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#61

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 24.06.2017 18:37
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Zitat von Pitti53 im Beitrag #60
Von einem Privat Noteinsatz gehe ich auch mal aus. ALLE KFZ der GT waren grün.




Sag niemals Nie!


"Mobility, Vigilance, Justice"


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#62

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 24.06.2017 20:09
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Stimmt, die sind nicht alle grün gewesen. Der 2000er ist immer im Beige Trabi mit GT-Nr. erschienen.



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#63

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.08.2017 11:39
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Zitat von Schlutup im Beitrag #58
Moin,
ich dachte das wäre ein Fachforum für den Bereich Grenztruppen
deshalb stelle ich gerne nochmal meine Frage:
bis wann waren diese Maschinen von diesem Typ im Einsatz bei den GT?

Danke Schlutup



ab 1973 wurde die ts 250a in dienst gestellt, Schlutup,
ein oder vielleicht auch 2 jahre später ( 1975 demnach).

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#64

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.08.2017 00:31
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Ich glaube, wenn einige gewußt hätten, wer dort alles als Tesenfahrer ausgebildet wurde, hätten sie dankend eine Mitfahrt abgelehnt. In HBS gabs für mich die Reguliererausbildung. Wonach da ausgewählt wurde, keine Ahnung. Wahrscheinlich, Führerschein Kl.1, paßt. Ich hatte jedenfalls so gut wie keine Fahrpraxis, hatte privat einen Trabbi. Da gabs auch eine schriftliche Führerscheinprüfung und es fielen welche mit einer zweistelligen Anzahl falsch beantworteter Fragen durch. Ob die weitermachen durften weiß ich nicht mehr. Praktische Fahrstunden gabs auch. Bei Regenwetter raus, einige Stürze und Maschinen kaputt, aber LKW war ja für Heimtransport dabei. Dann auch noch praktische Reguliererprüfung auf der größten Halberstädter Kreuzung. Der Erste steht in der Mitte und gleich gibts einen Unfall. War aber nicht seine Schuld. Hätte der LKW kein Auto vor die Schnauze gekriegt hätte es gleich einen AGT weniger gegeben.
Dann an den Kanten versetzt. Dort hieß es dann Fahrpraxis sammeln. TS250 auf Kolonnenweg und im Gelände ist schon was anderes als bißchen S50 auf der Straße. Learning by doing. Regulieren mußte ich nie wieder.
Wahlhausener


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#65

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.08.2017 23:56
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nun ja, Wallhausener,
es war schon erkennbar wer mit welchen erfahrungen, bei mkf deutlich, in der jeweiligen gk ankam.

die masse hat jedoch sehr schnell gelernt, aus meiner heutigen sicht und damaligen sicht.
respekt habe ich noch immer vor denen, die in's kalte wasser gestoßen wurden und auch dem druck der geschwindigkeit stand hielten.

gruß vs


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#66

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.08.2017 00:57
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Was denkst Du, wie schnell ich gelernt habe. Mein erster Grenzdienst mit Tese war ,,höllisch". Ich, als Greenhorn, die volle Montur angezogen. Also die warme Motorradkombi, drunter Einstrich-kein-Strich. Da ich nicht bestätigt war blieb auch nicht viel an Postenpunkten in der Nacht. Bis Lindewerra unterhalb Fall80 waren es höchstens 5km. Aber dann wandern, wandern, wandern. Ich hab geschwitzt wie ein Schwein und war von der ,,vorschriftsmäßigen" Anzugsordnung erstmal geheilt. Nicht auszudenken, wenn es eine Auslösung gegeben hätte und wir den Fall80 hoch gemußt hätten. Da wäre ich kaputt gegangen.
Jetzt hab ich mal eine Frage an unsere Foristen, die auf der Führungsstelle das Sagen hatten. Was wäre in dem Fall einer Auslösung passiert? Ich war nicht bestätigt zwischen den Zäunen. Gab es da irgendwelche Vorschriften oder wäre das im Falle eines Grenzalarms Nebensache gewesen?
Wahlhausener


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#67

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.08.2017 12:34
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Zitat von Wahlhausener im Beitrag #66
... Was wäre in dem Fall einer Auslösung passiert? Ich war nicht bestätigt zwischen den Zäunen.
Na ideal, ein Posten mit Krad im Hinterland! Da hätteste gleich den GSSZ/2m auf Anzeichen überprüft und ich hätte als KGSi einen Posten mehr in der Abrieglung gehabt und zwar den regulären Suchposten der beim kleinen Grenzalarm immer mit der AGruppe rausflog.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#68

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.08.2017 13:09
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Mit der MZ..................., eine schlechte Erfahrung.
Ganz besonders dann, wenn man als Sozius den Essenbehälter mit dem Futter für die Laufseil-Hunde auf einem Knie halten
mußte, gefahren ist meist Gefreiter ???, der zwischen Juchhöh und Straßenreuth selbst rechtwinklige Kurven so gut wie ohne
zu bremsen nahm, oft mit kratzender Fußraste.
Jedes Mal war es toll, lebend zurück zu sein.


