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#521

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.03.2013 13:23
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Zitat von Barbara im Beitrag #519
Zitat von Vierkrug im Beitrag #516
Nordseekrabben nicht mein Ding - aber gut das Du sie erwähnt hast. Ich muß sie dann wieder morgen frisch vom Kutter in Husum für meine Nachbarn (ein älteres Ehepaar) mitbringen.

Kleine Ergänzung, nicht nur Kutter fuhren früher mit Segel, auch Logger.

Vierkrug


KANNST DU GEMEIN SEIN, VIERKRUG :-)))

Nicht nur offenbar an NORDSEEKRABBEN-QUELLEN sitzend
diese Leckerheiten dann NOCH NICHT MAL MÖGEND!
sondern auch noch so ganz nebenbei auszudrücken MEERESNAH zu sein........

UND DAS schreibst du so NONCHALANT
der von FISCH-KONSERVEN und von ZARTER MAROKKANISCHER KINDERHNAND gepulter Nordsee-Altware ABHÄNGIGEN BINNENBEVÖLKERUNG
die darüber hinaus NICHTS
aber auch GAR NICHTS für die AUGEN hat außer ÖDE
STAUBIGE, TROCKENE, DEVASTE LANDSTRICHE ...........
darbend - WEIT AB von den GESTADEN der GLÜCKSEELIGKEIT
des unendlich weiten und tiefen MEERES und seiner DELIZIÖSEN BEWOHNER!

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
„Granat“ nennen ja die Nordlichter diese kleinen Tierchen, wenn sie beim Kochen so eine schöne Farbe bekommen. (auch ein schöner Edelstein, nicht wahr?)
Ein Krabben-Kutter ist das schönste Schiff!
(-: ich liebe das Meer :-)
Storm!




Bin zwischenzeitlich aus der Theodor-Storm-Stadt wieder zurück und mußte bei Deinem Beitrag schmunzeln. Ich habe 1,5 Kilogramm kutterfrische Nordseekrabben für 12,00 Euro mitgebracht.
Wie bereits gesagt, ich komme an Schalen- und Krustentiere aus dem Meer ebenso wenig ran, wie an Matjes & Co. Meine Kinder verschlingen aber das Zeug mit Genuss. Ich schätze eher einen guten Rauchfisch - außer Makrele, diesen "DDR-Volksfisch" kann ich wirklich nicht mehr sehen oder gar essen. Mein Favorit ohnehin Schwarzer Heilbutt geräuchert oder gebraten.
Krabbenkutter, das Lieblingsmotiv der Urlauber wenn sie in Husum oder Büsum am Hafen flanieren.
Das schönste Spektakel aber, wenn es nach Helgoland hinübergeht - wenn man frohgelaunte Tagestouristen noch im Hafen und im Niedrigwasserbereich auf dem Oberdeck findet, die aber ganz schnell nach unten verschwinden oder die Möwenfutterstationen an der Reling einnehmen, wenn es auf die hohe See hinausgeht.
Ich hole mir dann meist eine Bockwurst und verspeise diese dann ganz genüsslich in deren Gegenwart - die Gesichter werden dann noch etwas aschgrauer bzw. grüner.

Das ist gemein, nicht war

Vierkrug


zuletzt bearbeitet 07.03.2013 13:26 | nach oben springen

#522

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.03.2013 14:24
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Naja, Du fragtest ja gibt es eigentlich dieses Ihh-Quadrat gleich minus Eins, von Verstehen war da keine Silbe? Mit dem Verständnis der Mathematik halte ich's dann eher mit Gödel und seinem Unvollständigkeitssatz. Naja, war jetzt bissel flach *verlegen_grins*
Ich hab's auch nie vollständig verstanden, hindert mich aber nicht am dumm drüber labern *nimmer_verlegen_grins*

Aber das i ist nur ein Teil einer komplexen Zahl und auf KEINEN Fall das Gegenteil zur einer reellen Zahl. Sondern sie ergänzt diese als Imaginärteil (deswegen auch i wie imaginär) erst zur Komplexen Zahl.
Um mal bissel Farbe ins Spiel zu bringen, die Ganzen Zahlen sind wie Schwarzweiß-Malerei, die Gebrochenen Zahlen sind die Grautöne und mit den Reellen Zahlen (Einige beschränke Gemüter bezeichnen diese auch als irrationale Zahlen) kommt dann endlich richtige Farbe ins Spiel. Also das hue im HSV-Model. Die Komplexen Zahlen könnten dann in diesem Model vielleicht für saturation und/oder value stehen? Insofern ist für mich Deine Betrachtungsweise (Zitat:) 'das „i“ ist eine komplexe Zahl - im Gegensatz zu einer reellen Zahl' schon eine ganz schöne Schwatz-Weiß-Malerei, odär?

