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#21

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 18:43
von Ecki | 408 Beiträge | 13 Punkte
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Zitat von Pitti53 im Beitrag #20
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #19
Kuba? Erst mal muss das Castroregime dort weggefegt werden.


Dann such dir mal den Besen

Es haben in den vielen jahren schon so einige versucht und es hat nicht geklappt
Mein lieber Pitti53,

also ich denke mal, rein aus der Sicht der Auswertung der historischen Ereignisse und der Machtverhältnisse betrachtet, ob man nun will oder nicht, ob man das für gut oder schlecht hält, vermeintliche oder tatsächliche Errungenschaften ganz ignorierend, es klappt in Bälde.

Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


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#22

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 18:47
von Jawa 350 | 684 Beiträge | 51 Punkte
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Zitat von SCORN im Beitrag #11
Zitat von Pit 59 im Beitrag #10
Vierkrug kann ja mal was darüber erzählen wie Arm die Bevölkerung eigentlich ist.Dort fehlt es nähmlich an allen ob Nahrungsmittel,Medizin,oder Kleidung.



im Vergleich zu Europa mögen die Kubaner "ärmer" sein! Man sollte aber da auch gleich mal nach den Ursachen fragen! Komme mir jetzt bitte nicht mit den Nachteilen der Planwirtschaft! Im übrigen, wer die elendigen Slums in Süd-und Mittelamerika je "Life und in Farbe" erleben durfte wird bestätigen dass es solches in Kuba nicht gibt!



Ich kann Das nur Bestätigen - in Mexiko gibt es z.B. hungende Kinder, in Kuba nicht !

Ehemalige DDR Bürger werden von den Kubanern freudig begrüßt, und manchmal auch auf Sächsisch!


MfG
Jawa350
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#23

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 18:52
von Pitti53 | 9.402 Beiträge | 2769 Punkte
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Zitat von Ecki im Beitrag #21
Zitat von Pitti53 im Beitrag #20
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #19
Kuba? Erst mal muss das Castroregime dort weggefegt werden.


Dann such dir mal den Besen

Es haben in den vielen jahren schon so einige versucht und es hat nicht geklappt
Mein lieber Pitti53,

also ich denke mal, rein aus der Sicht der Auswertung der historischen Ereignisse und der Machtverhältnisse betrachtet, ob man nun will oder nicht, ob man das für gut oder schlecht hält, vermeintliche oder tatsächliche Errungenschaften ganz ignorierend, es klappt in Bälde.

Liebe Grüße

Ecki



Ja ja.Die Hoffnung stirbt zuletzt


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#24

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 18:54
von Gelöschtes Mitglied
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Erstaunlich für mich, wie viele Cuba-Experten es hier gibt - das ist nicht ironisch genmeint !!!

Aber zu einigen Fragen und Problemen.
Voigtländer hat Recht. Auf Cuba, besonders in Havanna besitzen viele Menschen Haus- und Wohneigentum, welches sie auch seit ein paar Jahren zu touritischen Zwecken vermieten dürfen. Die Nachweisführungen werden regelmäßig kontrolliert.
Wenn ein Cubaner staatlichen Wohnraum besitzt und er durch Erbschaft in den Besitz eines Hauses oder einer Eigentumswohnung gelangt, so wird er aber meistens vor die Alternative gestellt, dass Eine oder das Andere aufzugeben. Sie entscheiden sich mehrheitlich für das Eigentum und tragen mit viel Eigeninitiative zu dessen Werterhaltung bei. Sie haben sehr, sehr viel Improvisationsgeist und handwerkliches Geschick. Und nicht nur in der Altstadt von Havanna gibt es sehr viel zu tun, was die Erhaltung der historischen Bausubstanz anbetrifft. Es fliessen auch viele Gelder der UNESCO nach Cuba, da die Altstadt von Havanna zum Weltkulturerbe gehört.
Inzwischen gibt es auch Baumarktabteilungen in den großen Supermärkten, in denen vorangig chinesische Produkte angeboten werden.

