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#361

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 20:28
von Freienhagener | 7.774 Beiträge | 17929 Punkte
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Zitat von Mike59 im Beitrag #343
Zitat von Freienhagener im Beitrag #335
Das muß man bei allem Verständnis differenziert betrachten. Die Mehrheit empfand keine Befreiung. ...... .


Das muss man auch verstehen, denn wer nicht dagegen ist, ist nun mal dafür. Nicht für umsonst gibt es heute jede Menge Menschen, welche der Welt erklären wie Sie mit geballter Faust in der Hosentasche gegen die DDR protestierten.

dieses Buch zeigt eigentlich ganz deutlich das wir Deutschen zu recht als die Schuldigen am NS System genannt werden. Alle Querverweise auf - Aber die .... und das.... , sind Schutzbehauptungen.

Bei aller Schuld war es auch eine nationale Katastrophe und der Beginn einer Zeit der Fremdherrschaft.
Selbst wer Schuld eingestand und eine gerechte Bestrafung der ganzen Nation akzeptierte, war nicht frei. Er erlebte definitiv keine Befreiung. Ganz zu schweigen von den Kriegsgefangenen.
Selbstverständlich war nur die Erleichterung über das Kriegsende.

Aber aktive Antfaschisten, Juden usw. erlebten tatsächlich das, was man später in der DDR am entsprechenden Jahrestag feierte.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


Mike59, Gert, IM Kressin und Tobeck haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#362

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 20:38
von Mike59 | 9.557 Beiträge | 6369 Punkte
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #361
Zitat von Mike59 im Beitrag #343
Zitat von Freienhagener im Beitrag #335
Das muß man bei allem Verständnis differenziert betrachten. Die Mehrheit empfand keine Befreiung. ...... .


Das muss man auch verstehen, denn wer nicht dagegen ist, ist nun mal dafür. Nicht für umsonst gibt es heute jede Menge Menschen, welche der Welt erklären wie Sie mit geballter Faust in der Hosentasche gegen die DDR protestierten.

dieses Buch zeigt eigentlich ganz deutlich das wir Deutschen zu recht als die Schuldigen am NS System genannt werden. Alle Querverweise auf - Aber die .... und das.... , sind Schutzbehauptungen.

Bei aller Schuld war es auch eine nationale Katastrophe und der Beginn einer Zeit der Fremdherrschaft.
Selbst wer Schuld eingestand und eine gerechte Bestrafung der ganzen Nation akzeptierte, war nicht frei. Er erlebte definitiv keine Befreiung. Ganz zu schweigen von den Kriegsgefangenen.
Selbstverständlich war nur die Erleichterung über das Kriegsende.

Aber aktive Antfaschisten, Juden usw. erlebten tatsächlich das, was man später in der DDR am entsprechenden Jahrestag feierte.


Ich bin auch der Überzeugung das es für die überwiegende Masse der deutschen Bevölkerung keine Befreiung war.