Nun, den Weg zum Bahnhof kennste ja nun, ich frage auch gern danach. Also nach dem Weg. Auch wenn ich vermeintlich die Antwort schon kenne, denn Umwege erhöhen die Ortskenntnis. Und auf wackligen Schiffen versuche ich einen Punkt am Horizont zu fixieren und schon hält sich der billige Rausch in Grenzen und mit ordentlich Senf läßt sich dann auch der Dampfriemen runterwürgen.

Also nochmal zum Bildeinfügen ... wenn Du im schier endlosen WeltWeitenWissens-Netz eines schönes Bildleinchen fündig wirst und es einem Deiner Beiträge einfügen möchtest, benötigst Du den URI von diesem Fundstück. Dieser sollte mit http:// anfangen und mit der Endung für ein darstellbares Grafikformat enden. Möglich wären da .bmp, .gif, .jpg und .png, um mal die Gängisten zu nennen. Ein Rechtsklick (das ist die andere Maustaste) und aus dem dann sich auftuenden Kontextmenü 'Bildeigenschaften' auszuwählen ist meist der einfachste Weg zu diesem URI. Hat man (oder frau) diese Zeichenfolge erstmal und sogar in der Zwischenablage (also mit Strg und C geguttenbergt), dann ist das schon mehr als die halbe Miete oder skattechnisch gesagt, biste dann aus'm Schneider.
Nun kommt der Bildeinfügeknopf ins Spiel. Diesen Tapfer anklicken und diese ominösen eckigen Klammern mit dem img tauchen im zu schreibenden Beitrage auf. Und der Cursor (dieser blinkende Strich ab dort wo's schreibt) steht zweckmäßigerweise dazwischen. Nun machste Guttenberg Teil 2, sprich Strg und V und ... als Beispiel habsch mal aus der Signatur der Truckse was geklaut ...


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 07.03.2013 14:35 | nach oben springen

#523

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.03.2013 14:30
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@94 Du bist ein perfekter Lehrer. So unkompliziert kann das niemand auf dieser Welt erklären.


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#524

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.03.2013 15:01
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ja die aristotelische Poetik vom 94@ geht ans Herz. Wir haben es hier mit einer alterslosen antiken Autorität zu tun.



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#525

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.03.2013 17:31
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Poesie beflügelt den Geist. Hoffen wir das niemand überfordert wird. Denken wir immer an die alte Weisheit: Der Übergang vom Genie zum Irren ist fließend.


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#526

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.03.2013 20:57
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Hä? Bitte wie?! Achso @Eisenacher, Du meinst den Gödel, naja, schon tragisch irgendwie. Bei Mathematisten aber kein Einzelschicksal, ich hätte da noch eine Filmempfehlung, bevor ich dann morgen vielleicht den Erklärbären zum Thema Hochladen eigener (!) Bilder mache. Vielleicht aber auch nicht, weil da gibts dann auch ein paar Ausführungen zum Copyright, zumindest zu den Teilen, die dem Admin hier richtigen Streß machen könn(t)en. Warten wir erst mal den 'BRIXMIX-Fall' ab, für heut erst mal N8

A Beautiful Mind über den Spieltheoretiker und Nobelpreisträger Nash


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 07.03.2013 21:05 | nach oben springen

#527

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 08.03.2013 00:49
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #521
[quote=Barbara|p237794][blau][quote=Vierkrug|p237524]

Bin zwischenzeitlich aus der Theodor-Storm-Stadt wieder zurück und mußte bei Deinem Beitrag schmunzeln. Ich habe 1,5 Kilogramm kutterfrische Nordseekrabben für 12,00 Euro mitgebracht.
Und dann noch SALZ auf die WUNDEN streuen !!! - über das "sozial" bei "Sozialismus" reden wir aber nochmal :-)))))

Wie bereits gesagt, ich komme an Schalen- und Krustentiere aus dem Meer ebenso wenig ran, wie an Matjes & Co. Meine Kinder verschlingen aber das Zeug mit Genuss. Ich schätze eher einen guten Rauchfisch - außer Makrele, diesen "DDR-Volksfisch" kann ich wirklich nicht mehr sehen oder gar essen. Mein Favorit ohnehin Schwarzer Heilbutt geräuchert oder gebraten.
Krabbenkutter, das Lieblingsmotiv der Urlauber wenn sie in Husum oder Büsum am Hafen flanieren.
Das schönste Spektakel aber, wenn es nach Helgoland hinübergeht - wenn man frohgelaunte Tagestouristen noch im Hafen und im Niedrigwasserbereich auf dem Oberdeck findet, die aber ganz schnell nach unten verschwinden oder die Möwenfutterstationen an der Reling einnehmen, wenn es auf die hohe See hinausgeht.
Ich hole mir dann meist eine Bockwurst und verspeise diese dann ganz genüsslich in deren Gegenwart - die Gesichter werden dann noch etwas aschgrauer bzw. grüner.

