Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

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25.12.2012 10:46 (zuletzt bearbeitet: 25.12.2012 10:47)
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#1
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Gibt es etwas, was man mit dem Untergang der DDR vermisst?
z.B. niedrige Mieten, niedrige Steuern, das Schulsystem, der bessere Umgang miteinander.....
StabPL


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25.12.2012 10:59
#2
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Da wirst Du wohl Antworten erhalten, die von "absolut Nichts" bis "fast Alles" reichen.
So aus dem Hut fällt mir die Rechtssicherheit und Übersichtlichkeit (auch ohne Jurist oder Steuerberater durchblicken zu können) im Zivilrecht ein, dazu das Schulsystem und es gibt sicher noch Anderes. Niedrige Mieten ? Hätte sich auch die DDR nicht leisten können/dürfen. Besserer Umgang miteinander ? Das liegt an uns und unseren Charakteren selbst, da kann man nur bedingt das System dafür verantwortlich machen.


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25.12.2012 11:22
#3
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Zitat von StabPL im Beitrag #1
Gibt es etwas, was man mit dem Untergang der DDR vermisst?
z.B. niedrige Mieten, niedrige Steuern, das Schulsystem, der bessere Umgang miteinander.....
StabPL



Da es 1000 Seiten füllen würde, hier nur mal ein Beispiel mit aktuellem Bezug.
Gestern nachmittag brachte ich der 1,5 jährigen Tochter meiner Nichte ihr Geschenk, ein Puzzle, ein Quitschentchen und ein Brummkreisel...hat nichts mit Geiz zu tun, sie sollte sich einfach nur freuen darüber und das tat sie auch.
Als ich dann sah, was allein die Eltern schon schenkten haute mich das fast um, da waren Kartons und Päckchen von schätzungsweise einem Kubikmeter Rauminhalt, natürlich altersgerecht aber eben auch ausreichend für einen halben Kindergarten, das war einfach nur noch Konsumterror.
Ich äußerte nur leise meine Bedenken, es ist ja nicht mein Kind und ich hab mich da rauszuhalten.
Was ich in diesem Moment am meisten vermißte war die Bescheidenheit, die in der DDR eigentlich allgegenwärtig war und zwar auch zu Weihnachten.
Viele dieser damaligen Geschenke haben Jahrzehnte gehalten, weil man noch ein Gefühl für Werte hatte, das es in dieser Überflußgesellschaft nicht mehr gibt.
Ich habe heute noch zwei Rileh Rex- Angelrollen in Betrieb, die ich als Kind zu Weihnachten einmal geschenkt bekam, die konnte ich fast immer wenn es notwendig war, selbst reparieren übrigens auch für andere Angelkollegen, da es schon ein Materiallager von ausgeschlachteten Rollen gab.
Der Stolz, wieder mal eine "gerettet" zu haben ist etwas, das Kinder heute kaum mehr erleben, da sie in die Wegwerfgesellschaft hineingeboren worden sind und ihre Erfolge eben an der Playstation erarbeiten müssen, was soll's.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein und kein Sofa.

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25.12.2012 11:31
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#4
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nichts !


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25.12.2012 11:49
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#5
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Meine Lieben,

mit dem Untergang der DDR vermisse ich das Sammeln sehr interessanter Erfahrungen und Erkenntnisse in diesem Staat. Das wird aber mehr als kompensiert durch die neuen Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich seit dem Untergang der DDR gemacht habe.

Liebe erstweihnachtsfeiertägliche Grüße

Ecki


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25.12.2012 11:50 (zuletzt bearbeitet: 25.12.2012 11:50)
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den Lipsi-Schritt, die Siebenmeilenstiefel-Bewegung, Überholen ohne Einzuholen, die Nina- Nasarowa- und die Bassow (oder Pass off!!!)-Methode, ach war das schön!


