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#1

Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 31.01.2013 23:30
von Barbara (gelöscht)
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Hallo liebe Landsleute,
seit einer geraumen Zeit lese ich mich durch dieses Forum und möchte als allererstes sagen, wie klasse ich es finde. Die deutsche Geschichte ist doch insgesamt stark geprägt von Verdrängung und Tabuisierung, dem setzt dieses Forum eindrucksvoll etwas entgegen. Alle die hier berichten sind mutig, wenn sie von ihren jeweiligen „Standorten“ - physisch wie mental sprechen und sich darüber auseinander setzen, auch wenn man sicher über Vieles keine „Einigkeit“ erlangen kann - wie denn auch - bei einer derartig komplexen Geschichte.
Zu mir: ich bin ein typisches „Kalter-Krieg-Westkind“ Jg. 55, (keine „Ost-Verwandtschaft“ oder sonstigen -kontakte). Mein Bezug zur deutschen Teilung bzw. zur ehem. DDR beschränkte sich in der Kindheit auf die „Schreckensmeldungen“ im Radio und später Fernsehen und die Reaktion darauf von Eltern und Umwelt - atmosphärisch übertrug sich: da gibt es etwas ganz „Schlimmes“ und ganz viele Leute sind „eingesperrt“ und deswegen müssen wir ihnen Weihnachten Päckchen schicken, damit sie auch mal Schokolade und Kaffee haben. (Das waren echte Aktionen in der Schule und es wurde richtig aufgepasst, wer was mitbrachte (erste-Sahne-Konkurrenz!) Da ich eher in „einfachen Verhältnissen“ aufgewachsen bin, war das nicht immer leicht und ich gestehe -manchmal hätte ich die Schokolade gerne selbst gegessen :-)
Als erwachsener „denkender“ Mensch bin ich natürlich durch Geschichtsunterricht und eigenes Interesse schlauer geworden. Ich hatte auch das große Glück, eine „sprechende“ Mutter zu haben (> auch vor allem über die Nazi-Zeit). Und habe später sogar mal ein Semester „Die deutsche Frage“ studiert, so hieß das damals.
Im letzten Jahr bin ich zum ersten Mal nach der Wende in Berlin gewesen - ganz schön spät, ich weiß... war vorher nur mit Anfang 20 zweimal in West-Berlin und hatte damals beim Anblick der Grenzanlagen echte Panik! Das sah doch wirklich sehr heftig aus. Ich erinnere mich noch sehr gut, dass mehr als die Sperranlagen, mich die „Leere dazwischen“ entsetzt hat, ein Ort, an dem kein Mensch zu sein hat...
Jedenfalls habe ich im letzten Herbst tagelang „Berlin-Mitte“ mit dem Rad durchfahren, auf den Spuren der deutschen Geschichte, die hier ja wie an sonst kaum einem Ort derartig dicht beieinander liegen.
Ich habe bei einer Freundin in einem Neubau auf dem ehem. Grenzstreifen gewohnt (Alte Jakobstraße) und habe mich in die dort noch vorhandene Mauer-Brache gesetzt und dachte: Was ist hier eigentlich passiert? Was war das für eine Grenze? Warum gab es sie? Warum „so“? Wie haben die Menschen hüben wie drüben sich gefühlt? Wie indoktriniert waren wir auf beiden Seiten? In wessen Interesse lag das? Und wie anachronistisch ist das alles? Was eint uns aber dennoch? An irgendetwas „glauben“ zu können - zu müssen - zu wollen? Weil man sonst nicht leben kann?
In Gesprächen mit Leuten, die die DDR noch richtig erlebt haben (z.B. in Berlin und Weimar) und - durch das Lesen eurer Beiträge! habe ich mehr erfahren, als vorher durch alle Bildungseinrichtungen und öffentliche Debatten. Und darin sehe ich die einzige Chance weiterzukommen: sich im Gespräch auszutauschen.
In Weimar habe ich eine typische Touri-Kutschfahrt gemacht mit einem beeindruckend gebildeten „Kutscher“, der zu allen Epochen der deutschen Geschichte mit herrlichen Anekdoten aufwarten konnte. Wir sind richtig ins Gespräch gekommen und er erzählte mir über die große Enttäuschung der „Ossis“ über die Wende, als die große Abzocke kam, die mentalen Unterschiede, wie arrogant die „Wessis“ seien. (Ich saß da in seiner Kutsche und dachte sehr betroffen: ich bin ja auch ein Wessi...) Er sagte dann lächelnd: „Nicht alle Wessis.“ Ich glaube, ich habe mich nie „deutscher“ gefühlt als in diesem Augenblick. Nationale Identität kannte ich gefühlsmäßig gar nicht. (> spannendes Thema!) In diesem Augenblick - ja! - denn er schlug eine Brücke und das an diesem Ort höchster deutscher Kultur und gleichzeitig dem schlimmsten Abgrund (>Ettersberg) und ich fragte ihn: wenn uns möglicherweise Vieles trennt, ist die Geschichte nicht aber dennoch unsere gemeinsame und zwar die ganze Geschichte?“ - Also die DDR ist auch „meine“ DDR - kann man das so sagen? Sie ist auf eine Art auch Teil meiner Identität? Nachdenken... Wir haben uns jedenfalls sehr herzlich verabschiedet 
Einen neuen Blickwinkel finden, Klischees hinterfragen, Erlebnisse, Erfahrungen zusammentragen, damit wir ein vollständigeres Bild über unsere Geschichte und damit uns selbst erhalten - natürlich im Hinblick auf das „Heute“ und „Morgen“ - und vor allem im Hinblick auf unsere Kinder!
Ich danke diesem Forum dafür und auch allen, die meinen Beitrag lesen und freue mich über Austausch!
Barbara