Das ist gemein, nicht war

Vierkrug





In Büsum war ich mal... und die Meldorfer-Bucht ist soooo schön, ganz still und bei richtigem Licht unzählige Varianten von Blau. Wunderschön!
Seekrankheit kenne ich auch nicht :-) Aber je nach Dauer der Tour längere Zeit "Seemannsgang" nachher an Land....

Ja - GEMEIN!!!!!!!!!!


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#528

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 08.03.2013 01:26
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Zitat von 94 im Beitrag #522
Naja, Du fragtest ja gibt es eigentlich dieses Ihh-Quadrat gleich minus Eins, Jaaa


von Verstehen war da keine Silbe? Du hast ja nicht mit "ja" oder "nein" geantwortet, sondern gleich die Wissensdatenbank geschickt - was sollte ich mit der denn tun, wenn nicht zumindest versuchen zu verstehen :-)


Mit dem Verständnis der Mathematik halte ich's dann eher mit Gödel und seinem [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Gödelscher_Unvollständigkeitssatz]Unvollständigkeitssatz[/url]. Naja, war jetzt bissel flach *verlegen_grins*
Ich hab's auch nie vollständig verstanden, hindert mich aber nicht am dumm drüber labern *nimmer_verlegen_grins* nennen wir es "sich geistig ausprobieren" :-)

Aber das i ist nur ein Teil einer komplexen Zahl und auf KEINEN Fall das Gegenteil zur einer reellen Zahl. Sondern sie ergänzt diese als Imaginärteil (deswegen auch i wie imaginär) erst zur Komplexen Zahl. Das verstehe ich - wow!

Um mal bissel Farbe ins Spiel zu bringen, die Ganzen Zahlen sind wie Schwarzweiß-Malerei, die Gebrochenen Zahlen sind die Grautöne und mit den Reellen Zahlen (Einige beschränke Gemüter bezeichnen diese auch als irrationale Zahlen) kommt dann endlich richtige Farbe ins Spiel. Also das hue im HSV-Model. Die Komplexen Zahlen könnten dann in diesem Model vielleicht für saturation und/oder value stehen? Insofern ist für mich Deine Betrachtungsweise (Zitat:) 'das „i“ ist eine komplexe Zahl - im Gegensatz zu einer reellen Zahl' schon eine ganz schöne Schwatz-Weiß-Malerei, odär? Das Malerei-Bild ist gut - aber ich verstehe nicht, geistige Kapazitätsgrenze, aber - Zustimmung :-)"

Nun, den Weg zum Bahnhof kennste ja nun, ich frage auch gern danach. :-)))))
Also nach dem Weg. Auch wenn ich vermeintlich die Antwort schon kenne, denn Umwege erhöhen die Ortskenntnis. Oh ja!
Und auf wackligen Schiffen versuche ich einen Punkt am Horizont zu fixieren und schon hält sich der billige Rausch in Grenzen und mit ordentlich Senf läßt sich dann auch der Dampfriemen runterwürgen.
Ich brauche, zumindest für die Stabilität, keinen Fix-Punkt am Horizont - bin völlig Seekrankfrei und kann an Bord essen und trinken was ich will - es bleibt drin :-)


Also nochmal zum Bildeinfügen ... wenn Du im schier endlosen WeltWeitenWissens-Netz eines schönes Bildleinchen fündig wirst und es einem Deiner Beiträge einfügen möchtest, benötigst Du den URI von diesem Fundstück. Dieser sollte mit http:// anfangen und mit der Endung für ein darstellbares Grafikformat enden. Möglich wären da .bmp, .gif, .jpg und .png, um mal die Gängisten zu nennen. Ein Rechtsklick (das ist die andere Maustaste) und aus dem dann sich auftuenden Kontextmenü 'Bildeigenschaften' auszuwählen ist meist der einfachste Weg zu diesem URI. Hat man (oder frau) diese Zeichenfolge erstmal und sogar in der Zwischenablage (also mit Strg und C geguttenbergt), dann ist das schon mehr als die halbe Miete oder skattechnisch gesagt, biste dann aus'm Schneider.
Nun kommt der Bildeinfügeknopf ins Spiel. Diesen Tapfer anklicken und diese ominösen eckigen Klammern mit dem img tauchen im zu schreibenden Beitrage auf. Und der Cursor (dieser blinkende Strich ab dort wo's schreibt) steht zweckmäßigerweise dazwischen. Nun machste Guttenberg Teil 2, sprich Strg und V und ... als Beispiel habsch mal aus der Signatur der Truckse was geklaut ...


