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#481

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.02.2013 16:11
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Zitat von Barbara im Beitrag #468

Hast du / habt ihr vor einigen Jahren die Geschichte mit dem deutschen Schützen verfolgt, der St. Ex im 2. Weltkrieg über dem Mittelmeer abgeschossen hat (natürlich ohne das zu wissen!) - seine unglaubliche Betroffenheit darüber? Das hat mich so berührt..........

Du kannst Dir die Doku Duell in den Wolken hier noch einmal anschauen. Weil's so schön traurig war!



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#482

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.02.2013 16:41
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Zitat von Barbara im Beitrag #479


.... das erinnert mich auch daran, die Kom. Parteien waren ja in den 70gern in F und auch I sehr präsent, auch in unseren Medien n'est ce pas ?



Liebe Barbara,

aus dem Stand heraus, war es in den 70-igern in der Bundesrepublik für einen Kriegsgegner und Kommunisten nicht einfach als Schriftsteller aus dem „eigenen Lager“ eine Plattform zu finden.

Auf der einen Seite waren die Erfahrungen aus dem Vietnamkrieg, die stärker werdende Friedensbewegung gegen Atomwaffen, den NATO-Doppelbeschluss, die Entspannungspolitik von Brandt, die KSZE Konferenz von Helsinki und nicht zuletzt ein Herbert Wehner von der SPD.

Auf der anderen Seite gab es die Medien, deren Verflechtung mit der Politik noch nicht so eng waren wie heute, aber eine nicht zu unterschätzende 4.Macht waren.

Weder die einen, noch die anderen wollten wahrscheinlich in diesem Spannungsfeld dem „aufgeklärten und politisch interessierten Bürger“ nicht noch zusätzlich Futter für eine Positionierung geben. Denn „Malevil“ behandelt die Thematik eines Atomkriegs und des Überlebens in einer postapokalyptischen Welt.

Kalter Krieg eben auf beiden Seiten des eisernen Vorhanges.

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 28.02.2013 17:00 | nach oben springen

#483

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.02.2013 18:40
von jecki09 | 424 Beiträge | 20 Punkte
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#Barbara

Herr von Ribbeck: Herr Gott, war der Sozialismus aber auch manchmal „kleinlich“...
So ein schönes Gedicht über „Großzügigkeit, Weisheit des Alters, „leuchtende Früchte“ über Generationen weitergeben...“ etc. ... nun ja. Und dazu noch die Liebeserklärung an die brandenburgische Landschaft....
Durch das „ignorieren“ von Umständen sind diese ja nicht aus der Welt.


Ganz so schlimm war es aber nun auch nicht:

z. B. hatten wir auch einen J. W. von Goethe und auch einen K-E von Schnitzler um nur zwei gegensätzliche mit von zu nennen.


zuletzt bearbeitet 28.02.2013 18:41 | nach oben springen

#484

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.02.2013 19:32
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Zitat von Barbara im Beitrag #472

Solschenizyn war damals bei uns in aller Munde, der "Archipel" war eine Sensation. Hat er nicht auch zunächst bei Böll gewohnt, also hier in Köln? Upps, da muss ich nochmal einiges nachlesen....
Wie ging man in der DDR mit seinem Werk um?



Ganz, ganz Diffizil .......
Relativ schnell nach seiner Ausweisung aus der SU erschien ein in der DDR damals sehr gefragter Roman "Der Gaukler" von Harry Türk.
Ich sag's mal so; dieser schmissig dahingeschriebene Roman kennzeichnet für mich seinen absoluten Tiefpunkt als Schriftsteller (H. T. natürlich)......
Ist so eine Art "Pseudo Biographie" von Solchenizyn auf der einen Seite und dem Aufzeigen der Machenschaften der CIA und anderer Bösewichter auf der Anderen ....

Im Zusammenhang damit fällt mir noch ein weiters Buch ein welches ein Ereignis aus den 80er Jahren versucht literarisch zu verarbeiten und mit Hilfe des Romans wird dem Leser eindrucksvoll vorgeführt wie abgrundtief Böse und Skrupellos gewisse Kreise im Westen waren .......
Ich lass das jetzt mal zum raten offen, vielleicht findet es einer heraus wie der Roman heißt und wer ihn schrieb .....

