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#501

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.03.2013 14:55
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Zitat von Barbara im Beitrag #500

*Eine meiner Lieblingsfiguren in der Geschichte ist der dt. Stauffer-Kaiser Friedrich II - mal nicht in einem neuerlichen Kreuzzug Jerusalem in Schutt und Asche legen und "in Blut ertränken" sondern mit dem überaus gebildeten regierenden Sultan beim Schachspiel (der Legende nach) eine höchst zivilisierte und kultivierte Lösung finden - zu Gunsten beider Seiten. Ist schon fast 1000 Jahre her .....



Hast Du das Buch von Waltraut Lewin "Frederico" gelesen ???
Waldtraut Lewin gestaltet in diesem vielschichtigen Roman das faszinierende Leben des Staufenkaisers, das gekennzeichnet ist durch Machtkämpfe und diplomatisches Kalkül, durch Liebesfähigkeit und pralle Sinnesfreude, ein Leben reich an Höhepunkten und bitteren Niederlagen. Sie schildert, wie Friedrichs Versuch, einen Modellstaat nahezu moderner Prägung zu errichten, tragisch scheitern muß, aber dennoch bis in unsere Tage wirkt.

Vierkrug


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#502

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.03.2013 15:11
von DoreHolm | 9.031 Beiträge | 6858 Punkte
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #501
Zitat von Barbara im Beitrag #500

*Eine meiner Lieblingsfiguren in der Geschichte ist der dt. Stauffer-Kaiser Friedrich II - mal nicht in einem neuerlichen Kreuzzug Jerusalem in Schutt und Asche legen und "in Blut ertränken" sondern mit dem überaus gebildeten regierenden Sultan beim Schachspiel (der Legende nach) eine höchst zivilisierte und kultivierte Lösung finden - zu Gunsten beider Seiten. Ist schon fast 1000 Jahre her .....



Hast Du das Buch von Waltraut Lewin "Frederico" gelesen ???
Waldtraut Lewin gestaltet in diesem vielschichtigen Roman das faszinierende Leben des Staufenkaisers, das gekennzeichnet ist durch Machtkämpfe und diplomatisches Kalkül, durch Liebesfähigkeit und pralle Sinnesfreude, ein Leben reich an Höhepunkten und bitteren Niederlagen. Sie schildert, wie Friedrichs Versuch, einen Modellstaat nahezu moderner Prägung zu errichten, tragisch scheitern muß, aber dennoch bis in unsere Tage wirkt.

Vierkrug


Jaja, der alte Barbarossa. Idealisiert als Begründer eines einheitlichen Deutschland. Der Kyffhäuser zählt zu meinen Lieblingsausflugspunkten und jeden Gast schleppe ich dorthin. Der Turm wird z.Zt. gerade restauriert. Werde mal versuchen, einen Anhang reinzustellen über die Sage des Barbarossa.

Klappt leider nicht, der Text dazu. Müßt mal selbst suchen unter Kyffhäuser, Sage, Raben, Barbarossa bei Google. Da steht auch das Gedicht mit dem Zwerg, den der schlafende Barbarossa alle 100 Jahre rausschickt um zu sehen, ob die Raben als Symbol der Zwietracht noch um den Berg kreisen. Wenn sie noch fliegen, muß der alte Herr weitere 100 Jahre schlafen, bis wieder nachgesehen wird.



zuletzt bearbeitet 04.03.2013 15:16 | nach oben springen

#503

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.03.2013 12:06
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #501
Zitat von Barbara im Beitrag #500

*Eine meiner Lieblingsfiguren in der Geschichte ist der dt. Stauffer-Kaiser Friedrich II - mal nicht in einem neuerlichen Kreuzzug Jerusalem in Schutt und Asche legen und "in Blut ertränken" sondern mit dem überaus gebildeten regierenden Sultan beim Schachspiel (der Legende nach) eine höchst zivilisierte und kultivierte Lösung finden - zu Gunsten beider Seiten. Ist schon fast 1000 Jahre her .....