So gaaaaaanz blöd ist die Barbara jetzt aber auch nicht )-:

Den schnellsten Weg weist Eisenacher: upload auf den obigen Link (VON MEINER FESTPLATTE auf der das von mir eingescannte Bild BEREITS LIEGT!) Aber: wenn ich obige Plattform benutze zum Erwerb einer URL möchten die mich dafür mit Werbung beglücken, das will ich wiederum nicht :-)
Könnte meine eigene Page nehmen, aber dann bin ich ja so transparent wie irgendwo ganz oben mal beschrieben, ob ich das jetzt möchte ...... weiß ich noch nicht :-))O))=*+0
Alternative: ich nehme ein Bild aus dem Netz !!!!!!! yeah



Aber der klasse Beifang zu unserer Erörterung:
"In der Spieltheorie werden Entscheidungssituationen modelliert, in denen sich mehrere Beteiligte gegenseitig beeinflussen. Sie versucht dabei unter anderem das rationale Entscheidungsverhalten in sozialen Konfliktsituationen abzuleiten..............." Wowwww
Das habe ich jetzt über die Wiki-Seite über den genialen Herrn Nash, wo wiederum auf „Spieltheorie“ weiter verlinkt wird...

Ich halte für mich fest: Wurzel aus minus 1 gibt es!
Ihren mathematischen Inhalt verstehe ich nicht.
Samjatin hat sie als Formel für einen gesellschaftlichen Gegenentwurf benutzt, ob er das mathematisch korrekt gemacht hat, kann ich nicht beurteilen.
Literarisch halte ich das aber für in Ordnung.
und: das Buch ist gut und lesenswert.
puh!

GKUS64: mir gefällt ja 94’s Art zu denken bzw. sich auszudrücken :-) ich verstehe ihn nicht immer, aber ich habe schon einiges gelernt :-) Und habe auch schon mehrfach herzhaft lachen müssen.

Mir gefällt die Heuristik gut.
„Der Übergang vom Genie zum Irren ist fließend.“ @ Eisenacher: Oh ja, der sensitive Geist ist immer auch gefährdet!
Der Übergang vom Irren (Verb!) zum Genie auch ? :-)
Ich glaube, das ist Heuristik!

Ich hör jetzt mal besser auf, zu viel gearbeitet.....



Ich finde unsere Exkursionen klasse 94!


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#529

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 08.03.2013 09:37
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Heuristik, ach ja im Fach Kybernetik / EDV während des Studiums gehabt - heuristische Algorithmen..................

Heute wieder richtiges Nordwetter, da benötigt man wieder ein paar "Pharisäer" um in die Puschen zu kommen und der "Friesennerz" hängt auch schon bereit, um sich vor dem Regen zu schützen. Haben heute wieder einen Nordost, so dass der "Südwester" sinnlos erscheint. Aber das hat nichts mit Heuristik zu tun, vielmehr mit nordfriesischem Alltag.

Vielleicht später mal wieder einen Blick in Bronstein / Semendjajew "Taschenbuch der Mathematik" werfen, denn im Ausschlußverfahren, kann ich die Gartenarbeit für heute ad acta legen.

Vierkrug


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#530

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 08.03.2013 11:03
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Zitat von Barbara im Beitrag #528


Ich hör jetzt mal besser auf, zu viel gearbeitet.....





Hallo Barbara,

hoffentlich hast Du noch Zeit für die lit.COLOGNE. Sind schon ein paar interessante Themen und Veranstaltungen dabei.

http://www.litcologne.de/programm/programm-litcologne/

LG von der grenzgaengerin


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#531

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 09.03.2013 10:11
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #530
Zitat von Barbara im Beitrag #528


Ich hör jetzt mal besser auf, zu viel gearbeitet.....





Hallo Barbara,

hoffentlich hast Du noch Zeit für die lit.COLOGNE. Sind schon ein paar interessante Themen und Veranstaltungen dabei.

http://www.litcologne.de/programm/programm-litcologne/

LG von der grenzgaengerin




Oh ja liebe Grenzgängerin, heute abend.
"Zernichtet - Der große Abend der Niederlage"

Auszug aus der Programm-Ankündigung:
".....Ein Klischee will es, dass nur wer Niederlagen kennt, den Triumph wahrhaft zu schätzen weiß. Auch waren die großen Helden immer jene, die sich in der Niederlage erneuerten. Der Abend der Niederlagen sucht sie überall, im Kleinen, Sozialen, Historischen, Psychologischen – und sie wird sich überall dort als fruchtbar und furchtbar und komisch und nützlich erweisen."

Klingt vielversprechend? Jaaaaaaa :-)
Mit Texten und einer Saxophonistin und dem kurzweiligen Herrn Willemsen
Wir gehen im Trüppchen und danach gibt's lecker Bierchen :-)))

Ich hatte bereits vor Monaten versucht, Karten für Herta Müller zu bekommen, die ich VEREHRE - völlig zwecklos....