Gert, Pit 59 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#363

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 20:40
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Egal, wie es jeder Einzelne sieht, der 8.Mai 1945 war erst einmal ein Tag der Befreiung vom Faschismus.Das war auch gut so.Meine Eltern waren Kommunisten und mein Vater durchwanderte mehrere Zuchthäuser und landete dann im Moor KZ Esterwegen.Wenn sich nichts geändert hätte,wären sicherlich neben einigend tausend Deutschen und vielen Kriegsgefangenen sowie Bürgern anderer Staaten diesen Weg oder anderweitig in den Tod gegangen.
Was meint ihr wie es den Kindern von Kommunisten im 3. Reich erging, oder den Familien von Inhaftierten.Schikanen, von der Schule bis zur Arbeit oder im Freizeitbereich.Wenn es die Rote Hilfe nicht gegeben hätte, wären wir Kinder wahrscheinlich nicht mehr am Leben.
Da muß sich kein DDR Bürger aufregen, den das MfS mal für ein paar Jahre weggesperrt hatte.Man muß ja nichts vergleichen, aber zwischen diesen beiden Sachverhalten, liegen mehr als Welten.
Da ist es einfach unverständlich, wenn sich diese alten Kader, die sich in der BRD etabliert hatten ,die viel Schlimmeres angeordnet und durchgeführt haben, die Haftverhältnisse in der DDR anprangerten.
Also laßt mal die Kirche im Dorf.
Es war erst einmal eine Befreiung für den größten Teil von Europa.Das dann natürlich vieles nach 1949 nicht so gelaufen ist, wie sich das viele Bürger und auch Kommunisten vorgestellt hatten, ist ein anderes Blatt der Geschichte.
Wenn man immer die Amerikaner den Russen gegenüber stellt, ja was hat denn das amerikanische Volk schon im 2. Weltkrieg erlebt, im Gegensatz zu den Russen.
Ohne die Handlungen gut zu heißen oder zu entschuldigen, aber verstehen kann man den einen oder anderen schon, wenn er auch zur Bestie wurde.
Schlimm ist es natürlich nur, wenn es wirklich Unschuldige erwischt hat, die dann in den sowj. Speziallagern landeten. Aber man muß auch wieder die Bedingungen sehen,zu essen gab es so gut wie nichts,und wochenlange Untersuchungen konnte sich keiner leisten und der faschistische Untergrund hat noch eine ganze Zeit nach Kriegsende gearbeitet.
Es war meiner Meinung nach für alle eine schlimmer Zeit, bis sich alles wieder normalisierte und der Ausgangspunkt für die Schuld an diesem Zustand lang nun mal nicht bei den Russen.



passport und Klauspeter haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#364

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 20:49
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Zitat von Fred.S. im Beitrag #358
353 zu Lager wurden genutzt. 1945 KZ Trollenhagen auf Befehl der NKWD Nr. 00315 umgewandelt in das Speziallager 9. Bis 1948 wurden: 15.396 Deutsche dort inhaftiert.
1948 wurden nach Schließung des Lager die dort restlichen Inhaftierten nach dem Speziallager 5 in ehemaligen KZ Sachsenhausen verlegt.
Wie viele Tote es in dieser Zeit gab wurde in diesen Quellenverzeichnis nicht genannt.nicht genannt. Eine andere Quelle besagt das über 5.000 Gefangene gestorben sind.


Und nicht vergessen sollte man, die doppelte Anzahl an Zivilisten--wurden in der ehm.Sowjetunion, von den Deutschen in 1 bis 2 Tagen abgeschlachtet. Nur eins von den ganzen Verbrechen der Deutschen auf ihren verbrecherischen Weg, um Lebensraum zu schaffen.


zuletzt bearbeitet 25.04.2017 20:50 | nach oben springen

#365

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 20:52
von Ari@D187 | 2.181 Beiträge | 551 Punkte
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Befreit durch feindliche Besatzungstruppen...die Deutschen sind schon ein lustiges
Völkchen und irre einfach zu manipulieren.

Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
Gert, Freienhagener, IM Kressin und Tobeck haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#366

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 20:55
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Zitat von Mike59 im Beitrag #362
Zitat von Freienhagener im Beitrag #361
Zitat von Mike59 im Beitrag #343
Zitat von Freienhagener im Beitrag #335
Das muß man bei allem Verständnis differenziert betrachten. Die Mehrheit empfand keine Befreiung. ...... .


Das muss man auch verstehen, denn wer nicht dagegen ist, ist nun mal dafür. Nicht für umsonst gibt es heute jede Menge Menschen, welche der Welt erklären wie Sie mit geballter Faust in der Hosentasche gegen die DDR protestierten.

dieses Buch zeigt eigentlich ganz deutlich das wir Deutschen zu recht als die Schuldigen am NS System genannt werden. Alle Querverweise auf - Aber die .... und das.... , sind Schutzbehauptungen.

Bei aller Schuld war es auch eine nationale Katastrophe und der Beginn einer Zeit der Fremdherrschaft.
Selbst wer Schuld eingestand und eine gerechte Bestrafung der ganzen Nation akzeptierte, war nicht frei. Er erlebte definitiv keine Befreiung. Ganz zu schweigen von den Kriegsgefangenen.
Selbstverständlich war nur die Erleichterung über das Kriegsende.