Hast Du das Buch von Waltraut Lewin "Frederico" gelesen ???
Waldtraut Lewin gestaltet in diesem vielschichtigen Roman das faszinierende Leben des Staufenkaisers, das gekennzeichnet ist durch Machtkämpfe und diplomatisches Kalkül, durch Liebesfähigkeit und pralle Sinnesfreude, ein Leben reich an Höhepunkten und bitteren Niederlagen. Sie schildert, wie Friedrichs Versuch, einen Modellstaat nahezu moderner Prägung zu errichten, tragisch scheitern muß, aber dennoch bis in unsere Tage wirkt.

Vierkrug



Nein Vierkrug, habe ich natürlich nicht :-) Aber das hört sich interessant an, ich setze es auf meine Bücherliste!
Ich habe ein bisschen über Friedrich II (den Enkel Barbarossas > Dore - ich glaube, die beiden haben sich sehr deutlich unterschieden) gelesen und war völlig fasziniert - ein mediterraner Mensch - und was hat der an erlesener Baukunst hinterlassen, Sizilien steht u.a. deshalb auf meiner Reiseliste - lass mich raten - das hast du natürlich schon alles gesehen?
Ich habe da mal eine Doku drüber gesehen - so möchte man doch wohnen oder? ;-)
Das sinnliche, farbenfrohe, den Geist schweifen lassen können in dem man immer etwas "Gutes für die Augen hat" ....
Uns Deutschen fehlt manchmal das Mediterrane finde ich....
Friedrichs Staatstheorie kenne ich noch nicht, aber das ist ein super Tipp, da muss ich mich mal reinlesen.
Was mich so beeindruckt, es gab so viel visionäres Denken, durch die Jahrtausende, so viele Leute die heraus ragten und sich ins Neue wagten, wir sollten sie viel mehr "befragen" - auch bei den Problemen unserer Zeit oder?

Ich danke dir sehr Vierkrug!


bendix hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#504

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.03.2013 12:34
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Ich war noch nicht auf Sizilien und Du wirst lachen, auch noch nicht in Rom - aber mit dem Allerwertestem schon auf dem Äquator gesessen. Toscana, Firenze war mein bisher südlichster Punkt in Italien. Europa, wie auch Städtereisen sollten für´s Alter aufgehoben werden !!!

Nein, ich hatte zu DDR-Zeiten so ziemlich alle Romane von Waltraut Lewin gelesen, außer "Frederico". Meine Frau, eine noch weitaus größere Leseratte, schob mir dann eines Tages dieses Buch über den Tisch und grinste, da sie mein starkes Interesse für Geschichte kannte. Ich habe dieses Buch dann regelrecht in mich hineingezogen (nicht als Speise, falls es mal wieder spitzfindige User geben sollte).
Sehr empfehlenswert aus meiner Sicht.

Vierkrug


zuletzt bearbeitet 05.03.2013 12:35 | nach oben springen

#505

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.03.2013 12:55
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #482
Zitat von Barbara im Beitrag #479


.... das erinnert mich auch daran, die Kom. Parteien waren ja in den 70gern in F und auch I sehr präsent, auch in unseren Medien n'est ce pas ?



Liebe Barbara,

aus dem Stand heraus, war es in den 70-igern in der Bundesrepublik für einen Kriegsgegner und Kommunisten nicht einfach als Schriftsteller aus dem „eigenen Lager“ eine Plattform zu finden.

Auf der einen Seite waren die Erfahrungen aus dem Vietnamkrieg, die stärker werdende Friedensbewegung gegen Atomwaffen, den NATO-Doppelbeschluss, die Entspannungspolitik von Brandt, die KSZE Konferenz von Helsinki und nicht zuletzt ein Herbert Wehner von der SPD.

Auf der anderen Seite gab es die Medien, deren Verflechtung mit der Politik noch nicht so eng waren wie heute, aber eine nicht zu unterschätzende 4.Macht waren.

Weder die einen, noch die anderen wollten wahrscheinlich in diesem Spannungsfeld dem „aufgeklärten und politisch interessierten Bürger“ nicht noch zusätzlich Futter für eine Positionierung geben. Denn „Malevil“ behandelt die Thematik eines Atomkriegs und des Überlebens in einer postapokalyptischen Welt.

Kalter Krieg eben auf beiden Seiten des eisernen Vorhanges.