Ich habe übrigens die ersten Seiten von deinem Tipp "Malevil" gelesen, (ich komm echt zu nix gerade), da bahnt sich eine literarische Liebe an.....


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#532

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 10.03.2013 13:59
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KRABBENKUTTER - nicht so schön wie der auf der Postkarte an meiner Wand - dafür aber aus dem Netz geklaut :-)
Jetzt bin ich aber gespannt ob das klappt.....



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#533

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 10.03.2013 14:03
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Ich verbinde mit:

Krabbenkutter - "Stolz"
Segelschiff -"Sehnsucht"
Flugzeug - "Freiheit"


Heute steht auf meinem Kalender:
"Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt." (arabisches Sprichwort - was sonst...)


Einen schönen Sonntag euch allen!
Barbara


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#534

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 10.03.2013 15:24
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Schönen Sonntag noch
Vierkrug


zuletzt bearbeitet 10.03.2013 17:39 | nach oben springen

#535

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 10.03.2013 22:59
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #534
Meine Antwort in Bildern

+ +


Schönen Sonntag noch
Vierkrug





Oh Vierkrug, wie schön dass ich deinen Sonntagsgruß noch am Sonntag sehe! Dankeschön! "Sinn"-Bilder.............


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#536

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.04.2013 12:10
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Herzlich Willkommen zurück Vierkrug!
Erzählst du uns von Kuba?


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#537

mañanaRE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.04.2013 13:11
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Danke. Ich werde später berichten. Momentan muß ich mich erst einmal wieder an die deutsche "Zucht und Ordnung" gewöhnen, was mir etwas schwer fällt, denn in den letzten Wochen galt mañana, mañana.

Vierkrug


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#538

RE: mañanaMeine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.04.2013 11:48
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Oh ja, das verstehe ich gut, und dann noch bei dem Wetter, was bei und herrscht!
Aber ich freu mich drauf, wenn du ein bisschen kubanische Sonne bescherst!


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#539

RE: mañanaMeine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.04.2013 13:46
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Cuba-Reise

Ich könnte diesen Beitrag auch überschreiben mit dem Titel – "Cuba meine Liebe". Nutze die Zeit bis zu den heutigen Halbfinalnachmittagspielen in der DEL, um ein paar Gedanken aus meiner Sicht aus meiner vor einigen Tagen beendeten Cuba - Reise hier darzulegen. Vorab noch zum Eishockey eine kurze Bemerkung. Liebe Barbara, ich bin kein Fan von den Kölner Haien und den Krefeld Pinguinen – verständlicherweise liegen meine Sympathien bei den Eisbären aus Berlin und so wünsche ich mir keine rheinische Finalrunde.