Verdienst eines Arztes - Er reicht zum Leben. Mein Freund Carlitos ist Oberarzt in der Kardiologie des Central-Klinikums in Havanna. Sicherlich ist die medizinische Ausrüstung an Geräten u.ä. Dingen nicht auf dem neuestem Stand von Wissenschaft und Technik, aber die Ausbildung des medizinischen Personals. Die medizinische Grundversorgung ist rund um die Uhr gesichert und Cuba hat den höchsten medizinischen Standard in ganz Mittel- und Südamerika. Einer der bekanntesten Augenärzte in der Welt arbeitet im Central-Klinikum vo Havanna. Ches Tochter Aleida ist eine der bekanntesten Kinderärztinnen und leitet die Kinderklinik von Havanna.
Hervorzuheben ist das Schulwesen auf Cuba. Eines der Besten in der Welt, dass allen Kindern gleiche Bildungschancen einräumt und dafür gesorgt hat, dass es auf Cuba kein Analphabetismus gibt.

Ein paar Worte zu den "Slums". Es gibt sie auf Cuba nicht, aber Wohnverhältnisse und Wohnbedingungen, besonders auf dem Lande in den Provinzen, die nicht weit davon entfernt sind. Man sollte schon der Realität in die Augen sehen und nicht nur Glanz und Gloria verkünden. Damit gleich der Übergang zur wirtschaftlichen Lage.
Ich hatte und habe immer den Eindruck, dass "Planwirtschaft" für den cubanischen Entwicklungsweg etwas tödliches beinhaltet - passt auch nicht zu ihrer karibischen Mentaltät.
Wir, die ehemaligen sozialistischen Staaten mit der Sowjetunion an der Spitze wollten mit unserer übergroßen Hilfe für Cuba etwas Gutes leisten, haben aber dabei sehr viel Schäden angerichtet, deren Nachhaltigkeit die Menschen auf Cuba noch heute und auch noch in den nächsten Jahren spüren werden. Einige Beispiele dafür.
In Cienfuegos hat die DDR das größte Zementwerk Mittel- und Südamerikas gebaut, dass mit seiner Kapazität den Bedarf dieses gesamten Raumes abdecken könnte. Es fährt heut noch nicht einmal auf Halblast.
Die Werft Roßlau hat für Cuba Fischfangkutter gebaut, die für die Gegebenheiten auf Cuba völlig ungeeignet waren und dann später auf einer Verkaufsmesse in Veracruz/Mexiko dann verhöckert wurden, u.a. auch an die US-Küstenwache.
Die Monokultur des Zuckerrohranbaues auf Cuba wurde nicht mit Hilfe des RGW beseitigt, sondern noch vertieft. SU wollte es als Äquivalent für die Erdöllieferungen. Damit wurden auch keine Alternativlösungen in der Energiegewinnung und -erzeugung angegangen, was sich heute bitter rächt. Denn die vorhandenen Kraftwerksanlagen sind technisch überaltert, arbeiten nach wie vor auf Öl- und Gasbasis und die Kapazitäten reichen vorne und hinten nicht. Bei Überlast werden deshalb immer noch zeitlich begrenzte Stromabschaltungen im privatem Haushaltsbereich vorgenommen.
Mit den Anbau von Paprika und dem Ausbau der Apfelsinenproduktion wurden neue Monokulturen im Bereich der Landwirtschaft geschaffen.
Mittlerweile erfolgt eine Rückbesinnung, die auch die Versorgungslage gegenüber der Bevölkerung verbessern soll.
Cuba hat alte Traditionen in der Viehzucht, besonders in der Rinderzucht. Sie wird wieder angekurbelt. Wie auch die Schweinefleischproduktion - sonst können die Cubaner nicht mehr ihr Nationalgericht essen. Zunehmend erfolgt wieder die Urbarmachung von stillgelegten landwirtschaftlichen Flächen im Ackerbau. Die Zahl der Kleinbauern, die mit staatlichen Mitteln gefördert werden, wächst zunehmend, wie auch die Produktion derer Erzeugnisse, die jedoch noch mit dem cubanischem Peso auf den Märkten vergütet werden.