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25.12.2012 13:39
#7
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #3
Zitat von StabPL im Beitrag #1
Gibt es etwas, was man mit dem Untergang der DDR vermisst?
z.B. niedrige Mieten, niedrige Steuern, das Schulsystem, der bessere Umgang miteinander.....
StabPL



Da es 1000 Seiten füllen würde, hier nur mal ein Beispiel mit aktuellem Bezug.
Gestern nachmittag brachte ich der 1,5 jährigen Tochter meiner Nichte ihr Geschenk, ein Puzzle, ein Quitschentchen und ein Brummkreisel...hat nichts mit Geiz zu tun, sie sollte sich einfach nur freuen darüber und das tat sie auch.
Als ich dann sah, was allein die Eltern schon schenkten haute mich das fast um, da waren Kartons und Päckchen von schätzungsweise einem Kubikmeter Rauminhalt, natürlich altersgerecht aber eben auch ausreichend für einen halben Kindergarten, das war einfach nur noch Konsumterror.
Ich äußerte nur leise meine Bedenken, es ist ja nicht mein Kind und ich hab mich da rauszuhalten.
Was ich in diesem Moment am meisten vermißte war die Bescheidenheit, die in der DDR eigentlich allgegenwärtig war und zwar auch zu Weihnachten.
Viele dieser damaligen Geschenke haben Jahrzehnte gehalten, weil man noch ein Gefühl für Werte hatte, das es in dieser Überflußgesellschaft nicht mehr gibt.
Ich habe heute noch zwei Rileh Rex- Angelrollen in Betrieb, die ich als Kind zu Weihnachten einmal geschenkt bekam, die konnte ich fast immer wenn es notwendig war, selbst reparieren übrigens auch für andere Angelkollegen, da es schon ein Materiallager von ausgeschlachteten Rollen gab.
Der Stolz, wieder mal eine "gerettet" zu haben ist etwas, das Kinder heute kaum mehr erleben, da sie in die Wegwerfgesellschaft hineingeboren worden sind und ihre Erfolge eben an der Playstation erarbeiten müssen, was soll's.



Wie heißt es nicht so schön in einem Lied (ich glaube, es war "Die erste allgemeine Verunsicherung"): .... die gabentische werden immer bunter und am Mittwoch kommt die Müllabfuhr und holt den ganzen Plunder...
Nicht, daß ich die nach den Mangelsituationen von damals sehne, aber jemanden eine Freude zu machen und sich selbst ehrlich zu freuen, war damals einfacher. Ich weiß, das ist ein Spagat.


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25.12.2012 14:42
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Zitat von StabPL im Beitrag #1
Gibt es etwas, was man mit dem Untergang der DDR vermisst?
z.B. niedrige Mieten, niedrige Steuern, das Schulsystem, der bessere Umgang miteinander.....
StabPL



Das Schulsystem war besser, von der Rotlichtbeilage mal abgesehen. Ansonsten vermisse ich nichts. Der bessere Umgang, da benötige ich Erklärungsbedarf von deiner Seite. Meine Familie und ich behandeln jeden Menschen respektvoll, solange auch uns dieser Respekt entgegengebracht wird. Wenn du den Vorwende-Zusammenhalt meinst...hmmm...das waren doch meistens Zweckgemeinschaften aus den unterschiedlichsten Motiven. Ist doch mittlerweile auch Geschichte...oder?! Niedrige Mieten...nun ja...das musst du in Relation mit allen Kosten, Anschaffungen und dem Verdienst sehen.


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25.12.2012 14:54 (zuletzt bearbeitet: 25.12.2012 14:58)
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#9
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Zitat von Gert im Beitrag #4
nichts !




@Gert, wenn ich die Zeit Deines Abganges aus der DDR betrachte und das s. g. Wirtschaftswunder incl. der damals noch real vorhandenen sozialen Marktwirtschaft, in das Du aus einem Erzstalinismus heraus, sagen wir mal hinein- oder rübergeflüchtet bist, glaub ich Dir das ohne große Einschränkungen.

Du hattest (D)eine reale Chance, aus Deinem Leben was zu machen einschl. für Deinen Ruhestand vorzusorgen, die Du offensichtlich auch genutzt hast.