LG von der grenzgaengerin




Liebe Grenzgängerin,

ich habe viel nachgedacht in den letzten Tagen darüber, über das Klima, das herrschte in den von dir oben beschriebenen Zeiten.
Ich kam 77 nach Köln, hatte Bob Dylan und die da zu gehörenden 3 Akkorde im Gepäck, Hermann Hesse, von dem ich kein Wort verstand, war froh weg zu sein aus der Kleinstadt, die mich in jeder Hinsicht beengte und wusste gar nicht, was auf mich zu kam. Großstadt, Freiheit, Leben, Diskutieren über Dinge ich nicht verstand - trotzdem diskutieren ;-) sich bilden - auch eine Meinung...
Schleyer wurde entführt, unweit meiner jetzigen Wohnung, ich fand mich vor vorgehaltenen Maschinengewehren auf der Zoobrücke wieder und bin gestorben vor Angst, die Stadt im Belagerungszustand..... .......
Fassbinder war der einer der Regisseure der Zeit, er revolutionierte... er brachte mit den anderen Filmemachern "Deutschland im Herbst" heraus, eine Bestandsaufnahme einer Gesellschaft im Fieber.... Stuttgart-Stammheim, die Entführung der Landshut, ein sehr einsamer Helmut Schmidt.
Jeden abend Musik, die erste Punk-Kneipe in Köln öffnete, linke Buchläden, die Frauen waren auf der Straße, Bürgerinitiativen, Öko, Stadtteilarbeit, die Kriegsgegner, die sog. "RAF-Sympathisanten-Szene", es erschien das Flugblatt "Mit klammheimlicher Freude...." als Schleyer ermordet wurde. Der Tod der "Stammheimer", ihre Beerdigung..... Ich lernte mittendrin die "Aristotelischen Kategorien", fing an Musik zu machen, versuchte mich zu orientieren...
Ich wusste, bei aller politischen Diskussion: Mord geht nicht - egal, wer ihn begeht und egal warum - habe das immer gesagt und stand deswegen z.T. "unter Beschuss".
Es war die Zeit der besetzen Häuser, die Stollwerck-Fabrik wurde in "Besitz genommen", auch von mir, autonome Kunst, Musik, Veranstaltungen, 24-h non-stop-Theater - Kevin Koyne sang "Oh pretty park" über die Zustände in den Psychiatrien, Rio Reiser sang "Macht kaputt, was euch kaputt macht"
Böll veröffentlicht "Die verlorenen Ehre der Katharina Blum", thematisiert "Menschen unter Generalverdacht" ...
Die Zeit der durchgemachten Nächte (es gab noch Polizeistunde), Drogenrazzien, Anti-Atom-Bewegung, Kasernlockaden, verunsicherte Polizeibeamte - junge Leute so wie wir - das Wort "Bullen" wollte mir nicht über die Lippen... Ich las und las und las, wir diskutieren, musizierten, spielten viel Schach in den Kneipen, waren verwirrt aber auch fest entschlossen, die Gesellschaft zu einer besseren zu machen..... trugen Parka und Cordhosen, hatten nie Geld und teilten jeden Kaffee und jedes Bier... Die Zeit vor der EDV-Explosion, wir schrieben noch mit der Hand oder auf alten Schreibmaschinen
Mein Lieblingslied zu der damaligen Zeit: The Pianoman von Billy Joel.
Biermann wurde ausgebürgert während seines Life-Konzert ins Köln, Patty Smith veröffentlichte "Because the night belongs to lovers", "New Wave" wurde geboren, dem ich mich anschließen sollte, Dead Kennedys, Siouxie and the Banshees, Talking Heads - "Burning our house"... Nina Hagen!!!
meine Gitarrenkünste hatten sich um einiges verbessert, ich spielte in Bands, wir tourten, komponierten, waren sendungsbewusst... Ich studierte ein Semester lang "Die deutsche Frage"................... Aber die DDR war weit entferntes "Ausland" - der Status Quo - die "friedliche Ko-Existenz"....

Eine verwirrende, flirrende, dynamische Zeit, eine "schnelle" Zeit, voll Intensität und Solidarität, meine Prägung....
Der Ausstieg einiger FDP-Mitglieder wegen des "Verrats" an der sozial-liberalen Koalition, Hildegard Hamm-Brücher ....