Somit nächste Baustelle, die Doppelwährung auf Cuba - cubanischer Peso und CUC. Der Schritt mit dem CUC war richtig und notwendig, um die Scheinwährung US-Dollar aus dem Verkehr zu ziehen. Ebenso hat sich die Währung CUC für den Ausbau und die weitere Entwicklung des Tourismus als sehr zweckmäßig erwiesen. Und der Tourismus wird noch weiter erschlossen.

Zu Versorgungsfragen. Mir ist kein Fall bekannt, wonach Menschen auf Cuba den Hungertod gestorben sind - eine Ausnahme ja, der Hungerstreik eines "Regimekritikers".
In Cuba ist es so, dass jeder Bürger eine Identicard (Personalausweis) und jeder Haushalt eine sogenante Lebensmittelkarte besitzt. Mit dieser Lebensmittelkarte, kann jeder cubanische Haushalt, abhängig von der Anzahl der darin lebenden Personen, Waren des täglichen Grundbedarfes mit cubanischem Peso erwerben - über die Qualität kann man unterschiedlicher Ansicht sein. Ebenso kann man in Markthallen und auf Bauernmärkten, die für die Touristen nicht erkenn- und einsehbar sind, Fleisch, Gemüse, Eier etc. mit cubanischem Peso erwerben.
Gehe ich als Cubaner jedoch in eine Eisbar (Cubaner sind leidenschaftliche Eisverkonsumierer), Restaurant oder Bar, dann zählt nur der CUC. Auch bei Waren des gehobenen Bedarfes. In den Supermärkten kann man auch nur mit CUC zahlen. Auch gibt es dort gesonderte Ecken, wo man Kaffee, Tabakwaren u.ä. erwerben kann.
Das Kosumgütersegment, vorangig asiatischer Produktion, besonders China entspricht noch nicht ganz den Erfordernissen und ist für viele Cubaner auch preislich nicht zu stemmen - auch nicht mit inzwischen staatlich gewährten Krediten. Man wird aber an dieser Stelle sehr schnell Veränderungen herbeiführen müssen, denn die Ansprüche der Jugend wachsen und die cubanische Revolution ist in ihrer Welt schon Geschichte.

Abschließende Bemerkung zu den "politischen Eliten" auf Cuba. Sie sind wirklich Gleiche unter Gleichen, und nicht noch gleicher, wie es woanders so gehandhabt wurde. Sie leben in bescheidenen Verhältnissen und nicht in einer "Waldsiedlung". Sie hören auf die Stimmung im Volk, schauen ihm aufs Maul und wissen, was zu tun ist. Das es ist für die Cubaner nicht einfacher wird, steht außer Zweifel. Aber sie werden ihren Weg gehen.

Jetzt bin ich mal provokant - wenn die Amis den Cubanern schaden wollen, dann brauchen sie nur das Embargo aufzuheben. Die Embargopolitik hat wesentlich zur Stärkung des Zusammenhaltes in der cubanischen Bevölkerung beigetragen und sie fester zusammen geschweißt.

Patria o Muerte ist keine leere Losung, sondern Bekenntnis.

Vierkrug


passport und Feliks D. haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.02.2013 19:16 | nach oben springen

#25

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 18:56
von Gert | 14.058 Beiträge | 6676 Punkte
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Zitat Vierkrug :Besonders meinem langjährigem Freund Felipe Pérez Roque, von 1999 bis 2009 Außenminister Cubas, habe ich sehr viel zu verdanken, wie auch meinen anderen Freunden Carlitos, Rodriguez, Hector und Ramirez. Ich freue mich schon auf April, wenn wir uns alle wiedersehen. Felipe, einst ein Zögling von Fidel, arbeitet wieder im seinem Beruf als Elektroingenieur.

