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#3701

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 20.07.2019 17:05
von Niederlausitzer | 884 Beiträge | 3045 Punkte
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Zitat von Büdinger im Beitrag #3687
... es wird gegessen, was auf den Tisch kommt! ...
Ich esse alles was vier Beine hat, außer Tische und Stühle.


"Durch Anerkennung und
Aufmunterung kann man in einem
Menschen die besten Kräfte mobiliesieren"

(Charles M. Schwab, amerikanischer Industrieller 1862-1939)
Hauptmann, Büdinger und miethpaul66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#3702

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 20.07.2019 18:00
von Freienhagener | 9.046 Beiträge | 24364 Punkte
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In einem "Tatort" antwortete ein Chinese auf die entsprechende Frage:
"Auch Tische und Stühle - wenn sie gut zubereitet sind." [grin]


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


miethpaul66 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.07.2019 18:00 | nach oben springen

#3703

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 20.12.2019 09:41
von thomas 48 | 5.437 Beiträge | 9016 Punkte
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Ich werde in der nächsten Zeit alles über das Essen, Gemüse usw. aus der Zeit vor 1941 bringen.
Meine Frage und die Erlaubnis, siehe #3698 und 3699
Das Manuskript ist in der nächsten Zeit fertig
thomas


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#3704

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 20.12.2019 09:51
von thomas 48 | 5.437 Beiträge | 9016 Punkte
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Alles über das Essen von 1933 - 1941
--------------------------------------------------
1939

25.6
Die Erdbeere
Mittelalter
In den Gärten gab es nur verpflanzte Walderdbeeren
1629
Die Engländer hatten eine frühreife nordamerikanische E. gefunden
1712
Der französische Naturforscher Frezier fand in Chile große E. 5 Pflanzen nahm er mit, davon wurden 3 in Frankreich angepflanzt.
davon stammen alle E.
1939
heute gibt es 400 Sorten


berndk5, Ehli, hundemuchtel 88 0,5 und Lutze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#3705

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 20.12.2019 13:25
von Lutze | 10.315 Beiträge | 12895 Punkte
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Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


Pitti53, schuri, Ehli, thomas 48 und Hauptmann haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#3706

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2019 11:39
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Für
@Eichsfelder , @Feldgieker, @Hohenstücken7072 , @berndk5
Im Eichsfeld gibt es besonderes zu essen
Eisenkuchen
Feldgicker,
Stracke
Bratwurst
Runde
Saltufo
Vielleicht kann jemand etwas berichten.
Ich kannte solche Gerichte nicht


Hohenstücken7072 und berndk5 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#3707

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2019 11:55
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#1705
@Lutze
Bsten Dank für dein schönes Foto
Ist das aus deinem Garten?
Ich glaube nicht das es damals 400 Sorten gab
@ der 39, @Sperrbrecher und andere ältere Zeitzeugen
Ihr habt damals schon gelebt
Was gab es 1945, 46, 47 zu essen?
Die Männer wie Bauern, Fleischer, Bäcker waren im Krieg oder in der Gefangenschaft
@Mike59
Ich bringe einiges aus deiner Gegend
Wie haben die Menschen bei den wenigen Lebensmittel überlebt?


zuletzt bearbeitet 22.12.2019 11:56 | nach oben springen

#3708

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2019 12:16
von berndk5 | 1.884 Beiträge | 15415 Punkte
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zu #3706 Hallo @thomas48 , ich bin ja gebürtig nicht aus der Region, war ja bis zum 18. Geburtstag im Land Brandenburg ansässig.
Durch die inzwischen doch mehreren Jahrzehnte in Treffurt kennt man das Eine oder Andere schon.

Nur eine Warnung vorab an Alle: Da ich ein Zugewanderter bin, können meine Erklärungen auch ganz schnell in dieser Sache auch mal fehlerhaft sein !!!
Da braucht man nur einmal etwas falsch bei den Einheimischen verstanden zu haben, und schon ist`s passiert.