Dann kam Kohl.
Die Gesellschaft wurde in den folgenden Jahrzehnten "re-konservatisiert", das hält bis heute an.
Man gestatte mir eine (augenzwinkernde) Polemik: "wir" hatten nach 12 Jahren Kohl so satt und dann musstet "ihr" ja unbedingt "wenden" ..... :-)
(nichts gegen die CDU, es gibt einige CDU-Politiker, die ich sehr schätze...) Kohl aber war mir immer peinlich.... Und dass der als Kanzler der Einheit in die Geschichte eingehen soll ist eine historische Lach-Nummer.... Polemik zu Ende. :-))))


Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#506

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.03.2013 12:57
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #504
Ich war noch nicht auf Sizilien und Du wirst lachen, auch noch nicht in Rom - aber mit dem Allerwertestem schon auf dem Äquator gesessen. Toscana, Firenze war mein bisher südlichster Punkt in Italien. Europa, wie auch Städtereisen sollten für´s Alter aufgehoben werden !!!

Nein, ich hatte zu DDR-Zeiten so ziemlich alle Romane von Waltraut Lewin gelesen, außer "Frederico". Meine Frau, eine noch weitaus größere Leseratte, schob mir dann eines Tages dieses Buch über den Tisch und grinste, da sie mein starkes Interesse für Geschichte kannte. Ich habe dieses Buch dann regelrecht in mich hineingezogen (nicht als Speise, falls es mal wieder spitzfindige User geben sollte).
Sehr empfehlenswert aus meiner Sicht.

Vierkrug





..........ich war auch noch nicht in Rom - wir sollten uns schämen :-)


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#507

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.03.2013 13:07
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Zitat von Barbara im Beitrag #505

Dann kam Kohl.
Die Gesellschaft wurde in den folgenden Jahrzehnten "re-konservatisiert", das hält bis heute an.
Man gestatte mir eine (augenzwinkernde) Polemik: "wir" hatten nach 12 Jahren Kohl so satt und dann musstet "ihr" ja unbedingt "wenden" ..... :-)
(nichts gegen die CDU, es gibt einige CDU-Politiker, die ich sehr schätze...) Kohl aber war mir immer peinlich.... Und dass der als Kanzler der Einheit in die Geschichte eingehen soll ist eine historische Lach-Nummer.... Polemik zu Ende. :-))))



Für mich bleibt er die Birne von Hans Traxler.


www.ksta.de/.../helmut-kohl-wie--birne--erfunden-wurde

Vierkrug


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#508

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.03.2013 15:20
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Na da darf dann auch dieses Bild nicht fehlen, odär?


Quelle: dpa:Die Welt

Achso @4krug, Dein Link in funktionierend ... http://www.ksta.de/15187246,12734100.html


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#509

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.03.2013 15:36
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Zitat von 94 im Beitrag #508
Na da darf dann auch dieses Bild nicht fehlen, odär?


Quelle: dpa:Die Welt

Achso @4krug, Dein Link in funktionierend ... http://www.ksta.de/15187246,12734100.html


Klasse !!! Hurra, wir fahren Panzer .............

Vierkrug


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#510

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.03.2013 15:42
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Barbara im Beitrag #505