Der 'Archipel' war damals wirklich ein Einschlag, zumindest für einen normalen DDR Bürger der von diesen Ereignissen in der SU nichts wußte da sie einfach totgeschwiegen wurden.
Selber habe ich die Bände damals, so 1976 0der '77 nur ein paar Tage gehabt um sie zu lesen ......

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#485

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.02.2013 20:20
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Zitat von jecki09 im Beitrag #483
#Barbara

Herr von Ribbeck: Herr Gott, war der Sozialismus aber auch manchmal „kleinlich“...
So ein schönes Gedicht über „Großzügigkeit, Weisheit des Alters, „leuchtende Früchte“ über Generationen weitergeben...“ etc. ... nun ja. Und dazu noch die Liebeserklärung an die brandenburgische Landschaft....
Durch das „ignorieren“ von Umständen sind diese ja nicht aus der Welt.


Ganz so schlimm war es aber nun auch nicht:

z. B. hatten wir auch einen J. W. von Goethe und auch einen K-E von Schnitzler um nur zwei gegensätzliche mit von zu nennen.


Nicht zu vergessen Ludwig Renn, der eigentlich Arnold Friedrich Vieth von Golßenau hieß.

Vierkrug


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#486

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.02.2013 21:06
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Ich kann mich an keinen Roman zu W. Biermann erinnern. Auch nicht von H.T.


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#487

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.02.2013 21:20
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #485
[quote=jecki09|p236325]#Barbara

Herr von Ribbeck: Herr Gott, war der Sozialismus aber auch manchmal „kleinlich“...
So ein schönes Gedicht über „Großzügigkeit, Weisheit des Alters, „leuchtende Früchte“ über Generationen weitergeben...“ etc. ... nun ja. Und dazu noch die Liebeserklärung an die brandenburgische Landschaft....
Durch das „ignorieren“ von Umständen sind diese ja nicht aus der Welt.


Ganz so schlimm war es aber nun auch nicht:

z. B. hatten wir auch einen J. W. von Goethe und auch einen K-E von Schnitzler um nur zwei gegensätzliche mit von zu nennen.


Nicht zu vergessen Ludwig Renn, der eigentlich Arnold Friedrich Vieth von Golßenau hieß.

Vierkrug
[/quote

Nun mal im Ernst,

dass Manfred VON Ardenne Theodor Fontanes "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland" in der Schule auswendig lernen musste, davon kann man fast ausgehen.

Ich erinnere mich jedoch, dass man bei uns in der Schule dieses Gedicht ausgaspart hat. Wenn ja, dann warum. Lag es daran, dass Herr von Ribbeck auf seine Scholle zurückkehren wollte?

Oder sollte sich mein Erinnerungsvermögen aus Altersgründen im Stich lassen? Ich lasse mir gerne auf die Sprünge helfen

LG von der grenzgaengerin


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#488

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.02.2013 21:21
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Zitat von damals wars im Beitrag #486
Ich kann mich an keinen Roman zu W. Biermann erinnern. Auch nicht von H.T.


Es sind Gedichtbände von ihm erschienen (nicht in der DDR), seine Lieder wurden als Lyriks veröffentlicht.
Halbwegs bekanntesten waren "Die Drahtharfe" von 1965, "Mit Marx- und Engelszungen", Gedichte, Balladen, Lieder, 1968 oder "Für meine Genossen" Hetzlieder, Gedichte, Balladen, 1972

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
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_______________
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#489

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.02.2013 21:25
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #488
Zitat von damals wars im Beitrag #486
Ich kann mich an keinen Roman zu W. Biermann erinnern. Auch nicht von H.T.


Es sind Gedichtbände von ihm erschienen (nicht in der DDR), seine Lieder wurden als Lyriks veröffentlicht.
Halbwegs bekanntesten waren "Die Drahtharfe" von 1965, "Mit Marx- und Engelszungen", Gedichte, Balladen, Lieder, 1968 oder "Für meine Genossen" Hetzlieder, Gedichte, Balladen, 1972

Gruß
Nostalgiker


PS.: Falsch gelesen! Sorry.
Es gab keinen Roman über Biermann in der DDR. Beim "Gaukler" ging es um Solchenizyn und von Harry Türk ist zum Beispiel "Die Stunde der toten Augen", einer der besten WK II Romane eines DDR Schriftstellers wie ich meine .......

Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
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#490

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.03.2013 12:35
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #489
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #488
Zitat von damals wars im Beitrag #486
Ich kann mich an keinen Roman zu W. Biermann erinnern. Auch nicht von H.T.


Es sind Gedichtbände von ihm erschienen (nicht in der DDR), seine Lieder wurden als Lyriks veröffentlicht.
Halbwegs bekanntesten waren "Die Drahtharfe" von 1965, "Mit Marx- und Engelszungen", Gedichte, Balladen, Lieder, 1968 oder "Für meine Genossen" Hetzlieder, Gedichte, Balladen, 1972

Gruß
Nostalgiker


PS.: Falsch gelesen! Sorry.
Es gab keinen Roman über Biermann in der DDR. Beim "Gaukler" ging es um Solchenizyn und von Harry Türk ist zum Beispiel "Die Stunde der toten Augen", einer der besten WK II Romane eines DDR Schriftstellers wie ich meine .......

Nostalgiker
Ganz meiner Meinung!

Edit:Für mich sogar noch interessanter als Dieter Nolls Roman "Die Abenteuer des Werner Holt" .

ek40


zuletzt bearbeitet 01.03.2013 12:39 | nach oben springen

#491

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.03.2013 16:47
von Barbara (gelöscht)
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Lieber Olsen,

ganz herzlichen Dank für die tollen Fotos! Es muss ein tolles Gefühl sein so etwas gebaut zu haben!
Technisch verstehe ich davon natürlich nichts, aber zum Beispiel Holz zu biegen ohne dass es reißt ist eine große Kunst, ich mag das z.B. bei Möbeln auch so gerne.

Herzlicher Gruß!
Barbara


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#492

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.03.2013 16:49
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... ich bin gerade etwas unter Zeitdruck, möchte und werde aber später noch auf andere Beiträge hier reagieren, das ist mir wichtig!


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#493

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.03.2013 18:21
von OlsenWeilrode | 191 Beiträge | 1 Punkte
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Zitat von Barbara im Beitrag #491
Lieber Olsen,

ganz herzlichen Dank für die tollen Fotos! Es muss ein tolles Gefühl sein so etwas gebaut zu haben!
Technisch verstehe ich davon natürlich nichts, aber zum Beispiel Holz zu biegen ohne dass es reißt ist eine große Kunst, ich mag das z.B. bei Möbeln auch so gerne.

Herzlicher Gruß!
Barbara


Liebe Barbara,

über das "tolle" Gefühl beim damaligen Bauen hab ich mir gar keine Gedanken gemacht. Das war in der AG üblich und für uns nichts Besonderes.
Weiteres per PN, das würde die anderen sonst nur langweilen.

HG 82/I
Olsen



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#494

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.03.2013 00:17
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von schulzi im Beitrag #477
hallo barbara! die leipziger baumwollspinnerei existiert nur noch als name ,sie wurde aber nicht wie viele betriebe abgerissen.auf den areal und in den ehemaligen spinnsälen sind jetzt galerien, künstler und werkstätten untergebracht.die besagten karkassen waren einlagengewebe für autoreifen



Hallo Schulzi,

von der Baumwollspinnerei zur Kunst, wenigstens haben sie die Gebäude nicht abgerissen....
Weißt du was mir übrigens durch unser „Leipzig-Gespräch“ eingefallen ist ? Dass ich schonmal in Leipzig war! Stell dir vor -das war mir total entfallen! Es muss Ende der 90er gewesen sein, wir hatten einen Auftritt mit unserer Band in der Moritz-Bastei! Für die Übernachtung waren wir jeweils zu zweit privat untergebracht, ich bei einem netten Ehepaar in Schkeuditz. Die beiden haben uns sehr nett empfangen und es gab Kaffee und Kuchen auf ihrer Terrasse. Ich wollte mich bedanken für die Gastfreundschaft und irgendwas Nettes sagen. Ich sagte: ich finde die Moritz-Bastei ja sehr schön, und wie schön, dass sie auch schon zu DDR-Zeiten von den Studenten als Kulturzentrum genutzt werden konnte. (das hatte ich vorher durch irgendwen erfahren)
Als ich das sagte, ist mein Gastgeber EXPLODIERT !!!
Er meinte, wir Wessis würden ja immer sofort alles kritisieren, was mit der DDR zu tun hätte, wir würden denken, dass sie alle bei der Stasi gewesen wären und und und .....
Ich habe mich dermaßen erschreckt und vor allem überhaupt nicht verstanden was er meinte. Ich kannte das von Köln her, dass Studenten irgendwelche alten Gebäude zur Verfügung gestellt wurden und so hatte ich das mit der Moritz-Bastei auch gemeint.
Der Mann hat wutschnaubend die Terrasse verlassen, seine Frau hat sehr unglücklich geguckt und ich war total ratlos und wusste überhaupt nicht was passiert war.