PS: es gibt ja tolle Fotos hier! Ich werde demnächst auch mal etwas einscannen!


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#2

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 31.01.2013 23:42
von DoreHolm | 9.309 Beiträge | 8556 Punkte
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Hallo Barbara, herzlich willkommen hier. Das Forum lebt und es zeigt sich, im Gegensatz zu dem einen oder anderen Unkenruf, daß mit dem "bergmännischen Abgang" , also dem biologischen Weg, irgendwann einmal keine Zeitzeugen mehr hier vertreten sein werden und damit das Interesse an der Thematik sinkt. Dem wird wohl, zum Glück, nicht so sein.
Übrigens, Du bist aus Köln ? Das war mein erstes Ziel nach Öffnung der Mauer. Meine Schwägerin hatte ein jahr vorher dorthin geheiratet und ist mich Sack und Pack und Hund rüber. Am 11.11. (es war der darauffolgende Sonnabend) früh mit dem Trabi rüber, nach Köln-Poll, und am Sonntag Abend zurück.



KasparHauser hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 31.01.2013 23:43 | nach oben springen

#3

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 31.01.2013 23:43
von silberfuchs60 | 1.467 Beiträge | 69 Punkte
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Herzlich Willkommen im Forum Barbara, interessante Einführung, weiter so.

Gruß silberfuchs60


xxx


KasparHauser hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#4

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 31.01.2013 23:45
von 80er | 800 Beiträge | 1220 Punkte
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Hallo Barbara,

danke für Deinen ausführlichen, interessanten Einstiegsbeitrag
verbunden mit einem herzlichen Willkommen.



KasparHauser hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#5

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2013 00:18
von Barbara (gelöscht)
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Vielen Dank für euer herzliches Willkommen. Ich muss mich erstmal technisch ein wenig zurecht finden. Es war mir gar nicht bewusst, dass ich ein neues Thema erstellt habe, wollte mich erstmal vorstellen und dann sehen wo ich mich thematisch was zu sagen kann. Sei's drum.

DoreHolm: gleich nach Köln, also direkt quer durch Deutschland! Klasse! Und das am 11.11. - einer der ganz großen Feiertage hier :-))))

Herzliche Grüße euch allen und eine gute Nacht!
Barbara


KasparHauser hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#6

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2013 01:45
von amigaguru | 104 Beiträge | 118 Punkte
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Zitat von Barbara im Beitrag #1
Hallo liebe Landsleute,