Also "die Eichsfelder" kenne ich auch als "Eichsfelder Stracke" eine Wurst, die sehr wohlschmeckend ist und auch gerne als Proviant für Wanderungen oder zur Jagd mitgenommen wird.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bis 1990 GR-1 und GKK-304, danach Bundeswehrkommando -OST- Sitz Erfurt; gedient in: Harbke,Lauchröden,Grossensee,Berka/Werra, Ifta, Schnellmannshausen und Treffurt; Mauerabbau in Berlin und Grenzanlagen-Rückbau in Thüringen;
zuletzt bearbeitet 22.12.2019 12:17 | nach oben springen

#3709

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2019 12:33
von furry | 5.534 Beiträge | 12715 Punkte
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Was die Stracke angeht, wir hatten das Thema schon mal, hier wird das Fleisch warm verarbeitet.
Nach der Schlachtung wird der Schlachtkörper nicht gekühlt, wie es eigentlich Vorschrift ist. Hier gibt es für die Strackeherstellung eine Ausnahmegenehmigung.
Durch die Warmschlachtung wird dieTotenstarre umgangen, die zu Veränderungen im Muskel (= Fleisch) führt, Proteine denaturieren nicht, binden besser das Wasser und nehmen auch die entscheidenden Bestandteile der Gewürze besser an.
Wer über die biochemischen Abläufe der Fleischreifung mehr wissen möchte, einfach mal die Suchmaschine befragen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
Fall 80 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#3710

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2019 13:29
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #3707
#1705
@Sperrbrecher und andere ältere Zeitzeugen
Ihr habt damals schon gelebt
Was gab es 1945, 46, 47 zu essen?
Die Männer wie Bauern, Fleischer, Bäcker waren im Krieg oder in der Gefangenschaft

Zu essen gab es sehr wenig, da war ein Stück trockenes Brot oftmals schon ein Luxus.
Auch mit Bekleidung und Schuhen haperte es überall.

Von einem Zwillingspaar in meiner Klasse (Flüchtlinge aus Schlesien) konnte im Winter
immer nur einer zur Schule kommen, weil sie nur ein Paar Schuhe hatten. Die wechselten
sich deshalb ab. Im Sommer war das dann kein Problem mehr, da liefen wie sowieso alle
barfuß herum.

Oftmals fiel die Schule auch ganz aus, weil es kein Heizmaterial gab.Dann fand der Unterricht
ersatzweise im Gewächshaus einer Gärtnerei oder nachmittags in der Backstube einer Bäckerei
statt, die den Eltern von Mitschülern gehörten. Unsere Klasse bestand damals aus 42 Schülern,
in der die Parallelklasse waren es sogar 44 Kinder. Trotzdem haben diese Kinder in ihrer 8jährigen
Schulzeit alle Rechnen, Schreiben und Lesen gelernt, was man heute nach 10 oder 12jährigen
Schulbesuch, anscheinend nicht mehr unbedingt von jeden Kind erwarten kann.

Bei einem Aufenthalt im Krankenhaus (wegen Scharlach) bekamen wir einige Löffel Zucker
und ein Stück Brot als Hauptmahlzeit. In dem kalten Winter, so ich mich recht erinnere 1946/47,
sind viele alte Menschen in ihren kalten Wohnungen verhungert oder erfroren.

Bei den Bauern wurde gebettelt und gehandelt. Für ein Fahrrad bekamen wir einen Zentner
Kartoffeln. Aus den USA bekamen wir dann gelegentlich Care-Pakete, das wurde von den
Behörden der sowjetischen Besatzungszone allerdings sehr misstrauisch beäugt. Der darin
enthaltene Bohnenkaffee war ein begehrter Tauschartikel für andere Lebensmittel.

Ein Vierpfundbrot kostete auf den schwarzen Markt 100 Mark, bei einem Einkommen des
Normalverdieners von etwa 200 Mark war das für viele unerschwinglich. Alle Lebensmittel
gab es ansonsten nur auf Marken (bis 1958). Da gab es nach meiner Erinnerung etwa vier
oder fünf Kategorien (Normal-, Angestellte-, Arbeiter-, Schwer- und Schwerstarbeiter, sowie
Kinderkarten).

Die Normalkarte für Rentner und Nichtarbeitende war zum Sterben zu viel und zum Leben
zu wenig. Bestimmte Personenkreise erhielten noch Zusatzkarten und Versorgungspakete.