Liebe Grenzgängerin,

ich habe viel nachgedacht in den letzten Tagen darüber, über das Klima, das herrschte in den von dir oben beschriebenen Zeiten.
Ich kam 77 nach Köln, hatte Bob Dylan und die da zu gehörenden 3 Akkorde im Gepäck, Hermann Hesse, von dem ich kein Wort verstand, war froh weg zu sein aus der Kleinstadt, die mich in jeder Hinsicht beengte und wusste gar nicht, was auf mich zu kam. Großstadt, Freiheit, Leben, Diskutieren über Dinge ich nicht verstand - trotzdem diskutieren ;-) sich bilden - auch eine Meinung...
Schleyer wurde entführt, unweit meiner jetzigen Wohnung, ich fand mich vor vorgehaltenen Maschinengewehren auf der Zoobrücke wieder und bin gestorben vor Angst, die Stadt im Belagerungszustand..... .......
Fassbinder war der einer der Regisseure der Zeit, er revolutionierte... er brachte mit den anderen Filmemachern "Deutschland im Herbst" heraus, eine Bestandsaufnahme einer Gesellschaft im Fieber.... Stuttgart-Stammheim, die Entführung der Landshut, ein sehr einsamer Helmut Schmidt.
Jeden abend Musik, die erste Punk-Kneipe in Köln öffnete, linke Buchläden, die Frauen waren auf der Straße, Bürgerinitiativen, Öko, Stadtteilarbeit, die Kriegsgegner, die sog. "RAF-Sympathisanten-Szene", es erschien das Flugblatt "Mit klammheimlicher Freude...." als Schleyer ermordet wurde. Der Tod der "Stammheimer", ihre Beerdigung..... Ich lernte mittendrin die "Aristotelischen Kategorien", fing an Musik zu machen, versuchte mich zu orientieren...
Ich wusste, bei aller politischen Diskussion: Mord geht nicht - egal, wer ihn begeht und egal warum - habe das immer gesagt und stand deswegen z.T. "unter Beschuss".
Es war die Zeit der besetzen Häuser, die Stollwerck-Fabrik wurde in "Besitz genommen", auch von mir, autonome Kunst, Musik, Veranstaltungen, 24-h non-stop-Theater - Kevin Koyne sang "Oh pretty park" über die Zustände in den Psychiatrien, Rio Reiser sang "Macht kaputt, was euch kaputt macht"
Böll veröffentlicht "Die verlorenen Ehre der Katharina Blum", thematisiert "Menschen unter Generalverdacht" ...
Die Zeit der durchgemachten Nächte (es gab noch Polizeistunde), Drogenrazzien, Anti-Atom-Bewegung, Kasernlockaden, verunsicherte Polizeibeamte - junge Leute so wie wir - das Wort "Bullen" wollte mir nicht über die Lippen... Ich las und las und las, wir diskutieren, musizierten, spielten viel Schach in den Kneipen, waren verwirrt aber auch fest entschlossen, die Gesellschaft zu einer besseren zu machen..... trugen Parka und Cordhosen, hatten nie Geld und teilten jeden Kaffee und jedes Bier... Die Zeit vor der EDV-Explosion, wir schrieben noch mit der Hand oder auf alten Schreibmaschinen
Mein Lieblingslied zu der damaligen Zeit: The Pianoman von Billy Joel.
Biermann wurde ausgebürgert während seines Life-Konzert ins Köln, Patty Smith veröffentlichte "Because the night belongs to lovers", "New Wave" wurde geboren, dem ich mich anschließen sollte, Dead Kennedys, Siouxie and the Banshees, Talking Heads - "Burning our house"... Nina Hagen!!!
meine Gitarrenkünste hatten sich um einiges verbessert, ich spielte in Bands, wir tourten, komponierten, waren sendungsbewusst... Ich studierte ein Semester lang "Die deutsche Frage"................... Aber die DDR war weit entferntes "Ausland" - der Status Quo - die "friedliche Ko-Existenz"....

Eine verwirrende, flirrende, dynamische Zeit, eine "schnelle" Zeit, voll Intensität und Solidarität, meine Prägung....
Der Ausstieg einiger FDP-Mitglieder wegen des "Verrats" an der sozial-liberalen Koalition, Hildegard Hamm-Brücher ....

Dann kam Kohl.
Die Gesellschaft wurde in den folgenden Jahrzehnten "re-konservatisiert", das hält bis heute an.
Man gestatte mir eine (augenzwinkernde) Polemik: "wir" hatten nach 12 Jahren Kohl so satt und dann musstet "ihr" ja unbedingt "wenden" ..... :-)
(nichts gegen die CDU, es gibt einige CDU-Politiker, die ich sehr schätze...) Kohl aber war mir immer peinlich.... Und dass der als Kanzler der Einheit in die Geschichte eingehen soll ist eine historische Lach-Nummer.... Polemik zu Ende. :-))))



Wenn ich das so lese, ist es nicht ein wunderbares Gefühl jung und frei zu sein?


zuletzt bearbeitet 05.03.2013 15:43 | nach oben springen

#511

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2013 10:46
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[quote=94|p237321]Na da darf dann auch dieses Bild nicht fehlen, odär?