Aber aktive Antfaschisten, Juden usw. erlebten tatsächlich das, was man später in der DDR am entsprechenden Jahrestag feierte.


Ich bin auch der Überzeugung das es für die überwiegende Masse der deutschen Bevölkerung keine Befreiung war.


Naja, dann war es eine Niederlage--die sie verdient haben.


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#367

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 21:06
von Mike59 | 9.557 Beiträge | 6369 Punkte
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Zitat von Ari@D187 im Beitrag #365
Befreit durch feindliche Besatzungstruppen...die Deutschen sind schon ein lustiges
Völkchen und irre einfach zu manipulieren.

Ari

Die Umerziehung (reeducation) ist die größte und vornehmste Aufgabe, die uns je auferlegt worden ist, denn es geht darum, das geistige Fundament eines ganzen Volkes zu zerstören und diesem einen neuen Charakter einzupflanzen. Alle nur verfügbaren Kräfte müssen für die Durchdringung des deutschen Denkens bei diesem noblen Angriff ins Feld geführt werden.
Quelle: What to do with Germany, von Louis Nizer. Truman soll der Meinung gewesen sein, jeder im Kabinett sollte dies lesen.



Gert und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#368

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 22:54
von Gert | 14.234 Beiträge | 7854 Punkte
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Zitat von Mike59 im Beitrag #367
Zitat von Ari@D187 im Beitrag #365
Befreit durch feindliche Besatzungstruppen...die Deutschen sind schon ein lustiges
Völkchen und irre einfach zu manipulieren.

Ari

Die Umerziehung (reeducation) ist die größte und vornehmste Aufgabe, die uns je auferlegt worden ist, denn es geht darum, das geistige Fundament eines ganzen Volkes zu zerstören und diesem einen neuen Charakter einzupflanzen. Alle nur verfügbaren Kräfte müssen für die Durchdringung des deutschen Denkens bei diesem noblen Angriff ins Feld geführt werden.
Quelle: What to do with Germany, von Louis Nizer. Truman soll der Meinung gewesen sein, jeder im Kabinett sollte dies lesen.


Ich finde dieses Vorhaben ist voll umgesetzt worden, nachdem die Altnazis nicht mehr am Leben sind kann man bei der Generation nach 45 feststellen, dass dieses faschistoide Gedankengut ausgerottet ist und das ist gut so.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#369

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 23:02
von Ebro | 1.618 Beiträge | 4588 Punkte
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Auch wenn es gleich wieder Ärger gibt-aber wie kannst Du denn behaupten, dass dieses Gedankengut ausgerottet ist????
ich glaub`s ja nicht....!



DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#370

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 23:19
von Gert | 14.234 Beiträge | 7854 Punkte
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Zitat von Signalobermaat im Beitrag #363
Egal, wie es jeder Einzelne sieht, der 8.Mai 1945 war erst einmal ein Tag der Befreiung vom Faschismus.Das war auch gut so.Meine Eltern waren Kommunisten und mein Vater durchwanderte mehrere Zuchthäuser und landete dann im Moor KZ Esterwegen.Wenn sich nichts geändert hätte,wären sicherlich neben einigend tausend Deutschen und vielen Kriegsgefangenen sowie Bürgern anderer Staaten diesen Weg oder anderweitig in den Tod gegangen.
Was meint ihr wie es den Kindern von Kommunisten im 3. Reich erging, oder den Familien von Inhaftierten.Schikanen, von der Schule bis zur Arbeit oder im Freizeitbereich.Wenn es die Rote Hilfe nicht gegeben hätte, wären wir Kinder wahrscheinlich nicht mehr am Leben.
Da muß sich kein DDR Bürger aufregen, den das MfS mal für ein paar Jahre weggesperrt hatte.Man muß ja nichts vergleichen, aber zwischen diesen beiden Sachverhalten, liegen mehr als Welten.
Da ist es einfach unverständlich, wenn sich diese alten Kader, die sich in der BRD etabliert hatten ,die viel Schlimmeres angeordnet und durchgeführt haben, die Haftverhältnisse in der DDR anprangerten.
Also laßt mal die Kirche im Dorf.
Es war erst einmal eine Befreiung für den größten Teil von Europa.Das dann natürlich vieles nach 1949 nicht so gelaufen ist, wie sich das viele Bürger und auch Kommunisten vorgestellt hatten, ist ein anderes Blatt der Geschichte.
Wenn man immer die Amerikaner den Russen gegenüber stellt, ja was hat denn das amerikanische Volk schon im 2. Weltkrieg erlebt, im Gegensatz zu den Russen.
Ohne die Handlungen gut zu heißen oder zu entschuldigen, aber verstehen kann man den einen oder anderen schon, wenn er auch zur Bestie wurde.
Schlimm ist es natürlich nur, wenn es wirklich Unschuldige erwischt hat, die dann in den sowj. Speziallagern landeten. Aber man muß auch wieder die Bedingungen sehen,zu essen gab es so gut wie nichts,und wochenlange Untersuchungen konnte sich keiner leisten und der faschistische Untergrund hat noch eine ganze Zeit nach Kriegsende gearbeitet.
Es war meiner Meinung nach für alle eine schlimmer Zeit, bis sich alles wieder normalisierte und der Ausgangspunkt für die Schuld an diesem Zustand lang nun mal nicht bei den Russen.