Man müsste im Internet mal suchen, da ist sicher noch Einiges zu finden und dokumentiert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lebensmitt...publik_bis_1990

Es war eine Scheißzeit (zumindest für den normalen Einwohner der späteren DDR), man
hatte ständig Hunger, besonders als Heranwachsender (bin Geburtsjahrgang 1936) und
hatte, bis zu meiner Flucht aus der DDR 1969 immer Untergewicht, obwohl es eigentlich
ab Mitte/Ende der 50er Jahre ausreichend zu essen gab.

Mein Arzt in der DDR bescheinigte mir, dass für mein akutes Untergewicht ein psychologisches
Problem ursächlich sei. Bei der Aufnahme in der Bundesrepublik wollte man mich deshalb gleich
in eine Kur schicken. Das lehnte ich ab, denn ich wollte zunächst einmal richtiges Geld verdienen.
Nach etwa einem halben oder dreiviertel Jahr hatte ich das Normalgewicht erreicht, welches ich
heute, nach über 50 Jahren Flucht aus der DDR, immer noch beibehalte.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie bewegte sich in engen Grenzen !
Lutze und Hanum83 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.12.2019 13:37 | nach oben springen

#3711

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2019 14:05
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Essen 1940 und 1941
-----------------------------
1940
Rezepte für eine Familie aus 4 Personen aus der Vachaer Gegend

Rezepte
4.2
Dithmarscher Mehlbeutel
12.4
Leberkartoffel
Haferflocken und
Gemüseauflauf
26.5
Zwiebelfisch
Brotaufstrich aus gehacktem Schweinefleisch
Hefeaufstrich
Pörköld (ungarischer Kalbsgulasch
9.6
Zwiebeleintopf
Hefesemmelklöße
30.6
Stachelbeerpfanne mit selbstgemachten Nudeln
Spinat mit Fleisch und Grauben
4.8
Bohnen in Essig eingelegt
Salzbohnen
-----------
Zwiebelfisch ist auch ein Wort aus der Schriftsetzersprache
tho
e


zuletzt bearbeitet 22.12.2019 14:07 | nach oben springen

#3712

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2019 14:35
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1941
Rezepte
Kohlrübengerichte
Braunes K. Gemüse
K. mit Hackfleischklößen (Eintopf)
Gefüllter K.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Heilkräuter
-------------
20.6
Es werden Kamillenblüten gesammelt
3.7
Spitzwegerich
wichtig bei Erkältung der Atmungsorgane und Pusten
Es gibt Bonbons und Hustensaft
Man sammelt Mai - August
Verboten ist der mittlere und der Breitwegerich

1941
13.3
Altenburg
Die Kinder des Kreises A. sammeln seit 1936 und gaben bis jetzt 4600 Kilo getrocknete Kräuter ab
---------
Meine Frau sammelte in Hildburghausen auch H.
tho
--------------------------------------------------------------------------
Kaufen
---------
1940
22.7
Obstmosterei Vacha
bezahlt für
je halbes Kilo
Rhabarber-----10 Pf
Johannisbeeren---30 Pf
Stachelbeeren-----20
Himbeeren----------40
Heidelbeeren-------30
------
Das waren Preise
Zu Heidelb. sagt man auch Blaub.
tho
15.8
kauft auch Hollunderbeeren, Fall - Schütteläpfel


ff


zuletzt bearbeitet 22.12.2019 14:37 | nach oben springen

#3713

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2019 15:47
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Ich habe mehrere Lieblingsspeisen.
Eines ist Ragout Fin (Würzfleisch) mit Wuuustersosse von Exzellent aus Dresden

Und das zweite ist Tote Oma. Da muss aber alles gut gemischt sein auf dem Teller. Sieht furchtbar aus schmeckt göttlich...


miethpaul66 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#3714

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2019 16:30
von thomas 48 | 5.437 Beiträge | 9016 Punkte
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Kennst du Kachelwurst?
thomas