Ist mir der peinlich - mir bleibt aber auch nichts erspart :-)))))

Übrigens 94 - brav Samjatin gelesen, für gut befunden in Sprachstil! (wie die Übersetzung ist weiß ich natürlich nicht:-) - aber auch der anderen Ausgestaltung der "Perfekten Welt". Sehr visionär! Und es gibt eine Perspektive! Das ist bei Orwell und Huxley ja nicht so, wenn ich mich recht entsinne. Schon erstaunlich, dass S. problemlos auf eigenen Wunsch die SU verlassen durfte, nachdem er sich so eindeutig kritisch geäußert hatte. Hatte Stalin wohl einen guten Tag gehabt :-)

Jetzt mache ich mich an Robert Merle :-)

Bei unseren Literaten habe ich völlig vergessen meinen "Underliner" zu erwähnen: der große und sprachlich so intensive mex. Lit-Nobelpreisträger Octavio Paz - das Zitat fand ich so auf einer Weimarer Hauswand und habe es mitgenommen :-) Lest bitte seine Gedichte.......
(war natürlich keine Schul-Literatur, obwohl - sind wir nicht zeitlebens Schüler? :-)


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#512

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2013 10:55
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #510
[quote=Barbara|p237301]



Wenn ich das so lese, ist es nicht ein wunderbares Gefühl jung und frei zu sein?




:-) Ja. Ich war auch etwas wehmütig beim schreiben... Allerdings hat sich das Gefühl bis heute erhalten - (bin natürlich etwas älter;-) - aber immer wieder frei auf die Welt zugehen können, immer noch staunen, neugierig und "leicht" sein - die Intensität des pulsierenden Lebens fühlen können, des einzigen, das wir haben.... Ja! - Und du doch auch!
Danke Grenzwolf!


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#513

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2013 12:45
von 94 | 12.207 Beiträge | 5995 Punkte
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In welcher Sprache hast'n wann gelesen. In russisch gabs Wir ja erst nach oder während des Zusammen-, ähm Umbruchs? Mir lief es sogar erst um die Jahrtausendwende übern Weg und so war ich nach der Rezeption von 1984, 451°F und BNW fast sogar bissel enttäuscht übers 'Orginal'. Auch entdeckte aber (weit nachwendlich) in der Bibliothek meines Großvater eine Ausgabe von 1956 wimre. Ob die auch schon vorwendlich dort aufzufinden war ..., keine Ahnung. Vermutlich hätte ich es als Jugendlicher auch nur in den falschen Hals bekommen (also nix begriffen) und sinnlos mit Parolen aus dem Werk provizierend rumgeprollt, auch ein 'Privileg' der jugendlichen Freiheit.
Vielleicht wollte mein Opa mich auch nur davor bewahren.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#514

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2013 13:04
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Zitat von 94 im Beitrag #513
In welcher Sprache hast'n wann gelesen. In russisch gabs Wir ja erst nach oder während des Zusammen-, ähm Umbruchs? Mir lief es sogar erst um die Jahrtausendwende übern Weg und so war ich nach der Rezeption von 1984, 451°F und BNW fast sogar bissel enttäuscht übers 'Orginal'. Auch entdeckte aber (weit nachwendlich) in der Bibliothek meines Großvater eine Ausgabe von 1956 wimre. Ob die auch schon vorwendlich dort aufzufinden war ..., keine Ahnung. Vermutlich hätte ich es als Jugendlicher auch nur in den falschen Hals bekommen (also nix begriffen) und sinnlos mit Parolen aus dem Werk provizierend rumgeprollt, auch ein 'Privileg' der jugendlichen Freiheit.
Vielleicht wollte mein Opa mich auch nur davor bewahren.



In Deutsch und in den letzten Tagen - auf deinen Hinweise von oben hin!?
Ich finde "Wir" ist vom Sprachstil anspruchsvoller als Huxley und Orwell. Und subtiler. Metaphorisch, bildreich.... und zielsicher: "Sie sind krank, sie haben eine Seele bekommen". - als ernsthafte Diagnose! Ich finde S.'s Darstellung der hermetischen Welt perfekt. Die Perfidität der in sich geschlossenen vermeintlich "math." Logik. Das "Ausnutzen" des menschlichen Sicherheitsbedürfnisses. Große - und aktuelle Literatur!
Gibt es eigentlich in der Mathematik die Funktion "Wurzel aus minus Eins" ?