das ist bedauerlich für deinen Vater, aber er gehört damit zu den Verlierern der Straßenschlachten der Weimarer Republik. Die anderen, die braune Prolls hatten die Straßenschlacht gewonnen. Wenn's umgekehrt gelaufen wäre, hätten Hitler, Göring, Göbbels in Esterwege das Moor abgebaut. So einfach ist Geschichte. Ich will damit sagen. Kommunisten und Faschisten unterscheiden sich so gut wie gar in ihren Gewaltfantasien, in ihren Rachegelüsten, in ihren Intoleranzen gegen Andersdenkende.
Daher mein Facit : shit happens oder auf gut Deutsch Pech gehabt ihr wart in der falschen Fraktion. Das nächste mal besser wählen.


IM Kressin und Sperrbrecher haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#371

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 23:20
von eisenringtheo | 10.455 Beiträge | 4930 Punkte
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #359
Weil hier mal Schindlers Liste erwähnt wurde,ich habe den Film auch gesehen,2x, und mich immer dabei gefragt was muss diesen Deutschen Perverslingen durch die Platte gegangen sein Menschen aus Lust und langerweile zu Töten.
(...).

Das war nicht aus Lust oder Langweile, sondern um die Welt vor der vermeintlichen Judenverschwörung zu retten. Diese Verschwörungstheorie war damals sehr populär.
https://de.wikipedia.org/wiki/Protokolle_der_Weisen_von_Zion
https://de.wikipedia.org/wiki/Berner_Prozess


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#372

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 26.04.2017 08:09
von Rostocker | 8.773 Beiträge | 5413 Punkte
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Zitat von Gert im Beitrag #368
Zitat von Mike59 im Beitrag #367
Zitat von Ari@D187 im Beitrag #365
Befreit durch feindliche Besatzungstruppen...die Deutschen sind schon ein lustiges
Völkchen und irre einfach zu manipulieren.

Ari

Die Umerziehung (reeducation) ist die größte und vornehmste Aufgabe, die uns je auferlegt worden ist, denn es geht darum, das geistige Fundament eines ganzen Volkes zu zerstören und diesem einen neuen Charakter einzupflanzen. Alle nur verfügbaren Kräfte müssen für die Durchdringung des deutschen Denkens bei diesem noblen Angriff ins Feld geführt werden.
Quelle: What to do with Germany, von Louis Nizer. Truman soll der Meinung gewesen sein, jeder im Kabinett sollte dies lesen.


Ich finde dieses Vorhaben ist voll umgesetzt worden, nachdem die Altnazis nicht mehr am Leben sind kann man bei der Generation nach 45 feststellen, dass dieses faschistoide Gedankengut ausgerottet ist und das ist gut so.


Nun haste aber Geschichte geschrieben.