.
.

.
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#69

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.08.2017 23:40
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Zitat von 94 im Beitrag #67
Na ideal, ein Posten mit Krad im Hinterland! Da hätteste gleich den GSSZ/2m auf Anzeichen überprüft und ich hätte als KGSi einen Posten mehr in der Abrieglung gehabt und zwar den regulären Suchposten der beim kleinen Grenzalarm immer mit der AGruppe rausflog.


ob diese rechnung aufgegangen wäre, 94,
ich gehe da nicht wirklich mit.
der ks posten hätte ja justament in der nähe seines kfz seien müssen, ein vabanque eben.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#70

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.08.2017 23:50
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Die Hinterland-Posten die ich durch den Zaun gesehen habe, hatten keine eigenen Fahrzeuge, die wurden vom LKW abgesetzt und waren eigentlich "ständig", meldeten sich ja auch so am Uhu.
Haben uns manchmal gefragt was die für einen tieferen Sinn haben wenn die 8 Stunden nur rumstehen vorm GSZ, gut, die versteckten sich an ihren Postenpunkten.
Wenn wir mal selten freundwärts nachts in die GK gelaufen sind, wussten wir wo die ungefähr sind und haben mit der Taschenlampe Leuchtzeichen gegeben bei Annäherung das es keine "Verwicklungen" gibt, zumal die ja draußen noch nervöser sein mussten als wir drinnen, ich bin jedenfalls nicht gerne kurzzeitig auf dem Heimweg nachts im Hinterland rumgelaufen durch den Busch, war unheimlich, hatte auch höchsten Respekt vor den Gakels die da ständig alleine nachts unterwegs waren.
Der übliche Weg zum Tor raus und die 500 Meter durch Hanum bis zur GK war Gewöhnung, aber die dunklen Ecken auf 3 Kilometer waren echt gruselig und da war auch manchmal der Kalte in der Kammer.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.
zuletzt bearbeitet 23.08.2017 00:17 | nach oben springen

#71

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 23.08.2017 17:53
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Zitat von vs1400 im Beitrag #69
ob diese rechnung aufgegangen wäre, 94,
ich gehe da nicht wirklich mit.
der ks posten hätte ja justament in der nähe seines kfz seien müssen, ein vabanque eben.
Da merkt man das Du wohl nie auf der Hütte gesessen warst? Weißt Du was alles 'Vabanque' war bei einer Lage, na egal. In diesem Fall aber wars das wohl kaum. Ein Signalzaunsfeld war ja maximal 300m, oft auch weniger. Und selbst wenn man vorschriftsmäßig zu Fuß und die Nachbarfelder dazunimmt, so ist wohl alles unter 1km 'in der Nähe'. In der Praxis (also nicht ganz 100%ig Vorschrift) wurde wenn es das Gelände zuließ (und das war nach Ansicht einiger Essenfahrer IMMER der Fall!) kein Meter zu Fuß zurückgelegt und der 2m-Streifen vom Krad aus auf Anzeichen überprüft. Besonders gut machte sich da die ETZ. Ihr Scheinwerfer (Traktorlampe) wurde etwas zur Seite gedreht. Na wie auch immer, irgendwie verstehe ich den Einwand nicht. Weil ... wie ist denn der 'reguläre' Suchposten zur Auslösestelle gekommen, hä? Aha, meistens mit Krad. Achso *wink*


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#72

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 23.08.2017 21:13
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Wir hatten immer so eine Bahnlampe wenn wir mit der TS die 501 zur Kontrolle abfahren mussten, die hat der Sozius bedient.
Das man den moppedeigenen Scheinwerfer drehen konnte ist mir neu, aber was hat es nicht alles gegeben, was man nicht weiß.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.
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#73

