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#1481

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 04.02.2014 13:40
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Hm.

Obwohl ich sie im Querformat gespeichert habe, erscheinen sie jetzt doch wieder im Hochformat. Mein Tipp: Gemütlich hinlegen und dann Lesen


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#1482

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 04.02.2014 13:55
von Pit 59 | 11.660 Beiträge | 7988 Punkte
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Hier mal die BIO Möhren.Sind wirklich sehr,sehr teuer

Angefügte Bilder:
IMG_0002.JPG


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#1483

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 04.02.2014 14:16
von WernerHolt (gelöscht)
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #1484
Hier mal die BIO Möhren.Sind wirklich sehr,sehr teuer

dein kilo kostet 0,99 cent ...meins 1,75 ,- . da sieht man mal wieder das die aus der provinz keine ahnung haben, was hier so abgeht.
http://www.landkorb-shop.de/web/main.php...detail/id/17676

die gängigen märkte für sowas sind......

http://www.biocompany.de/

http://www.lpg-biomarkt.de/


zuletzt bearbeitet 04.02.2014 14:18 | nach oben springen

#1484

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 04.02.2014 14:22
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Bio-Lebensmittel sind nicht gleich Bio-Lebensmittel. Was unter Bio in den Supermärkten angeboten wird, entspricht meist der EU-Bio-Verordnung, die relativ lasch gehalten ist.
Wer sich ernsthaft für ökologische Lebensmittel interessiert, der sollte nach "Naturland" oder "Demeter" schauen. Diese Verbände haben Richtlinien, die wesentlich schärfer gefasst sind und auch kontrolliert werden.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#1485

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 04.02.2014 14:31
von WernerHolt (gelöscht)
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so sieht es aus furry ....der ort brodowin hat sich hier in brandenburg einen namen gemacht ,diesbezüglich


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#1486

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 04.02.2014 14:39
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Habe meine grauen Zellen zum Thema Bio bemüht und da ist mir wieder eine Einrichtung eingefallen, mit der ich zwecks Zertifizierung zu schaffen hatte.
In dem beigefügten Link mal unter Zertifizierung nachlesen:
http://www.gfrs.de/gfrs/


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#1487

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 04.02.2014 14:58
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Also zum Thema Möhren kann ich sagen, dass über vieles, auch damals in der DDR, noch nachgedacht wurde. Die Möhren waren dreckig, ist richtig, aber warum? Hat sich das einmal einer gefragt? Na super, aber meckern.

Möhren waren in der DDR ein beliebtes Gemüse, allerdings nur im Sommer gab es diese frisch mit dem grünen Kraut. Gibt es heute auch das ganze Jahr, doch wo kommen die her? Klar, alles gewaschen und geputzt, sieht schon besser aus, allerdings bleibt es eine Möhre. In der DDR hat man Möhren eingekellert, Tonnenweise! Im Herbst frisch vom Feld, mit Dreck in Säcke gestopft und ab damit in den dunklen kühlen Keller. Dort hielten sich die Möhren bis in den März frisch! Dank dem Dreck daran! Braucht man heute alles nicht, man kann ja alles importieren.

Also, der Dreck als Schutzschicht gegen Austrocknen, Frost und Beschädigungen der Frucht. Klar hätte man vor dem Verkauf auch entfernen können, war aber nicht so. Zum Vergleich, legt doch einmal eine große Porreestange in einen dunklen Schuppen, sie beginnt nach wenigen Tagen trocken zu werden. Steckt diese Stange aber in einen Haufen Sand oder Erde bis zu den oberen Blattspitzen, dann könnt Ihr auch noch nach Wochen eine gute Stange Porree erleben. Maximal das erste Blatt ist vertrocknet.

Das gilt auch für Kraut, besonders Weißkohl. Wir haben damals in der DDR schon viel Weißkohl für den Winter in Kühlhäuser eingelagert und oft ist alles dann davongeschwommen. Der Geruch von verdorbenen Kohl ist entsetzlich. Die hier stationierten Truppen der SU machten es ganz anders. Sie holten sich den Weißkohl direkt vom Felde, also mit Strunk! Dann haben sie alles in "Mieten" gestapelt, dank vom Strunk, konnte man das sehr gut, nichts rollte weg. Der Kohl hielt sich über die Wintermonate frisch. Erst wenn dann der Kohl verarbeitet wurde, kam der Strunk ab. So kellerte man damals ein um sich selbst zu versorgen, ohne teure Importe.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


Schmiernippel und hundemuchtel 88 0,5 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.02.2014 14:59 | nach oben springen

#1488

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 04.02.2014 15:08
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@der glatte , lang ist es her, da kamen Kartoffeln, Möhren, Rüben in Mieten.
Es war nur eine Sauarbeit, um die Dinger im Winter an möglichst frostfreien Tagen zu öffnen und den Bedarf der nächsten Tage zu entnehmen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1489

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 04.02.2014 15:29
von der glatte | 1.356 Beiträge | 49 Punkte
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So und nun zum Essen für heute.

Bei uns gibt es Bouletten, dazu Möhrengemüse in Scheiben und Salzkartoffeln.

In die Bouletten kommt bei mir immer ein kleiner Würfel würziger Käse in die Mitte. So werden Reste vom großen Stück Käse auch gut und natürlich entsorgt. Die Bouletten werden dann in ein gewürztes Semmelmehl (Pfeffer und Salz aus der Mühle) gewälzt und dann ab in die Pfanne. Der Käse schmilzt beim Braten in der Boulette und gibt der Sache eine extra feine Note.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#1490

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 04.02.2014 16:32
von Mholzmichel | 381 Beiträge | 2 Punkte
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #1478
Nee Spass beiseite,Ich Esse das auch,musst bloß immer beim Fleischer gleich sagen das es für den Hund ist sondt denken die anstehenden man isst das selber.