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#373

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 26.04.2017 08:22
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Zitat von Gert im Beitrag #370
Zitat von Signalobermaat im Beitrag #363
Egal, wie es jeder Einzelne sieht, der 8.Mai 1945 war erst einmal ein Tag der Befreiung vom Faschismus.Das war auch gut so.Meine Eltern waren Kommunisten und mein Vater durchwanderte mehrere Zuchthäuser und landete dann im Moor KZ Esterwegen.Wenn sich nichts geändert hätte,wären sicherlich neben einigend tausend Deutschen und vielen Kriegsgefangenen sowie Bürgern anderer Staaten diesen Weg oder anderweitig in den Tod gegangen.
Was meint ihr wie es den Kindern von Kommunisten im 3. Reich erging, oder den Familien von Inhaftierten.Schikanen, von der Schule bis zur Arbeit oder im Freizeitbereich.Wenn es die Rote Hilfe nicht gegeben hätte, wären wir Kinder wahrscheinlich nicht mehr am Leben.
Da muß sich kein DDR Bürger aufregen, den das MfS mal für ein paar Jahre weggesperrt hatte.Man muß ja nichts vergleichen, aber zwischen diesen beiden Sachverhalten, liegen mehr als Welten.
Da ist es einfach unverständlich, wenn sich diese alten Kader, die sich in der BRD etabliert hatten ,die viel Schlimmeres angeordnet und durchgeführt haben, die Haftverhältnisse in der DDR anprangerten.
Also laßt mal die Kirche im Dorf.
Es war erst einmal eine Befreiung für den größten Teil von Europa.Das dann natürlich vieles nach 1949 nicht so gelaufen ist, wie sich das viele Bürger und auch Kommunisten vorgestellt hatten, ist ein anderes Blatt der Geschichte.
Wenn man immer die Amerikaner den Russen gegenüber stellt, ja was hat denn das amerikanische Volk schon im 2. Weltkrieg erlebt, im Gegensatz zu den Russen.
Ohne die Handlungen gut zu heißen oder zu entschuldigen, aber verstehen kann man den einen oder anderen schon, wenn er auch zur Bestie wurde.
Schlimm ist es natürlich nur, wenn es wirklich Unschuldige erwischt hat, die dann in den sowj. Speziallagern landeten. Aber man muß auch wieder die Bedingungen sehen,zu essen gab es so gut wie nichts,und wochenlange Untersuchungen konnte sich keiner leisten und der faschistische Untergrund hat noch eine ganze Zeit nach Kriegsende gearbeitet.
Es war meiner Meinung nach für alle eine schlimmer Zeit, bis sich alles wieder normalisierte und der Ausgangspunkt für die Schuld an diesem Zustand lang nun mal nicht bei den Russen.


das ist bedauerlich für deinen Vater, aber er gehört damit zu den Verlierern der Straßenschlachten der Weimarer Republik. Die anderen, die braune Prolls hatten die Straßenschlacht gewonnen. Wenn's umgekehrt gelaufen wäre, hätten Hitler, Göring, Göbbels in Esterwege das Moor abgebaut. So einfach ist Geschichte. Ich will damit sagen. Kommunisten und Faschisten unterscheiden sich so gut wie gar in ihren Gewaltfantasien, in ihren Rachegelüsten, in ihren Intoleranzen gegen Andersdenkende.
Daher mein Facit : shit happens oder auf gut Deutsch Pech gehabt ihr wart in der falschen Fraktion. Das nächste mal besser wählen.


Mal ne Frage--Was haben denn die Demokraten in der Weimarer Republik getan? Haben die bis 33 zu Hause bei Mami am Rockzipfel gesessen und haben gewartet, bis der braune Proll sie zum Lehrgang abgeholt hat.


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#374

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 26.04.2017 08:33
von Moskwitschka | 3.709 Beiträge | 3748 Punkte
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Ich habe grundsätzlich große Probleme mit Nachstellungen von Schlachten und Gefechten des 2. Weltkrieges. Egal ob bei Moskau oder in der Normandie.