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 24.08.2017 00:03
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Zitat von 94 im Beitrag #71
Zitat von vs1400 im Beitrag #69
ob diese rechnung aufgegangen wäre, 94,
ich gehe da nicht wirklich mit.
der ks posten hätte ja justament in der nähe seines kfz seien müssen, ein vabanque eben.
Da merkt man das Du wohl nie auf der Hütte gesessen warst? Weißt Du was alles 'Vabanque' war bei einer Lage, na egal. In diesem Fall aber wars das wohl kaum. Ein Signalzaunsfeld war ja maximal 300m, oft auch weniger. Und selbst wenn man vorschriftsmäßig zu Fuß und die Nachbarfelder dazunimmt, so ist wohl alles unter 1km 'in der Nähe'. In der Praxis (also nicht ganz 100%ig Vorschrift) wurde wenn es das Gelände zuließ (und das war nach Ansicht einiger Essenfahrer IMMER der Fall!) kein Meter zu Fuß zurückgelegt und der 2m-Streifen vom Krad aus auf Anzeichen überprüft. Besonders gut machte sich da die ETZ. Ihr Scheinwerfer (Traktorlampe) wurde etwas zur Seite gedreht. Na wie auch immer, irgendwie verstehe ich den Einwand nicht. Weil ... wie ist denn der 'reguläre' Suchposten zur Auslösestelle gekommen, hä? Aha, meistens mit Krad. Achso *wink*


ich hab damals nie interesse an diesem postenbereich gezeigt und "durfte" demnach stellv. waffen-uffz werden, was mir entgegen kam.

der supo, zu meiner zeit, war je nach jahreszeit mit unterschiedlichen kfz unterwegs und ein informatives feld wurde immer per pedes abgenommen.
kurze abfahrt auf schnell sichtbare schäden und dann zf.

gruß vs


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#74

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 24.08.2017 14:30
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #72
Wir hatten immer so eine Bahnlampe wenn wir mit der TS die 501 zur Kontrolle abfahren mussten, die hat der Sozius bedient.
Das man den moppedeigenen Scheinwerfer drehen konnte ist mir neu, aber was hat es nicht alles gegeben, was man nicht weiß.
Ging auch nur bei der ETZ, die hatte den Scheinwerfer vom ZT300. Drehbar im Fuß, allerdings war der Tarnvorsatz der NMA dann etwas im Weg. Die älteren Modelle hatten die Scheinwerfer nicht drehbar. Die TS hatte den Schweinerfer an Dreiecken beidseitig an der Telegabel, bei der ES war dagegen formschön eine Einheit mit dem Tank.
Im Anhange mal ein paar Bilder zur Illustration gefunden auf ostmotorrad.de. Das erste stammt aus der originalen Bedienungsanleitung (1). Das Zweite zeigt die TS 'in Aktion', das Seite entstammt einem Artikel des letzten Motorkalender der DDR von 1989. Titel der Beitrags lautete Meister der TS (2).
Das letzte der Bilder zeigen mal wieder ein ebay-Fund, die Scheinwerferhalter der TS250 ...



(1) ostmotorrad.de/mz/etz/etz250abed/etz250nva.php
(2) ostmotorrad.de/mz/sonder/meist_ts/page_01.htm
(3) ebay.de/itm/262744724729


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Hanum83 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#75

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

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gelesen und nicht gelebt, 94,
der scheinwerfer der etz hatte ein viel flacheres gehäuse im vergleich zu dem eines zt300.

diese scheinwerferhalter wurden umgedreht und sehr gern bei simson fahrern verbaut,
die etz lampe bot zu wenig fleisch für die montage und es musste ne zt lampe besorgt werden.

gruß vs


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#76

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 25.08.2017 13:13
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Das es da nun Unterschiede gab, also ich war bis dato der Meinung kurzes Gehäuse mit Schraubfuß = Trekkerlampe. Na gut, ist ja nicht der einzige Fehler in meinem Beitrag #74, mal sehen welcher [Selbstzensur] noch den zweiten findet *freundlich_aufforderndes_grins*


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#77

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 25.08.2017 20:26
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es war nicht nur ein anderes gehäuse, 94,
auch unterschiedliche füße.
beispiel 1 = zt 300
beispiel 2 = etz250
quelle: ebay

gruß vs ... so pingelig bin ich nun auch nicht.


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#78

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 27.08.2017 17:43
von Niederlausitzer | 597 Beiträge | 1390 Punkte
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Ich bin zwar nicht direkt mit dem Motorrad im GD gewesen, war aber viele male mit dem Motorrad als Supo ( Beifahrer ) eingesetzt. Und das hat mir auch oft gereicht.

Deshalb kann ich auch aus eigener Erfahrung den Beitrag von @Wahlhausener bestätigen. Wenn man vorher gewusst hätte, mit wem man es als Fahrer zu tun hat, dann wäre man erst garnicht auf die Karre aufgestiegen.

Mein Fahrer war oft der gleiche. Ein Dreikäsehoch ( Gefreiter )

Als ich ihn das erste mal sah dachte ich, wie will der Kleene denn die große Karre halten.