Es is ja sehr interessant,das sich Menschen dieses Jahrgangs für diese"Dinge" interessieren
Wie ich hier im Rheinland die"Wessies" kenne,interessiert diese Sache kaum "jemand".Es interessiert auch kaum"Ossies" dieser
Generation,welche in der ""ehemaligen BRD" leben.Hauptsache"Fussball und Karneval"
Herzlich Willkommen"

amigaguru




seit einer geraumen Zeit lese ich mich durch dieses Forum und möchte als allererstes sagen, wie klasse ich es finde. Die deutsche Geschichte ist doch insgesamt stark geprägt von Verdrängung und Tabuisierung, dem setzt dieses Forum eindrucksvoll etwas entgegen. Alle die hier berichten sind mutig, wenn sie von ihren jeweiligen „Standorten“ - physisch wie mental sprechen und sich darüber auseinander setzen, auch wenn man sicher über Vieles keine „Einigkeit“ erlangen kann - wie denn auch - bei einer derartig komplexen Geschichte.
Zu mir: ich bin ein typisches „Kalter-Krieg-Westkind“ Jg. 55, (keine „Ost-Verwandtschaft“ oder sonstigen -kontakte). Mein Bezug zur deutschen Teilung bzw. zur ehem. DDR beschränkte sich in der Kindheit auf die „Schreckensmeldungen“ im Radio und später Fernsehen und die Reaktion darauf von Eltern und Umwelt - atmosphärisch übertrug sich: da gibt es etwas ganz „Schlimmes“ und ganz viele Leute sind „eingesperrt“ und deswegen müssen wir ihnen Weihnachten Päckchen schicken, damit sie auch mal Schokolade und Kaffee haben. (Das waren echte Aktionen in der Schule und es wurde richtig aufgepasst, wer was mitbrachte (erste-Sahne-Konkurrenz!) Da ich eher in „einfachen Verhältnissen“ aufgewachsen bin, war das nicht immer leicht und ich gestehe -manchmal hätte ich die Schokolade gerne selbst gegessen :-)
Als erwachsener „denkender“ Mensch bin ich natürlich durch Geschichtsunterricht und eigenes Interesse schlauer geworden. Ich hatte auch das große Glück, eine „sprechende“ Mutter zu haben (> auch vor allem über die Nazi-Zeit). Und habe später sogar mal ein Semester „Die deutsche Frage“ studiert, so hieß das damals.
Im letzten Jahr bin ich zum ersten Mal nach der Wende in Berlin gewesen - ganz schön spät, ich weiß... war vorher nur mit Anfang 20 zweimal in West-Berlin und hatte damals beim Anblick der Grenzanlagen echte Panik! Das sah doch wirklich sehr heftig aus. Ich erinnere mich noch sehr gut, dass mehr als die Sperranlagen, mich die „Leere dazwischen“ entsetzt hat, ein Ort, an dem kein Mensch zu sein hat...
Jedenfalls habe ich im letzten Herbst tagelang „Berlin-Mitte“ mit dem Rad durchfahren, auf den Spuren der deutschen Geschichte, die hier ja wie an sonst kaum einem Ort derartig dicht beieinander liegen.
Ich habe bei einer Freundin in einem Neubau auf dem ehem. Grenzstreifen gewohnt (Alte Jakobstraße) und habe mich in die dort noch vorhandene Mauer-Brache gesetzt und dachte: Was ist hier eigentlich passiert? Was war das für eine Grenze? Warum gab es sie? Warum „so“? Wie haben die Menschen hüben wie drüben sich gefühlt? Wie indoktriniert waren wir auf beiden Seiten? In wessen Interesse lag das? Und wie anachronistisch ist das alles? Was eint uns aber dennoch? An irgendetwas „glauben“ zu können - zu müssen - zu wollen? Weil man sonst nicht leben kann?
In Gesprächen mit Leuten, die die DDR noch richtig erlebt haben (z.B. in Berlin und Weimar) und - durch das Lesen eurer Beiträge! habe ich mehr erfahren, als vorher durch alle Bildungseinrichtungen und öffentliche Debatten. Und darin sehe ich die einzige Chance weiterzukommen: sich im Gespräch auszutauschen.
In Weimar habe ich eine typische Touri-Kutschfahrt gemacht mit einem beeindruckend gebildeten „Kutscher“, der zu allen Epochen der deutschen Geschichte mit herrlichen Anekdoten aufwarten konnte. Wir sind richtig ins Gespräch gekommen und er erzählte mir über die große Enttäuschung der „Ossis“ über die Wende, als die große Abzocke kam, die mentalen Unterschiede, wie arrogant die „Wessis“ seien. (Ich saß da in seiner Kutsche und dachte sehr betroffen: ich bin ja auch ein Wessi...) Er sagte dann lächelnd: „Nicht alle Wessis.“ Ich glaube, ich habe mich nie „deutscher“ gefühlt als in diesem Augenblick. Nationale Identität kannte ich gefühlsmäßig gar nicht. (> spannendes Thema!) In diesem Augenblick - ja! - denn er schlug eine Brücke und das an diesem Ort höchster deutscher Kultur und gleichzeitig dem schlimmsten Abgrund (>Ettersberg) und ich fragte ihn: wenn uns möglicherweise Vieles trennt, ist die Geschichte nicht aber dennoch unsere gemeinsame und zwar die ganze Geschichte?“ - Also die DDR ist auch „meine“ DDR - kann man das so sagen? Sie ist auf eine Art auch Teil meiner Identität? Nachdenken... Wir haben uns jedenfalls sehr herzlich verabschiedet 
Einen neuen Blickwinkel finden, Klischees hinterfragen, Erlebnisse, Erfahrungen zusammentragen, damit wir ein vollständigeres Bild über unsere Geschichte und damit uns selbst erhalten - natürlich im Hinblick auf das „Heute“ und „Morgen“ - und vor allem im Hinblick auf unsere Kinder!
Ich danke diesem Forum dafür und auch allen, die meinen Beitrag lesen und freue mich über Austausch!
Barbara