Mein Weib hatte sich mal beim Fleischer mit den "Gramm" vertan. Als wir dann das Euter auspackten hab ich gedacht sie hat ein Schaffell gekauft so groß war das.


EK 81/2
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#1491

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 04.02.2014 17:13
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Zitat von Mholzmichel im Beitrag #1492
Mein Weib hatte sich mal beim Fleischer mit den "Gramm" vertan. Als wir dann das Euter auspackten hab ich gedacht sie hat ein Schaffell gekauft so groß war das.


@Mholzmichel , jetzt muss ich mal fragen, Du schreibst von Fleckensuppe und hier von Euter.
Flecken sind eigentlich Rinderpansen und der Pansen ist ein Muskelmagen. Es ist im Prinzip kein anderes Gewebe als Fleisch oder Herz, sieht nur nicht so hübsch aus.
Euter paniert und gebraten wird auch als Essen der Hauptstädter, oder genauer als Berliner Schnitzel, bezeichnet.


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#1492

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 04.02.2014 17:15
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Na beu uns kommt auch Euter mit rein, das kratzt so schön auf der Zunge


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#1493

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 06.02.2014 22:49
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So, heute war der Tag. Der Tag, an dem es Sülze gab. Mit Bratkartoffeln. Wenn es nicht so völlig übertrieben wäre, würde ich sagen: Mein Horrortag.

Zu den Bratkartoffeln: Die waren so, wie ich sie liebe: Teilweise kross, nicht zu dunkel, mit Speck und Zwiebelchen - einfach gut. Und so habe ich mich erst einmal mit drei, vier Gabeln voller Bratkartoffeln auf das vorbereitet, was sonst noch auf dem Teller lag.


Sülze

Fleisch mit Glibber. Und von der Mosquietscherin nach eigenem Bekunden letztmalig zubereitet, als es die DäDäÄrr noch gab.

Rücksichtsvoll, wie sie nun mal ist (auch wenn das manchmal nicht so scheint) hat sie mir nur eine kleine Portion auf den Teller gelegt. Ich mach es kurz: Ich habe mir noch einen Nachschlag geholt. Nicht so säuerlich, wie ich befürchet habe, sondern eher (Chili sei Dank) scharf. Und nicht übel, wirklich nicht übel.

OK, mein Leibgericht wird es nicht werden. Aber wenn sie mal wieder Appetit darauf hat: Meinetwegen.

Jahaaa, ist ja gut: Meinetwegen gerne.


polsam hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1494

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 07.02.2014 18:38
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Ich mache jedes Jahr einmal Sülze . Dann bekomme ich so 4-6 Schweinköpfe . Letztes Mal wars im November gewesen . Hab noch 3 grosse Schraubgläser voll .Das ist jedesmal ein Bambule -Schlachtefest . Abgekocht wird immer alles auf der Terrasse wegen des Geruchs und dem Fettnebel .Meist wird immer so die Hälfte der Sülze eingetauscht oder als Probe verschenkt . Aber im November war die Nachfrage so gross ,daß zwei Drittel schon nach dem Abfüllen weg war .Ich benutze bei der Sülze kein Nitritpökelsalz ,dadurch bleibt das Fleisch zwar nicht rot ,aber das tut dem Geschmack keinen Abruch .
Und richtig ,ich mags auch nicht so sauer ! Die professionellen Hersteller begründen die grosse Menge Essig ja immer mit der besseren Haltbarkeit .
Sauber verarbeitet und kochend heiss in die Gläser gefüllt und sofort verschlossen . Meist bildet sich an der Oberfläche sowieso eine Fettschicht ,welche noch zusätzlich konserviert.
Jetzt weiss ich was es morgen Mittag gibt : Bratkartoffeln mit Sülze und nein keiine Remoulde ,sondern ich hab noch n Topf dunklen Bratensud .
Der wird noch aufgepeppt und dann mhhhh.....


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#1495

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.02.2014 21:34
von Schlutup | 4.713 Beiträge | 5847 Punkte
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Das BESTE es wartet noch ein Teil in der Küche auf mich


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#1496

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 10.02.2014 13:50
von Gelöschtes Mitglied
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Heute gibt es etwas, was die Mosquietscherin als "Resteessen" bezeichnet: Semmelknödel mit einer Pfifferling-Rahmsauce.

Reste?

Na ja - altbackenes, ziemlich trockenes und steinhartes Brot hatten wir schon noch da.....


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#1497

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 10.02.2014 19:24
von Lutze | 8.493 Beiträge | 2128 Punkte
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Zucker-Ei,wielange ist das her,
das mußte heute mal sein
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#1498

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 10.02.2014 19:58
von Gelöschtes Mitglied
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Hier wurde auch schon einmal die Frage nach Selbsträuchern gestellt, wollen wir das nochmal ausbreiten?

VG Klaus


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#1499

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 10.02.2014 20:33
von Marder | 1.578 Beiträge | 778 Punkte
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Wenn richtig gemacht ist Selbsträuchern kein Problem.
Guter Speck selbstgemacht ist richtig gut.
Mit freundlichen Grüßen Marder


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.


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#1500

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 10.02.2014 20:39
von Gelöschtes Mitglied
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Ich beziehe das zunächst auf verschiedene Fischarten, weiter reichen meine Erfahrungen nicht...

VG Klaus


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