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#3715

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2019 16:40
von Hohenstücken7072 | 398 Beiträge | 1976 Punkte
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #3706
Für
@Eichsfelder , @Feldgieker, @Hohenstücken7072 , @berndk5
Im Eichsfeld gibt es besonderes zu essen
Eisenkuchen
Feldgicker,
Stracke
Bratwurst
Runde
Saltufo
Vielleicht kann jemand etwas berichten.
Ich kannte solche Gerichte nicht
Dazu @Thomas meine Auffassung:

Die Bezeichnungen

"Eisenkuchen
Feldgicker,
Stracke
Bratwurst
Runde"

gibt es auch hier bei uns, quasi bei den "Lutherischen" aus dem Grenzgebiet und ich bin auch nicht davon überzeugt, dass der Ursprung der Namensschöpfung das Eichsfeld ist. Das wird zwar so von den Eichsfeldern dargestellt aber ich hörte auch schon von dort, dass nur sie richtige Christen seien und wir nur einer Kirche angehören, so in der Richtung "fast schon Heiden", es gibt Mitbürger die bezeichnen so etwas auch als 'Ungläubige'.

insgesamt bin ich auch überzeugt, dass zumindest Eisenkuchen, Bratwurst und Runde in weiten Teilen Deutschlands als solches bekannt ist.

Grüße an Euch beide nach Hüpstedt
Heinz


1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


zuletzt bearbeitet 22.12.2019 16:42 | nach oben springen

#3716

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2019 17:17
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Also Kachelwurst kannte ich noch nicht. Klingt aber lecker. Da muss ich mir mal ein Rezept besorgen.


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#3717

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2019 17:19
von DoreHolm | 10.862 Beiträge | 17581 Punkte
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Wenn ich mal in´s Hessische komme, will ich sehen, eine richtige "Ahle Wurst" direkt bei einem Fleischer zu bekommen. Die hatte ich mal zum Frühstück in einer Pension bekommen. Habe mir da beim Wirt gleich nich eine Gante dazugeaut. Der Geschmack hat mich an unsere Knackwurst erinnert, die unser Hausschlachter damals in den 50ern und frühen 60ern bei meinem Onkel (war mein Geburtsort) im Kreis Artern hrstellte. Schmeckte ähnlich. Notfalls will ch mir mal welche über´s Internet bestellen. Ich hffe, ich bin nicht enttäuscht, weil mich die Erinnerung getäuscht hat.


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#3718

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2019 17:26
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@DoreHolm , fahre mal nach Mühlhausen (ob das noch im Eichsfeld liegt, ich weiß es nicht), da gibt es Fleischer, die noch nach alter Manier Wurst machen.
Hier mal zwei Tipps: https://www.fleischerei-muehlhausen.de , https://schlachthof-muehlhausen.de/der-s...ser-schlachthof
Nur ein knappes Stündchen Weg.


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#3719

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2019 17:44
von RalphT | 2.106 Beiträge | 9239 Punkte
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Ist zwar nicht wie bei Muttern, aber so ähnlich. Ich habe gestern Kochen, backen und braten lassen. Mein kleiner Weihnachtsmarktrundgang in Bremen. Wie ihr seht, das Esssen ist Multi-Kulti.

Grüner Hering mit Bratkartoffeln, Poffertjes in Eierlikör (zur Feier des Tages), Brot mit Schweizer Käse, Bruschetta und zum Abschluss noch ein paar "Omas Eierpunsch". Danach mit der Strapazenbahn nach Hause.

Angefügte Bilder:
bayernsunny hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#3720

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2019 17:47
von Fall 80 | 921 Beiträge | 5519 Punkte
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Meines Wissens wird die Eichsfelder Feldkieker (mit k, weil sie aus der Kammer wo sie trocknet aufs Feld kiekt) und die Stracke aus dem selben Wurstbrät hergestellt und nur in unterschiedlich starke Därme gefüllt. Da sie luftgetrocknet wird sollte sie schon eine Weile abhängen und ist dann nicht streichfähig sondern schnittfest. Also 3 Monate sollte sie mindestens hängen. Da braucht man schon ein ordentliches Messer.

Die Ahle Wurst aus dem hessischen ist der Stracken sehr ähnlich im Geschmack.

Eine sehr gute Wurst stellt der Fleischer von Bornhagen her. Es gibt im Eichsfeld auch mehrere Direktvermarkter von handwerklich hergestellter Wurst.

Uli


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