PS: es gibt ja tolle Fotos hier! Ich werde demnächst auch mal etwas einscannen!



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#7

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2013 02:15
von Gelöschtes Mitglied
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[quote=amigaguru|p229734][quote=Barbara|p229719]Hallo liebe Landsleute,


Es is ja sehr interessant,das sich Menschen dieses Jahrgangs für diese"Dinge" interessieren
Wie ich hier im Rheinland die"Wessies" kenne,interessiert diese Sache kaum "jemand".Es interessiert auch kaum"Ossies" dieser
Generation,welche in der ""ehemaligen BRD" leben.Hauptsache"Fussball und Karneval"
Herzlich Willkommen"

amigaguru




Barbara, ich begruesse Dich auch recht herzlich hier, auch wenn ich nicht wirklich eine Landsleute bin und somit nicht angesprochen fuehlte. Es gibt hier auch noch ein paar andere Auslaender, wir haben hier eine Aufenthaltsgenehmigung von den Admins des Auslaenderamtes im Forum, fuer drei Monate, dann muessen wir wieder raus.
(das ist das was man nennt britischer Humor #$@$^^*)(*&%#@ wenn moeglich, nicht ernst nehmen )


Und amigaguru bringt mich voellig ins Schwitzen. Fussball und Karneval? Menschen dieses Jahrgangs? Ich dachte es waere gerade Menschen dieses Jahrgangs die mehr wissen als die fussball und karnevalschiebenden jungen deutschen Michel, die kaum noch Interesse zeigen fuer Geschichte und Nation.

Es gibt eine gewaltige mannliche Ueberlegeheit, aber auch geballtes Wissen hinter all dem was sich so abgespielt hat vor und hinter und auf den Jaegersitzen undTuermen der deutschen Geschichte.
Und Du fallst wie ich lese, als Unbescholtene hier in die Mitte in ein deutsch-deutsches Geschehen, dass Dir sicher viel mehr beibringen wird als ein Kutscher, der von den Anfangsmisstoenen eines zweigeteilten verkohlten Volkes erzaehlte mit Anekdoten. Hier geht es tiefer, sehr viel tiefer in die Materie. Hier tobt true life, wenn die Wogen schlagen hoch ueber eine noch immer existente Mauer in den Herzen.