Nun Vierkrug wer solche Freunde in Kuba hat, der braucht dort nichts zu befürchten oder vermissen. Für alle anderen sieht die Welt schon ein bischen ärmer aus. Ich war dort und habe mich ausser für den Badestrand von Varadero auch für andere Sachen interessiert . Z.B. dafür, dass ein Arbeiter auf Kuba den ganzen Monat für etwa umgerechnet 10 € arbeitet, eine Akademikerin, die ich kennen lernte ( sie sprach perfekt deutsch und war noch nie in Europa! ) etwa 40 € im Monat. Ich habe mir ausserhalb meines Tourighettos auch die Strassen und Geschäfte angeschaut. Es sieht so was von arm aus, was in den Geschäften für die Kubaner liegt, dass man seinen Urlaub dort nicht unbedingt geniessen kann. Ich habe eine Zigarrenfabrik in Produktion gesehen, unter solchen Bedingungen möchte ich niemals arbeiten ( während der Arbeit wurden die Zigarrenarbeiter von einem Instrukteur, der aus der Zeitung oder so was vorlas, politisch indoktriniert). Für uns Touris war alles da, man hatte sogar eine 2. Valutawährung für die Ausländer ( so was ähnliches wie die Forumschecks in der DDR ). War bei den Kubanern sehr begehrt !
Der Grenzübergang am Flughafen natürlich in einem Sicherungszustand, wie ex DDR. ( Warum müssen sich kommunistische Diktaturen eigentlich immer mit Stacheldraht und Stasi umgeben ?) Nun , das hat man inzwischen etwas entschärft, aber wie ich las, sieht die Praxis so aus, dass die Willkür bei der Ausreisegenhemigung von einem Höhepunkt zum anderen tobt.
Das Land selbst ist sehr schön, eine tolle Vegetation, sehr fruchtbar, im Grunde ideale Voraussetzungen, um eine Bevölkerung gut zu ernähren.
Ich halte es nicht für ein lohnenswertes Auswanderungsziel. Als solches ist es höchstens für jene in diesem Forum interessant, die beim Wort Sozialismus Glanz in die Augen bekommen und imme rauf die furchtbarne Lebensverhältnisse in unserem Lande schimpfen. Die sollten dort mal hingehen, sie werden dann aber feststellen, dass die DDR im Vergleich zu Kuba wirklich ein Paradies war. Wie alles im Leben, eben relativ zu sehen.
Abschliessend noch meine Meinung zu den Erklärungen der Freunde des kubanischen Sozialismus zu den Problemen, die diese Staatsform dem kubanischen Volke bereitet.
Es ist richtig, dass die Boykottmassnahmen der Nordamerikaner gegen Kuba ihre Wirkung zeigte und noch zeigt. Es ist aber auch richtig, dass Millionen Kanadier und Europäer aller Nationen die sonnige Insel vor allem im Winter besuchen, dort Milliarden von Euro und Dollar lassen. Man fragt sich wo dieses Geld bleibt, in der Infrastruktur sieht man nichts davon ( verfallende Häuser in Havann z.B. verfallende Autobahn ( von USA in den 50ern gebaut und seither nichts mehr daran getan ). Steckt sich die Politikerkaste das in die Tasche oder was passiert mit dem Geld, das man einnimmt. Jedenfalls auf den Lebensstandard der einfachen Bürger hat das augenscheinlich keinen Einfluss.


Pit 59 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#26

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 18:59
von Lutze | 8.694 Beiträge | 3295 Punkte
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gab es damals nicht auch eine DDR-Insel namens "Ernst Thälmann"?,
dann müsste die doch zu Deutschland gehören
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#27

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 19:02
von Rostocker | 8.210 Beiträge | 2085 Punkte
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #19
Kuba? Erst mal muss das Castroregime dort weggefegt werden.