451°F hatten wir vergessen, gut, dass du das noch erwähnst. Da habe ich allerdings nur den Film gesehen (Oskar Werner!)......


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#515

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2013 13:37
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Schöne Kutter-Fotos Olsen!!!! Und gleich mit Bauanleitung :-)
Wobei ich gar nicht wusste, dass es Kutter mit Segeln gibt! Ich habe bei Kutter immer Fischkutter bzw. Krabbenkutter vor Augen (Nordseekrabben esse ich für mein Leben gern:-)

Jetzt versuche ich mal einen upload ------ schaffe ich nicht. Wie geht das denn innerhalb eines Beitrags ein Foto hochzuladen?


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#516

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2013 14:02
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Nordseekrabben nicht mein Ding - aber gut das Du sie erwähnt hast. Ich muß sie dann wieder morgen frisch vom Kutter in Husum für meine Nachbarn (ein älteres Ehepaar) mitbringen.
Kleine Ergänzung, nicht nur Kutter fuhren früher mit Segel, auch Logger.

Vierkrug


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#517

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

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#518

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.03.2013 16:46
von 94 | 12.207 Beiträge | 5995 Punkte
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Zitat von Barbara im Beitrag #514
Gibt es eigentlich in der Mathematik die Funktion "Wurzel aus minus Eins" ?

(Mal anklicken *verlegen_grins*)

Bilder einfügen, also da gabs mal irgendwo auch einen anklickbaren Verweis auf die FAQ. Braucht man aber vermutlich laut Meinung der Forumsadministration bei über 100 Beiträgen/Tag nimmer. Da ist der ganze Kladderadatsch nutzerfreundlich beschrieben, hoffentlich.

P.S. Als Film hätte ich noch die Empfehlung für Brazil ... http://youtu.be/s76R1UGafUg
Aber nicht, das Dir diese Fassung 'spanisch' vorkommt, nur Dir die Funktion eines transparenten Proxys darzulegen wo's Bildern schon hapert ...
*tschuldschung, kommt'sch mir aber nicht verkneifen *grins* In Deutsch bestimmt in jeder gut sortierten Filmothek vorhanden, hoffe ich mal. Wobei O-Ton ist gerade beim Film durch keine noch so kongeniale Synchronisation ersetzbar.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 06.03.2013 16:59 | nach oben springen

#519

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.03.2013 11:37
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #516
Nordseekrabben nicht mein Ding - aber gut das Du sie erwähnt hast. Ich muß sie dann wieder morgen frisch vom Kutter in Husum für meine Nachbarn (ein älteres Ehepaar) mitbringen.

Kleine Ergänzung, nicht nur Kutter fuhren früher mit Segel, auch Logger.

Vierkrug


KANNST DU GEMEIN SEIN, VIERKRUG :-)))

Nicht nur offenbar an NORDSEEKRABBEN-QUELLEN sitzend
diese Leckerheiten dann NOCH NICHT MAL MÖGEND!
sondern auch noch so ganz nebenbei auszudrücken MEERESNAH zu sein........

UND DAS schreibst du so NONCHALANT
der von FISCH-KONSERVEN und von ZARTER MAROKKANISCHER KINDERHNAND gepulter Nordsee-Altware ABHÄNGIGEN BINNENBEVÖLKERUNG
die darüber hinaus NICHTS
aber auch GAR NICHTS für die AUGEN hat außer ÖDE
STAUBIGE, TROCKENE, DEVASTE LANDSTRICHE ...........
darbend - WEIT AB von den GESTADEN der GLÜCKSEELIGKEIT
des unendlich weiten und tiefen MEERES und seiner DELIZIÖSEN BEWOHNER!

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
„Granat“ nennen ja die Nordlichter diese kleinen Tierchen, wenn sie beim Kochen so eine schöne Farbe bekommen. (auch ein schöner Edelstein, nicht wahr?)
Ein Krabben-Kutter ist das schönste Schiff!
(-: ich liebe das Meer :-)
Storm!


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#520

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.03.2013 11:50
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von 94 im Beitrag #518
Zitat von Barbara im Beitrag #514
Gibt es eigentlich in der Mathematik die Funktion "Wurzel aus minus Eins" ?