Ich weiss nicht was ich halten soll davon, ich muss mehrfach lesen. So fuehlt man als Deutscher? Warum keine nationale Identitaet? Fuer mich etwas unerklaerlich, selbst wenn ich meine Identitaet gewechselt habe oft im Leben, ich hatte immer eine und wenn es die von Tinkerbell war in Never-Never Land zeitweise. Bin ein wenig skeptisch, diesmal von berufswegen wie immer, noch mehr bin ich verbluefft, da ich mir kann nicht vorstellen, dass ein Menschenkind, der 1955 geboren in Deutschland, nicht war in Berlin oder DDR, und in diesem Zusammenhang auch mit der BRD und der deutschen Geschichte, das schon immer ein gemeinsames war, auch wenn mit Ausuferungen und die Lage der Nation zweigeteilt war, mit den boesen Amerikanern und den guten Russen im besetzten Lande, ach Verzeihung, das ist naturlich falsch herum. Die boesen Russen waren doch da wo man nicht zu sein hatte. Das ist heute noch so. Als Anglishanka (Englaenderin) ist meine Wahlheimat Russland, ich boeses Fruechtchen.
Aber die Manner hier werden wieder sagen, ich verstehe falsch. Ja Barbara, ich verstehe manche Ausfuhrungen nicht immer richtig, das ist so. Ich muss erst mit der Nase in die Kacke gedrueckt werden manchmal. So bin ich gewohnt Pruegel zu beziehen und dann liebevoll aufgepaeppelt zu werden hier, und meine Frist wird immer wieder verlaengert, auch wenn manche mich gerne aus Deutschland, nein, ich meine aus dem Forum verweisen wuerden. Und ich bleibe direkt in meiner Hinterfragung, sonst waere ich nicht ich.
Ich selbst versuche immer noch die Deutschen zu verstehen, dieses gelingt mir nach grossem Interesse fuer deutsche Geschichte und Interesse am Menschen uberhaupt seit Dekaden nicht, und erst recht heute nicht. Auch wenn ich meist auf der Mauer sass und dadurch guten Einblick hatte nach beiden Seiten, ich verstehe mehr ueber die alten Aegypter. Nun, die Deutschen auf beiden Seiten der ehemalischen Mauer haben aber eins gemeinsam. Sie machen grosse Fortschritte was Humor anbelangt. Das fuehrt zusammen.
Schoen, dass Du da bist.
Gruesse, Larissa

und ich freue mich, wenn Du auch so langere Beitrage schreibst.........wenn wir beide ausfuhrlich schreiben, dann meckern sie vielleicht nicht so viel........... Zusammen sind wir stark.


dbeugue und KasparHauser haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.02.2013 10:34 | nach oben springen

#8

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2013 03:05
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Zitat von Larissa im Beitrag #7
[quote=amigaguru|p229734][quote=Barbara|p229719]Hallo liebe Landsleute,





Es is ja sehr interessant,das sich Menschen dieses Jahrgangs für diese"Dinge" interessieren
Wie ich hier im Rheinland die"Wessies" kenne,interessiert diese Sache kaum "jemand".Es interessiert auch kaum"Ossies" dieser
Generation,welche in der ""ehemaligen BRD" leben.Hauptsache"Fussball und Karneval"
Herzlich Willkommen"

amigaguru




Barbara, ich begruesse Dich auch recht herzlich hier, auch wenn ich nicht wirklich eine Landsleute bin und somit nicht angesprochen fuehlte. Es gibt hier auch noch ein paar andere Auslaender, wir haben hier eine Aufenthaltsgenehmigung von den Admins des Auslaenderamtes im Forum, fuer drei Monate, dann muessen wir wieder raus.
(das ist das was man nennt britischer Humor #$@$^^*)(*&%#@ wenn moeglich, nicht erst nehmen )


Und amigaguru bringt mich voellig ins Schwitzen. Fussball und Karneval? Menschen dieses Jahrgangs? Ich dachte es waere gerade Menschen dieses Jahrgangs die mehr wissen als die fussball und karnevalschiebenden jungen deutschen Michel, die kaum noch Interesse zeigen fuer Geschichte und Nation.


Es gibt eine gewaltige mannliche Ueberlegeheit, aber auch geballtes Wissen hinter all dem was sich so abgespielt hat vor und hinter und auf den Jaegersitzen undTuermen der deutschen Geschichte.
Und Du fallst wie ich lese, als Unbescholtene hier in die Mitte in ein deutsch-deutsches Geschehen, dass Dir sicher viel mehr beibringen wird als ein Kutscher, der von den Anfangsmisstoenen eines zweigeteilten verkohlten Volkes erzaehlte mit Anekdoten. Hier geht es tiefer, sehr viel tiefer in die Materie. Hier tobt true life, wenn die Wogen schlagen hoch ueber eine noch immer existente Mauer in den Herzen.