Zurück zur Reise. Sie vollzog sich wie auch in den letzten Jahren mittels eines Gabelfluges, der zwar zeitlich etwas länger dauert, wie ein Direktflug, aber eine erhebliche Kostenersparnis beinhaltet. Also ging es von Hamburg via Madrid in Richtung Havanna. Landung in den späten Abendstunden auf dem Internationalem Flughafen „Jose Marti“ und nach Begrüßung durch meine cubanischen Freunde ab in Richtung Havanna.
Der Zustand des "Shiguli" meines einen Freundes hat in den letzten Jahren noch mehr gelitten, wie schon bei der letzten Reise bekannt. U.a. fehlte die Türinnerverkleidung nun auch auf der Beifahrerseite, was aber keinen Abbruch tat.
Nach Ankunft in der Wohnung dann noch einmal eine sehr herzlich gehaltene Begrüßungsfeier und die Übergabe der Gastgeschenke meinerseits, die auf Zweckmäßigkeit und Bedürfnisse ausgerichtet waren – wie Akkuschrauber, Blutdruckmessgeräte, Bad- und Duscharmaturen etc., denn es sollte auch ein "Arbeitsurlaub" werden. Man hätte es auch unter dem Begriff aus FDJ-Zeiten deklarieren können "Lager für Arbeit, Freizeit und Erholung".
Bereits die erste Nacht offenbarte mein bekanntes Problem – schlafen bei diesen Temperaturen und dem noch vorhandenem Trubel auf der Straße. Ich kann nicht bei laufenden Klimaanlagen schlafen und so stand ich dann früh auch etwas gerädert auf. Hinzu noch die Nachwirkungen des Fluges.
Meine cubanischen Freunde kenne ich bereits aus den Jahren 1977 / 78 – aus der Zeit der Vorbereitung und Durchführung der XI. Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Havanna. Sie waren damals entweder im Kommunistischem Jugendverband bzw. des Studentenverbandes Cubas tätig, bzw. gehörten bereits zu den Schutz- und Sicherheitsorganen Cubas.
Deshalb werde ich auch von dieser Reise keine Fotos beifügen, da diese doch sehr persönlicher Natur sind und meine Freunde zum Teil noch Angehörige der cubanischen Sicherheitsorgane sind. Das heutige Deutschland ist für sie keine DDR, kein Bruderland und aus cubanischer Sicht gesehen, ein enger Verbündeter des „Erzfeindes“ USA.
Die erste Woche des Aufenthaltes trug somit Arbeitscharakter, denn es galt auf dem Dach des Hauses – im spanischem Kolonialstil erbaut – die Wasserspeicheranlagen zu erweitern, eine neue Druckpumpe zu installieren und das "Bad" mit den neuen mitgebrachten Armaturen zu versehen.
Die "Rentnerbrigade" (alle über 60 bzw. 70) machte sich dann nach ausgedehntem Frühstück ( ich hatte beim Bäcker u.a. frische Baguettes geholt) bei hochsommerlichen Temperaturen auf dem Dach ans Werk. Zuerst das Aufstellen und Verankern von 2 zusätzlichen 200 Liter-Fässern und deren Einbindung in das bereits vorhandene Speichersystem. Um die Mittagszeit dann Weiterarbeit nicht möglich, da durch die Temperaturen ( manchmal weit über 30°C ) nicht mehr ertragbar und somit Siesta im Schatten und im Schaukelstuhl mit einer guten Cohiba lanceros und Espresso angesagt.
Ab 16.00 Uhr dann Fortführung der Arbeiten.
Eines hatte ich beim Kauf des Akkuschraubers mal wieder nicht bedacht, das Stromnetz in Cuba. Es hat 110 Volt und keine 220 Volt Wechselspannung. Also musste eine Lösung für die Aufladerei her. Sie gab es in der Straße bei einem Elektroingenieur, der eine kleine Werkstatt betreibt. Er war viele Jahre in der DDR im Mähdrescherwerk Singwitz bei Bautzen tätig und seine Frau, eine ehemalige DDR-Bürgerin spricht noch heute ein unverwechselbares Dresdner Sächsisch. Somit war dieses Problem nicht nur für die nächsten Tage dann auch gelöst. Die "Zwangspausen" wurden dann für Aktivitäten in der Altstadt bzw. zu Einkäufen in den Mercados (Supermärkten / Einkaufszentren) von Havanna genutzt.
Erstaunt war ich über die Angebotspalette in diesen Einkaufstempeln. Es gab fast alles, wie auch in den Angeboten deutscher Supermärkte, zu kaufen. Leider nur für den Teil der Cubaner, der über Devisen verfügt. D.h., die Cubaner, die über US-Dollar und Euro oder ähnlich konvertierbare Währungen verfügen, müssen diese in CUC umtauschen ( 1 CUC = 1 US-Dollar ) und können dann dort einkaufen.
Die Konsumgüter (Kühlschränke, Fernseher etc.) stammen vorwiegend aus China, wie auch viele andere Produkte – Haushaltsgeschirr u.ä..
Die meisten Cubaner decken ihren täglichen Bedarf an Grundnahrungsmittel immer noch über die sogenannte Lebensmittelbezugskarte ab – abhängig von der im Haushalt lebenden Personenanzahl. Diese werden auch mit cubanischem Peso bezahlt, wie auch landwirtschaftliche Produkte, wie Eier, Fleisch, Tomaten, Paprika, die auf den sogenannten "Bauernmärkten" zu erwerben sind.
Während meines Aufenthaltes fand u.a. die Internationale Messe der Agroindustrie und Lebensmittelproduktion statt, an der sich auch zahlreiche cubanische Landwirtschaftsbetriebe beteiligten. Neu bei dieser Veranstaltung war die stärkere Verknüpfung von Tierzucht/-produktion und der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse für die Lebensmittelindustrie. Ebenso gibt es staatliche Förderprogramme um den wachsenden Bedarf über eine höhere Eigenproduktion abzudecken. Kleinbauern werden dabei besonders gefördert. Es ist eine Zunahme an Kleinbauern zu verzeichnen, deren Erfolge noch bescheiden ausfallen. Die jahrelange Monokultur des Zuckerrohranbaues hat ihre Spuren hinterlassen – auch wenn Zuckerrohr immer noch die Grundbasis für die berühmte Rumproduktion, einem wichtigem Exportzweig, bildet. Auch der Tabakanbau im Bereich von Holguin wird in Grenzen gehalten, denn es werden Anbauflächen für Bohnen, Mais, Tomaten, Paprika u.ä. benötigt.
Höhepunkt des Messebesuches war jedoch das Coleo – eine Art Rodeo, bei dem vier Reiter darum kämpfen, vom einem Pferd aus einen Stier beim Schwanz zu packen und ihn zu Boden zu werfen. Erstaunt war ich nur darüber, dass sich zwei meiner Freunde als absolute Kenner dieser Szene enttarnten und als "Zocker" entpuppten.
Die Abende in der ersten Woche waren auch recht ausgefüllt. U.a. mit dem Besuch einer Gala des Cubanischen Nationalballetts, eine der angesehensten Tanzkompanien der Welt, welches heute für höchste technische Standards sowie emotionale Tiefe bekannt ist und mit den Tanzkompanien des Bolschoi bzw. des Kirow-Theaters ohne weiteres mithalten kann. Auch auf den Spuren von Ernest Hemingway gehörte zu den Abendausflügen, u.a. die weltbekannte "El Floridita".
Ansonsten hatten wir unser eigenes Abendprogramm bei Domino und Rum. Erstmals ist es mir in den vielen Jahren gelungen, im Domino den "Dominokönig von Havanna" zu besiegen. Ich hatte eher den Eindruck, dass er mich nach den vielen Jahren der gescheiterten Versuche, auch einmal ein Erfolgserlebnis im Spiel gegen ihn verschaffen wollte.
Während der ersten Tage / Woche haben wir dann auch noch die Fensterläden restauriert und wieder im farblich neuem Glanz erscheinen lassen, wie auch endlich nach Jahren den großen „Empfangsraum“ mit einem freundlichem Weiß versehen. Die schönen alten spanischen Möbel, die viele Jahre ein Schattendasein fristeten, wurden aufgearbeitet, so dass es heute eine Freude ist, diesen Raum der von der Strasse aus, bis in die späten Abendstunden zugänglich und einsehbar ist, wieder als Begegnungsstätte zu nutzen. Meinen personengebundenen Schaukelstuhl habe ich auch mit viel Hingabe aufgearbeitet.