Diese soziale Marktwirtschaft wollten viele fleißige ehem. DDR- Bürger 1989 auch. Den gewissen geringen Prozentsatz der Ewig- und Immerschmarotzer vernachlässige ich mal. Nur was ist daraus gewworden? Massenhafte Enttäuschungen, Verbitterungen bis hin zu einer Art Ostalgiesucht, sprich Rückholwunsch an die DDR.

Und warum? Weil ein System aus einer Minderheit an schwer vermögenden Lobbyisten, gepaart mit Gier und Machtbesessenheit diese soziale Marktwirtschaft mit Verschwinden der DDR von der weltpolitischen Bühne schamlos und weltgeschichtlich in kürzester Zeit in einen Raubritterkapitalismus mit spätfeudalistischen Charackterzügen umgewandelt haben.

Egebnis gut nachzulesen im Armutsbericht der Sozialverbände dieses Landes, eines der reichsten Länder dieser Erde....

Und ich vermisse eigentlich auch das besonders, was @Hackel39 und @DoreHolm in den vorhergehenden Beiträgen schon benennen. Sonst vermisse ich eigentlich auch nicht viel, nicht viel mehr...


josy95

Günter Schabowski hatte es in seiner legendären Pressekonferenz am 09.11.1989 wahrlich nicht leicht und vor allem keine Zeit, den genauen Zeitpunkt der Einführung der neuen DDR- Reisegesetze bei Krenz oder im SED- Politbüro zu hinterfragen.
Jeder kennt das Ergebnis.
Politiker von heute haben den Vorteil, nicht unter Zeitdruck zu stehen wie einst Schaboweski und das Politbüro der SED.
Und bevor sie in die Öffentlichkeit gehen, nocheinmal die Lobbyisten zu fragen, die ihnen die Gesetze geschrieben haben ...


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25.12.2012 16:50
#10
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #2
Da wirst Du wohl Antworten erhalten, die von "absolut Nichts" bis "fast Alles" reichen.
So aus dem Hut fällt mir die Rechtssicherheit und Übersichtlichkeit (auch ohne Jurist oder Steuerberater durchblicken zu können) im Zivilrecht ein, dazu das Schulsystem und es gibt sicher noch Anderes. Niedrige Mieten ? Hätte sich auch die DDR nicht leisten können/dürfen. Besserer Umgang miteinander ? Das liegt an uns und unseren Charakteren selbst, da kann man nur bedingt das System dafür verantwortlich machen.


Rechtssicherheit?????

Intellektuelle spielen Telecaster


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25.12.2012 18:58
#11
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #10
Zitat von DoreHolm im Beitrag #2
Da wirst Du wohl Antworten erhalten, die von "absolut Nichts" bis "fast Alles" reichen.
So aus dem Hut fällt mir die Rechtssicherheit und Übersichtlichkeit (auch ohne Jurist oder Steuerberater durchblicken zu können) im Zivilrecht ein, dazu das Schulsystem und es gibt sicher noch Anderes. Niedrige Mieten ? Hätte sich auch die DDR nicht leisten können/dürfen. Besserer Umgang miteinander ? Das liegt an uns und unseren Charakteren selbst, da kann man nur bedingt das System dafür verantwortlich machen.


Rechtssicherheit?????







Das bezieht sich vermutlich auf Rechtsgebiete, die heute (und vermutlich auch in der DDR) als sogenanntes Privatrecht gelten (Verträge über Miete, Pacht, Kauf, Arbeitsverträge). Dass die gleichen Produkte in zehn verschiedenen Läden zehn verschiedene Preise, genaugleiche Wohnungen in einem Block unterschiedliche Mietpreise (je nach Einzugsdatum) haben oder die Angestellten in einem Betrieb für die gleiche Arbeit zu ganz unterschiedlichen Löhnen angestellt werden, ist eine Erscheinung der freien Marktwirtschaft. Rechtliche Möglichkeiten der Vermieter zur "Entmietung" und Neuvermietung bislang unrentabler Wohnungen, der Industrie und des Handels zur Gewinnsteigerung (Beispiel: Benzinpreise) oder der Betriebe zur Kostensenkung (Entlassungen und Neuanstellungen, Minijobs etc.) belasten die Planbarkeit der Zukunft jedes einzelnen und dienen nicht der Rechtssicherheit.