Ich weiss nicht was ich halten soll davon, ich muss mehrfach lesen. So fuehlt man als Deutscher? Warum keine nationale Identitaet? Fuer mich etwas unerklaerlich, selbst wenn ich meine Identitaet gewechselt habe oft im Leben, ich hatte immer eine und wenn es die von Tinkerbell war in Never-Never Land zeitweise. Bin ein wenig skeptisch, diesmal von berufswegen wie immer, noch mehr bin ich verbluefft, da ich mir kann nicht vorstellen, dass ein Menschenkind, der 1955 geboren in Deutschland, nicht war in Berlin oder DDR, und in diesem Zusammenhang auch mit der BRD und der deutschen Geschichte, das schon immer ein gemeinsames war, auch wenn mit Ausuferungen und die Lage der Nation zweigeteilt war, mit den boesen Amerikanern und den guten Russen im besetzten Lande, ach Verzeihung, das ist naturlich falsch herum. Die boesen Russen waren doch da wo man nicht zu sein hatte. Das ist heute noch so. Als Anglishanka (Englaenderin) ist meine Wahlheimat Russland, ich boeses Fruechtchen.
Aber die Manner hier werden wieder sagen, ich verstehe falsch. Ja Barbara, ich verstehe manche Ausfuhrungen nicht immer richtig, das ist so. Ich muss erst mit der Nase in die Kacke gedrueckt werden manchmal. So bin ich gewohnt Pruegel zu beziehen und dann liebevoll aufgepaeppelt zu werden hier, und meine Frist wird immer wieder verlaengert, auch wenn manche mich gerne aus Deutschland, nein, ich meine aus dem Forum verweisen wuerden. Und ich bleibe direkt in meiner Hinterfragung, sonst waere ich nicht ich.
Ich selbst versuche immer noch die Deutschen zu verstehen, dieses gelingt mir nach grossem Interesse fuer deutsche Geschichte und Interesse am Menschen uberhaupt seit Dekaden nicht, und erst recht heute nicht. Auch wenn ich meist auf der Mauer sass und dadurch guten Einblick hatte nach beiden Seiten, ich verstehe mehr ueber die alten Aegypter. Nun, die Deutschen auf beiden Seiten der ehemalischen Mauer haben aber eins gemeinsam. Sie machen grosse Fortschritte was Humor anbelangt. Das fuehrt zusammen.
Schoen, dass Du da bist.
Gruesse, Larissa
Ich kenne natürlich auch einige Leute,welche sich sehr gut auskennen.Oft sind es Soldaten(oder ehemalige Soldaten) der "westlichen" Streitkräfte.
Sei es BW ,GI,Britische oder Franz. Army.Diese Leute kennen sich oft sehr viel besser aus.als manche "Deutsche Michels"
Es leben hier,in einer "Niederrheinischen Großstadt" auch sehr viele ehemalige russische Armeeangehörige,aber deren Wissen über Deutschland ist
auch sehr lückenhaft.Von deren"Nachkommen"ganz zu schweigen.
amigaguru




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#9

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2013 04:04
von Diskus303 | 490 Beiträge | 37 Punkte
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Hallo @ amigaguru

Ich hoffe es kommt nicht all zu neunmalklug rüber:

Irgendwas läuft bei Dir mit der Zitatfunktion was schief. Man kann nur schwer erkennen, wo bei Dir das zitieren (alter Texte) anfängt (und aufhört) und wo Deine eigenen Zeilen beginnen (oder auch aufhören).
Das liest sich dann alles irgendwie schwer....
Nichts für ungut...

Ansonsten Barbara: Herzlich willkommen hier im Forum.
PS. Habe von Aug. 1989 bis Anfang 2000 im Kölner Süden (Umland) gewohnt. Die ersten Jahre in Wesseling danach in Brühl- schön war´s...

spätes Edith: Buchstabenänderung bei einem Namen


Gruß Axel


dbeugue hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.02.2013 11:59 | nach oben springen

#10

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2013 07:22
von EK82I | 869 Beiträge | 6 Punkte
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Hallo Barbara,auch meinerseits ein herzliches Willkommen in der grossen Gemeinde hier.Ein sehr interesanter Beitrag zu Deinem Einstieg Endlich auch mal eine richtige Frohnatur aus einer schönen Ecke unseres Landes.Viel Spass beim Stöbern in Bildern und Geschichten,das lohnt sich schon.
Gruss Michael



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#11

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2013 08:18
von Jobnomade | 1.380 Beiträge | 9 Punkte
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Auch von mir ein herzliches Willkommen in diesem Forum, Barbara.
Deinen Einstiegsbeitrag finde ich ganz grosse Klasse !