Egal ob nun der 8. Mai nun Tag der Befreiung oder Tag der Kapitulation ist, 1945 überwog in Europa die Freude über das Ende eines Krieges, der nicht nur über Deutschland und Russland viel Leid gebracht hat.

An der Stelle möchte ich an die vergessene gemeinsame Siegesparade aller vier Alliierten in Berlin am 7. September 1945 erinnern.



Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#375

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 26.04.2017 08:39
von eisenringtheo | 10.455 Beiträge | 4930 Punkte
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Zitat von Rostocker im Beitrag #373
(...)
Mal ne Frage--Was haben denn die Demokraten in der Weimarer Republik getan? Haben die bis 33 zu Hause bei Mami am Rockzipfel gesessen und haben gewartet, bis der braune Proll sie zum Lehrgang abgeholt hat.

Im Prinzip -ja. Das reine Verhältniswahlsystem hat in der Weimarer Republik dazu geführt, dass sehr viele kleine Parteien im Parlament vertreten waren. Die Koalitionsbildung war bei mehr als 15 im Reichstag vertretenen Parteien schwierig, so dass das Parlament seine Arbeit nicht machen konnte und die Republik durch Notverordnungen des Reichspräsidenten regiert wurde.
Die Folge für die Bundesrepublik war, dass man die 5 Prozent-Klausel und das konstruktive Misstrauensvotum eingeführt hat. Zudem hat man die Befugnisse des Bundespräsidenten stark beschränkt; da er praktisch nur noch repräsentiert, kann das Parlament keine Arbeitsverweigerung mehr betreiben. In Zeiten von grossen Koalitionen geht dann zwar nicht mehr viel, aber wenigstens bricht die Bundesrepublik nicht mehr auseinander.
Theo


IM Kressin, Gert und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.04.2017 08:40 | nach oben springen

