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#341

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.05.2013 08:47
von Rainman2 | 5.816 Beiträge | 365 Punkte
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #341
So Jungs, jetzt ist Kreativität gefragt.

Zur Vorbereitung auf die Sommersaison muss ich meinen Tiefkühlschrank abtauen und alles verwerten was da rumdümpelt (eisernes Prinzip von mir).

Hat jemand einen leckeren Vorschlag für ein Frühlingsgericht mit 2 Gänsekeulen?

LG von der grenzgaengerin

Hallo Grenzgaengerin,

naja, für 2 Keulen ist der Aufwand fast zu hoch, aber dennoch mal ein eigenwilliger Tipp: Gänse-Confit

Man kann sie auch in Öl confissieren, habe ich aber bis dato nur mit Entenkeulen gemacht. Ich weiß nicht, ob das bei Gänsekeulen so gut passt.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 09.05.2013 08:47 | nach oben springen

#342

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.05.2013 10:21
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #341

Hat jemand einen leckeren Vorschlag für ein Frühlingsgericht mit 2 Gänsekeulen?

LG von der grenzgaengerin


Habe ich. Ist zwar an sich für eine Pute gedacht, müsste aber auch mit Gänsekeulen gehen. Und würde prima zum heutigen Tag passen:

http://www.tigerfrauen.de/index.php?topic=1253.0

.


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#343

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.05.2013 10:44
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #341
So Jungs, jetzt ist Kreativität gefragt.

Zur Vorbereitung auf die Sommersaison muss ich meinen Tiefkühlschrank abtauen und alles verwerten was da rumdümpelt (eisernes Prinzip von mir).

Hat jemand einen leckeren Vorschlag für ein Frühlingsgericht mit 2 Gänsekeulen?

LG von der grenzgaengerin



Oh herrlich, Gaensekeulen. Also, die muessen schoen zartlich warden.
Ich mache das so. Auf jeden Fall auftauen. Einreiben mit voller Liebe von Salz, Pfeffer und auch etwas Rosenpaprika. Die Keulen einreiben mit Oel, am besten Olivenoel. Ich mixe auch die genannten Zutaten vorher und reibe dann ein. Kurz auf beiden Seiten ganz heiss anbraten, aber so richtig, dass es braeunt, trotz des Oels etwas Butter dabei in der Pfanne.
Danach in die Bratroehre, Roemertopf oder Brater Heissluft, legen mit folgenden Zutaten. Das was Du magst, alles dicke Stuecke, wie Zwiebeln, Karotten, ein paar Apfelstuecke, und ein paar kleine Stuecke Orangen mit hinein. Langsam braten, Den Sud kann man nehmen fuer eine Sosse, auch fuer eine Suppe oder Bruehe. Etwas saure Sahne, Schmand an die Sosse. Und immer zu dem Gans Rotkohl. Die deutsche Gans freut sich auch ueber die Beilage von englischen Backkartoffeln, die im Fett der Gans, halb durchgeschnitten, etwa eine halbe Stunde vor dem Bratende hineinkommen.Und zwar nur nach unten mit der flachen Seite vom Schnitt! und nicht vorgekocht! Vom Teig, den ich dazu serviere, der heist Yorkshire Pudding (hat nix mit Pudding zu tun!) der wird auch im Fett der Gans in Minuten aufgehen!
Und nun habe ich Hunger bekommen.
Liebe Gruesse, Larissa


Rainman2 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.05.2013 10:46 | nach oben springen

#344

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.05.2013 11:05
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Zitat von Larissa im Beitrag #345
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #341
So Jungs, jetzt ist Kreativität gefragt.

Zur Vorbereitung auf die Sommersaison muss ich meinen Tiefkühlschrank abtauen und alles verwerten was da rumdümpelt (eisernes Prinzip von mir).

Hat jemand einen leckeren Vorschlag für ein Frühlingsgericht mit 2 Gänsekeulen?