Theo


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25.12.2012 18:59
#12
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #10
Zitat von DoreHolm im Beitrag #2
Da wirst Du wohl Antworten erhalten, die von "absolut Nichts" bis "fast Alles" reichen.
So aus dem Hut fällt mir die Rechtssicherheit und Übersichtlichkeit (auch ohne Jurist oder Steuerberater durchblicken zu können) im Zivilrecht ein, dazu das Schulsystem und es gibt sicher noch Anderes. Niedrige Mieten ? Hätte sich auch die DDR nicht leisten können/dürfen. Besserer Umgang miteinander ? Das liegt an uns und unseren Charakteren selbst, da kann man nur bedingt das System dafür verantwortlich machen.


Rechtssicherheit?????



Genau ! Und weißt Du, was ich damit meine ? Halsabschneider, die arglosen Bürgern das Fell über die Ohren ziehen weil diese zu irgendeiner Unterschrift "überredet" haben, Banken, die einen Kredit weiterverkaufen und der Kreditnehmer dann sein Häuschen los ist und den Kredit trotzdem noch an der Backe, Unternehmer, die Pleite gehen, ihre Kunden im Regen stehen lassen und das rechtzeitig auf die Frau überwiesene Geld dann für ein neues Geschäft einsetzen, Telefonterror, Drückerkolonnen und dergleichen. Was meinst Du, was der Spruch einer großen Versicherung bedeutet, über den ich mich schon zu DDR-Zeiten gewundert hatte: Recht haben ? Ja., aber Recht bekommen ? Zivilrecht wird heute mehr willkürlich gebeugt und ausgelegt als früher. Schau Dir mal die Sendungen von Escher an. Da könntest Du manchmal meinen, Du lebt in einem anderen Land. Ich denke, da könnte jeder hier etwas beisteuern. Die Gesetze werden doch absichtlich kompliziert gehalten, damit das Heer von Advokaten und Steuerberatern nicht noch das Heer von Arbeitslosen vergrößert.


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25.12.2012 19:01
#13
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #12
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #10
Zitat von DoreHolm im Beitrag #2
Da wirst Du wohl Antworten erhalten, die von "absolut Nichts" bis "fast Alles" reichen.
So aus dem Hut fällt mir die Rechtssicherheit und Übersichtlichkeit (auch ohne Jurist oder Steuerberater durchblicken zu können) im Zivilrecht ein, dazu das Schulsystem und es gibt sicher noch Anderes. Niedrige Mieten ? Hätte sich auch die DDR nicht leisten können/dürfen. Besserer Umgang miteinander ? Das liegt an uns und unseren Charakteren selbst, da kann man nur bedingt das System dafür verantwortlich machen.


Rechtssicherheit?????



Genau ! Und weißt Du, was ich damit meine ? Halsabschneider, die arglosen Bürgern das Fell über die Ohren ziehen weil diese zu irgendeiner Unterschrift "überredet" haben, Banken, die einen Kredit weiterverkaufen und der Kreditnehmer dann sein Häuschen los ist und den Kredit trotzdem noch an der Backe, Unternehmer, die Pleite gehen, ihre Kunden im Regen stehen lassen und das rechtzeitig auf die Frau überwiesene Geld dann für ein neues Geschäft einsetzen, Telefonterror, Drückerkolonnen und dergleichen. Was meinst Du, was der Spruch einer großen Versicherung bedeutet, über den ich mich schon zu DDR-Zeiten gewundert hatte: Recht haben ? Ja., aber Recht bekommen ? Zivilrecht wird heute mehr willkürlich gebeugt und ausgelegt als früher. Schau Dir mal die Sendungen von Escher an. Da könntest Du manchmal meinen, Du lebt in einem anderen Land. Ich denke, da könnte jeder hier etwas beisteuern. Die Gesetze werden doch absichtlich kompliziert gehalten, damit das Heer von Advokaten und Steuerberatern nicht noch das Heer von Arbeitslosen vergrößert.