Abends war dann unser Konzert in der Moritz-Bastei, es war Sommer, sehr heiß und proppenvoll. Die Stimmung war super, wir hatten ein tolles Konzert und sind zufrieden von der Bühne gegangen. Und wer kam mir da entgegen? Mein Gastgeber! Stürzt auf mich zu, nimmt mich in den Arm, war total begeistert, sagte was wir für eine tolle Band wären, tolles Konzert – war wie ausgewechselt.
Wir haben dann mit einer großen Gruppe Leipziger einen tollen und sehr feuchtfröhlichen Abend gehabt und alles war gut :-)
Heute verstehe ich natürlich was passiert war, ein Missverständnis einfach.
Herzlichen Gruß nach Leipzig!
Barbara

Und ich war auch schonmal in den 90gern in Berlin, auch das hatte ich vergessen! Schande über mich! Auch ein Konzert, auch nur 1 Übernachtung, aber ich war nach dem Konzert zum Brandenburger Tor gefahren – einfach um hindurch zu gehen :-)


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#495

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.03.2013 00:23
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Zitat von 80er im Beitrag #481
Zitat von Barbara im Beitrag #468

Hast du / habt ihr vor einigen Jahren die Geschichte mit dem deutschen Schützen verfolgt, der St. Ex im 2. Weltkrieg über dem Mittelmeer abgeschossen hat (natürlich ohne das zu wissen!) - seine unglaubliche Betroffenheit darüber? Das hat mich so berührt..........

Du kannst Dir die Doku Duell in den Wolken hier noch einmal anschauen. Weil's so schön traurig war!




... hier haben wir noch einen weiteren Aspekt zu "Befehl, Gehorsam, Gewissen" deshalb >>>


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#496

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.03.2013 01:02
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #482
Zitat von Barbara im Beitrag #479


.... das erinnert mich auch daran, die Kom. Parteien waren ja in den 70gern in F und auch I sehr präsent, auch in unseren Medien n'est ce pas ?



Liebe Barbara,

aus dem Stand heraus, war es in den 70-igern in der Bundesrepublik für einen Kriegsgegner und Kommunisten nicht einfach als Schriftsteller aus dem „eigenen Lager“ eine Plattform zu finden.

Auf der einen Seite waren die Erfahrungen aus dem Vietnamkrieg, die stärker werdende Friedensbewegung gegen Atomwaffen, den NATO-Doppelbeschluss, die Entspannungspolitik von Brandt, die KSZE Konferenz von Helsinki und nicht zuletzt ein Herbert Wehner von der SPD.

Auf der anderen Seite gab es die Medien, deren Verflechtung mit der Politik noch nicht so eng waren wie heute, aber eine nicht zu unterschätzende 4.Macht waren.

Weder die einen, noch die anderen wollten wahrscheinlich in diesem Spannungsfeld dem „aufgeklärten und politisch interessierten Bürger“ nicht noch zusätzlich Futter für eine Positionierung geben. Denn „Malevil“ behandelt die Thematik eines Atomkriegs und des Überlebens in einer postapokalyptischen Welt.

Kalter Krieg eben auf beiden Seiten des eisernen Vorhanges.

LG von der grenzgaengerin




Liebe Grenzgängerin,

ich möchte mich gerade im Bezug auf die 70er Jahre nochmal in meine eigene damalige Erlebniswelt reinversetzen, also als ich jung war und mit dem Denken anfing. Es war ja eine sehr dynamische Zeit. Was hat mich beeinflusst, auch ganz nebenher, welche Ziele bzw. Ideale haben "wir" damals formuliert. Von welcher "Formatierung" kam ich .....
Sehr spannend, denn als dann die Kohl-Ära begann hat sich so viel verändert, jedenfalls von meinem Gefühl.
Ich hatte gerade heute abend noch ein spannendes Gespräch diesbezüglich....