Der zweite Teil des Aufenthaltes beinhaltete dann eine kleine Cuba-Rundfahrt mit dem altersmüdem "Shiguli". Stationen waren Mariel, die Insel der Jugend, Trinidad, Santiago de Cuba, Santa Clara. Treibstoff hatten wir genügend dabei und füllte den Gepäckraum. Alles andere Gepäck, einschließlich Tauchausrüstungen ging auf den Dachgepäckträger. Ein unwillkürliches Ausweichmanöver hätte den „Shiguli“ wohl auf Grund dieser Beladung zu umkippen gebracht.
In Mariel (ca. 40 km westlich von Havanna) – einem Sonderentwicklungsgebiet, wird mit brasilianischer Hilfe und Unterstützung im Rahmen eines Joint-Ventures der größte und modernste Containerhafen der Karibik ausgebaut. Mariel wird einigen dadurch bekannt sein, dass Ernest Hemingway seine Enkelin nach diesem Ort benannt haben soll. Ebenso wird Mariel noch dadurch in Einnerung sein, dass von Mariel aus über Tausende von Cubaner 1980 den Versuch unternahmen,in Richtung USA zu flüchten. Viele bezahlten diesen Versuch mit ihrem Leben.
Die Insel der Jugend entpuppt sich immer mehr zu einem klassischem Tauchrevier. Die jahrelangen Schutzmaßnahmen haben sich inzwischen ausgezahlt und es ist endlich wieder Fisch in den Korallenriffen zu sehen – auch der für Taucher immer wieder ersehnte Großfisch. Leider habe ich keinen Walhai bei den Tauchgängen gesehen, auch keinen Manta. Dafür aber riesige Barracudaschwärme, Blaupunktrochen etc.. Auch "Kleinfisch" ist unter Wasser schön anzusehen – zumal bei diesen Sichtweiten.
Trinidad das ist historisches Altcuba. Idyllisch gelegen und mit seiner Ursprünglichkeit immer wieder sehens- und ansehenswert.
Danach in Richtung der eigentlichen Hauptstadt Cubas – Santiago de Cuba. Hier schlägt nicht nur das Herz der Revolution – Sturm auf die Moncada-Kaserne. Hier schlägt das Herz Cubas. Hier ist cubanische Lebensfreude / -art pur. Nicht nur wegen der bekannten Rumdestillen und Zigarrenfabriken. Man hat manchmal den Eindruck, die Menschen bewegen sich im Rumba-Rhythmus.
Ich suchte u.a. im Hafen nach längst vergangenen Erinnerungen und musste feststellen, dass die Werft in Santiago sich ganz schön gemausert hat. Z.Zt. werden dort auf der Grundlage eines ehemaligen Projektes der Neptunwerft Rostock Mehrzweckfrachter für Venezuela gebaut.
Besuch der Moncada ausgelassen, dafür eine kleine Rum-Bar mit Livemusik aufgesucht und den Tag dort ausklingen lassen. Zugleich auch dort meine Reisemitbringsel für meine Kinder in Form von Rum und guten Zigarillos erworben.
Abschließend auf der Rückfahrt nach Havanna noch einen Abstecher nach Santa Clara unternommen und das Che - Memorial besucht. Dort hat auch Tamara Bunke ihre letzte Ruhestätte gefunden und es lagen auch frische Schnittblumen an ihrer Gedenktafel.