Später erfuhr ich, das er Rennen im Motocross gefahren ist. So ist er dann auch gefahren wie auf einer Rennstrecke. Am schlimmsten war es Nachts auf unbefestigten Wegen und immer am Limit. Oft waren wir kurz vorm Sturz, aber irgendwie konnte er die Karre wieder aufrichten. Richtig angezogen war man meistens auch nicht.

Nach Auslösung des Alarms auf der GK, zog man sich schnell die Uniform über den Schlafanzug, holte sich die Knarre aus der Waffenkammer und stieg dann noch halb müde auf die kalte Karre. Dann ging es in Richtung GSSZ und K 2m um die Auslöseursache heraus zu finden. Meistens war die Ursache Wild.

Man war froh, das man nach dem Einsatz wieder so halbwegs normal auf der GK eintrudelte und hoffte, das es nicht noch öfter zur Auslösung kommt. Es kam auch vor, das man mehrmals hintereinander raus musste.


"Durch Anerkennung und
Aufmunterung kann man in einem
Menschen die besten Kräfte mobiliesieren"

(Charles M. Schwab, amerikanischer Industrieller 1862-1939)
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#79

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 28.08.2017 23:36
von vs1400 | 3.593 Beiträge | 5932 Punkte
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Zitat von Niederlausitzer im Beitrag #78
Ich bin zwar nicht direkt mit dem Motorrad im GD gewesen, war aber viele male mit dem Motorrad als Supo ( Beifahrer ) eingesetzt. Und das hat mir auch oft gereicht.

Deshalb kann ich auch aus eigener Erfahrung den Beitrag von @Wahlhausener bestätigen. Wenn man vorher gewusst hätte, mit wem man es als Fahrer zu tun hat, dann wäre man erst garnicht auf die Karre aufgestiegen.

Mein Fahrer war oft der gleiche. Ein Dreikäsehoch ( Gefreiter )

Als ich ihn das erste mal sah dachte ich, wie will der Kleene denn die große Karre halten.

Später erfuhr ich, das er Rennen im Motocross gefahren ist. So ist er dann auch gefahren wie auf einer Rennstrecke. Am schlimmsten war es Nachts auf unbefestigten Wegen und immer am Limit. Oft waren wir kurz vorm Sturz, aber irgendwie konnte er die Karre wieder aufrichten. Richtig angezogen war man meistens auch nicht.

Nach Auslösung des Alarms auf der GK, zog man sich schnell die Uniform über den Schlafanzug, holte sich die Knarre aus der Waffenkammer und stieg dann noch halb müde auf die kalte Karre. Dann ging es in Richtung GSSZ und K 2m um die Auslöseursache heraus zu finden. Meistens war die Ursache Wild.

Man war froh, das man nach dem Einsatz wieder so halbwegs normal auf der GK eintrudelte und hoffte, das es nicht noch öfter zur Auslösung kommt. Es kam auch vor, das man mehrmals hintereinander raus musste.


diesen fehler hab ich exakt 1 mal gemacht,
danach war ich gerüstet und auch nach gusto, soweit möglich.

gruß vs


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#80

RE: Mit der MZ in den Grenzdienst

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.08.2017 23:12
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Ich hab diesen Fehler mindestens 50 mal gemacht bei Objekt-A-Gruppe, trug aber einen schönen angerauten Schlafanzug, der war kuschellig
Gut, ging immer mit dem Trabi raus.
Was war denn überhaupt so falsch am Fehler und wie konnte man sich besser rüsten?
Tomato al Gusto hatten wir damals aber nicht.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.
zuletzt bearbeitet 29.08.2017 23:21 | nach oben springen


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von jecki09 • Zugriffe: 5619
Wie war bei Euch der letzte Grenzdienst?
Erstellt im Forum Grenztruppen der DDR von Mozart
35 02.09.2014 10:21goto
von dittmar • Zugriffe: 5776
Grenzdienst in Berlin
Erstellt im Forum Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze von Der Lange
2 02.08.2011 09:05goto
von Harsberg • Zugriffe: 1691
Grenzdienst ist Gefechtsdienst ?!
Erstellt im Forum Grenztruppen der DDR von Angelo
38 01.04.2013 11:09goto
von tesssi55 • Zugriffe: 3093
Grenzdienst im Untergrund
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33 23.02.2011 23:50goto
von Wolle76 • Zugriffe: 5083
Nach Grenzermord ohne Seitengewehr in den Grenzdienst
Erstellt im Forum Mein Leben als DDR Grenzsoldat von
70 21.09.2017 20:23goto
von Ehli • Zugriffe: 11841
Schweigeschichten im Grenzdienst
Erstellt im Forum Grenztruppen der DDR von Widder
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von PF75 • Zugriffe: 3884

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