unschuldige Kinder an der Berliner Mauer erschossen

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02.02.2013 12:40
avatar  Lutze
#1
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am14.März 1966 wurden zwei Kinder an der Berliner Mauer erschossen,hierbei handelt es sich um den den 10-jährigen Jörg Hartmann und seinen
13-jährigen Freund Lothar Schleusener die versucht haben im Grenzabschnitt Kleingartenanlage "Sorgenfrei"GR37 die Mauer zu überwinden,
Grund dafür war das der Vater des einen Kindes in Westberlin wohnte und die beiden ihn besuchen wollten,
für mich schrecklich und unfassbar,da es doch immer wieder hies,auf Frauen und Kinder darf nicht geschossen werden,ist wohl doch nicht so
gewesen
Lutze


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02.02.2013 13:09
avatar  Pit 59
#2
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für mich schrecklich und unfassbar,da es doch immer wieder hies,auf Frauen und Kinder darf nicht geschossen werden,ist wohl doch nicht so
gewesen
Lutze

Nicht nur für Dich Lutze unfassbar,eine Sauerei die seines gleichen sucht.Meine Verachtung den Schützen.


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02.02.2013 13:24
avatar  Lutze
#3
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #2
für mich schrecklich und unfassbar,da es doch immer wieder hies,auf Frauen und Kinder darf nicht geschossen werden,ist wohl doch nicht so
gewesen
Lutze

Nicht nur für Dich Lutze unfassbar,eine Sauerei die seines gleichen sucht.Meine Verachtung den Schützen.

einer der Schützen wurde 1997 vor dem Berliner Landgericht zu 20 Monaten Haft verurteilt,
die Strafe wurde auf Bewährung ausgesetzt,der andere ist inzwischen verstorben,
was an dieser Tat besonders schrecklich ist,das versucht wurde dies als Verkehrsunfall zu vertuschen,
Lutze


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02.02.2013 13:43
#4
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Es ist mir schon oft aufgefallen, dass beim Melden an die Vorgesetzten "schwierige" Informationen einfach unterschlagen wurden:
http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...d/593924/page/8
und die Meldung
http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...le/Start/page/8
Dass es Jugendliche waren ist nicht erwähnt... Vielleicht hätte das den Genossen Erich ja auch interessiert.
Theo


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02.02.2013 15:01
avatar  jecki09
#5
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Zitat von Lutze im Beitrag #1
am14.März 1966 wurden zwei Kinder an der Berliner Mauer erschossen,hierbei handelt es sich um den den 10-jährigen Jörg Hartmann und seinen
13-jährigen Freund Lothar Schleusener die versucht haben im Grenzabschnitt Kleingartenanlage "Sorgenfrei"GR37 die Mauer zu überwinden,
Grund dafür war das der Vater des einen Kindes in Westberlin wohnte und die beiden ihn besuchen wollten,
für mich schrecklich und unfassbar,da es doch immer wieder hies,auf Frauen und Kinder darf nicht geschossen werden,ist wohl doch nicht so
gewesen
Lutze


Das ist schon schockierend was sich da ereignet hat.

Vielleicht kam deshalb auch die spätere Festlegung:

Vor der Schusswaffenanwendung war ein Warnruf „Halt, Grenzposten, stehenbleiben!“ abzugeben. Wurde der Warnruf nicht befolgt, war ein Warnschuss in die Luft abzugeben. Wurde auch der Warnschuss nicht befolgt, so war ein Warnruf „Halt! Grenzposten, stehenbleiben oder ich schieße!“ abzugeben. Wurde auch dieser Zuruf nicht befolgt, so sollte der Grenzverletzer durch einen gezielten Schuss in seine Beine gestoppt werden. Gegen Personen, die dem äußeren Eindruck nach im Kindesalter, Jugendliche oder Frauen sind, waren nach § 27 Absatz 4 b des Grenzgesetzes Schusswaffen nicht anzuwenden.


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02.02.2013 16:00
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#6
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Es durfte nicht auf Personen im sichtbaren Kindesalter unter 16 Jahren geschossen werden. (1983).

Die Soldaten hatte auf "Schatten" geschossen, nicht auf Kinder!

Jahre zuvor durften auch nicht auf Schwangere geschossen werden.
Daher waren Kissen bei GV üblich geworden, sodass diese Festlegung aufgehoben wurde.


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02.02.2013 16:27
#7
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Zitat von jecki09 im Beitrag #5
[
Das ist schon schockierend was sich da ereignet hat.

Vielleicht kam deshalb auch die spätere Festlegung:

Vor der Schusswaffenanwendung war ein Warnruf „Halt, Grenzposten, stehenbleiben!“ abzugeben. Wurde der Warnruf nicht befolgt, war ein Warnschuss in die Luft abzugeben. Wurde auch der Warnschuss nicht befolgt, so war ein Warnruf „Halt! Grenzposten, stehenbleiben oder ich schieße!“ abzugeben. Wurde auch dieser Zuruf nicht befolgt, so sollte der Grenzverletzer durch einen gezielten Schuss in seine Beine gestoppt werden. Gegen Personen, die dem äußeren Eindruck nach im Kindesalter, Jugendliche oder Frauen sind, waren nach § 27 Absatz 4 b des Grenzgesetzes Schusswaffen nicht anzuwenden.