Nach dem Rundtrip in Havanna wieder angekommen, hieß es auch schon wieder Zeit zum Abschied nehmen. Denn es waren nur noch Stunden bis zur Abreise.
Traditionell verbrachten wir den letzten Abend auf cubanischer Art im Restaurant des Hotels „Riviera“ unweit des Sitzes der PCC. Ebenfalls im Restaurant anwesende deutsche Touristen wunderten sich, dass an unseren Tisch auch deutsch gesprochen wurde und eine sehr ausgelassene Stimmung herrschte. Wir hatten den ganzen Abend eine bekannte cubanische Folkloregruppe am Tisch.
Zum Abschluss wurde dann auch unsererseits kräftig "Cuanta Manera" mitgesungen und andächtig der Interpretation von "Hasta Siempre, Comandante" – mein cubanisches Lieblingslied gelauscht.

Abschließendes Resümee.
Ich masse mir kein Urteil über die Politik der PCC auf Cuba an. Es ist ihr Weg, den sie beschreiten. Nach dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus in Europa hatte auch ich meine Bedenken, dass es für Cuba nur eine Frage der Zeit ist. Aber die letzten 20 Jahre haben auch bewiesen - Totgesagte leben länger.
Sie haben auf Grund der Mentalität und Temperaments eine andere Vorstellung vom Leben, wie wir sie in Deutschland und in Europa haben.
Nicht zu unterschätzen ist ihr Nationalstolz und der damit verbundene Patriotismus.
Der Tod von Hugo Chavez war ein schmerzlicher Verlust in den Beziehungen zwischen Venezuela und Cuba. Vor ein paar Jahren habe ich noch gespöttelt, indem ich die Frage stellte, wie wollt ihr euch den künftig nennen – „Venecuba“ oder „Cubavene“. Es gab diesbezügliche Anzeichen.
Die Cubaner haben in den zurückliegenden Jahren sehr viel dazu gelernt – auch aus den Fehlern, die woanders begangen wurden und nicht mehr reparabel waren.
Man sieht gespannt auch auf Cuba dem Ausgang der Präsidentschaftswahlen am 14. April in Venezuela entgegen.
Die Cubaner haben sich schon lange auf die Zeit nach Hugo Chavez vorbereitet und lassen sich nicht noch einmal bösartig überraschen, wie beim Zusammenbruch der ehemaligen sozialistischen Staatengemeinschaft.
Nicht nur zu Venezuela gibt es enge wirtschaftliche und politische Kontakte, auch zu anderen südamerikanischen Ländern. Wobei die Erdöllieferungen aus Venezuela nicht nur für die energetische Basis der Volkswirtschaft Cubas lebens- und überlebensfähig waren und es noch sind.
Zwischenzeitlich gibt es neben China auch wieder stärkere politische und wirtschaftliche Kontakte zu Russland und auch zum Iran.
Medwedew, wie auch der stellvertretende Präsident des Iran weilten vor einigen Wochen in mehrtägigen Besuchen auf Cuba. Zahlreiche bilaterale Verträge und Abkommen wurden dabei geschlossen.
Und zur Amtseinführung von Franziskus I. weilte auch eine hochrangige Staats- und Regierungsdelegation Cubas in Rom. Mal sehen, ob er auch Cuba besucht und ihm, wie Karol Wojtyła eine Erinnerungstafel am ehemaligem Franziskanerkloster von Havanna gewidmet wird.

Für Cuba heute gilt nach wie vor der Ausspruch von Che Guevara : "Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche."
Ich wünsche meinen cubanischen Freunden und Bekannten dafür alles Gute und freue mich schon auf den nächsten Abstecher zu ihnen.

Vierkrug


zuletzt bearbeitet 07.04.2013 18:07 | nach oben springen

#540

RE: mañanaMeine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.04.2013 21:40
von jecki09 | 424 Beiträge | 20 Punkte
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Einfach den Schrauber - ohne Akku mit einem 2- adrigen Kabel an eine 12 V AutoBatterie klemmen, Wenn das Kabel 3-4 m lang ist, muss die Autobatterie auch nicht so oft umgesetzt werden. Dann kann man arbeiten bis zum Umfallen, und ein Ladegerät für eine Autobatterie hat fast jeder.
Nachteil bei Akkuschrauber mit 18 V. Die laufen dann nicht mehr so schnell.


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