Liebe Grüsse von Hartmut

einem nahezu gleichaltrigen typischen "Ost-Kind" des kalten Krieges (ohne Westverwandschaft), der jetzt im "Westen" lebt.


u3644_Jobnomade.html
zuletzt bearbeitet 01.02.2013 08:19 | nach oben springen

#12

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2013 08:52
von GKUS64 | 2.781 Beiträge | 6791 Punkte
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Hallo Barbara,
herzlich willkommen hier im Forum. Dein interessanter Beitrag zeigt sofort, dass du ein interessierter und fragender „Wessi“ bist, das unterscheidet dich schon sehr stark von denen, die der Kutscher ansprach. In der Nachwendezeit war diese Interessiertheit ja eher selten und viele wollten uns erklären was wir alles hätten tun und lassen müssen, das führte dann eben vielfach zu Ärger und Missverständnis. Also behalte deine Neugierde und den Humor, ach der hat ja jetzt Hochzeit bei euch.
Kölle alaaf vom
GKUS64



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#13

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2013 10:07
von Lebensläufer (gelöscht)
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"Eine von Drüben" oder "Die da drüben" so hieß das immer Barbara bei uns im Osten, so glaube ich mich zu erinnern. Sei willkommen und schreibe dich ein(sinngemäß jetzt). Der Rainer ist auch so ein Schreiber,der schreibt auch gerne Geschichten so die "Irrfahrt des Sozialismo" (hier noch unter Rainer-Maria Rohloff vormals) denn über das Schreiben lernt man wohl den Menschen kennen, sieht ihn dadurch etwas besser vor seinem geistigen Auge.

Lebensläufer


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#14

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2013 10:15
von Gelöschtes Mitglied
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von amigaguru
Ich kenne natürlich auch einige Leute,welche sich sehr gut auskennen.Oft sind es Soldaten(oder ehemalige Soldaten) der "westlichen" Streitkräfte.
Sei es BW ,GI,Britische oder Franz. Army.Diese Leute kennen sich oft sehr viel besser aus.als manche "Deutsche Michels"
Es leben hier,in einer "Niederrheinischen Großstadt" auch sehr viele ehemalige russische Armeeangehörige,aber deren Wissen über Deutschland ist auch sehr lückenhaft.Von deren"Nachkommen"ganz zu schweigen.


Ergibt doch ein schoenes Gespraech hier. Die deutschen Michels nehme ich in Schutz, da sie sich, wenn auch nicht unbedingt der eigenen, aber doch in die Geschichte anderer Laender einigermassen versiert sind. In diesem Zusammenhang schiesse ich meine ehemaligen Landsleute einen vor den Bug. Die Englaender haben ueberhaupt kein Interesse an deutscher Geschichte bis heute. Lieber gestern als heute haetten sie Germania gerne kolonialisiert und ausgebeutet wie sie es als Seefahrernation immer gehalten hat. Und auch die Amerikaner halten sich bis auf sehr wenige fuer ausreichend aufgeklaert. Sie sind es nicht, es ist ein entsetzliches Manko das vorherrscht zur deutschen Geschichte, die nicht nur 1933 stattfand! Die 'Nachkommen' der in Deutschland heimischen Russen wissen meist von der eigenen und von deutscher Geschichte nichts. Ebenso verhalt es sich mit reinen deutschen Schuelern, die keine Ahnung von deutscher Geschichte haben, da sind die Franzosen Kings wichtiger. Bewusst wird nicht, wie eng, nicht erst seit dem Zarewitsch, deutsche und russische Kultur ohne einander nicht auskamen. Diese Spuren sind in kultureller Hinsicht nicht auszuloeschen.