LG von der grenzgaengerin



Oh herrlich, Gaensekeulen. Also, die muessen schoen zartlich warden.
Ich mache das so. Auf jeden Fall auftauen. Einreiben mit voller Liebe von Salz, Pfeffer und auch etwas Rosenpaprika. Die Keulen einreiben mit Oel, am besten Olivenoel. Ich mixe auch die genannten Zutaten vorher und reibe dann ein. Kurz auf beiden Seiten ganz heiss anbraten, aber so richtig, dass es braeunt, trotz des Oels etwas Butter dabei in der Pfanne.
Danach in die Bratroehre, Roemertopf oder Brater Heissluft, legen mit folgenden Zutaten. Das was Du magst, alles dicke Stuecke, wie Zwiebeln, Karotten, ein paar Apfelstuecke, und ein paar kleine Stuecke Orangen mit hinein. Langsam braten, Den Sud kann man nehmen fuer eine Sosse, auch fuer eine Suppe oder Bruehe. Etwas saure Sahne, Schmand an die Sosse. Und immer zu dem Gans Rotkohl. Die deutsche Gans freut sich auch ueber die Beilage von englischen Backkartoffeln, die im Fett der Gans, halb durchgeschnitten, etwa eine halbe Stunde vor dem Bratende hineinkommen.Und zwar nur nach unten mit der flachen Seite vom Schnitt! und nicht vorgekocht! Vom Teig, den ich dazu serviere, der heist Yorkshire Pudding (hat nix mit Pudding zu tun!) der wird auch im Fett der Gans in Minuten aufgehen!
Und nun habe ich Hunger bekommen.
Liebe Gruesse, Larissa

mir tropft auch schon der Zahn Larissa,meine Frau fragt mich immer,
was soll ich zum Mittagessen machen?deine Art die Gänsekeulen zubereiten,
das wird bei uns demnächst auch ausprobiert
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#345

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.05.2013 11:20
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Zitat von Lutze im Beitrag #346
Zitat von Larissa im Beitrag #345
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #341
So Jungs, jetzt ist Kreativität gefragt.

Zur Vorbereitung auf die Sommersaison muss ich meinen Tiefkühlschrank abtauen und alles verwerten was da rumdümpelt (eisernes Prinzip von mir).

Hat jemand einen leckeren Vorschlag für ein Frühlingsgericht mit 2 Gänsekeulen?

LG von der grenzgaengerin



Oh herrlich, Gaensekeulen. Also, die muessen schoen zartlich warden.
Ich mache das so. Auf jeden Fall auftauen. Einreiben mit voller Liebe von Salz, Pfeffer und auch etwas Rosenpaprika. Die Keulen einreiben mit Oel, am besten Olivenoel. Ich mixe auch die genannten Zutaten vorher und reibe dann ein. Kurz auf beiden Seiten ganz heiss anbraten, aber so richtig, dass es braeunt, trotz des Oels etwas Butter dabei in der Pfanne.
Danach in die Bratroehre, Roemertopf oder Brater Heissluft, legen mit folgenden Zutaten. Das was Du magst, alles dicke Stuecke, wie Zwiebeln, Karotten, ein paar Apfelstuecke, und ein paar kleine Stuecke Orangen mit hinein. Langsam braten, Den Sud kann man nehmen fuer eine Sosse, auch fuer eine Suppe oder Bruehe. Etwas saure Sahne, Schmand an die Sosse. Und immer zu dem Gans Rotkohl. Die deutsche Gans freut sich auch ueber die Beilage von englischen Backkartoffeln, die im Fett der Gans, halb durchgeschnitten, etwa eine halbe Stunde vor dem Bratende hineinkommen.Und zwar nur nach unten mit der flachen Seite vom Schnitt! und nicht vorgekocht! Vom Teig, den ich dazu serviere, der heist Yorkshire Pudding (hat nix mit Pudding zu tun!) der wird auch im Fett der Gans in Minuten aufgehen!
Und nun habe ich Hunger bekommen.
Liebe Gruesse, Larissa

mir tropft auch schon der Zahn Larissa,meine Frau fragt mich immer,
was soll ich zum Mittagessen machen?deine Art die Gänsekeulen zubereiten,
das wird bei uns demnächst auch ausprobiert
Lutze


ist echt ganz einfach und ohne grosse Plackerei moglich. Den Yorkshire Pudding Teig gebe ich dann bei Anfrage durch. Also meine sehen nicht nur besser aus als diese, da wuerden sogar die Bayern das Brot weglassen...
da kommt dann schoen die Sosse drueber...........mmmmmmhh

in drei Minuten zerstoert sich mein Computer wenn ich nicht aufhoere zu schreiben..........

Angefügte Bilder:
13574-960x720-yorkshire_pudding.jpg

zuletzt bearbeitet 09.05.2013 11:22 | nach oben springen

#346

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.05.2013 11:21
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Zitat von Larissa im Beitrag #347


ist echt ganz einfach und ohne grosse Plackerei moglich. Den Yorkshire Pudding Teig gebe ich dann bei Anfrage durch. Also meine sehen nicht nur besser aus als diese, da wuerden sogar die Bayern das Brot weglassen...