Gabs schon in:
Richtlinien für die Organe der dt. Polizei zum Schutz der Demarkationslinie in der sowjetischen Okkupationszone Deutschlands, vom 23.08.1947.


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02.02.2013 16:47
#8
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Zitat von damals wars im Beitrag #6
Es durfte nicht auf Personen im sichtbaren Kindesalter unter 16 Jahren geschossen werden. (1983).

Die Soldaten hatte auf "Schatten" geschossen, nicht auf Kinder!

Jahre zuvor durften auch nicht auf Schwangere geschossen werden.
Daher waren Kissen bei GV üblich geworden, sodass diese Festlegung aufgehoben wurde.




In welcher DV, Weisung bezog man sich auf weibliche, schwangere Personen?
Wann wurde die von Dir benannte Regelung aufgehoben?


Hier mal einige Eckpunkte zur Regelung Schusswaffengebrauch.
Grenzgesetz aus 1982, § 27:
(4) Die Schußwaffe ist nicht anzuwenden, wenn
a) das Leben oder die Gesundheit Unbeteiligter gefährdet werden können,
die Personen dem äußeren Eindruck nach im Kindesalter sind oder
c) das Hoheitsgebiet eines benachbarten Staates beschossen würde.
Gegen Jugendliche und weibliche Personen sind nach Möglichkeit Schußwaffen nicht anzuwenden.

Siehe auch:
Handbuch für den Grenzdienst 1987.


In der DV 715/0/005 von 1984
Die Schusswaffe ist grundsätzlich nicht anzuwenden gegen Kinder und weibliche Personen.

Bis Anfang der 80er Jahre waren weibliche Personen nicht explizit aufgeführt, nur Kinder/Minderjährige (späterhin auch mal angegeben bis zum Alter von 14 Jahre), bei Kinder konnte abgewichen werden, wenn diese sich an einem bewaffneten Überfall beteiligten (war in den 50er und 60er Jahren aufgeführt)


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02.02.2013 17:03
avatar  Zermatt
#9
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Das Kinder( das unschuldig kann man weglassen) an der Mauer erschossen wurden ist schon schlimm genug...Schussenwaffenordnung hin oder her.


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02.02.2013 19:48
#10
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Es ist immer wieder traurig solche Themen lesen zu müssen, zumal für die Angehörigen die mit dem Schmerz und Leid zurechtkommen mussten und sich bestimmt heut noch die Frage stellen:“Warum???“
Es gibt aber auch heute noch eine“ Interessengruppe“, für "Die" so etwas kein Mord war.
Harra 318


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02.02.2013 20:37
#11
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Zitat von Harra318 im Beitrag #10

Es gibt aber auch heute noch eine“ Interessengruppe“, für "Die" so etwas kein Mord war.
Harra 318



Die Justiz der Bundesrepublik Deutschland???
http://www.berliner-zeitung.de/archiv/ex...90,9362628.html

Für Mord braucht es mehr. Bsp.:
http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/5/99/5-629-99.php3
oder hier:
Nun kommt der durch die Leuchtkugel aufmerksam gewordene Kommandeur des Gruppenabschnitts hinzu und übernimmt das Kommando. Er fordert die beiden Flüchtlinge auf, den Graben zu verlassen. Nachdem Walter Kittel, der anders als Eberhardt K. bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht verletzt ist und der Aufforderung Folge leisten kann, die schützende Deckung des Grabens aufgegeben hat, gibt der Kommandeur aus einer Entfernung von ca. 15 Metern 30 Schüsse auf ihn ab. Dabei schreit er: "Ich habe mir geschworen, hier kommt keiner mehr lebend raus!"
http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...d/593925/page/5
Theo


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02.02.2013 20:43
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#12
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das waren aber bestimmt nicht die einzigen Kinder die an der Grenze erschossen wurden.Möchte die Dunkelziffer nicht wissen!


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02.02.2013 20:49
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#13
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Zitat von Harra318 im Beitrag #10
Es ist immer wieder traurig solche Themen lesen zu müssen, zumal für die Angehörigen die mit dem Schmerz und Leid zurechtkommen mussten und sich bestimmt heut noch die Frage stellen:“Warum???“
Es gibt aber auch heute noch eine“ Interessengruppe“, für "Die" so etwas kein Mord war.
Harra 318



nun , @ harra ich nehme nicht an das du verwundert bist das ich dir darauf antworte , da dein ziel jawohl ( rot mark ) wie immer bekannt ist !!
es kann kein mord gewesen sein da dieser den 'vorsatz' zu diesen taten vorraussetzt !!! du stellst automatisch diese grenzer als mörder dar obwohl du die umstände dieser ereignisse , keiner je nachvollziehen kann ? es ist sehr tragisch von solchen opern der innerdeutschen grenze zu hören , aber das Mfs hat sie nicht errichtet sondern das deutsche monopolkapital nach dem 2.WK !!!