Sicher haben ehemalige Soldaten ein Vorteil. Mehr nicht.
Ich wuerde es nach amigagurus Aussage so sehen:
Die Amis und Limeys haben mehr Interesse an deutschem Bier und Bratwurst. Die Franzosen, die Nachbarn der Deutschen, halten es wie gewohnt mit Rotwein und Weissbrot, es muss aber die Freundschaft weiter bestehen. Die Russen hingegen haben ihre eigene колбаса und trinken Vodka und wissen nix von Deutschland. so koennte man es verstehen.Ganz so einfach ist es nicht.
Ebenso ist es (meine Meinung) ein eklatantes Verbrechen am deutschen Volk, dass nicht aufgeklaert, das nicht aufgearbeitet und sich nicht mit gemeinsamer, getrennter, und dem Zukunft entgegensehender Geschichte, gelehrt wird. So erkennen wir auch klar aus Barbaras Angaben. So wurde es gemacht nach 1945, und so wird es seit 1989 gehandelt. Ein trauriges Schauspiel Verhoehung deutscher Geschichte, das stets nur als Belehrung dienen darf, um den Kuscheffekt und das Dienern gegenueber andere Staaten zu halten. Ja, ich schrieb schon mal ueber gewisse Politiker ohne...... und darauf wurde der Aufstand des Jahrhunderts.
Ja Rainer, so sollte es sein. Es muss nur sein, dass man dem anderen ein geistiges laesst und dieses Auge nicht aussticht sofort. Und das fallt fuer die Deutschen eben im Hinblick auf ihre eigene nicht verarbeitete juengste Geschichte manchmal schwer die Balance zu halten.


Eisenacher und utkieker haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#15

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2013 11:06
von Damals87 | 508 Beiträge | 524 Punkte
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Hallo Barbara,

von mir als Wessi, Jahrgang 67, ebenfalls ein herzliches Willkommen!
Wie meine Vorschreiber schon bemerkten, ist es anscheinend keineswegs selbstverständlich, daß man als Westdeutsche(r) trotz der allgegenwärtigen propagandistischen Dauerberieselung noch ein echtes Interesse an der "anderen Seite" entwickelt und sich sogar den Luxus erlaubt, sich eine eigene Meinung zu bilden.
In diesem Forum bist Du richtig! Hier prallen zwar einerseits die Fronten des Kalten Krieges nach wie vor aufeinander, andererseits ist hier auch sehr viel Wissen über diese Zeit versammelt, bei weitem mehr, als es in den ideologisch geprägten Mainstream-Medien zugänglich wird.

Viel Vergnügen beim Lesen, laß Dir durch manchen ideologischen Grabenkampf den Spaß nicht verderben, und ich freue mich auf manchen interessanten Beitrag von Dir!

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#16

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2013 17:34
von GKUS64 | 2.781 Beiträge | 6791 Punkte
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Hallo Barbara,

ich will das Thema nochmal aktivieren, denn wenn es in der Portal- oder Forum-Anzeige durch ist wird es schwer es wieder zu finden. Es war aber ganz interessant die deutschen Fragen eines "Wessis" (gibt es dafür eigentlich auch eine weibliche Form?) zu hören und zu verstehen. Ich wünsche dir noch einen schönen Abend, wir gehen jetzt zum Semperopernball, d.h. wir wollen nur die Stimmung vor der Oper einfangen und hoffen das der Regen nachlässt.

MfG

GKUS64



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#17

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2013 18:01
von Mike59 | 9.559 Beiträge | 6376 Punkte
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Interessante Gedankengänge - vielen Dank dafür und willkommen.

Angefügte Bilder:
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#18

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2013 18:03
von Barbara (gelöscht)
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Hallo und dankeschön, auf keinen Fall lassen wir das Thema verschwinden! Ich bin nur gerade total im Arbeitsstress, sonst wäre ich längst auf die ganzen interessanten Beiträge eingegangen! Das möchte ich aber in Ruhe machen.
Einen schönen Abend erstmal - Semper-Oper, die hätte meine Mutter so gerne nochmal gesehen bevor sie starb, sie war dort im "Arbeitsdienst"....
Herzliche Grüße Barbara


GKUS64 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#19

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2013 18:07
von Barbara (gelöscht)
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Danke auch dir Mika59!
Warum kann ich die Fotos unten links bei dir nicht anklicken?


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#20

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2013 18:22
von Mike59 | 9.559 Beiträge | 6376 Punkte
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Zitat von Barbara im Beitrag #19
Danke auch dir Mika59!
Warum kann ich die Fotos unten links bei dir nicht anklicken?


Kann ich dir nicht sagen - bin ein DAU - ist nur ein "Like it"



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