Wanderer---Kannst ja bei der UNO beantragen.Dort soll es so einige Staaten geben,die militärisch schnell mit dem Fegen sind.Wenn es um die Exportquote der Demokratie geht.


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#28

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 19:02
von Gelöschtes Mitglied
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Die Ernst-Thälmann-Insel (spanisch Cayo Ernest Thaelmann) ist eine etwa 15 Kilometer lange und 500 Meter breite cubanische Insel. Sie liegt etwa 25 Kilometer westlich der Schweinebucht vor der Südküste der Provinz Matanzas, zu der sie verwaltungsrechtlich auch gehört.


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#29

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 19:04
von eisenringtheo | 10.181 Beiträge | 3696 Punkte
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Auchh wenn nunmehr von offizieller Seite intensiv Werbung für Auslandreisen gemacht wird, denke ich nicht, dass die Kubaner in Scharen am Münchener Oktoberfest auftauchen...


Quelle: http://www.cubadebate.cu/noticias/2012/0...el-mundo-fotos/
Theo


zuletzt bearbeitet 22.02.2013 19:05 | nach oben springen

#30

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 19:06
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Zitat von Ecki im Beitrag #21
es klappt in Bälde.

Liebe Grüße

Ecki



und es steht zu befürchten dass die "Brüder und Schwestern" aus Miami angeführt von den davon gejagten Latifundistas und Badista Umfeld Sprößlingen,
assistiert von der mächtige Kubaner-Mafia in Florida dann den Laden übernehmen! Hossa! Dann ist Freiheit da! .....und im Westen sind alle glücklich darüber dass die Kubaner nun auch wieder frei sind, so frei wie bis zum Sturz Badistas und die Mittelamerikastaaten die ganze Zeit!

SCORN


zuletzt bearbeitet 22.02.2013 19:09 | nach oben springen

#31

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 19:12
von Backe | 481 Beiträge | 14 Punkte
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Zitat von Eisenacher im Beitrag #6
@Lutze nach Cuba auswandern ist eine tolle Idee. Nur eben reichlich Dollar mitnehmen. Volkshochschulkurs im Umgang mit der Machete absolvieren, Zigarrenrollkurs kann auch nicht schaden und dann frisch ans Werk. Wegen den Einreisebestimmungen wäre es noch gut , dir schon im Vorfeld eine Kubanische Gattin zu suchen. Damit es dann auch mit dem Aufenthaltsvisa klappt. Als Kellner kann man da auch gut absahnen. Wenn du einen guten Job findest, gibt es bis zu 60USD auf die Kralle. Die Lebensmittel auf Karte sind auch supergünstig. 2,5kg Reis gibt es im Monat pro Person für ein Appel und ein Ei.


Hallo,

bin schon fleissig am sparen und das mit der kuban. Gattin hat sich vor 10 Jahren entschieden. Warte nun auf Rente.

Ach, und ein Familienvisum hab ich auch


"Nicht die Kinder bloß speist man mit Märchen ab" Gotthold E. Lessing


Eisenacher hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 19:12
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@Gert, so wie Du mir nicht 40 Jahre DDR erklären mußt, so mußt Du mir auch nicht Cuba erklären !!!
Ich fahre keine Schmalspurbahn, sondern benutze immer noch die Normalspurbreite. Im einem anderem Forum gab es einen Smiley mit einem Schild - ich verzichte darauf.

Vierkrug


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#33

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 19:16
von Gert | 14.058 Beiträge | 6676 Punkte
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Zitat von SCORN im Beitrag #30
Zitat von Ecki im Beitrag #21
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und es steht zu befürchten dass die "Brüder und Schwestern" aus Miami angeführt von den davon gejagten Latifundistas und Badista Umfeld Sprößlingen,
assistiert von der mächtige Kubaner-Mafia in Florida dann den Laden übernehmen! Hossa! Dann ist Freiheit da! .....und im Westen sind alle glücklich darüber dass die Kubaner nun auch wieder frei sind, so frei wie bis zum Sturz Badistas und die Mittelamerikastaaten die ganze Zeit!