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02.02.2013 20:57
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#14
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Zitat von frank im Beitrag #13


nun , @ harra ich nehme nicht an das du verwundert bist das ich dir darauf antworte , da dein ziel jawohl ( rot mark ) wie immer bekannt ist !!
es kann kein mord gewesen sein da dieser den 'vorsatz' zu diesen taten vorraussetzt !!! du stellst automatisch diese grenzer als mörder dar obwohl du die umstände dieser ereignisse , keiner je nachvollziehen kann ? es ist sehr tragisch von solchen opern der innerdeutschen grenze zu hören , aber das Mfs hat sie nicht errichtet sondern das deutsche monopolkapital nach dem 2.WK !!!


Frank, manchmal kommt es mir so vor als waeren Hopfen und Malz bei Dir voellig verloren wenn ich sowas (rote highlights) von Dir lese.


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02.02.2013 20:57
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#15
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Zitat von Lutze im Beitrag #1
am14.März 1966 wurden zwei Kinder an der Berliner Mauer erschossen,hierbei handelt es sich um den den 10-jährigen Jörg Hartmann und seinen
13-jährigen Freund Lothar Schleusener die versucht haben im Grenzabschnitt Kleingartenanlage "Sorgenfrei"GR37 die Mauer zu überwinden,
Grund dafür war das der Vater des einen Kindes in Westberlin wohnte und die beiden ihn besuchen wollten,
für mich schrecklich und unfassbar,da es doch immer wieder hies,auf Frauen und Kinder darf nicht geschossen werden,ist wohl doch nicht so
gewesen
Lutze


doch , so kenne ich das auch !!! was mich viel mehr interressiert was willst du mit diesem thema bezwecken ???
willst du jetzt alle die in die notlage damals geraten sind 'verbal' an die 'wand' stellen ??? alle verurteilen die zu ddr - zeiten eine waffe getragen haben oder wo legst du hier dein fokus !!!???


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02.02.2013 20:59
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#16
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #14
Zitat von frank im Beitrag #13


nun , @ harra ich nehme nicht an das du verwundert bist das ich dir darauf antworte , da dein ziel jawohl ( rot mark ) wie immer bekannt ist !!
es kann kein mord gewesen sein da dieser den 'vorsatz' zu diesen taten vorraussetzt !!! du stellst automatisch diese grenzer als mörder dar obwohl du die umstände dieser ereignisse , keiner je nachvollziehen kann ? es ist sehr tragisch von solchen opern der innerdeutschen grenze zu hören , aber das Mfs hat sie nicht errichtet sondern das deutsche monopolkapital nach dem 2.WK !!!


Frank, manchmal kommt es mir so vor als waeren Hopfen und Malz bei Dir voellig verloren wenn ich sowas (rote highlights) von Dir lese.



du weißt ganz genau wie ich es meine , oder ???


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02.02.2013 21:10
#17
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Zitat von frank im Beitrag #13
[...] es ist sehr tragisch von solchen opern der innerdeutschen grenze zu hören , aber das Mfs hat sie nicht errichtet sondern das deutsche monopolkapital nach dem 2.WK !!!

In dem Fall handelte es sich ja lediglich um eine Sektorengrenze innerhalb Berlins.

Ari


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02.02.2013 21:18
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Zitat von Ari@D187 im Beitrag #17
Zitat von frank im Beitrag #13
[...] es ist sehr tragisch von solchen opern der innerdeutschen grenze zu hören , aber das Mfs hat sie nicht errichtet sondern das deutsche monopolkapital nach dem 2.WK !!!

In dem Fall handelte es sich ja lediglich um eine Sektorengrenze innerhalb Berlins.Ari


ja , in berlin und dann noch die 'andere grenze '!


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03.02.2013 08:20
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#19
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Zitat von Mutz im Beitrag #12
das waren aber bestimmt nicht die einzigen Kinder die an der Grenze erschossen wurden.Möchte die Dunkelziffer nicht wissen!


Es gab auch Kinder die nicht erschossen wurden !

@ Mutz! solche Vermutungen sind sehr beliebt und beleben die Diskussion. Vor allem sind sie leerreich ( hätte auch lehrreich schreiben können ).


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03.02.2013 09:31
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#20
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Zitat von damals wars im Beitrag #6
Es durfte nicht auf Personen im sichtbaren Kindesalter unter 16 Jahren geschossen werden. (1983).

Die Soldaten hatte auf "Schatten" geschossen, nicht auf Kinder!

Jahre zuvor durften auch nicht auf Schwangere geschossen werden.
Daher waren Kissen bei GV üblich geworden, sodass diese Festlegung aufgehoben wurde.


Auch eine Art von Logik .


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