Das Brot vielleicht schon, Larissa - aber gewiss nicht das Bier !!


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#347

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.05.2013 11:26
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Zitat von Dandelion im Beitrag #348
Zitat von Larissa im Beitrag #347


ist echt ganz einfach und ohne grosse Plackerei moglich. Den Yorkshire Pudding Teig gebe ich dann bei Anfrage durch. Also meine sehen nicht nur besser aus als diese, da wuerden sogar die Bayern das Brot weglassen...



Das Brot vielleicht schon, Larissa - aber gewiss nicht das Bier !!



das kann ich sogar glauben!!!! bei mir ist es ein Chandy......Alster, Radler, Potsdammer ein Bier ist ein Bier aber ein Mix aus dem suessen weissen Sprudel, der das gute Bier waessert..... hat ueberall in Deutschland einen anderen Namen.....


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#348

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.05.2013 11:36
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Ich muss zugestehen, dass ich kein großer Freund der bayrischen Plörre bin (Sorry, falls ein Bajuwar dies lesen sollte, aber das halte ich eh für unwahrscheinlich). Ich mag die herben Biere, die es überwiegend in Norddeutschland gibt - und gegen Biermischgetränke sollte es ein Gesetz geben: Das ist eindeutig Alkoholmissbrauch


seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#349

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.05.2013 16:26
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Vielen Dank für Eure Ratschläge.

Liebe Larissa, Dein Vorschlag ist perfekt. Doch dann habe ich von Vierkrugs Pelmeni - Bankett gelesen und weil mir mein Bratkartoffelverhältnis schon seit Wochen in den Ohren liegt, ich solle endlich mal wieder Pelmeni machen, werde ich wie folgt vorgehen

Pelmeniteig ist klar. Die Gänsekeulen werde ich mit Rosmarin, Thymian, Lorbeerblättern, einer Zwieble, Knoblauch ? und Salz in einem Viertel Weißwein so lange garen, bis ich das Fleisch von den Knochen lösen kann. Und dann entweder durch den Fleischwolf drehen oder kleinschnippeln. Kommt auf das Fleisch an.

Anschließend kommt beim Teig das Nudelholz wieder zum Einsatz usw.usf. So bin ich die Keulen los und meine nörgelnde zweite Hälfte.

Ich bin gespannt auf das Ergebnis

LG von der grenzgaengerin


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#350

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.05.2013 16:30
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Ich drücke Dir die

Vierkrug


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#351

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.05.2013 21:47
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Zitat von Dandelion im Beitrag #350
Ich muss zugestehen, dass ich kein großer Freund der bayrischen Plörre bin (Sorry, falls ein Bajuwar dies lesen sollte, aber das halte ich eh für unwahrscheinlich). Ich mag die herben Biere, die es überwiegend in Norddeutschland gibt - und gegen Biermischgetränke sollte es ein Gesetz geben: Das ist eindeutig Alkoholmissbrauch


Ja, ich habe auch gelernt Bier richtig zu trinken. Jever hier in Friesland und Becks in Bremen, ganz schoen harter Tobak fuer mich, ich muss den Alkohol missbrauchen wegen meiner Krankheit. Der Tag brachte das so mit sich. Und mal darf ich. Ich habe heute aber vier kleine (nicht uebliche grossen Trinkglaeser..!) meines Orangenvodkas getrunken. Und das muss reichen mir bis ich wieder in Rossia bin............


zuletzt bearbeitet 09.05.2013 21:48 | nach oben springen

#352

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.05.2013 21:50
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #351
Vielen Dank für Eure Ratschläge.

Liebe Larissa, Dein Vorschlag ist perfekt. Doch dann habe ich von Vierkrugs Pelmeni - Bankett gelesen und weil mir mein Bratkartoffelverhältnis schon seit Wochen in den Ohren liegt, ich solle endlich mal wieder Pelmeni machen, werde ich wie folgt vorgehen

Pelmeniteig ist klar. Die Gänsekeulen werde ich mit Rosmarin, Thymian, Lorbeerblättern, einer Zwieble, Knoblauch ? und Salz in einem Viertel Weißwein so lange garen, bis ich das Fleisch von den Knochen lösen kann. Und dann entweder durch den Fleischwolf drehen oder kleinschnippeln. Kommt auf das Fleisch an.