SCORN



@.Scorn sie hatten nun 54 Jahre Zeit, etwas draus zu machen, viel länger als Honni und Gen. Und, das was ich gesehen habe, hat mich nicht von dem "sozialistischen Vorzeigestaat" in der Karibik überzeugt. Nach meiner Sicht ist das nichts bedeutendes. Und wenn die vielen Kanadier und Europäer nicht dort Urlaub machten und wenn die vielen zu Wohlstand gekommen Floridakubaner nicht ständig Geld schickten, wäre der Staat Kuba schon auf dem Meeresgrund der Karibik. Sie können es nicht, die sogen. Sozialisten, egal welchen Flecken der Erde sie heimsuchen mit ihrer abstrusen Ideologie.


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#34

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 19:20
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Zitat von Backe im Beitrag #31
Zitat von Eisenacher im Beitrag #6
@Lutze nach Cuba auswandern ist eine tolle Idee. Nur eben reichlich Dollar mitnehmen. Volkshochschulkurs im Umgang mit der Machete absolvieren, Zigarrenrollkurs kann auch nicht schaden und dann frisch ans Werk. Wegen den Einreisebestimmungen wäre es noch gut , dir schon im Vorfeld eine Kubanische Gattin zu suchen. Damit es dann auch mit dem Aufenthaltsvisa klappt. Als Kellner kann man da auch gut absahnen. Wenn du einen guten Job findest, gibt es bis zu 60USD auf die Kralle. Die Lebensmittel auf Karte sind auch supergünstig. 2,5kg Reis gibt es im Monat pro Person für ein Appel und ein Ei.


Hallo,

bin schon fleissig am sparen und das mit der kuban. Gattin hat sich vor 10 Jahren entschieden. Warte nun auf Rente.

Ach, und ein Familienvisum hab ich auch




In welcher Ecke steckt ihr dann ???
Mein Quartier befindet sich in der Concordia in der Nähe der Universität von Havanna.

Vierkrug


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#35

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 19:25
von Gert | 14.058 Beiträge | 6676 Punkte
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #32
@Gert, so wie Du mir nicht 40 Jahre DDR erklären mußt, so mußt Du mir auch nicht Cuba erklären !!!
Ich fahre keine Schmalspurbahn, sondern benutze immer noch die Normalspurbreite. Im einem anderem Forum gab es einen Smiley mit einem Schild - ich verzichte darauf.

Vierkrug



Vierkrug ich will dir nichts erklären weder die DDR noch Kuba, denn diese dort herrschende Ideologie kann man nicht erklären, weil sie einfach so dumm und untauglich für die Menschheit ist, dass das schon vielen Menschen weh tut.
Ich habe nur meine Eindrücke von Kuba geschildert, die müssen nicht unbedingt deckungsgleich mit deinen sein, zumal ich nicht auf den Etagen verkehrte , auf denen du dich nach deiner Schilderung bewegtest. Nicht mehr und nicht weniger. Von dieser Vielfalt lebt dieses Forum. gelle ?


Pit 59 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 19:43
von Rostocker | 8.210 Beiträge | 2085 Punkte
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Zitat von Gert im Beitrag #25
Zitat Vierkrug :Besonders meinem langjährigem Freund Felipe Pérez Roque, von 1999 bis 2009 Außenminister Cubas, habe ich sehr viel zu verdanken, wie auch meinen anderen Freunden Carlitos, Rodriguez, Hector und Ramirez. Ich freue mich schon auf April, wenn wir uns alle wiedersehen. Felipe, einst ein Zögling von Fidel, arbeitet wieder im seinem Beruf als Elektroingenieur.