#376

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 26.04.2017 09:23
von IM Kressin | 1.818 Beiträge | 24517 Punkte
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Zitat von Blitz_Blank_Kalle im Beitrag #326
Ist das jetzt eine Frage oder eine Erlaubnis?
Es ist eine erlaubte Frage!
Zitat von Blitz_Blank_Kalle im Beitrag #326
Und wenn sie das ganze nachspielen, habe ich da auch kein Problem mit. Habe schon genug Filme gesehen, wo selbiges auch nachgespielt wurde. Da regt sich aber komischerweise niemand drüber auf...
Der Fernsehzuschauer oder Kinogänger bleibt passiv, der Besucher des kriegerischen Vergnügungsparks wird zum Akteur und ein Teil des Geschehens.
Zitat von DoreHolm im Beitrag #327
Warum regt sich der Westen darüber auf ? Sind doch bloß neidisch, warum sie die deutsche Jugend nicht so für militärisches und Patriotismus begeistern können wie die Russen. Wenn sie könnten, unsere Säbelrasseler, würden sie das auch. Nur, leider, machen da die Grünen und Linken nicht so mit und auch in der SPD herrscht wenig Begeisterungs für sowas. Man könnte auch meinen, die Deutschen, insbesondere die jüngeren unter ihnen, sind irgendwie etwas verweichlicht.
Sehr doppeldeutig, Dein Posting! Die Säbelrassler können die deutsche Jugend nicht für militärisches begeistern? Angenommen sie könnten es, würde es ebenso nicht Deine Zustimmung finden. Soll das junge, deutsche Volk, wie am Beispiel Russland, nun militarisiert werden oder nicht?
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #328
Mit staatlich verordnetem und bezahlten Hurrah Patriotismus habe ich so meine Mühe. Außerdem lenkt er von den richtigen Problemen Russlands ab. Und die Deutschen sind immer noch die Bösen, auch nach 72 Jahre nach dem Krieg
Ich auch, diese Annahme ist berechtigt. Mit Chauvinismus lässt sich leicht von anderen Konflikten ablenken.
Zitat von Freienhagener im Beitrag #335
Das muß man bei allem Verständnis differenziert betrachten. Die Mehrheit empfand keine Befreiung. Ansonsten wären nicht Millionen geflohen.
Im Nachhinein hätten diese Leute anders denken können, wenn nicht die nächste Diktatur von den Befreier installiert worden wäre.
Selbst Verfolgte des Naziregimes haben in den nächsten Jahren die Sowjetzone verlassen.
Dazu die Vorkommnisse mit den Russen bei der Einnahme der Ostgebiete. Berechtigte Wut, die aber nicht dazu angetan war, Vertrauen zu schaffen bzw. Befreiung zu empfinden.
Du nimmst mir das Wort aus dem Munde, das sehen die Protektionisten hier, wie man lesen kann, den Erwartungen entsprechend anders. 40 Jahre reichten nicht für positive Veränderungen, sämtliche Perspektiven vermasselt und dahingeschieden, geblieben sind Andenken mit der Geborgenheit eines Freilandmuseums.
Zitat von Zappel-EK-79-2 im Beitrag #342
Eigentlich müsste Herr Gabriel abreisen oder Klartext reden und die Siedlungspolitik deutlich verurteilen.
Ich habe nichts gegen den Staat Israel und dessen Bewohner und schwanke da eher zwischen Bewunderung und Verachtung, dessen Schutzmacht USA müssten Israel eine Garantie seiner Grenzen von 1967 plus Verhandlungsergebnissen geben und einen Staatlichen Rückzug aus den besetzten Gebieten fordern.
Das es dann irgendwann ein Einvernehmen geben könnte das Juden auch friedlich östlich von Jerusalem siedeln könnten und Palästinenser genauso in Israel ... wäre ein fernes aber ein Ziel.
Ansonsten ... und wenn ich mir hier das Maul verbrenne, ist die Siedlungs- und Eroberungspolitik Israels zumindest ähnlich des Dranges nach Osten welches man ja gern dem 3. Reich vorwirft (ICH BETONE !, zu Israel, die Eroberungspolitik und NICHT ! Vernichtungspolitik)
Auch sollten wir nicht vergessen das selbst heute noch nach erst über 70 Jahren Deutsche Vertriebene schief angesehen werden und auf Dörfern schon mal ein Hund losgemacht worden sein soll wen sie ihr Elternhaus in Böhmen sehen wollten und jüdische Siedler auf Besitzrecht bestehen weil sie vor 2000 Jahren vertrieben wurden und der Staat Israel Jahr für Jahr tausende Weitere "heimholt".
Der israelische Regierungschef ist exorbitant übersteigert, um es positiv zu umschreiben. Der Schwanz wedelt mit dem Hund. Er verprellt seinen wichtigsten Verbündeten (USA/Obama) und den zweitwichtigsten (Deutschland) gleich mit, indem er ihn auf diese Art vor den Kopf stößt. Obwohl kein Neuling im politischen Geschäft, ist Gabriel dennoch Neueinsteiger in diplomatischen Kreisen. Er hat entscheidende Fehler begangen.

Gabriel empfahl sich als Vermittler zwischen Palästinensern und Israel. Bereits im Vorfeld seines Besuches hat man ihm von israelischer Seite signalisiert, dass eine Vermittlung von seiner Seite nicht erwünscht sei, was er ignorierte. Machmud Abbas bezeichnet er als „seinen Freund“. Dagegen spricht nichts, Freundschaften wollen und sollen auch gepflegt werden. Zu diesem Zeitpunkt, wo sich alles entscheidet, disqualifiziert er sich mit der von ihm angedachten Vermittlerrolle, er ergreift demonstrativ für eine Seite Partei, verlässt die Neutralität noch bevor seine Mission beginnt und macht damit Netanyahu ohne es zu wollen oder mit Absicht zum Sündenbock. Ich stelle die Behauptung auf: Seinem Vorgänger Steinmeier wäre das nicht passiert!
Zitat von bürger der ddr im Beitrag #360
Ich weiß, Deutschland hat zu dieser Zeit viel Unrecht getan und Leid verursacht! Und ich kann auch verstehen das es eine Genugtuung gibt, über diesen Feind den Sieg errungen zu haben, doch diese Art des "Siegestaumels" ist unter der Grasnarbe.
Das wollte ich artikulieren!