Anschließend kommt beim Teig das Nudelholz wieder zum Einsatz usw.usf. So bin ich die Keulen los und meine nörgelnde zweite Hälfte.

Ich bin gespannt auf das Ergebnis

LG von der grenzgaengerin



Ja, dann mal berichten darueber. Hoert sich gut an!!


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#353

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 11.05.2013 11:20
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Mein folgender Beitrag trifft zwar nicht so ganz das Thema, aber etwas Passenderes habe ich nicht gefunden.

Es gab ja die Verpflichtung zum Mindestumtausch, flapsig oft "Eintrittspreis" genannt. Aus humanitären Gründen waren Rentner davon befreit: Ich habe mich zwar etwas geärgert, dass ich bezahlen musste, fand die Ausnahmeregel aber gut.

Anfang der 90er Jahre lernte ich im alten West-Berlin per Zufall einen Rentner kennen, der die Wende durchaus bedaurt hat. Auf meine Frage nach dem "Warum" erzählte er mir sinngemäß folgendes:

"Die Preise für Speisen und Getränke lagen in Ost-Berlin deutlich unterhalb derer, die im Westen bezahlt werden mussten. Also fuhr ich öfter mit der S-Bahn rüber. Die Kontrollen haben mich nicht gestört, Zeit hatte ich ja genug. Dann habe ich schwarz Geld getauscht, das war kein Problem: Kaum hatte ich den Bahnhof verlassen, wurde ich schon von meist jungen Männern angesprochen. Der "Wechselkurs" lag bei 1:4 oder 1:5. Ich habe dann 2 DM getauscht und bekam 8 oder 10 Mark der DDR dafür. Das war mehr als ausreichend, um in irgendeiner HO-Gaststätte z.B. ein "Schnitzel mit Gemüse und Sättigungsbeilage" zu bekommen (hat immer gut geschmeckt) und auch noch das eine oder andere Bier zu trinken. Danach ging es mit der S-Bahn wieder zurück in den Westen.
Ich habe somit für 2 DM (plus Fahrgeld) gut und ausreichend gegessen und auch noch ein paar Bierchen gezischt. Mit dem gleichen Geld wäre ich z.B. bei McDonalds nicht sehr weit gekmmen"

Dies nur als kleine Anekdote am Rande


zuletzt bearbeitet 11.05.2013 11:21 | nach oben springen

#354

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 11.05.2013 11:29
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Wir Thüringer nennen es "Backhauspfanne"
Man braucht eine grössere Pfanne,Schweinebauch und Kassler rein,halbe Kartoffeln und ein paar halbe Birnen,ganz viel Kümmel,und ab gehts in den Backofen,immer mal die oberste Reihe mit Brühe Übergiessen,die Kartoffeln werden schon Braun.
Nicht das jemand denkt das schmeckt alles Süss wegen der Birnen (die Esse ich auch nicht,gehören aber mit rein ) Schmeckt sehr gut.
Kennt das Jemand ?



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#355

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 11.05.2013 11:45
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Zitat von Dandelion im Beitrag #355
Mein folgender Beitrag trifft zwar nicht so ganz das Thema, aber etwas Passenderes habe ich nicht gefunden.

Es gab ja die Verpflichtung zum Mindestumtausch, flapsig oft "Eintrittspreis" genannt. Aus humanitären Gründen waren Rentner davon befreit: Ich habe mich zwar etwas geärgert, dass ich bezahlen musste, fand die Ausnahmeregel aber gut.

Anfang der 90er Jahre lernte ich im alten West-Berlin per Zufall einen Rentner kennen, der die Wende durchaus bedaurt hat. Auf meine Frage nach dem "Warum" erzählte er mir sinngemäß folgendes:

"Die Preise für Speisen und Getränke lagen in Ost-Berlin deutlich unterhalb derer, die im Westen bezahlt werden mussten. Also fuhr ich öfter mit der S-Bahn rüber. Die Kontrollen haben mich nicht gestört, Zeit hatte ich ja genug. Dann habe ich schwarz Geld getauscht, das war kein Problem: Kaum hatte ich den Bahnhof verlassen, wurde ich schon von meist jungen Männern angesprochen. Der "Wechselkurs" lag bei 1:4 oder 1:5. Ich habe dann 2 DM getauscht und bekam 8 oder 10 Mark der DDR dafür. Das war mehr als ausreichend, um in irgendeiner HO-Gaststätte z.B. ein "Schnitzel mit Gemüse und Sättigungsbeilage" zu bekommen (hat immer gut geschmeckt) und auch noch das eine oder andere Bier zu trinken. Danach ging es mit der S-Bahn wieder zurück in den Westen.
Ich habe somit für 2 DM (plus Fahrgeld) gut und ausreichend gegessen und auch noch ein paar Bierchen gezischt. Mit dem gleichen Geld wäre ich z.B. bei McDonalds nicht sehr weit gekmmen"