Und nun komme mir keiner, das wäre so gewollt und ist eben der "Preis der Freiheit"


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25.12.2012 20:01 (zuletzt bearbeitet: 25.12.2012 20:02)
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #11
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #10
Zitat von DoreHolm im Beitrag #2
Da wirst Du wohl Antworten erhalten, die von "absolut Nichts" bis "fast Alles" reichen.
So aus dem Hut fällt mir die Rechtssicherheit und Übersichtlichkeit (auch ohne Jurist oder Steuerberater durchblicken zu können) im Zivilrecht ein, dazu das Schulsystem und es gibt sicher noch Anderes. Niedrige Mieten ? Hätte sich auch die DDR nicht leisten können/dürfen. Besserer Umgang miteinander ? Das liegt an uns und unseren Charakteren selbst, da kann man nur bedingt das System dafür verantwortlich machen.


Rechtssicherheit?????







Das bezieht sich vermutlich auf Rechtsgebiete, die heute (und vermutlich auch in der DDR) als sogenanntes Privatrecht gelten (Verträge über Miete, Pacht, Kauf, Arbeitsverträge). Dass die gleichen Produkte in zehn verschiedenen Läden zehn verschiedene Preise, genaugleiche Wohnungen in einem Block unterschiedliche Mietpreise (je nach Einzugsdatum) haben oder die Angestellten in einem Betrieb für die gleiche Arbeit zu ganz unterschiedlichen Löhnen angestellt werden, ist eine Erscheinung der freien Marktwirtschaft. Rechtliche Möglichkeiten der Vermieter zur "Entmietung" und Neuvermietung bislang unrentabler Wohnungen, der Industrie und des Handels zur Gewinnsteigerung (Beispiel: Benzinpreise) oder der Betriebe zur Kostensenkung (Entlassungen und Neuanstellungen, Minijobs etc.) belasten die Planbarkeit der Zukunft jedes einzelnen und dienen nicht der Rechtssicherheit.

Theo




@Theo, ganz treffend, Dein letzter Satz!

Und hier wäre sie eben gefragt, die Politik. Diesen überaus schlechten Entwicklungstendenzen mit moderaten Gesetzen aber doch äußerst wirksam entgegenzuwirken. Diese Tendenzen rechtzeitig zu erkennen und zu handeln. Denn diese durchaus als Negativentwicklungen zu bezeichnenden Tendenzen schaden dem gesamten gesellschaftlichen System nachhaltig. Nicht unmittelbar jetzt, weil sich vieles ideologisch- propagandistisch á la Volks- und Massenverdummung geschickt noch kleinreden läßt..., aber was wird aus der Zukunft, nachfolgenden Generationen.

Trauriges Beispiel, Thema, dazu passend: Altersarmut breiter Massen...

josy95

Günter Schabowski hatte es in seiner legendären Pressekonferenz am 09.11.1989 wahrlich nicht leicht und vor allem keine Zeit, den genauen Zeitpunkt der Einführung der neuen DDR- Reisegesetze bei Krenz oder im SED- Politbüro zu hinterfragen.
Jeder kennt das Ergebnis.
Politiker von heute haben den Vorteil, nicht unter Zeitdruck zu stehen wie einst Schaboweski und das Politbüro der SED.
Und bevor sie in die Öffentlichkeit gehen, nocheinmal die Lobbyisten zu fragen, die ihnen die Gesetze geschrieben haben ...


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25.12.2012 20:43
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Spät Abends oder Nachts durch die Straßen der Stadt zu laufen, ohne mich laufend umsehen zu müssen oder mir entgegen kommende Gruppen argwöhnisch im Auge zu behalten.


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