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!

"Wo ein Genosse ist, da ist die Partei, wo ein Genosse und eine Genossin ist, da ist die Hurerei" geklaut bei DoreHolm
zuletzt bearbeitet 26.04.2017 09:24 | nach oben springen

#377

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 26.04.2017 09:48
von Ährenkranz (gelöscht)
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Wenn ich das Thema rein unter geschichtlichen Aspekten betrachte, und was diesbezüglich im Unterricht gelehrt wurde, war es schon ein Tag der Befreiung.

Interessant wäre für mich, von unmittelbar Betroffenen ihre Meinung zu hören, die in Konzentrationslager und in Kriegsgefangenschaft waren.
Gerade letztere könnte ich mir vorstellen, dass es nicht gerade eine Befreiung war, zumindest nicht, so wie es größtenteils die Geschichte lehrt und wie es gesehen wird - denn viele waren noch einige Jahre in Kriegsgefangenschaft.
Mein Vater war bis Ende 1948 in Belgien, die ganze Zeit nur unter Tage - als Kinder hörten wir wie die Mäuschen ihm zu, wenn er uns über diese Zeit erzählt hat.Geschlafen wurde oft nur im Knien im Stollen, die Arbeit war ....,dafür finde ich gar keine Worte.

Leider kann ich ihm diese Frage nicht mehr stellen, wie er diese Sache gerade im Punkt Befreiung gesehen hat.

Eigentlich bin ich erst durch diesem Diskussionsthema darauf richtig aufmerksam geworden, dass mit dem Tag der Befreiung weit aus mehr gesehen werden sollte und jeder Betroffene, der den 2.Weltkrieg selbst mit durchmachen mußte, hat da sicherlich seine eigene Meinung.


zuletzt bearbeitet 26.04.2017 09:57 | nach oben springen

#378

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 26.04.2017 10:42
von eisenringtheo | 10.455 Beiträge | 4930 Punkte
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Zitat von Ährenkranz im Beitrag #377
Wenn ich das Thema rein unter geschichtlichen Aspekten betrachte, und was diesbezüglich im Unterricht gelehrt wurde, war es schon ein Tag der Befreiung.
(...).

Es war wohl jedem Deutschen klar, dass sie nach ihren Kriegsverbrechen nicht nur Gutes von den Besatzern erwarten konnte. Der Preis der Befreiung war für viele sehr hoch, vor allem für Kriegsgefangene.
OT: Operation Tannenbaum

https://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen_Tannenbaum
Theo


IM Kressin, Rostocker und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#379

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 26.04.2017 19:13
von Ari@D187 | 2.181 Beiträge | 551 Punkte
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #374
[...]Egal ob nun der 8. Mai nun Tag der Befreiung oder Tag der Kapitulation ist, 1945 überwog in Europa die Freude über das Ende eines Krieges, [...]

Im Eingangsbeitrag geht es nicht um Europa, sondern um deutsche Männer, Frauen und Kinder,
welche die Besetzung durch die Besatzungstruppen miterleben mussten.

Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.04.2017 19:15 | nach oben springen

#380

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 26.04.2017 19:25
von Gert | 14.234 Beiträge | 7854 Punkte
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #378
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #377
Wenn ich das Thema rein unter geschichtlichen Aspekten betrachte, und was diesbezüglich im Unterricht gelehrt wurde, war es schon ein Tag der Befreiung.
(...).

Es war wohl jedem Deutschen klar, dass sie nach ihren Kriegsverbrechen nicht nur Gutes von den Besatzern erwarten konnte. Der Preis der Befreiung war für viele sehr hoch, vor allem für Kriegsgefangene.
OT: Operation Tannenbaum
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https://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen_Tannenbaum
Theo


dass die Schweiz kräftig durch Waffenlieferungen am WK II verdiente , ist mir klar. Stellte sie aber auch Transitkapazitäten udn Wege für die Wehrmacht zur Verfügung ?
Mit anderen Worten fuhren Militärzüge der Deutschen z.B. von Basel nach dem Tessin und Italien durch die Schweiz ? Theo weisst du darüber etwas?


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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