Ich freue mich da auf Erfahrungsaustausch mit dir!

Herzlicher Gruß!
Barbara


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#497

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.03.2013 01:58
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Zitat von Barbara im Beitrag #496


Sehr spannend, denn als dann die Kohl-Ära begann hat sich so viel verändert, jedenfalls von meinem Gefühl.
Ich hatte gerade heute abend noch ein spannendes Gespräch diesbezüglich....

Ich freue mich da auf Erfahrungsaustausch mit dir!

Herzlicher Gruß!
Barbara




Hallo Barbara,

als Kohl damals antrat, forderte er eine geistig - moralische Wende. Ich habe mich damals gefragt, wohin soll sich Deutschland wenden und habe es als Phrase abgetan. Zementiert hat er diese Wende mit der Einheit von Ost und West, die ihm in den Schoß gefallen ist. Ich empfinde die ehemalige DDR als großes Testgelände für den Raubritterkapitalismus. Nachdem das "Pilotprojekt Osten" "erfolgreich" gelaufen ist, hat man in den alten Bundesländern fleißig weitergemacht. Ich habe von Unternehmen in BaWü gehört, wo die Beschäftigten am Montag nach Himmelfahrt vor leeren Fabrikhallen standen, weil der Brückentag genutzt wurde, um die Maschinen nach Tschechien zu bringen.

LG von der grenzgaengerin


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#498

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.03.2013 04:39
von schulzi | 2.197 Beiträge | 2432 Punkte
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hallo barbara ! das mit der moritz-bastei stimmt zu ddr zeiten hatten die studenten sie von der stadt "geschenkt" bekommen und in vielen unzähligen stunden ausgegraben ausgebaut und nach besten wissen und gewissen mit den bescheidenen mitteln die sie hatten unentgeldlich zu dem kleinen schmuckstück gemacht. frank


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#499

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.03.2013 09:58
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@ Barbara
Es ist für mich bewundernswert, wie Du Dich bemühst, auch noch auf den allerletzten Beitrag eine Antwort zu schreiben. Die Hoffnung, dass dies Schule machen könnte, habe ich allerdings nicht. Ich wäre manchmal schon zufrieden, wenn Fragen beantwortet, oder Vorschläge wenigsten kommentiert würden.



schulzi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#500

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.03.2013 14:22
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von 80er im Beitrag #499
@ Barbara
Es ist für mich bewundernswert, wie Du Dich bemühst, auch noch auf den allerletzten Beitrag eine Antwort zu schreiben. Die Hoffnung, dass dies Schule machen könnte, habe ich allerdings nicht. Ich wäre manchmal schon zufrieden, wenn Fragen beantwortet, oder Vorschläge wenigsten kommentiert würden.


Ich bin ja mit einem Anliegen hierher gekommen...
Ich bin davon überzeugt, dass allen Probleme und allen Konflikten grundsätzlich eine missglückte oder nicht statt gefundene Kommunikation zu Grunde liegt. Heißt, Wahrnehmung, Achtung, Respekt meinem Gesprächspartner gegenüber unabhängig davon ob ich seine Meinung teile ...*
Ich glaube übrigens nicht, dass ich auf alles reagiere, habe deshalb auch ein schlechtes Gewissen, aber manchmal bin ich auch müde.
Gute Kommunikation ist anstrengend - die Folgen von Nicht-Kommunikation sind "anstrengender" :-)


*Eine meiner Lieblingsfiguren in der Geschichte ist der dt. Stauffer-Kaiser Friedrich II - mal nicht in einem neuerlichen Kreuzzug Jerusalem in Schutt und Asche legen und "in Blut ertränken" sondern mit dem überaus gebildeten regierenden Sultan beim Schachspiel (der Legende nach) eine höchst zivilisierte und kultivierte Lösung finden - zu Gunsten beider Seiten. Ist schon fast 1000 Jahre her .....

Ich danke dir 80er :-)

(Sollte in deinem Beitrag auch "ein Wink mit dem Zaunfall" an mich gerichtet gewesen sein - kurzer Hinweis auf entsprechende Stelle genügt, denn ich schätze deinen klugen Kopf!)


80er hat sich für diesen Beitrag bedankt
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