GÜST Ellrich

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17.12.2020 14:19 (zuletzt bearbeitet: 17.12.2020 16:51)
avatar  GZB1
#76
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Die Begleitung des Reichsbahners durch Grenzer bis zum Signal auf BRD-Gebiet halte ich für ein Märchen.
Warum sollten die GT und der BGS so etwas zulassen.

Der Reichsbahner war bestätigt bis "Timbuktu", da brauchte man solche Spielchen nicht.
Schließlich sind ja Grenzer auch nicht im grenzüberschreitenden Verkehr auf dem Lok-Führerstand mitgefahren.

Laut #70 ging die Grenze im Vorgelagerten ja fast parallel zum Gleis. Es könnte also sein, dass die Gakl dort einfach zur selben Zeit eine Kontrolle Grenzsteine/Säulen durchgeführt haben und die Szenerie deshalb so wirkte.


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17.12.2020 15:43 (zuletzt bearbeitet: 17.12.2020 15:44)
#77
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Das ist o.T; passt aber möglicherweise: Ich erinnere mich das ExDieter1945 mal erwähnte, erzählte das die Grenztruppe einen Brand im Vorgelagerten löschte. Möglicherweise nach Sprengung der Minensperre? Weiß ich nicht mehr genau.

Die Grenzlinie war der Bach Boize direkt hinter dem Dorf Zweedorf.

In jedem Fall war Dieter vor Ort und erwähnte, dass er dem einzelnen (?) Soldaten der GT mit den Worten "ich habe nichts dagegen" das sich der Soldat im Bach die Stiefel kühlen kann (?).

Es gab also allem Anschein nach seitens der westdeutschen Grenzüberwachungsorgane erheblich mehr Menschlichkeit gegenüber Dritten (mal vorsichtig ausgedrückt).

Vielleicht kann Dieter dazu näheres berichten?

MfG Berlin

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Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...

Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker....

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17.12.2020 16:00
#78
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Die Begleitung des Reichsbahners durch Grenzer bis zum Signal auf BRD-Gebiet halte ich für ein Märchen.
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Nur mal kurz angemerkt. Ich schrieb schon mal drüber.
War zu meiner Resi-Zeit, Saß in Herrnburg, neben den Gleis auf dem BT: Plötzlich tauchte auch so ein Reichsbahner alleine auf dem Gleis auf. Ich das gemeldet, man sagte mir, das ist OK: Ich ließ ihn bis zu hälfte des Weges zu GS laufen. Dann öffnete ich das Fenster und rief, dabei zeigte ich ihm die Kaschi. Er machte kehrt--später stellte sich raus, er hatte die Genehmigung, bis Höhe GS zu laufen. Nur das wusste ich ja nicht.


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17.12.2020 17:57
#79
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Von Seiten der Grenztruppe war am Grenzverlauf Ende der Fahnenstange bei der Begleitung der/des Angehörigen der Reichsbahn. Gleiches galt bei grenzüberschreitenden Arbeiten , z.B. an Gewässern.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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17.12.2020 19:08 (zuletzt bearbeitet: 17.12.2020 21:22)
avatar  GZB1
#80
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Kann ich so bestätigen für Spundwandarbeiten auf westberliner Territorium am Britzer Zweigkanal vor der Güst BZK.

Die selben Arbeiter (Wasserstraßenhauptamt Berlin/DDR) wurden dann bei den Arbeiten im Vorgelagerten von einem Postenpaar "gesichert".
Hauptsache es hatte alles seine Ordnung.


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25.12.2020 19:16
avatar  Wanze
#81
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Ich habe eine Frage zur Sicherung der Flanken der Güst.
Die GK Liebenrode hat zwar die Grenzwache Ellrich unterstützt, wir waren aber nur in der Aue und Eingang Stadtwald eingesetzt.
Ich denke nördlich (Burgbergsiedlung) war die Grenzwache oder war es Aufgabe des Sicherungszuges der Güst?
Soweit ich mich erinnern kann waren wir von Liebenrode südlich der Güst nur auf Höhe Tonberg, nie am unteren Bildrand #70.
Die Südseite bis unterhalb Tonberg kann doch nicht unbewacht gewesen sein. War dort der Sicherungszug zuständig?


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28.12.2020 15:56
#82
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Innerhalb des 6meter Streifens war ein zugeschuetterter Eingang zum KZ mittelblau Dora. Von der guest ellrich vielleicht 100 m weg ist man aber nicht herangekommen


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28.12.2020 16:11
avatar  Wanze
#83
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War dann der Bereich von dort bis hoch zum Tor (11?)/Tonberg Postenniemandsland?
Ich kann mich nicht daran erinnern dort unten gewesen zu sein (muss aber nichts heißen, man vergisst viele Details im Leben)


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28.12.2020 16:39
#84
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Ich glaube wir sind entlang des 6m direkt beim Tor 1 herausgefahren posten war oberhalb ansonsten hat glaube ich, die guest eine Auge auf den Bereich gehabt


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28.12.2020 16:52
avatar  Wanze
#85
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@Jens-uwe Husse
Sagt Dir Liebenrode 2.Zug 2.Gruppe was?
PN?


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28.12.2020 16:53
#86
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Ich war gruppenfuehrer da


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28.12.2020 18:06
avatar  mibau83
#87
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Zitat von Jens-uwe Husse im Beitrag #82
Innerhalb des 6meter Streifens war ein zugeschuetterter Eingang zum KZ mittelblau Dora. Von der guest ellrich vielleicht 100 m weg ist man aber nicht herangekommen



südlich der güst befand sich in der nazizeit das kz aussenlager ellrich-juliushütte. https://de.wikipedia.org/wiki/KZ-Au%C3%9...uliush%C3%BCtte

dessen ehem. gelände liegt sowohl in thüringen wie auch in niedersachsen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Juliush%C3%BCtte


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28.12.2020 18:11
#88
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Wieviele MA waren denn an den GÜSTen beschäftigt ? Habe neulich diese Personennamen bzw. Zahlen gefunden, die sicherlich nur ein Teil ausmachten:
GÜST PKE Wartha 88 MA
GÜST PKE Gerstungen 42 MA
GÜST PKE Ellrich 5 MA
GÜST PKE Erfurt 1 MA
GÜRT PKE Worbis 14 MA


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28.12.2020 19:26
#89
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GÜST PKE Wartha 88 MA
GÜST PKE Gerstungen 42 MA
GÜST PKE Ellrich 5 MA
GÜST PKE Erfurt 1 MA
GÜRT PKE Worbis 14 MA



Na, die Zahlen stimmen bestimmt nicht !

z.B.
Flgh. Erfurt 1 MA ? Selbst mit nur einer Schichtbesetzung bei dieser Güst mit geringen Verkehrsaufkommen kann man mit mindestens
10 - 12 MA rechnen.
Leiter und Stellvertr.
Funktionsoffiziere
Fahndung
Passkontrolle A / E
Sicherungsposten am Flugzeug

passport


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28.12.2020 20:22
#90
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Ok, das waren nur die Namen der MfS-ler VI Mitarbeiter. Deswegen fragte ich ja ...


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