Dies nur als kleine Anekdote am Rande


dann habt ihr uns die ganzen Gaststättenplätze weggenommen,
wie oft musste ich erleben,"sie werden plaziert"
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#356

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 11.05.2013 14:06
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Zitat von Lutze im Beitrag #357

wie oft musste ich erleben,"sie werden plaziert"
Lutze


Oh, den Spruch kenne ich auch: Selbst in einer fast leeren Gaststätte wurde man angeraunzt, wenn man es wagte, sich selbständig auf einen freien Tisch zuzubewegen.

Die Ruppigkeit der (meist weiblichen) Servicekräfte in der Gastronomie war legendär.


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#357

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 11.05.2013 14:24
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Zitat von Dandelion im Beitrag #358
Zitat von Lutze im Beitrag #357

wie oft musste ich erleben,"sie werden plaziert"
Lutze


Oh, den Spruch kenne ich auch: Selbst in einer fast leeren Gaststätte wurde man angeraunzt, wenn man es wagte, sich selbständig auf einen freien Tisch zuzubewegen.

Die Ruppigkeit der (meist weiblichen) Servicekräfte in der Gastronomie war legendär.


du hast die D-Mark 1:4 oder 1:5 in DDR-Mark getauscht?,habe oft in Gaststätten
Steack mit Pommes für 4,75 DDR-Mark gegessen,hat für dich noch nichtmal 1 D-Mark
gekostet,da wird dir die Ruppigkeit wenig ausgemacht haben
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#358

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 11.05.2013 14:49
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Zitat von Lutze im Beitrag #359

du hast die D-Mark 1:4 oder 1:5 in DDR-Mark getauscht?,habe oft in Gaststätten
Steack mit Pommes für 4,75 DDR-Mark gegessen,hat für dich noch nichtmal 1 D-Mark
gekostet,da wird dir die Ruppigkeit wenig ausgemacht haben
Lutze


Mann, ick war det nich: Das war die Story, die mir ein West-Berliner Rentner erzählt hat!!


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#359

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 11.05.2013 15:08
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Zitat von Dandelion im Beitrag #360
Zitat von Lutze im Beitrag #359

du hast die D-Mark 1:4 oder 1:5 in DDR-Mark getauscht?,habe oft in Gaststätten
Steack mit Pommes für 4,75 DDR-Mark gegessen,hat für dich noch nichtmal 1 D-Mark
gekostet,da wird dir die Ruppigkeit wenig ausgemacht haben
Lutze


Mann, ick war det nich: Das war die Story, die mir ein West-Berliner Rentner erzählt hat!!


ja,ja,ich war es nicht,immer noch ein aktueller Spruch,den armen Rentner
aus West-Berlin gönne ich das Billigessen in Ost-Berlin
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#360

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 11.05.2013 15:08
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Früher war ich kein großer Spargel-Freund: Wenn es ihn bei Freunden gab, habe ich ihn gegessen, aber auf den Gedanken, ihn im Restaurant zu bestellen, kam ich nicht.

Das hat sich drastisch geändert (zumindest, was die erste Aussage betrifft), seit ich den Spargel oder besser die Zubereitung meiner LG kennengelernt habe. Bei ihr wird er nicht mit Sauce Hollandaise oder Sauce Bernaise zugekippt und auch nicht nur mit zerlassener Butter serviert, der Unterschied liegt in der Zubereitung:

Der Spargel wird in Salzwasser blanchiert und deutlich, bevor er "fertig" wäre, herausgenommen. In einer Pfanne wird dann Butterschmalz erhitzt (wird heißer als Butter) und dann kommt der Spargel rein. Wenn er leicht angebräunt ist, kommt noch ein Stich Butter hinzu, wenden und dann ist er auch schon fertig: Zu braun sollte er nicht werden, jedenfalls nicht nach meinem Geschmack. Dazu junge Kartoffeln und etwas von der "Spargelbutter": Fleisch dazu muss nicht unbedingt sein.

Ich kann nur sagen: Schwei-ne-lek-ker - ich könnte mich blöd daran essen!


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