Nun Vierkrug wer solche Freunde in Kuba hat, der braucht dort nichts zu befürchten oder vermissen. Für alle anderen sieht die Welt schon ein bischen ärmer aus. Ich war dort und habe mich ausser für den Badestrand von Varadero auch für andere Sachen interessiert . Z.B. dafür, dass ein Arbeiter auf Kuba den ganzen Monat für etwa umgerechnet 10 € arbeitet, eine Akademikerin, die ich kennen lernte ( sie sprach perfekt deutsch und war noch nie in Europa! ) etwa 40 € im Monat. Ich habe mir ausserhalb meines Tourighettos auch die Strassen und Geschäfte angeschaut. Es sieht so was von arm aus, was in den Geschäften für die Kubaner liegt, dass man seinen Urlaub dort nicht unbedingt geniessen kann. Ich habe eine Zigarrenfabrik in Produktion gesehen, unter solchen Bedingungen möchte ich niemals arbeiten ( während der Arbeit wurden die Zigarrenarbeiter von einem Instrukteur, der aus der Zeitung oder so was vorlas, politisch indoktriniert). Für uns Touris war alles da, man hatte sogar eine 2. Valutawährung für die Ausländer ( so was ähnliches wie die Forumschecks in der DDR ). War bei den Kubanern sehr begehrt !
Der Grenzübergang am Flughafen natürlich in einem Sicherungszustand, wie ex DDR. ( Warum müssen sich kommunistische Diktaturen eigentlich immer mit Stacheldraht und Stasi umgeben ?) Nun , das hat man inzwischen etwas entschärft, aber wie ich las, sieht die Praxis so aus, dass die Willkür bei der Ausreisegenhemigung von einem Höhepunkt zum anderen tobt.
Das Land selbst ist sehr schön, eine tolle Vegetation, sehr fruchtbar, im Grunde ideale Voraussetzungen, um eine Bevölkerung gut zu ernähren.
Ich halte es nicht für ein lohnenswertes Auswanderungsziel. Als solches ist es höchstens für jene in diesem Forum interessant, die beim Wort Sozialismus Glanz in die Augen bekommen und imme rauf die furchtbarne Lebensverhältnisse in unserem Lande schimpfen. Die sollten dort mal hingehen, sie werden dann aber feststellen, dass die DDR im Vergleich zu Kuba wirklich ein Paradies war. Wie alles im Leben, eben relativ zu sehen.
Abschliessend noch meine Meinung zu den Erklärungen der Freunde des kubanischen Sozialismus zu den Problemen, die diese Staatsform dem kubanischen Volke bereitet.
Es ist richtig, dass die Boykottmassnahmen der Nordamerikaner gegen Kuba ihre Wirkung zeigte und noch zeigt. Es ist aber auch richtig, dass Millionen Kanadier und Europäer aller Nationen die sonnige Insel vor allem im Winter besuchen, dort Milliarden von Euro und Dollar lassen. Man fragt sich wo dieses Geld bleibt, in der Infrastruktur sieht man nichts davon ( verfallende Häuser in Havann z.B. verfallende Autobahn ( von USA in den 50ern gebaut und seither nichts mehr daran getan ). Steckt sich die Politikerkaste das in die Tasche oder was passiert mit dem Geld, das man einnimmt. Jedenfalls auf den Lebensstandard der einfachen Bürger hat das augenscheinlich keinen Einfluss.



Ja Gert--Du solltest aber auch hinzufügen--das der Tourismus die Haupteinnahmequelle an Devisen für Kuba ist.Und das Kuba viel Impotieren muss-als es selber exportiert.Du schneidest hier zum Bespiel verfallene Häuser in Havanna an oder Autobahnen.Schon mal drüber nachgedacht,das der Grund auch bei den Boykottmassnahmen liegt.Ich frage mich manchmal,was dieser Boykott überhaupt heute noch bewirken soll.Aber wahrscheinlich wollen so einige Staaten --Kuba wieder so sehen wie zu Batistas-Zeiten.Und das Kuba den Weltpolizisten USA ein Dorn im Auge ist--das ist ja nun ein offenes Geheimnis.


