja,sie haben da auch noch Probleme,die aber hausgemacht sind.Aber die Schulbildung ist zum Beispiel nicht so deprimirend wie in unserem Land.Auch haben da die jungen Leute noch Respekt vor den Älteren und geben diesen auch etwas zurück.


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22.02.2013 17:27
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#15
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #9
Dürfen die ehemaligen denn auch ohne die Erfüllung besonderer Anforderungen die Insel verlassen?
Wäre für mich als in meiner Bewegungsfreiheit lange Zeit stark eingeschränkter Mensch ganz ohne Polemik interessant zu wissen.


Es ist ja bekannt, dass Cuba die Reisebedingungen für seine Bürger ab dem 14. Januar 2013 vereinfacht hat. Demnach ist ab dem 14. Januar 2013 keine Ausreiseerlaubnis mehr notwendig. Auch müssen die Cubaner kein Einladungsschreiben aus dem Zielland mehr vorlegen. Ab dem 14. Januar 2013 sind nur noch der Reisepass und ein gültiges Visum des Ziellandes nötig. Soweit für die breite Bevölkerung.
Einschränkungen gibt es aber trotzdem, sie betreffen u.a. Führungs- und Leitungskräfte aus/in der Wirtschaft/Staatsorganen, Angehörige der Schutz- und Sicherheitsorgane, Leistungssportler. Weitere Regelungen soll es Mitte des Jahres geben.
Es ist bekannt das zahlreiche Cubaner enge verwandschaftliche Verbindungen in den USA, Spanien und auch nach Deutschland haben.
Wer die US-Botschaft am Ende des Malecon kennt, der hat auch sicherlich die Cubaner gesehen, die dort warten um ein Einreisevisum für die USA zu erhalten.

Die ehemaligen DDR-Bürger, die auf Cuba verblieben waren/sind, waren Fachkräfte und Spezialisten im Bereich der Wirtschaft und Wissenschaft, aber in Betrieben - u.a. in Cienfuegos. Man trifft sich dann in der La Bodeguita del Medio in Havanna zum Schwatz bei frittierter Schweineschwarte und einem gutem Rum - Cuba libre oder Mojito.



Diese Fachkräfte / Spezialisten durften zu ihren in Deutschland verbliebenen Familienangehörigen reisen.

Zu den anderen Fragen und Anfragen später mehr, denn auch im Singlehaushalt gibt es noch etwas zu erledigen.

Vierkrug


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