(Mal anklicken *verlegen_grins*)

Bilder einfügen, also da gabs mal irgendwo auch einen anklickbaren Verweis auf die FAQ. Braucht man aber vermutlich laut Meinung der Forumsadministration bei über 100 Beiträgen/Tag nimmer. Da ist der ganze Kladderadatsch nutzerfreundlich beschrieben, hoffentlich.

P.S. Als Film hätte ich noch die Empfehlung für Brazil ... http://youtu.be/s76R1UGafUg
Aber nicht, das Dir diese Fassung 'spanisch' vorkommt, nur Dir die Funktion eines transparenten Proxys darzulegen wo's Bildern schon hapert ...
*tschuldschung, kommt'sch mir aber nicht verkneifen *grins* In Deutsch bestimmt in jeder gut sortierten Filmothek vorhanden, hoffe ich mal. Wobei O-Ton ist gerade beim Film durch keine noch so kongeniale Synchronisation ersetzbar.




Also 94, dass du mir DAS zutraust, dass ich verstehe, was du mir da in dem Link geschickt hast, werde ich dir nie vergessen :-)))))
Aber hier kommt mein Hirn an seine Grenzen und deshalb glaube ich einfach, was da geschrieben steht.

Und ich habe gelernt:
Wurzel -1 bedeutet
es gibt ein „i“ (das hat ein schlauer Mensch erfunden/eingeführt) und das „i“ ist eine komplexe Zahl - im Gegensatz zu einer reellen Zahl.
Das „i“ ermöglicht, das x hoch 2+ 1 = 0 lösbar wird..... sagenhaft finde ich!

Ich habe ja aus folgendem Grund gefragt:
Samjatin, dessen „perfekte Welt“ ja mathematisch begründet ist (das sich im Bau befindliche Raumschiff heißt sinnigerweise z.B. „Integral“), gibt seinem Protagonisten namens D-503 , dem ja die Krankheit diagnostiziert wird „eine Seele zu bekommen“ und der deshalb sehr verstört ist, als Erklärung für seinen Zustand eben diese Formel in den Kopf:
Wurzel -1
(ach wäre das schön, wenn ich hier mal ein Sonderzeichen einfügen könnte...)

Diese Formel beinhaltet (lt. oben) den mathematischen Gegenentwurf zur mathematischen Welt des herrschenden Systems – das stellt D-503 zu seinem Erschrecken fest (komplex gegen reell) .... denn eine Gegenwelt kann es streng genommen nicht geben. Das ist die Verwirrung in D-503’s Kopf, bereits vorher ist seine Gefühlswelt völlig aus dem Ruder gelaufen.... Aber schließlich wird ihm die Seele wieder wegoperiert und alles ist wieder gut. (Oh, das wirft gerade bei mir die Frage auf: kann man ohne Seele vielleicht auch nicht denken? Ganz neue philos. Ansätze...)
Ganz schön anspruchsvolles Buch...
-----------------------------------------------------------------
Wenn der klar vorhandene „begriffsstutzige“ Anteil meiner Persönlichkeit dir ein wenig Spaß macht - sehr gerne :-) (Ich kann problemlos z. B. auf einem Bahnsteig stehend nach dem Weg zu eben diesem Bahnhof fragen - Alltagstauglich bin ich manchmal nicht:-)
Es ist allerdings nicht ganz so schlimm, wie du vermutest, ich bastel schon öfters mit Bildchen und elektronischem Gerät herum.
Hier ist es so, dass ich im Beitrag-Entwurfsfenster zwar einen Button vorfinde der „Grafik einfügen“ bedeutet, klicke ich ihn, habe ich ein feines doppeltes [img] in meinem Schreiben, aber ein Upload-Fenster für meine Festplatte öffnet sich nicht < das ist aber die mir bekannte Vorgehensweise.
Aber ich denke, ich werde nun dank deines und Eisenachers (< danke!) Support bestimmt erfolgreich sein - und wenn nicht, frage ich einfach wieder :-)

Brazil kenn ick :-)

Ist zwar ein bisschen was anderes: 2001 - Odyssee im Weltraum? Den mag ich sehr ....

Dankeschön für alles!


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