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#37

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 21:38
von Wanderer zwischen 2 Welten (gelöscht)
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Zitat von Pitti53 im Beitrag #20
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #19
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Dann such dir mal den Besen

Es haben in den vielen jahren schon so einige versucht und es hat nicht geklappt


Ich halte es mit dem Nichteinmischungsprinzip. Die Kubaner muessen das schon selbst tun. Ich bin zwar gegen Castro und sein totalitaeres Regime, aber Sanktionen, Handelsboycotte und Blockaden sind auch nicht der richtige Weg in die Freiheit fuer Kuba.


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#38

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 23:14
von Gelöschtes Mitglied
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Warum geht es in den meisten soz. Ländern fast immer mit der Wirtschaft den Bach runter?
Die wollten doch immer besser sein als der "Klassenfeind"......
Warum dieser schlechte Lebensstandard,diese Misswirtschaft?
Wer ist denn hier dafür nun wieder verantwortlich?
Wieder die böse westliche Welt?
Warum dieser geringe Lohn?

Im Link befindet sich ein Film zu Reiseregelung.

"Viele Kubaner mit Job in der öffentlichen Verwaltung oder in Staatsbetrieben verdienen keine 20 Euro im Monat. Da kann man nur von einer Reise träumen. Klar im Vorteil sind dagegen die Kubaner mit Verwandtschaft im Ausland, etwa in den USA. Mit deren Hilfe lässt sich am ehesten ein Ticket bezahlen. Allerdings: Die meisten Besuchsländer lassen Kubaner nur mit Visum einreisen. Auch das kostet Geld und ist oft schwer zu bekommen."

http://www.tagesschau.de/ausland/kuba-reise100.html

Gruß ek40


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#39

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 23:38
von Grenzverletzerin | 1.193 Beiträge | 65 Punkte
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Auswandern ist so eine Sache! Die meisten kennen die Länder nur von einem Urlaub...das Sonntagsgesicht, gutes Wetter...schöne Vegetation...heiße Drinks...usw. u.s.f.. Dieser kurze Einblick spiegelt aber nicht das Leben dort wieder, Sprachbarrieren, Ämtergänge und Arbeitssuche. Viele Auswanderer sind sich dessen gar nicht bewusst und wollen sehr schnell wieder nach DE zurück.
Wenn ich mal auswandern sollte...hmmm...Schottland vielleicht aber bestimmt kein Land indem eine Diktatur herrscht!!

OT: Ich fänds super wenn unsere Auswanderer mal einen Thread eröffnen würden und ihre Erfahrungen mit uns teilen.


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.
[url]http://www.smiliesuche.de/smileys/chemiker/chemiker-smilies-0001.gif[/url]


zuletzt bearbeitet 22.02.2013 23:39 | nach oben springen

#40

RE: Kuba-auswandern dorthin?

in Das Ende der DDR 22.02.2013 23:43
von Major Tom | 1.028 Beiträge | 753 Punkte
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Ich hatte mein Leben lang Heuschnupfen, nach zwei Wochen in Costa Rica war ich komplett geheilt. Das tropische Klima ist auch sehr gut fuer Leute geeignet welche sich mit Rheuma herumplagen. Allerdings vertraegt nicht jeder die oft teils enorme Hitze und die Ungeziefer welche sich bei diesen Temperaturen wohlfinden. Vor dem Auswandern sollte man unbedingt mehrere Monate im Wunschland leben um festzustellen ob man mit dem Klima und der Mentalitaet der Leute klarkommt. Und noch etwas, so wie man Urlaub macht wird man in der Regel nicht leben koennen. Bei Kuba haette ich doch Bedenken was Strom, Wasser und Internet betrifft denn dass ist dort nicht ueberall 24 Std. am Tag vorhanden.


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
http://costa-rica-webcam.com/
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